Robert von Loewenstern / 24.08.2020 / 14:00 / Foto: Jonathunder / 53 / Seite ausdrucken

Der Mohren-Komplex: Was ist gewonnen?

Nach jahrelangem K(r)ampf wird die Berliner Mohrenstraße umbenannt in Anton-Wilhelm-Amo-Straße. Herrn Amo kennt keiner, aber er war dem Vernehmen nach ein Mohr. Fazit: Bisher wurden in der Hauptstadt alle Mohren gewürdigt. In Zukunft nur noch einer. Wer gewonnen hat, ist klar. Bleibt die Frage: Was ist gewonnen?

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Harald Körner / 24.08.2020

Mein Vorschlag: “Roberto-Blanco-Straße”. Leider zu spät.

Ralph Michels / 24.08.2020

Es hat Zeiten in diesem Land gegeben, da wurden aus ideologischen Gründen Behinderte umgebracht. Zweifellos ein großes Verbrechen. Heute spricht man davon, Behinderte so gut es eben geht, in die Gesellschaft zu integrieren. Man nennt es Inklusion und betrachtet es als einen gesellschaftlichen Fortschritt. Die Frage sei allerdings erlaubt, ob man geistig Behinderte wirklich an die Schalthebel der Macht lassen sollte zumal dann, wenn sie die Folgen ihres Handelns in keiner Weise absehen können. Die geistigen Defizite der Linken und Grünen rechtfertigen meiner Meinung nach eine intensive Betreuung in besonders gesicherten Arealen, auf denen sie weder sich selbst noch andere gefährden können. Dort könnten sie im Rahmen einer Konfrontationstherapie Bekanntschaft mit der Realität machen und bei nachgewiesener Heilung in die normale Gesellschaft integriert werden.Aber eben auch nur dann, ansonsten bleibt für sie eben nur das betreute Leben.

Robert von Loewenstern / 24.08.2020

@ Rolf Mainz: Man muss Zeichen setzen. Ab heute kommen mir nur noch Pflegeprodukte von Schwarzkopf ins Haus. Die Schwarzköppe stemmen sich auf ihrer Website ganz subtil gegen den Mainstream: „Trend-Comeback: Platinblond ist jetzt so cool wie nie“.

Bargel, Heiner / 24.08.2020

Ach wenn diese Umbenenner nur wüßten, wie weit sie im Fahrwasser der Nazis fahren. Victor Klemperer beschreibt in seiner “L.T.I.” ein Plakat an einer Kirche 1940: ” “Held eines Volkes. Oratorium von Händel”. Darunter stand, ängstlich klein gedruckt und in Klammern “Judas Makkabaeus; neugestalteter Druck.” “ Demnächst wahrscheinlich: “Möchtegernadliger einer ethnischen Minderheit, Operette in 3 Akten von Johann Strauß (Sohn)” und irgendwo wird dann ganz klein stehen “Der Zigeunerbaron, neugestalteter Druck”

Otto Nagel / 24.08.2020

Jetzt haben aber die Genossen mit der Staatsratsvorsitzenden an der Spitze ein Problem, hieß doch Karl Marx in seinen Kreisen “der MOHR”. Bin gespannt, wie die SED-Bezirksleitung Berlin aus der Sache wieder rauskommt !

Lena Martin / 24.08.2020

Wann gebietet man dem grassierenden Irrsinn in Deutschland endlich Einhalt ???

Klaus Biskaborn / 24.08.2020

Erstaunlich, das die WELT so viele kritische Kommentare zugelassen hat. Die Grün-linke Volksfront wird das aber nicht stören, Berlin ist ohnehin an die Kommunisten verloren. Die Berliner haben es so gewollt und werden sie nächstes Jahr wieder wählen weil der Niedergang ihrer Stadt scheinbar so schön ist.

Dirk Jungnickel / 24.08.2020

Anfrage an den Sender Jerewan: Der Städtename der Hauptstadt des heutigen Absurdistan kommt aus dem Slawischen “berlo”, was soviel wie Sumpf, Morast bedeutet. Im Zuge der Umbennungs - Ambitionen macht man sich dem Vernehmen nach inzwischen auch an “Berlin” zu schaffen. Inwiefern ? Antwort des Senders Jerwan:  Man ist der Meinung, dass die deutsche Hauptstadt inzwischen weitgehend trocken gelegt ist. Im Gespräch sind “Merkelin” oder “Maskelin”...

Silas Loy / 24.08.2020

Im Reichshauptslum, der grössten Freiluftklapse Europas, schwanken die roten Kolonnen unverzüglich von Sieg zu Sieg. Das Wegbier fest umklammert oder smart und vollvegan, hat man doch Pech beim Denken und darauf kommt es an.

Adrian Helms / 24.08.2020

Klingt irgendwie aberwitzig und lustig, folgt aber einem Plan. Man lese nur “Parkinsons Gesetz” aus dem Jahre 1950. Im Grunde hat jedes (auf dem ersten Blick nicht offensichtliche) Handeln von staatlichen Stellen nur eine einzige Bewandnis: Mehr Stellen im Öffentlichen Dienst zu schaffen. Durch solche irren Aktionen beispielsweise wie hier geschildert, werden Dutzende von Menschen beschäftigt, die an anderer Stelle fehlen, wo wirkliche Arbeit erforderlich ist. Und weil dort Leute fehlen, müssen neue Stellen geschaffen werden. Das hat zwei Vorteile. 1. gibt es neue Stellen für Menschen, die den Arbeitgeber (also in diesem Falle RRG) wählen. Und 2. werden die Stellen der Behördenleiter bei mehr Bediensteten angehoben. Statt (beispielsweise) A 14 mit 50 Mitbarbeitern bekommt der Chef nun bei 55 Mitarbeitern A15 oder 16. Die Stellen der “Sekundärchefs” werden auch angehoben. So ist allen gedient. Nur natürlich nicht dem, der das Ganze bezahlen muss. Also dem Steuerzahler ist nicht gedient.

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