Der muslimische Antisemitismus

Von Anabel Schunke.

Es ist Jahre her, als ich das erste Mal auf Teilnehmer einer der sogenannten „Free-Palestine-Demo“ traf. Das war nicht in Berlin, sondern in Goslar. Circa 50.000 Einwohner hat meine kleine Heimatstadt am Rande des Harzes in Niedersachsen. Für Aufmärsche gegen Israel und Juden reichte es dennoch. Einmal durch die gesamte Innenstadt liefen sie und skandierten dabei „Kindermörder Israel“ und andere Schlachtrufe, die man, wie ich heute weiß, standardmäßig auf jeder dieser Demonstrationen zu hören bekommt.

Auch in Berlin konnte man sie dieser Tage wieder vernehmen. Dazu Bilder von angezündeten Flaggen mit Davidstern. Für den normalen Menschen war das, was sich dort abspielte, kaum zu ertragen. Das „Volk von Antifaschisten“ wie Markus Günther die Deutschen einmal in einem Essay in der FAZ nannte, das die Lehren aus der eigenen Vergangenheit quasi zur Staatsräson erklärte, ein Land, das laut Bundeszentrale für politische Bildung über zweihundert Initiativen im „Kampf gegen Rechts“ verzeichnet, darunter unter anderem Kampagnen mit solch schönen Namen wie „Ficken gegen Rechts“ aus Berlin, blickt mit einem Mal ohnmächtig auf das Berliner Treiben, sieht tatenlos dabei zu, wie der Antisemitismus mehr als 70 Jahre nach Kriegsende wieder Einzug auf deutschen Straßen hält.

Antisemitismus von Menschen mit Migrationshintergrund ist eben nichts, was in das Weltbild der selbsternannten Kämpfer gegen Rechts passt. Das liegt bisweilen daran, dass der Kampf gegen Antisemitismus hierzulande längst durch einen weitgefassten Begriff des „Antirassismus“ ersetzt wurde, der sich vornehmlich auf die Verteidigung hier lebender Muslime konzentriert. Nazi ist nicht mehr länger derjenige, der israelische Flaggen anzündet, jüdische Kinder mit Böllern bewirft und an die große jüdische Weltverschwörung glaubt, sondern wer den Islam und die unkontrollierte Zuwanderung kritisiert. Dass die auserkorene Opfergruppe Nr. 1 in Deutschland mit einem Mal zum Täter wird, passt schlicht nicht ins antirassistische Konzept und ist schwer mit einem Weltbild in Einklang zu bringen, dass beim Thema Judenhass jahrzehntelang ausschließlich das Bild des deutschen Neonazis in Springerstiefeln zeichnete.

Das liegt unter anderem auch an Lehrplänen, in denen Antisemitismus zumeist nur dann behandelt wird, wenn es um die nationalsozialistische Vergangenheit geht. Judenhass ist an Schulen immer noch viel zu oft eine Schuld, die exklusiv den Nachfahren der Nazis vorbehalten ist. Ein Umstand, der an sich schon dafür sorgt, dass sich Schüler mit arabischem oder türkischem Migrationshintergrund nicht angesprochen fühlen und stattdessen lernen, wie man mittels Zweckentfremdung der Nazikeule die eigene Narrenfreiheit ausbauen kann. Rassisten können nur Deutsche sein. Ein Trugschluss, der die Deutschen angesichts des grassierenden migrantischen Antisemitismus nun teuer zu stehen kommt. Der uns ratlos zurücklässt, weil wir anders als beim „Kampf gegen Rechts“ kein Konzept, keine Antwort darauf haben.

Das Bild des unmündigen Fremden

Weil man sich schon schwer damit tut, die Tätergruppe überhaupt zu benennen, weil es den Widerspruch zwischen tatsächlicher historischer Verantwortung und ihrer missbräuchlichen Verwendung zur Legitimation der unkontrollierten Zuwanderung aus mehrheitlich islamischen Ländern aufzeigen würde. Es ist die Lebenslüge der Deutschen, die Muslime pauschal zu Opfern erklärt, die unseren uneingeschränkten Schutz und Verteidigung verdient haben, die in der Flüchtlingskrise noch einmal zugenommen hat und von der man sich auch angesichts der zuletzt in Berlin geschaffenen Fakten nicht verabschieden will. Sie ist es, die nicht nur die eigene Untätigkeit in Bezug auf den migrantischen Antisemitismus legitimiert, sondern auch die immer noch andauernde Flüchtlingspolitik, die Einwanderern – ob Asylgrund oder nicht, ob kriminell oder nicht – weitgehende Narrenfreiheit einräumt, ohne auch nur einen von ihnen die Konsequenzen seines Handelns spüren zu lassen.

Und hier zeigt sich der eigentliche Rassismus der Deutschen, der heute mehrheitlich nicht aus dem vermeintlich rechten Spektrum der Asyl- und Islamkritiker kommt, sondern aus dem linken. Es ist das Bild des unmündigen Fremden, der als bloßes Opfer der äußeren Umstände nicht die geringste Schuld an seinem eigenen Schicksal trägt. Der sich weder für die Situation in seinem Land, hier begangene Straftaten, noch für seinen Hass auf den Westen und Juden rechtfertigen muss. „Sollte ich hier auf der Straße einen Israeli oder einen Amerikaner treffen, wäre er tot. Ich schwöre auf meinen Gott", sagt Abdullah. Dass er dies völlig unverblümt mit Foto und Namen in der BILD tut, ist Auswuchs dieses seit Jahrzehnten praktizierten Umgangs der Deutschen mit ihren muslimischen „Mündeln“. Es ist zugleich Ausdruck dessen, dass die Vorstellung der Parallelgesellschaft längst nicht mehr ausreicht, um zu beschreiben, in welchem Verhältnis viele Muslime und Deutsche mittlerweile zueinander stehen. Dass die muslimische Parallelgesellschaft längst eine Gegengesellschaft ohne jegliche Berührungspunkte mit der Mehrheitsgesellschaft ist.

Eine Gegengesellschaft, in der Antisemitismus, anders als bei uns, nicht zur sozialen Isolation, sondern Integration führt. Ein Problem, das so viel länger schon besteht, als dieser Tage der Eindruck erweckt wird, und das mit dem Zuzug hunderttausender mehrheitlich muslimischer Asylbewerber weiter an Fahrt aufnehmen wird. Ein Problem, das darüber hinaus – um es deutlich zu sagen – nicht das Geringste mit der Trumpschen Entscheidung, Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen, zu tun hat, die nur ein weiterer vorgeschobener Grund ist, um seinen in die Wiege gelegten Hass auf Juden ungeschoren auf die Straße zu tragen.

Dass uns die antisemitischen Ausschreitungen dieser Tage dennoch als Reaktion auf Trumps Entscheidung präsentiert werden, ist weiterer Beleg dafür, dass man schlicht keine Antwort auf diesen Hass hat und deshalb nach dem im linken Millieu durchaus anerkannten Strohhalm der „Israelkritik“ greift, um dem widerwärtigen Antisemitismus zumindest ein wenig Legitimation zu verschaffen. Die Botschaft, die von ihm ausgeht, zu relativieren, um die Gemüter noch einmal für gewisse Zeit zu beruhigen.

Das Problem einer Gruppe der ganzen Gesellschaft anlasten

Eine weitere Möglichkeit ist, die Schuld schnell auf die ganze Gesellschaft auszudehnen, bevor jemand merkt, dass vor dem Brandenburger Tor und in Neukölln ausschließlich Araber und Türken standen. „Ein Armutszeugnis für Deutschland“ attestierte beispielsweise die BILD. Aber genauso wenig, wie ich mir eine Mithaftung für den Krieg in Syrien oder das Elend in Afrika anlasten lasse, lasse ich mir nun unterstellen, ich hätte irgendetwas mit den muslimischen Antisemiten in Berlin am Hut. Die Zeiten, in denen die kollektive moralische Geiselhaft zieht, sind ein für alle Mal vorbei. Die der Toleranz gegenüber muslimischem Antisemitismus auch.

In Frankreich richtete sich 2016 jede dritte rassistische Straftat gegen Juden, obwohl diese nur knapp ein Prozent der Gesamtbevölkerung ausmachen. In Göteborg in Schweden verübten drei Männer, darunter ein 18-jähriger Syrer und ein 21-jähriger Palästinenser, einen Anschlag auf eine Synagoge. Auch in Schweden heißt es, „die Gesellschaft“ hätte ein Problem mit Antisemitismus.

Die Wahrheit ist jedoch, dass die zu uns importierte islamische Welt ein Problem mit dem Antisemitismus hat. Eine Umfrage unter 68 geflüchteten Männern und Frauen von 18 bis 52 Jahren aus Syrien und dem Irak spiegelt wieder, was man mit ein bisschen weniger Ignoranz auch seit Jahren in den sozialen Medien, in den Kommentarleisten der Nachrichtenseiten und in türkischen und arabischen Facebookgruppen lesen kann.

Hier wie dort eine Mischung aus judenfeindlichen Ressentiments, antisemitischen Verschwörungstheorien und einer kategorischen Ablehnung Israels. Zwar sei dies angesichts der „tiefen Verwurzelung des Judenhasses“ in arabischen Ländern nicht verwunderlich, die Klarheit der Aussagen hätte dennoch überrascht. „Das Problem ist schwieriger, als von manch einem angenommen.“

Eine verzerrte Vorstellung eines „bunten, offenen“ Deutschlands

Was macht man nun mit diesen Menschen? Nicht nur mit den Geflüchteten, sondern auch mit jenen, die hier geboren sind und ihren Antisemitismus in der Gegengesellschaft konserviert haben? Das sind die Fragen, denen wir uns stellen müssen, und die Antwort kann gerade auch aufgrund der deutschen Geschichte nicht in noch mehr Zuwanderung aus dem islamischen Kulturkreis bestehen. Eine Zuwanderung, die wie auch zuvor vornehmlich in die islamische Gegengesellschaft erfolgen wird. Wir müssen uns entscheiden: Wollen wir ein Land sein, indem wir und vor allem auch unsere jüdischen Mitbürger in Frieden und in Sicherheit leben können, oder wollen wir weiter zu Lasten aller eine verzerrte Vorstellung eines „bunten, offenen“ Deutschlands leben.

Berlin hat wieder einmal gezeigt, dass das mit dem Mut und dem Anspruch, der eigenen Vergangenheit Rechnung zu tragen, so eine Sache ist. Dass das „antifaschistische Volk“ in immer kürzeren Abständen und auf mehreren Ebenen zunehmend über seine eigene Doppelmoral stolpert, die es ihm unmöglich macht, Dinge beim Namen zu nennen und wirkliche Konsequenzen daraus zu ziehen. Dies wäre jedoch angesichts der jüngsten antisemitischen Eskalationen mehr als angebracht.

Wir müssen endlich einsehen, dass es keine Schande ist, Migranten, die unserer Gesellschaft, ihrem Frieden und der Sicherheit ihrer Bürger schaden, nicht aufzunehmen. Dass es keine Schande, sondern unser Recht ist, eine religiöse Minderheit zu kritisieren, der es ein Leichtes ist, andere mit dem Rassismusvorwurf zu überziehen, während die eigenen Auswüchse von Rassismus und Antisemitismus innerhalb der Community zum guten Ton gehören. Dass die einzige Schande darin besteht, dass wir keine Verantwortung gegenüber jener Minderheit im Land zeigen, für die wir tatsächlich historisch gesehen eine besitzen.

Anabel Schunke ist Autorin und freie Journalistin. Sie schreibt für verschiedene Portale, etwa EMMA Online oder die deutsche Huffington Post.

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Leserpost (24)
Dr.Harald Roelen / 17.12.2017

Die einhellig in der gesamten Deutschen Presse- und Medienlandschaft erfolgte Diffamierung von Karl Lagerfeld, nach seiner vollkommen richtigen Aussage über den Import von Millionen Judenhassern, zeigt unwiderlegbar, wie weit Antisemiten von unserer derzeitigen Regierung gedeckt werden, solange sie der besonders geschützten Gruppe von Muslimen angehören. Peinlich und beschämend, wie die Regierung nach den jüngsten Entgleisungen in Berlin Herrn Seibert nach 3 Tagen die üblichen Floskeln verkünden ließ und im gleichen Atemzug den die Täter etwas exkulpierenden Hinweis brachte, dass die Regierung mit Trumps Entscheidung nicht einverstanden sei und diese auch kritisiert hat!  So fast wie,  eigentlich alles tolerierbar, aber bitte in Zukunft keine Feuerchen. Dass man sich als Linker als Antisemit problemlos äußern darf, zeigt Herr Augstein mit dem Hinweis auf die “Israelisierung”  der Welt, auch wenn es ursprünglich aus einem Artikel von Le Monde stammte.

Jürg Casanova / 16.12.2017

In der Tat ist Antisemitismus ein konstituierendes Element eines islamischen Selbstverständnisses, genauso wie der Hass auf den Westen, auf die Ungläubigen, die Homosexuellen, die unverschleierten Frauen. Man könnte das schon lange gesehen haben, hätte man die Augen offen und den Verstand noch einigermassen intakt. Ich sehe noch heute die Millionen Moslems, die beim Einsturz der Twin Towers jubelnd auf die Strasse rannten, ich weiss von meinen Reisen in die arabische Welt, wie die moderaten Moslems über die Juden und die Dekadenz des Westens denken. Man weiss auch aus Umfragen, dass die Mehrheit der in Deutschland lebenden Türken die Einführung der Scharia begrüssen würden, man weiss, dass nicht nur ein Herr Erdogan die Moscheen als Kasernen, die Minarette als Bajonette und die Gläubigen als Soldaten sieht, die durch gezielte Einwanderung nach Europa dieses muslimisch machen will. All das ist sattsam bekannt. Es gibt mittlerweile erste Anzeichen, dass gegengesteuert wird, die Osteuropäer verweigern die Willkommenskultur, die Österreicher sind auf einem guten Weg. In unseren Mainstreammedien und in der Politik sitzen aber immer noch Menschen, die sich für moralisch etwas Besseres halten, die noch immer nicht begriffen haben, was das für unsere freiheitlichen Staaten bedeutet, wenn laufend neue Millionen aus diesem Kulturkreis einströmen. Und es sind ja nicht nur die, sondern die schon hier lebenden vermehren sich auch überproportional zum Rest der Bevölkerung. Und je mehr es sind, desto dreister werden ihre Forderungen, sie wissen genau, wo sie ansetzen müssen. Antisemitismus ist nur eine Facette in ihrem Denken. Und dass der muslimische Antisemitismus, der mittlerweile in allen europäischen Staaten grassiert (man lese die Interviews mit Elisabeth Badinter!) durch die Zuwanderung, die sich noch steigern wird, nicht kleiner wird, weil diese Gegengesellschaften sich schnell vergrössern, wird sich leider bewahrheiten.

Hermann Neuburg / 16.12.2017

Und was ist, wenn eines Tages aus der Parallelgesellschaft eine Mehrheitsgesellschaft geworden ist? Das abschreckende Beispiel Libanon, das bis Mitte der 1970er Jahre mehrheitlich christlich war, sollte alle warnen. Die Anhänger des Islam, insbesondere ihre Funktionsträger machen es wie einst ihr ewiger Führer Mohammed: Toleranz predigen und einfordern, solange sie in der Minderheit sind, wie damals in Mekka, und Intoleranz und Verfolgung und die Vertreibung der Juden praktizieren, wenn sie in der Mehrheit sind oder die Macht dazu haben, wie und letzten Jahren von Mohammed in Medina. Ein “Positives” der Demonstrationen vor   dem mit Abstand bedeutendsten Wahrzeichen Deutschlands, dem Brandenburger Tor, hat das Ganze: die deutsche Öffentlichkeit kann es nicht mehr ignorieren, kann nicht wegschauen, wie so lange schon. Nur, wenn alle Parteien im Bundestag, außer der AfD, sagen, dass der Islam zu Deutschland gehört, und Mohammed, der unzweifelhaft zum Islam gehört, im Grunde zum Schluss seines Wirkens ein Antisemit war und den Grundstein des muslimischen Antisemitismus vor 1400 Jahren legte, dann dürfen sie jetzt keine Krokodilstränen über den Antisemitismus der Anhänger des Mohammed vergießen.

jan-robert v. renesse / 16.12.2017

Leider wird hierüber viel zu wenig ernsthaft gesprochen und geforscht - es wäre wichtig, zu den politischen und sonstigen Einstellungen der zu uns gekommenen Migranten in gleicher Weise sozialwissenschaftlich belastbare Daten zu erheben wie zur sonstigen Wohnbevölkerung. Auch unbequeme Fragen dürfen hierbei kein Tabu sein.  Wenn man bedenkt, dass in Ländern wie Syrien der Antisemitismus in allen staatlich kontrollierten Medien vorherrscht, ähnlich wie die im Irak ebenfalls bis zu seinem Zerfall gewesen - und in vielen arabischen Staaten bis heute der Fall - ist, so sind antisemitische Einstellungen der von dieser Propaganda geprägten Menschen kein Wunder (so wie bei den Deutschen nach dem Krieg und unterschwellig bis heute). Beim Antisemitismus ist vollkommen gleichgültig, wer ihn vertritt - es gibt schlechthin weder einen “guten Antisemitismus” noch einen “guten Antisemiten”.

Martin Landvoigt / 16.12.2017

Es fällt mir schwer, die Free-Palestine-Aktivisten und ihren Israel-Hass auch nur ansatzweise zu verstehen. Nicht, dass Israel und der Umgang mit Palestinensern stets einwandfrei wären, oder gar irgendwie jede Diskriminierung, die es sehr wohl auch dort gibt, irgendwie zu entschuldigen wären, aber was sind denn die Alternativen? Jeder, der sich mit der Lage beschäftigt hat, weiß welches Terrorregime Hamas und Fatah dort führen. Von Demokratie keine Spur. Die Menschen leben unter jenen korrupten Machthabern in Angst und Schrecken, viel schlimmer als das, was die Israelis tun. Wer sich zum Büttel jener Mörderbanden macht und Israel grundsätzlich delegitimeren will, sollte m.E. auch nicht respektiert werden. Eine moderate Israel-Kritik, die sich um konkrete Verbesserungen der Lage der Menschen kümmert, ist m.E. noch kein Antisemitismus, aber müsste zumeist an anderen Stellen ansetzen ... und sich fragen lassen, woher die Obsession kommt, wo es doch viele Teile in der Welt gibt, in denen es ungleich schlimmer zugeht, für die sich aber kaum jemand interessiert, z.B. in Dafur.

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