Der bekannte republikanische US-Senator Lindsey Graham ist am Wochenende gestorben, wie seither in allen Medien berichtet wurde. Achgut.com verbindet mit Senator Graham u.a. eine Einladung zu einer Veranstaltung, die nie stattgefunden hat. Vor vier Jahren sollte sie in der Landesvertretung Baden-Württembergs in Berlin stattfinden. Lindsey Graham sollte und wollte dort auf verschiedene Gäste treffen u.a. den damals noch recht neuen CDU-Vorsitzenden Friedrich Merz, aber auch Achgut-Herausgeber Henryk M. Broder und den Rechtsanwalt und Achgut-Autor Joachim Steinhöfel.
Der Erstgenannte wollte aber offenbar nicht mit den Letztgenannten in der gleichen Zusammenkunft gesehen werden. Es folgte erst die Ausladung von Broder und Steinhöfel, am Ende stand die Absage der ganzen Veranstaltung, denn dazwischen hatte Graham wegen dieser Ausladung seine Teilnahme abgesagt. Nur mit Merz und dessen Freunden wollte er sich unter diesen Bedingungen nicht treffen. Bild zitierte ihn seinerzeit folgendermaßen:
„‚Bei Konservativen geht es um einen offenen, ehrlichen Dialog, in dem Standpunkte dargelegt werden und die Menschen zusammensitzen und einander zuhören‘, so Graham. Konservative würden sich ‚nicht gegenseitig canceln, bevor sie sprechen‘. Das sei ein Markenzeichen demokratischer und konservativer Prinzipien. Folge man den Prinzipien nicht, ‚dann sind wir nicht anders als die Linken‘“.
Dass Merz in etlichen Bereichen „nicht anders als die Linken“ tickt, hat er spätestens seit seinem Einzug ins Kanzleramt hinlänglich bewiesen. Aber jetzt Graham posthum als Verbündeten in Anspruch nehmen, das kann er offensichtlich gut.
„US Senator Lindsey Graham, was a true friend and partner of Germany in the transatlantic alliance, we stood side by side for more than four decades“, ließ Bundeskanzler Friedrich Merz posten. Joachim Steinhöfel antwortete darauf dankenswerterweise in aller Klarheit: „‚side by side for more than four decades‘ - abzüglich August 2022, als Graham Ihnen abgesagt hat. Sie hatten den gemeinsamen Auftritt platzen lassen, weil Ihr stab, Ihnen einredete, Sie dürfte nicht mit Broder und mir auf einer Bühne stehen. Graham cancelte niemanden. Sie schon. Der Nachruf setzt nicht das Gedächtnis, Herr Bundeskanzler.“
Mit dem langen Fritz möchten nicht einmal Ernie und Bert auf einer Bühne stehen.
Aus meiner Sicht, hat der Schwanz des PFOA wieder mit dem Hund gewackelt. v=SC2eSujzrUY.
Das ist kein Grund, irgendeinem Amerikaner den Nachruf zu verwehren. Aber mir ist der Sack Reis in China wahrscheinlich mental näher.
@Ostrovsky: „Selenskij besiegt gerade die Russen“. Selten so gelacht.
Merz ist einfach nur Peinlich…
Larry Johnson schreibt dass die Timeline die von Grahams Büro genannt wird, so unmöglich gewesen sein kann.
War am Freitag noch in Kiew , und dann die ganze lange reise nach Washington, 10 Stunden Zug nach Polen, dann 10 Stunden Flug, und dann kaum zu hause angekommen , verstorben….
@Else Schrammen … aber unser LüFri war sich nicht zu schade, mit AfD-Slogans Wahlwerbung zu machen. Dank unserer Grundgesetz-Väter (war eine üble Winkeladvokaten-Bande), ist der politische Betrug von Mandatsträgern straffrei, vor allem in Anbetracht dessen, daß wir eine politisch abhängige Staatsanwalt in einem dadurch offensichtlichen failed State vergegenwärtigen müssen.
zum Glück hat die Achse keine Laudatio auf Lindsey Graham geschrieben. Das wäre das Limit für mich gewesen.