News-Redaktion / 04.12.2019 / 16:00 / Foto: Thomas Gigold / 113 / Seite ausdrucken

Der MDR trennt sich von Uwe Steimle

So trennt sich der MDR von einem unliebsamen Quotenbringer: „Wir haben uns diese Entscheidung nicht leicht gemacht. Wiederholt hat Uwe Steimle in öffentlichen Äußerungen die Unabhängigkeit des öffentlich-rechtlichen Rundfunks infrage gestellt, so etwa 2018 in einem Interview mit der Jungen Freiheit. In diesem Interview wirft Herr Steimle dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk unter anderem mangelnde Staatsferne vor. Der MDR hat schon damals öffentlich klargestellt, dass diese Aussage für ihn nicht akzeptabel ist. Mit seinen neuerlichen öffentlichen Vorwürfen gegen den MDR wegen mangelnder Loyalität des Senders ihm gegenüber ist nun der Punkt erreicht, der eine weitere Zusammenarbeit für uns unmöglich macht“, hat MDR-Programmdirektor Wolf-Dieter Jacobi erklärt. Steimle gilt etlichen Medien seit einiger Zeit rechtslastig, spätestens seit er im letzten Jahr Mitunterzeichner der „Erklärung 2018“ gegen ungesteuerte Masseneinwanderung war. Auch eine Nähe zur Dresdner „Pegida“-Bewegung sowie Antisemitismus und Antiamerikanismus seien ihm unterstellt worden. Zuletzt wurde moniert, dass er öffentlich ein T-Shirt mit dem Slogan "Kraft durch Freunde" getragen hatte.  

Sie lesen gern Achgut.com?
Zeigen Sie Ihre Wertschätzung!

via Paypal via Direktüberweisung
Leserpost

netiquette:

Michael Koch / 04.12.2019

Ich bin Jahrgang 1964, in Dresden-Pieschen (von 68-78) aufgewachsen. Uwe Steimle könnte ich durchaus öfter über den Weg gelaufen sein, weil er gleich um die Ecke wohnte. Pieschen, Mickten, Übigau, Trachau, Trachenberge usw. waren auch mein “Jagdgebiet”. Er ist zwar etwa einJahr älter, aber wir gehören der selben Generation an, lebten in der gleichen Ecke, machten sicherlich ähnliche Erfahrungen und kannten den Duft der Elbe, der Elbwiesen und den “Duft” des Schlachthofes auf der anderen Elbseite. Er war vielleicht auch öfter mal im “Blutschn Rudi” oder im “Steinhaus” zur Disko (ich kam nach meinem Umzug immer wieder mal zurück in die Gegend) und sah im Faun-Palast die wunderschönen russischen Märchenfilme. Ich schaute immer sehr gerne “Steimles Welt”, weil sie so “normal” war, so einfach, so unverkrampft und ehrlich. Weil Steimle und seine Truppe zu den ganz normalen Leuten gingen, jeden zu Wort kommen ließen, sich Geschichten und Geschichtchen erzählen ließen, weil sie niemals überheblich auftraten, niemals belehrend, sondern immer freundlich und mit einem guten Schuß sächsischen Humors unterwegs waren, war diese Sendung das Beste, was der mdr zu bieten hatte.  - Nun ist auch er in der Verbannung. - Ein Grund mehr den mdr nicht mehr einzuschalten. Ich bin mit ihm nicht immer einer Meinung. Er ist eher “links”, ich bin eher “konservativ”. - Na und? Das macht mir gar nichts aus! Wir sind beide Dresdner! Man wirft ihm Antisemitismus vor? - Das ist vollkommen lächerlich und fällt auf die “Ankläger” selbst zurück! - Zur PEGIDA-Nähe. Jeder Dresdner ist PEGIDA-nah! Steimle mag zwar kein PEGIDA-Anhänger sein, aber er ist sicherlich auch kein PEGIDA-Hasser. Fazit: Wieder einmal ein Eigentor des Staatsfunks! Die wollen wohl noch ihre letzten Zuschauer vergraulen? - Tja, dann immer weiter so! Am Ende schauen sogar die Mitarbeiter nicht mehr zu!

Günter Springer / 04.12.2019

Recht hat er der Herr Steimle! Es ist immer dasselbe, die Medien aller Art dürfen alle und alles kritisieren. Wehe es erlaubt sich jemand die Medien zu kritisieren, dann ist aber was los. Diese Medien sind natürlich schuldlos, sauber und rein bis ins in die Haarwurzel. Sie wissen auch alles besser nur besser machen können sie nicht, dafür Zwangsgebühren kassieren, ohne rot zu werden.

Frank Volkmar / 04.12.2019

So isses, alles geht, vom “Ziegenficker” bis zur “Nazi-Schlampe”. Aber ein T-Shirt mit “Kraft durch Freunde”, oder vielleicht demnächst ein Hinweis, das wir hier in Deutschland “Rechtsverkehr” haben, bringt das Fass zum Überlaufen.

Kostas Aslanidis / 04.12.2019

Unabhaengigkeit des oeffentlichen Rundfunks. Ha, ha, ha, der Witz war gut.

Matthias Braun / 04.12.2019

“Die Unabhängigkeit des Gedankens ist der höchste Adel.” ( Anatole France ) Willkommen im Club der Unabhängigen, lieber UWE ``von`´ STEIMLE .

Ilona Grimm / 04.12.2019

@Dietmar Schubert: “Staatsfunk à la AfD” bedeutet was?? Soviel ich weiß, propagiert die AfD die Abschaffung der Zwangsgebühren und somit den Staatsfunk. Wenn ich mich irre, klären Sie mich bitte auf.

Cora Marx / 04.12.2019

In einer echten Demokratie würde dem Programmdirektor Wolf-Dieter Jacobi gekündigt werden. Der Irrsinn geht weiter.

von Kullmann / 04.12.2019

Der Rotfunk regiert.

Leserbrief schreiben

Leserbriefe können nur am Erscheinungstag des Artikel eingereicht werden. Die Zahl der veröffentlichten Leserzuschriften ist auf 50 pro Artikel begrenzt. An Wochenenden kann es zu Verzögerungen beim Erscheinen von Leserbriefen kommen. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Verwandte Themen

Es wurden keine verwandten Themen gefunden.

Unsere Liste der Guten

Ob als Klimaleugner, Klugscheißer oder Betonköpfe tituliert, die Autoren der Achse des Guten lassen sich nicht darin beirren, mit unabhängigem Denken dem Mainstream der Angepassten etwas entgegenzusetzen. Wer macht mit? Hier
Autoren

Unerhört!

Warum senken so viele Menschen die Stimme, wenn sie ihre Meinung sagen? Wo darf in unserer bunten Republik noch bunt gedacht werden? Hier
Achgut.com