
Man wird die Diktatur- und Unfreiheitsphantasien nicht mehr los. Sie werden immer mehr. Wer kann, soll länger arbeiten - wird das mit einem Lügendetektor ermittelt oder kommt der Medizinische Dienst der Krankenkassen und attestiert Arbeitsfähigkeit mit ein- bis zweijährigem Verbot von Krankenscheinausstellung für Senioren bis zur erneuten Prüfung der Arbeitsfähigkeit? Ähnlich der Vergabe der Pflegegrade, die man als Angehöriger nur noch mit Androhung der Peitsche bei den Krankenkassen erreicht. Das Deutschland ist sowas von fix und fertig.
Vorsicht Leute, das klingt ersteinmal nachvollziehbar, es ist aber eine Falle. Natürlich werden es Viele, bei erhöhtem Renteneintrittsalter, es nicht mehr schaffen bis zur Rente durchzuarbeiten. Zwangsläufig wird man vom Sozialsystem aufgefangen. Die zahlen aber erst, wenn man eigenes Vermögen aufgebraucht hat, erst dann ist man Leistungsberechtigt. Das ist eine Ungerechtigkeit und zudem eine Umverteilung von fleißig nach dreist.
Die Rente ist eine beitragspflichtige Versicherungsleistung bei der man geldwerte Anwartschaften erwirbt. Schon bei einem Renteneintrittsalter von 65 trägt jeder Beitragszahler ohne Versorgungsberechtigte ein nicht unerhebliches Risiko des Totalausfalls der Versicherungsleistung bzw. Anwartschaften durch vorzeitiges Versterben. Insoweit wird durch jedes Verschieben des Renteneintrittsalters ein Eingriff in die grundrechtsgeschützte Eigentumsgarantie erwirkt. Bei einer längeren statistischen Lebenserwartung könnte man ggf. über versicherungsmathematische Berechnungen die Versicherungsleistung der Höhe nach reduzieren. Ein Hinauszögern des Renteneintrittsalters hingegen stellt die Versicherungsleistung auch dem Grunde nach in Frage und sollte insoweit verfassungsrechtlich problematisch sein.
” Die Rente ist sicher, aber unerreichbar!” @ Horst Oltmannssohn - gut erkannt, denn genau das ist der Plan (von Schwab, Gates & Konsorten).Ganz ähnliche Ansichten hatte vor Jahren auch einmal ein Politiker in 2006 geäußert, natürlich von der SPD - “wer nicht arbeitet, der braucht auch nicht zu essen” (Franz Müntefering). Und so schließt sich der Kreis zum WEF.
Einfach 100 Milliarden Sondervermögen in die Rente stecken und schon .....ach dafür ist kein Geld mehr da?
Egal, ob man sich, wie Jens Spahn und Kumpane den Hintern auf einem warmen Bürostuhl breit sitzt, oder ob man bei Hitze und Kälte draussen, im Einzelhandel, im Krankenhaus etc. schwer arbeiten muß?
Erstaunliches Nichtwissen bei einigen Foristen. Ich verdeutliche es nochmal und hoffe, daß es gelesen wird. 1989 waren die Rentenkassen so voll, daß jeder Deutsche drei Jahre hätte nicht arbeiten müssen! Dann kam der “Kauf” der DDR. -Die Rentenkassen werden Jahr für Jahr zweckentfremdet und geplündert. Wären sie zweckgebunden, sähe es anders aus und die sog. “Flüchtlingswelle” auch. - Desweiteren hauen hier viele gut ausgebildete Facharbeiter ab. Warum auch nicht. Die Gehälter sind woanders mittlerweile besser. Mit kleinen Gehältern ist kein Staat zu machen. Bedenken Sie weiter: Beamte zahlen nicht! in die Rentenkassen. Man erzählt sich das zwar, aber der Griff zum Ausgleich > s.o. - Beispiel: In SH wurden seinerzeit, wegen einer drohenden Landespleite ganz schnell alle Lehrer, auch weit über die Altersgrenze, verbeamtet. Somit ersparte man sich die Einzahlungskosten. Hätten wir das öRR - Modell, sähe es anders aus, nicht wahr meine verbeamteten Kollegen? Dort zahlt jeder ein und siehe da, die Renten stehen besser da. Bis jetzt. - Was den Spahn anbelangt erübrigen sich seine unintelligenten Äußerungen. Angefangen von seinen lautgedachten undifferenzierten Bemerkungen zum Gesundheitswesen bis hin zu Schuldverschiebungen. - In Europa arbeiten die Deutschen zeitlich am längsten mit einer weitaus geringeren Rente, dank Gerd. Die große Streichung bei den mittleren Renten begann unter rotgrün! Das waren bei mir genau 700 Euro netto!
Was würde passieren, wenn alle Steuerabhängig Beschäftigten nur Mal für 4 Wochen die Hände ruhen lassen würden. Ich frage für einen Freund.
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