Fabian Nicolay / 24.05.2023 / 12:00 / Foto: Pixabay / 86 / Seite ausdrucken

Der Marsch in die Sabotage – Razzia bei „Letzter Generation“

Appeasement und Kaschieren der kriminellen Handlungen durch Medien und Institutionen haben die sogenannte „Letzte Generation“ nur angespornt, die Menschen im Lande noch rücksichtsloser in Geiselhaft zu nehmen. Jetzt versucht man die Notbremse zu ziehen, nun kam es zu einer großangelegten Razzia.

Heute Morgen fanden in sieben Bundesländern Razzien bei „Aktivisten“ der „Letzten Generation“ statt. Es steht der Vorwurf im Raum, dass eingesammelte Spendengelder – es geht um zirka 1,4 Millionen Euro – für die Finanzierung von Straftaten verwendet wurden oder werden sollten. Die Bildzeitung vermeldet, dass sieben Klima-Aktivisten konkret vorgeworfen wird, eine kriminelle Vereinigung gebildet zu haben. Es wurden im Zuge der Razzien Vermögenswerte und Konten beschlagnahmt, die Website der Letzten Generation wurde abgeschaltet. Die Vorwürfe betreffen auch terroristische Straftaten, in deren Zusammenhang mittlerweile gegen die „Letzte Generation“ ermittelt wird. So beschuldigt man zwei Verdächtige, im April dieses Jahres versucht zu haben, eine Öl-Pipeline zwischen der italienischen Stadt Triest und Ingolstadt zu sabotieren.

Nun wird der tiefe Graben sichtbar zwischen dem Anspruch „legitimen“ Widerstands und rechtsstaatlichen Regeln, die die Klimakleber nicht einzuhalten bereit sind. Der Dissens lautet: Die Klimakatastrophe und ihre „Helfer“ müssen sich in keiner Geduld gegenüber einem Rechtsstaat üben, der die Klimapolitik nicht zur Ultima Ratio erklärt hat – der Rechtsstaat hingegen darf keine Proteste zulassen, die seine Legitimität prinzipiell in Zweifel ziehen. Der Druck auf die Ermittlungsbehörden ist indes immens gestiegen: Es liegen zahlreiche Strafanzeigen aus der Bevölkerung vor, die seit Beginn der Klebeaktivitäten Mitte letzten Jahres den Behörden zugingen.

Die Klimaaktivisten berufen sich auf eine höhere moralische Rechtfertigung, die immer wieder anmahnt, die Gesellschaft und ihre Bundesregierung seien nicht forsch genug in der Umsetzung der Klimaschutzmaßnahmen. Der sogenannte klimapolitische Handlungsbedarf richtet sich deshalb insofern explizit gegen Interessen der (kapitalistischen) Gesellschaft und deren beauftragte Legislativgewalt, der man strategische Untätigkeit oder Verschleppung unterstellt. Für die Aktivisten der Letzten Generation entspricht die Politik der Ampel nicht den Realitäten des Klimawandels, denn die Dialektik der Kipppunkte lasse keine weitere Verzögerung zu. Olaf Scholz wird demnach zunehmend als Verhinder der Klimaziele gesehen. Mit seinen letzten Äußerungen hat sich der Kanzler ohnehin bei den Klimaklebern unbeliebt gemacht und bloßgestellt, als er vor Schulkindern neulich bemerkte, die Ankleberei an Bildern und Straßen sei „völlig bekloppt“.

Appeasement und Kaschierung des kriminellen Lagebildes

Nun werden bei der NGO strafrechtliche Fakten gesammelt. Das ist natürlich ein herber Schlag gegen das Selbstverständnis der „Letzten Generation“, die eine Mission zu erfüllen glaubt. Als Heilsbringer und Retter vor dem nahenden Klimatod verfügt ihr Selbstverständnis, dass sie sich über die Regeln unserer bürgerlichen Gesellschaft hinwegsetzen dürfen und müssen. Das klingt schon länger in den Äußerungen anderer Klimaaktivisten durch, allen voran Luisa Neubauer, die bei Markus Lanz vor einiger Zeit insinuierte, man müsse sich irgendwann zwischen Klimaschutz und Demokratie entscheiden.

Nun wird das ungeschminkte Gesicht der Fanatiker sichtbar. Und der Fehler im Umgang mit der unüberbrückbaren Prämissen-Problematik ist, dass die bürgerliche Gesellschaft zu lange versucht hat, mit Appeasement und Kaschierung des eigentlich kriminellen Lagebildes „nachsichtig“ fertig zu werden: Bürgermeister von Großstädten, selbst Minister baten die „Aktivisten“ an den Tisch, glaubten, es gäbe eine goldene Mitte, mit der man die Ziele der Klimakleber und den Anspruch der „Werktätigen“ und Steuerzahler vereinbaren könnte. Man schloss einen trügerischen Burgfrieden, ließ die Zugbrücke nach unten und die Tore weit offen. Das war nichts anderes als klassische Aufschiebetaktik und Opportunismus, also der Versuch, die „Aktivisten“ mit Verständnis und gespieltem Schulterschluss zu besänftigen und zu assimilieren. Falsch gedacht, es waren linksgrüne Potemkin’sche Dörfer, die da aufgebaut wurden. Ein Industrieland, das morgen eine klimaneutrale Kreislaufwirtschaft werden kann, ist ein trügerisches Narrativ, das beide Seiten nutzen, um entweder zu punkten oder zu beschwichtigen. Nun wollen es die Klimakleber wissen. Sie warten darauf, dass die Industrienation sich beugt.

In den Medien wurde derweil eine Affirmationswelle betrieben, die das eigentliche Maß der unerträglichen, gesamtgesellschaftlichen Erpressung durch die Klimaaktivisten unter den Tisch kehrte. Man wollte nicht wahrhaben, dass es sich bei den Klebeaktionen eben nicht um legitimen Protest mittels angemeldeter Demonstrationen, sondern um illegitime Eingriffe in den Straßenverkehr, um Sachbeschädigung und Nötigung handelt. Zumindest war es gesetzt, dass der Zweck an dieser Stelle durchaus die Mittel heiligen darf.

Während man in den Jahren der „Pandemie“ die legitimen Proteste der Coronakritiker noch mit allen Mitteln verunglimpfte und hämisch beobachtete, wie auf angemeldeten und unangemeldeten Demonstrationen die Exekutivgewalt die ganze Härte des Staates zeigte, um „Querdenker“ und „Schwurbler“ an der Wahrnehmung des Demonstrationsrechts zu hindern und die Meinungsfreiheit auf ganzer Breite auszuhebeln, werden heute in vielen Leitmedien die illegalen Proteste der Klimakleber immer noch mit milder Bewunderung für ihre „ethische Haltung“ bedacht. Das zweierlei Maß, mit dem bemessen wird, wer die Meinungsfreiheit beansprucht und aus welchen Motiven, ist frappierend. Doch nun wird es eng, auch für die geframten Inhalte der Gazetten.

Mit Wattestäbchen und Tinktur

Die gutmütige Sicht auf Rechtsverstöße ist zudem bis in die Exekutive vorgedrungen – wenn Polizisten seelenruhig mit Wattestäbchen und Tinktur die zerbrechlichen Figuren vom Asphalt lösen müssen. Den Bürgern geht dieser weichgespülte Umgang mit übergriffigen Nötigern und Erpressern jedoch schwer auf den Keks, was zu Selbstjustiz und Handgreiflichkeiten führen kann. Auch das ist ein Problem für einen glaubwürdigen Rechtsstaat. Das linksgrüne Appeasement gegenüber der absurd verklärten Neo-Radikalität der „Aktivisten“ führt bei den Bürgern zum Gefühl, dass dies nicht ein Staat ist, der ihre Interessen vertritt, wenn sie beispielsweise tagtäglich ihren berechtigten Anspruch auf Gelderwerb auf der Straße selbst aushandeln müssen. So etwas kann leicht in Gewalt kippen.

Wie anders sollte es auch geschehen, früher oder später musste sich die Kluft zwischen den Bedürfnissen der arbeitenden Bevölkerung und der elitär-kriminellen Energie der „Aktivisten“ auftun. Die „Letzte Generation“ hat mit unverhohlener Hybris den Konflikt auf die Straße getragen, die bürgerliche Gesellschaft herausgefordert und in Geiselhaft genommen, nämlich täglich, wenn Menschen „ihre Brötchen verdienen müssen“, zur Arbeit eilen oder Termine vereinbart haben.

Der Protest der „Letzten Generation“ stellt sich nun als gewaltiger Spaltkeil dar, dessen Spitze in der Mitte des linksgrünen Weltbildes steckt. Mit den Razzien wird die nächste folgerichtige Eskalationsstufe betreten. Klimaaktivisten geraten immer mehr in den Fokus des Verfassungsschutzes und könnten bald zu Staatsfeinden erklärt und als Terroristen verfolgt werden. Zur Erinnerung, hier geht es um ein Entweder-oder: endzeitliche Klimamission oder demokratischer Rechtsstaat.

Die Klimakleber müssen sich zwangsläufig in die Illegalität bewegen, wenn sie den Souverän und seine grundgesetzlichen Schutzrechte und die Mehrheitsmeinung negieren. Denn bis jetzt haben sie keine Mehrheit hinter sich – sie wollen es uns weismachen. Ihnen liegt es aber anscheinend nicht an der Mehrheit, denn in ihren Augen hat die unverantwortliche „kapitalistische CO2-Mehrheit“ ihre Legitimation verloren. Sie haben dieser Mehrheit, dem Souverän, den arbeitenden Bürgern, Pendlern, Wohnungsbesitzern, Produzenten, dem Mittelstand, der Industrienation den Kampf angesagt.

Selbstzweck einer absurden Weltuntergangs-Rhetorik

Dieses dissoziale Verhalten war keine geschickt eingefädelte Strategie der „Letzten Generation“, sondern eine bewusste, provokative, die nicht um Konsens buhlt, sondern schlicht Unfrieden stiften soll. Man versucht, den Rechtsstaat gegen die „höhere“ Legitimität der Klimaziele auszuspielen. Das darf sich eine freiheitlich-demokratische Rechtsordnung nicht gefallen lassen – bedeutet der Kotau vor diesem Anspruch nichts weniger als die Aufgabe der freiheitlichen Ordnung für den Selbstzweck einer absurden Weltuntergangs-Rhetorik.

Der Irrtum der „Letzten Generation“ und anderer Klima-NGOs ist dabei, dass die Aktivisten wirklich glauben, mit ihrer Angstwelle weite Teile der Bevölkerung auf ihre Seite ziehen zu können. Wenn man ihren Verlautbarungen glaubt, will die „Letzte Generation“ in naher Zukunft spontane Protestmärsche in Städten organisieren und hofft damit auf breiten Zuspruch aus der Bevölkerung. Es wird ihnen nicht gelingen, zu groß ist bereits die Genervtheit auch beim bürgerlich grün-saturierten Bürgertum, das mit seinen Elektro-SUVs auch im Stau der Klimakleber steckenbleibt. Opfer der Aktionen sind eben auch die Sympathisanten. So wird die Gruppe der „wahren“ Aktivisten immer mehr in die Enge getrieben und radikalisiert sich.

Die kriminellen Handlungen und das sich zwangsläufig radikalisierende Selbstverständnis der Klimaaktivisten verweisen auf eine deutsche Parallele: In den späten 60er Jahren zündeten antikapitalistische „Aktivisten“ Wühltische in Kaufhäusern an. Später legten sie Bomben und entführten Politiker, die sie in Schauprozessen im Beisein der Gesellschaft meuchelten. Es ist nicht weit hergeholt, wenn man behauptet, dass Deutschland bald neben den bestehenden links- und rechtsextremistischen Zellen auch einen grünextremistischen Terrorismus haben wird. Als hätte man darauf gewartet: Die grüne Revolution ist nicht nur eine ökologische der Vernunft, sondern eine zunehmend ideologisch-unvernünftige, die physisch ausgetragen werden will und Opfer fordert.

Foto: Pixabay

Sie lesen gern Achgut.com?
Zeigen Sie Ihre Wertschätzung!

via Paypal via Direktüberweisung
Leserpost

netiquette:

Gunther Laudahn / 24.05.2023

Es gibt immer noch keine Klimakatastrophe. Egal wie oft positiv oder negativ darüber berichtet wird. Man sollte das Thema schlicht ignorieren.

Bernd Michalski / 24.05.2023

Das Problem ist nur, dass die tatsächliche Politik der EU und ihres gleichzeitig Antreibers und Vasallen Bundesregierung millionenfach gefährlicher ist als die paar Bekloppten. Das ist natürlich keine Rechtfertigung der Prototerroristen, die überschreiten noch einmal ganz andere Grundregeln. ___ Ein weiteres Problem liegt darin, dass das Bundesverfassungsgericht mit seinem absurden, in der Sache völlig ignoranten Skandalurteil bereits die Axt an die Wurzel der demokratischen Selbstbestimmung gelegt hat. Widersinnige internationale Pseudo-Verträge und angebliche Notwendigkeiten der Klimarettung sind offenbar vorrangig gegenüber freier Willensbildung (soweit sie überhaupt noch stattfindet) in den Verfassungsorganen. ___ Das Kernproblem inhaltlich ist allerdings, dass es sich bei dem ganzen Klimawahn insgesamt um einen verlogenen Schwindel handelt, neben der neuen “Gesundheitspolitik” die Hauptwaffe der Globalisten, um den freien Westen zu zerstören, Freiheit und materiellen Wohlstand. Und wenn zumindest ein bisschen was dran wäre am angeblichen Problem “Klimawandel”, dann ist allerdings die verfolgte Strategie der CO2-Vermeidung im “Westen” abenteuerlich ungeeignet und kontraproduktiv. Aber ihr eigentliches Ziel ist ja in Wirklichkeit das vorhin gesagte. ___ Womit wir doch wieder bei den kindischen Terroristen sind. Sie machen einfach unmittelbar und offen, was die Politik komplizierter, langwieriger und verlogener betreibt.

Alexandra Spindler / 24.05.2023

Angesichts der blockierten Straßen fiel mir ein hessischer SPD-Ministerpräsident der 80er Jahre ein, der zitiert wurde, früher auf dem Bau hätte man manche Dinge ggf, mit der Dachlatte erledigt.

Rainer Irrwitz / 24.05.2023

Bayrischer Populismus! Jetzt will sich ein unionierter pseudochristlicher Freistaatler wichtig machen und der AFD Stimmen abjagen. Überhaupt, wer einen Kinderbuchautor zum Wirtschaftsminister macht, eine Linksradikale von der Antifa zur Innenministerin, einen Kiffenden Türken zum Landwirtschaftsminister, etwas Trampolinspringendes zur Aussenministerin…..was habt Ihr erwartet? Aber ich erinnere daran dass die Beschlagnahmung von russischen Vermögen, Gelder der Truck Fudeau Bewegung in Kanada bei mir ein ungutes Gefühl aufkommen lassen. Offensichtlich ist der “Rechtsstaat” (R.I.P) unter die Räuber gegangen. Wer ermittelt gegen die Finaziers des grünen Terrors aus den USA ?

O. Ganser / 24.05.2023

Bitte aufhören, diese Täter als Aktivisten mit oder ohne Anführungszeichen zu bezeichnen! Es sind Gesetzesbrecher, Kriminelle, Straftäter bis hin zu Terroristen. Machen wir Schluss mit diesen Verharmlosungen. Es reicht, wenn die Weichspülmedien diesen Aktivisten-Bullshit verbreiten. Wer Straßen blockiert, Rettungsdienste blockiert, Opfer bewusst in Kauf nimmt, Häuser beschmiert, sich an allem und jedem festklebt, der hat sich von Recht und Gesetz verabschiedet. Und wer das verharmlost oder unterstützt macht sich mitschuldig. Das sind meine 5 Cent dazu.

Leo Juven / 24.05.2023

Alles fing mit Fridays for Future an. Schulschwänzer waren plötzlich mutige junge interessierte Menschen, die sich für eine bessere Zukunft einsetzen. In allen Radiosendungen wurden sie gelobt und ermutigt, weiter zu schwänzen. Warum noch lernen, wenn der Tod kurz bevorsteht.? So wurden diese Leute ermuntert und ihnen versichert, auf dem richtigen Weg zu sein und sie sollten bloß weiterzumachen. Jetzt haben sie sich radikalisiert. Jetzt driften sie ins Kriminelle ab. Wer ist daran schuld?

Rid Banks / 24.05.2023

Es wurde berichtet, dass die erste Reihe der “Behinderten” vor den Klebkis ihre Autos wendeten und rueckwaerts an die Klebkis heranfuhren und die Fahrer dem Wunsch der Motoren nach hoeherer Drehzahl nachkamen. Soll wohl sehr schnell ein jaehes Ende gegeben haben.

Roland Magiera / 24.05.2023

“Klimaaktivisten könnten bald zu Staatsfeinden erklärt und als Terroristen verfolgt werden.” Na dann ist es doch ganz praktisch wenn die sich ankleben, dann braucht man nicht so lange danach suchen. Das senkt zudem das Risiko für die Beamten sowie die Ermittlungskosten deutlich.

Weitere anzeigen Leserbrief schreiben:

Leserbrief schreiben

Leserbriefe können nur am Erscheinungstag des Artikel eingereicht werden. Die Zahl der veröffentlichten Leserzuschriften ist auf 50 pro Artikel begrenzt. An Wochenenden kann es zu Verzögerungen beim Erscheinen von Leserbriefen kommen. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Verwandte Themen
Fabian Nicolay / 17.07.2024 / 06:03 / 6

Der kapitalistische Knüppel der Antikapitalisten

Wenn Sie Achgut.com lesen, weil Sie die Umstände nicht aushalten, weil Sie Argumente und Fakten zur Widerrede suchen, dann können wir Sie täglich unterstützen. Im…/ mehr

Fabian Nicolay / 22.06.2024 / 06:00 / 77

Gewissheiten, politische – eine unsinnige Sammlung

Es scheint, dass eine postmodern-autoritäre Auffassung von Demokratie immer mehr an Bedeutung gewinnt: Die Menschen sollen heute tatsächlich für die Politik zur Verfügung stehen –…/ mehr

Fabian Nicolay / 06.04.2024 / 06:00 / 56

Grüne Pickelhauben und das Getrampel der 20.000

Ich gestehe: In puncto Artenschutz schlägt mein Herz schon immer „grün“. Ich hatte als Kind das Glück, mich jeden Tag in der freien Natur aufhalten…/ mehr

Fabian Nicolay / 23.03.2024 / 06:00 / 51

Alles andere als demokratisch

Eigentlich soll die Politik nur die Rahmenbedingungen für die freiheitliche demokratische Grundordnung schaffen. Wir erleben aber eine zunehmend übergriffige Vereinnahmung staatlicher Institutionen durch Parteien. So…/ mehr

Fabian Nicolay / 20.01.2024 / 06:15 / 126

Szenischer Schauprozess für rechte Langeweile

Das sogenannte Potsdamer „Geheimtreffen“ wurde im Berliner Ensemble auf die Bühne gebracht. Die Zuschauer sind sich nicht gewahr, dass sie dem deutschen Topos schlechthin verhaftet…/ mehr

Fabian Nicolay / 13.01.2024 / 06:00 / 110

Demonstrationsrecht nur für Gute, Doppelstandards und grünes Mimimi

Es ist nicht der Wunsch nach Umsturz, wie es Habeck und Co. weismachen wollen, sondern der Wunsch nach demokratischer Verwirklichung echter Alternativen im Gegensatz zu…/ mehr

Fabian Nicolay / 23.12.2023 / 06:00 / 62

Im Verhörzimmer der Gedankenpolizei

Unsere Aufgabe als Medium ist, dem gesellschaftlichen Treiben möglichst früh den Spiegel vorzuhalten und die politische Gemengelage stetig zu dokumentieren. Später wird man wissen wollen,…/ mehr

Fabian Nicolay / 16.12.2023 / 06:00 / 29

Zoon politikon: Die Kunst des Überlebens in unwirtlicher Umgebung

Auch die künftigen Archäologen der jeweiligen „Moderne“ werden ihre Funde unter dem Einfluss des Zeitgeistes betrachten. Wie werden sie wohl über die 20er-Jahre des 21.…/ mehr

Unsere Liste der Guten

Ob als Klimaleugner, Klugscheißer oder Betonköpfe tituliert, die Autoren der Achse des Guten lassen sich nicht darin beirren, mit unabhängigem Denken dem Mainstream der Angepassten etwas entgegenzusetzen. Wer macht mit? Hier
Autoren

Unerhört!

Warum senken so viele Menschen die Stimme, wenn sie ihre Meinung sagen? Wo darf in unserer bunten Republik noch bunt gedacht werden? Hier
Achgut.com