Dirk Maxeiner / 07.08.2019 / 06:25 / 62 / Seite ausdrucken

Der Lehrer mit der unbequemen Wahrheit für Fridays for Future

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz warnte gestern vor einem großen Blackout:  Dies bedeutet, die Regierung rechnet nun selbst ernsthaft damit. In einer Serie von Videos klärt der Physiklehrer, Umweltschützer und Ex-Atomkraftgegner Simeon Preuß über Klimawandel und Energiefragen auf. In dem hier gezeigten Beitrag erklärt er, wie wir die CO2-Emissionen wirksam senken können, ohne unsere Versorgungssicherheit aufs Spiel zu setzen – und das in einer unschlagbar sympathischen, sachlichen und unaufgeregten Art. Ich lerne daraus: Vielleicht denken kommende Generationen über die Atomkraft ganz anders. Der Druck der Verhältnisse könnte ein Umdenken einleiten. Gefunden habe ich den Beitrag auf der lohnenden Seite Nuklearia.de.

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Karl Eduard / 07.08.2019

Ja, das ist immer gut und richtig aber religiös Indoktrinierte kann man nicht mit Fakten erschüttern. Es hängt mir bald zum Halse heraus, das immer wieder zu schreiben. Die “FFF-Jünger” leben in einer Filterblase, in der sie nur das wahrnehmen, was in ihr Weltbild passt, dito die “Willkommensklatscher”, die “Flüchtlingsretter” und die Kommunisten jeglicher Färbung. Die lehnen sogar ab, Argumente anderer überhaupt nur anzuhören. Ist das noch nicht aufgefallen, daß es eine Diskussionsverweigerungs - oder “ich höre mir mal in Ruhe an, was du zu sagen hast und denke dann darüber nach” - Verweigerungskultur gibt. Es fing an mit trillerpfeifenden Gewerkschaftern auf Helmut Kohl - Auftritten und hat sich heutzutage bis zur völligen Hysterie gesteigert. Wer sich mal Stürzenberger - oder AfD-Auftritte ansieht, wird beobachten, wie die von einer buhenden, johlenden, skandierenden Menge eingekreist sind, die der Meinung ist, nur ihr Standpunkt wäre richtig und der abweichende ein Verbrechen. Und wer von den FFF-Strategen schon davon faselt, es müßte etwas gegen Klimawandelleugnung getan werden, im Sinne des Volksverhetzungsparagraphen, na, da ist doch wohl jede Mühe Perlen vor die Säue.

Sigrid Miller / 07.08.2019

...er hat Recht! Er hat zu wenig Ahnung….er kann zwar nicht beurteilen, wer Recht hat, aber alles tun um trotzdem CO(tiefgestellt) 2 zu senken… (Deindustrialisierung, Steuerzahler ausrauben, wie es jetzt geplant ist?!) Nein, von einem Physiklehrer, der zu kritischem Denken auffordert, hätte ich mir mehr Recherche und Faktenwissen erwartet.

Christoph Behrends / 07.08.2019

In den 70er Jahren, als die Kontroverse begann, erkannte man Gegner und Befürworter schon an der Wortwahl: Während die Gegner die nicht zufällig an „Atombombe“ erinnernde „Atomkraft“ bekämpften, legten Befürworter auf die Bezeichnung „Kernenergie“ wert, die physikalisch akkurater und weniger emotional ist. Meine persönliche „Bekehrung“ hatte ich, eigentlich Ex-Grüner der ersten Stunde, als mir (auch) ein Physiklehrer erklärte, dass man mit einer Streichholzschachtel Uran (?) eine Stadt wie New York mit Strom versorgen könne. Da wurde mir klar: Eine solche Technologie DARF m.E. gar nicht komplett abgeschafft werden, will man ernsthaft Versorgungssicherheit schaffen. Nebenbei: Den Kollegen Preuß (telling name?) würde ich auch in meinem Kollegium jederzeit gerne begrüßen! Niedersachsen stellt noch gute Lehrer ein. Schöne Restferien noch!!!!

Wolf von Fichtenberg / 07.08.2019

Danke für den Link. Nun, Herr Preuß, es geht doch nicht um Fakten, es geht um den Glauben. Das kenne wir noch aus dem Mittelalter. Geißlerzüge schlugen sich durch die Gassen und erst als Papst Clemens der Sechste diese Scharlatanerie verbot, ebte der Spuk allmählich ab. Nur, diese Geißlerbewegung sah sich als Teil des “rechtmäßigen Glaubens”. Heute erleben wir einen neuen “Glauben”; eine bezopfte “Heilige” sah nicht Maria im Waldeshain, sondern sieht CO² durch die Lüfte wabern. Ein Geschäftsmodell welches es so noch nicht gab. Da lacht das grünverpackte Rote Herz wenn es - Fairtrade genährt -  Möhrenfelder zertrampelt, Wälder abholzt (Reinhardswald zur Aufstellung von Vogelschreddrmaschinen) und jeden verdammt, der nicht beim Klimahüpfen mitmacht. Nur nicht in den Ferien, da chillt man lieber. Vielleicht gar im Kongo, um zu sehen, wie kleine Kinderhände das seltene Element “Kobold” aus der Erde kratzen, damit zu Weihnachten ein neues Handy auf Gabentisch liegt? Ist es nicht putzig, wie sie für die neuen Kolonialherren im Dreck schuften, damit die Elektromobilität der Jetztzeit-Bourgeoise gutes Gewissen beschert wird? >> Krieg ist Frieden! Freiheit ist Sklaverei! Unwissenheit ist Stärke<< Das Wahrheitsministerium im Orwellschen Ozeanien (1984) propagierte es so.  Es muss geglaubt werden… Hätte er das Buch nicht besser “2019” genannt…?

Nico Schmidt / 07.08.2019

Sehr geehrter Herr Maxeiner, vielleicht kann Herr Haferburg einmal den “Dual Fluid Reaktor” mit seinen Worten beschreiben. Ich traue mich nicht und finde diesen Reaktor sehr gut. MfG Nico Schmidt

Daniel Gildenhorn / 07.08.2019

Werter Herr Maxeiner, Sie sind mit: “Der Druck der Verhältnisse könnte ein Umdenken einleiten.” wirklich sehr optimistisch. Es geht doch um eine schon den Kindern indokrinierte Wertevorstellung, um ein Glaube. Und Sie hoffen tatsächlich darauf, daß sich viele Gläubige die Zeit nehmen, freiwillig zu konvertieren? Eher wird man jede andere krumme Erklärung (wie die obere, daß der Klimawandel schuld ist am Ausfall der Energieversorgung) akzeptieren als das.

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