Wenn ein autoritäres System einen imperialen Krieg beginnt, bemisst sich der Erfolg primär an der geographischen Distanz zwischen der Gewalt und dem eigenen Machtzentrum. Solange die Zerstörung im Territorium des Gegners verbleibt, lässt sich der Konflikt im Inland als risikolose Demonstration von Stärke inszenieren. Vor diesem Hintergrund rechtfertigte Wladimir Putin den Überfall auf die Ukraine in seiner Rede an die Nation vom 24. Februar 2022 mit folgenden Worten: „Für unser Land ist dies eine Frage von Leben und Tod, eine Frage unserer historischen Zukunft als Volk. [...] Dies ist eine reale Bedrohung für das bloße Bestehen unseres Staates, seine Souveränität.“
Die Prämisse der damaligen Eröffnungsrede war eindeutig: Die Militäroperationslogik sollte eine existenzielle Bedrohung vom russischen Territorium fernhalten, die eigene Unantastbarkeit demonstrieren und die Sicherheit des Kernlandes verlässlich garantieren. Gekoppelt war diese Botschaft an die Warnung, jeden Versuch, diese Bestrebung zu gefährden, gewaltsam zu unterbinden.
Das Beispiel Russlands zeigt, wie stark sich diese fundamentale Asymmetrie im fünften Kriegsjahr aufgelöst hat. Mit dem koordinierten Durchbruch von über 556 ukrainischen Drohnen an einem einzigen Wochenende bis in den Großraum Moskau und die Industrieregion Rjasan ist der Krieg unumkehrbar an seinen Ausgangspunkt zurückgekehrt.
Russisches Hinterland systematisch unter Druck
Die Annahme, der Kreml kontrolliere die Eskalationsstufen, erweist sich zunehmend als strukturelle Fehlkalkulation. Entgegen der breiten Front kritischer Stimmen in Europa, die bis heute vehement die Ansicht vertritt, die Ukraine werde den Krieg gegen Russland aufgrund mangelnder Ressourcen verlieren, hat Kiew die Fähigkeit entwickelt, das russische Hinterland systematisch unter Druck zu setzen. Die russische Führung ist inzwischen gezwungen, selbst im eigenen Kernland defensiv zu agieren.
Hinter dieser Verschiebung steht ein militärisch-logistischer Mechanismus, der die russische Luftverteidigung mathematisch überfordert. Die Ukraine operiert mit einer dreistufigen Drohnenstrategie, deren Hebelwirkung im sogenannten „Mid-Range“-Bereich – der Zone zwischen 20 und 200 Kilometern hinter der Front – ansetzt.
Durch den massiven technologisch gestützten Einsatz neuer Systeme wie der KI-gesteuerten „Hornet“-Drohne und reichweitenverstärkter FPV-Modelle, die Logistiklinien in bis zu 70 Kilometern Tiefe attackieren, erzwingt Kiew eine Zersplitterung der russischen Abwehrarchitektur.
Indem diese Mitteldistanzangriffe gezielt Lücken in die russischen Flugabwehrgürtel reißen, schaffen sie erst die Korridore für strategische Long-Range-Schläge. Hierbei dringt eine technologisch diverse Palette aus Jet-Drohnen des Typs „BARS“, den Langstreckensystemen „Liutyi“ und „Rubaka“ sowie westlichen Systemen wie den deutschen „Helsing“-Drohnen tief in den russischen Luftraum ein.
Ein Abwehrsystem, das zeitgleich die Frontlogistik, die Provinzperipherie und Moskau schützen muss, erschöpft seine Kapazitäten im Moment der Gleichzeitigkeit. Die politische Entscheidung des Moskauer Bürgermeisters Sergej Sobjanin, dichte Luftabwehrgürtel zulaufend auf die Hauptstadt zu bündeln, schützt zwar selektiv das Zentrum, entblößt jedoch zunehmend die industrielle Basis des Umlands.
Präzise auf Primär- und Sekundärverarbeitung von Erdöl gezielt
Wie verletzlich diese imperialen Vorposten inzwischen sind, demonstrierte jüngst ein präziser Schlag der ukrainischen SBU-Spezialeinheit „Alpha“ auf ein Hauptquartier des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB in der besetzten Region Cherson. Bei dem Angriff wurden nicht nur knapp 100 russische Soldaten und Funktionäre getötet oder verwundet, sondern gleichzeitig auch ein modernes Flugabwehrsystem vom Typ Panzir-S1 im Wert von rund 20 Millionen Dollar zerstört.
Der Angriff besitzt eine doppelte Symbolkraft: Zum einen wird sichtbar, wie der Schutzgürtel kostspieliger Luftabwehrsysteme im besetzten Vorfeld schrittweise erodiert; zum anderen trifft die Gewalt exakt jene Institution, die als verlängerter Arm des Kremls die Kontrolle über die besetzten Gebiete sichern soll.
Daraus erwächst ein politisch-ökonomischer Zielkonflikt bei der Sicherung kritischer Infrastruktur. Die ukrainische Strategie zielt präzise auf die Primär- und Sekundärverarbeitung von Erdöl, wie der erzwungene Produktionsstopp der hochgradig geschützten Moskauer Raffinerie in Kapotnja und die massiven Brände in Rjasan belegen.
Der Rjasaner Komplex ist mit einer jährlichen Verarbeitungskapazität von 17 Millionen Tonnen Rohöl eine zentrale Säule der russischen Rüstungswirtschaft und produziert essenzielle Treibstoffe wie Flugbenzin sowie die Kraftstofftypen AI-92 und AI-95 für die Invasionsarmee. Brände und Sabotageakte wie der Totalstopp von drei primären Verarbeitungseinheiten in der Raffinerie in Perm nach dem Angriff vom 7. Mai entziehen dem System fundamentale Ressourcen.
Zudem treffen diese Schläge seit Beginn des Jahres 2026 systematisch die entscheidenden Ostsee- und Schwarzmeerterminals. Dadurch verliert Russland zunehmend die Fähigkeit, wirtschaftlich von globalen Entwicklungen – wie dem kriegsbedingten Ölpreisaufschwung infolge des Iran-Konflikts – zu profitieren.
Was ist wichtiger: Treibstoffbedarf der Invasionsarmee, zivile Versorgung oder Exporterlöse?
Der Ausfall dieser hochkomplexen Anlagen lässt sich unter westlichen Sanktionsbedingungen technologisch nicht kurzfristig kompensieren. Der Kreml steht damit vor der Wahl, entweder den Treibstoffbedarf der Invasionsarmee zu priorisieren oder die zivile Versorgung und die Exporterlöse zu stabilisieren. Jede Entscheidung entlang dieser Achse erzeugt strukturelle Instabilität.
Das Dilemma ist offensichtlich: Priorisiert Moskau das Militär, riskiert die Führung, die Unterstützung der Bevölkerung weiter zu untergraben, die in zahlreichen Regionen längst zu einer bloßen Duldung geworden ist. Trotz der bei offiziellen Terminen weiterhin demonstrierten Selbstsicherheit weiß Wladimir Putin, dass ein langwieriger Krieg ohne den minimalen Rückhalt der Bevölkerung nicht dauerhaft fortgeführt werden kann. Leitet Moskau hingegen Ressourcen stärker in zivile Kreisläufe um, schwächt dies unmittelbar die operative Grundlage der Streitkräfte.
Doch damit erschöpfen sich die Folgen dieser Entwicklung nicht. Die beschriebene ökonomische Verwundbarkeit löst zugleich eine psychologische Kettenreaktion innerhalb der russischen Gesellschaft aus, die das Regime im Kern seiner Selbstdarstellung trifft. Besonders sichtbar wurde dies am deutlich degradierten Verlauf der jüngsten Parade zum Tag des Sieges in Moskau. Aus Angst vor ukrainischen Drohnenangriffen sah sich die Führung gezwungen, das militärische Prestigeereignis massiv einzuschränken und damit faktisch einzugestehen, dass der Schutz des eigenen Luftraums selbst im Zentrum der Macht nicht mehr vollständig garantiert werden kann (Achgut berichtete).
Wenn parallel dazu der Betrieb der Großflughäfen Scheremetjewo, Wnukowo und Domodedowo eingestellt werden muss und 51 Verkehrsflugzeuge zeitgleich auf weit entfernte Ausweichflughäfen umgeleitet werden, beginnt die Illusion einer vom Krieg unberührten Konsumrealität in der Metropole zu zerbrechen.
Massive Diskrepanz zwischen Ressourceneinsatz und strategischem Ertrag
Der Krieg wird für die urbane Mittelschicht zunehmend zu einer empirischen Erfahrung; das ursprüngliche Versprechen eines schnellen und kontrollierbaren Sieges verwandelt sich schrittweise in eine langfristige gesellschaftliche Belastung. Das vom Kreml erlassene Verbot, Bildmaterial von den Folgen der Angriffe zu verbreiten, dokumentiert zusätzlich die Nervosität der Führung.
Gleichzeitig legt die Krise erhebliche sozioökonomische Bruchlinien innerhalb der russischen Föderation offen. In sozialen Medien schlägt den evakuierten und verängstigten Bürgern der Hauptstadt zunehmend offene Missgunst aus Grenzregionen wie Kursk oder Rostow entgegen. Für die vielfach vernachlässigte Peripherie verliert Moskau damit seinen Status als vermeintlich unverwundbares Zentrum privilegierter Stabilität.
Im Gegensatz zur Bevölkerung von Moskau und St. Petersburg ist der Krieg dort längst reale Alltagserfahrung geworden, die phasenweise sogar in der Besetzung russischen Staatsgebiets durch ukrainische Kräfte bestand. So ist Wladimir Putin nicht nur der erste Staatschef seit dem Zweiten Weltkrieg, unter dessen Herrschaft koordinierte Angriffe tief auf russisches Kernterritorium stattfinden; seine Amtszeit markiert zugleich eine Phase, in der Staatsgebiet erneut unmittelbar zum Operationsraum eines äußeren Konflikts geworden ist.
Die auch im Westen vielfach vertretene Interpretation, Zeit und demographische Masse würden im Abnutzungskrieg zwangsläufig zugunsten Russlands arbeiten, verliert vor diesem Hintergrund zunehmend an Überzeugungskraft. Die Realität an der Front deutet vielmehr auf eine massive Diskrepanz zwischen Ressourceneinsatz und strategischem Ertrag hin.
Westliche und ukrainische Schätzungen beziffern die russischen Verluste inzwischen auf rund 35.000 Soldaten pro Monat. Bis Ende 2025 sollen bereits mehr als 352.000 russische Soldaten gefallen sein, von denen rund 217.800 namentlich verifiziert wurden. Einschließlich der Verwundeten summieren sich die Gesamtverluste je nach Methodik auf bis zu 1,5 Millionen Menschen, was rund drei Prozent der wehrfähigen männlichen Bevölkerung zwischen 18 und 59 Jahren vor Kriegsbeginn entspricht.
Strukturelle Überdehnung der russischen Kriegsführung
Dieser enorme Verschleiß generiert jedoch keine nachhaltige strategische Offensivfähigkeit mehr. Seit Jahresbeginn hat die russische Armee unter maximalem Ressourceneinsatz lediglich rund 220 Quadratkilometer ukrainischen Territoriums besetzt – etwa 0,04 Prozent des Staatsgebiets –, während die Ukraine im selben Zeitraum rund 189 Quadratkilometer zurückerobern konnte.
Die russische Offensive ist damit zunehmend zu einem verlustreichen Selbsterhaltungsmodus erstarrt, während ukrainische Drohnenschwärme entlang der Frontlinie jede größere Massierung russischer Truppen unterbinden. Die operativen Konsequenzen dieser Entwicklung gefährden zunehmend die gesamte Geometrie der Besatzung.
Durch die Intensivierung ukrainischer Mitteldistanzschläge gerät die kontinentale Logistikachse – die sogenannte Landbrücke zur Krim über die Regionen Saporischschja und Cherson – unter permanente Feuerkontrolle. Sollte sich dieser Trend verfestigen, droht den russischen Verbänden im Süden der Ukraine und auf der Krim eine strategische Isolation. Die Unfähigkeit, diese vitalen Nachschubwege im eigenen imperialen Vorfeld dauerhaft zu sichern, während gleichzeitig das Inland von strategischen Angriffen getroffen wird, verdeutlicht die strukturelle Überdehnung der russischen Kriegsführung.
Zwar schützt die schiere Größe des russischen Repressionsapparats – bestehend aus Nationalgarde, FSB und Polizei – das Regime weiterhin vor unmittelbaren Massenprotesten der unzufriedenen, internetnutzenden Mehrheit. Doch die Krise besitzt längst systemischen Charakter: Weder Regierungssprecher Dmitri Peskow noch Wladimir Putin selbst präsentieren bislang eine überzeugende Antwort auf die technologische und operative Anpassungsfähigkeit der ukrainischen Kriegsführung.
Strategische Ratlosigkeit der Führung
Entsprechend defensiv fiel die Reaktion des Kremls aus. Anstatt der Bevölkerung plausibel zu erklären, wie die Bedrohung künftiger Angriffe verhindert werden soll, griff Peskow erneut auf das Szenario eines möglichen Nuklearwaffeneinsatzes zurück. Dabei wiederholte er die bekannte Formel, wonach diese Ultima Ratio ausschließlich bei einer existenziellen Bedrohung der Russischen Föderation vorgesehen sei. Gerade die demonstrative Wiederholung dieser Doktrin verdeutlichte jedoch unfreiwillig die strategische Ratlosigkeit der Führung.
Denn unabhängig von nuklearen Drohkulissen bleibt eine historische Grundregel bestehen: Ein Krieg gilt als strategisch gescheitert, wenn seine politischen Ziele durch die Eigendynamik des Konflikts dauerhaft unerreichbar werden und die eingesetzten Mittel beginnen, die strukturelle Substanz des eigenen Staates anzugreifen. Die Unterwerfung der Ukraine sollte Russland als unantastbare Großmacht etablieren.
Das historische Resultat im fünften Kriegsjahr weist jedoch zunehmend in die entgegengesetzte Richtung: ein verwundbares Kernland, eine strukturell belastete Schlüsselindustrie, eine logistisch unter Druck geratene Invasionsarmee und ein Machtzentrum, dessen Unantastbarkeit sichtbar erodiert.
Der Kreml bestimmt die Dynamik des Konflikts längst nicht mehr in dem Maße, wie er es zu Beginn des Krieges beanspruchte. Aus einem Projekt imperialer Machtdemonstration ist zunehmend ein Krieg geworden, dessen Folgekosten beginnen, die Grundlagen russischer Machtprojektion selbst anzugreifen.
Putin macht das super. Ruiniert letztlich Infrastruktur und Demographie vom Evil Empire.
Man stelle sich vor, wie unmittelbar nach dem Sieg der Ukraine über Russland über Nacht in Deutschland per Gesetz (Heizungshammer II) der Betrieb von Wärmepumpen zur Gebäudeheizung verboten und die Umstellung auf Gasheizungen verpflichtend wird. (Nach erfolgter Reparatur von North Stream 2 durch Ukrainische Spezialkräfte versteht sich.)
Das zwar teure, aber umweltfreundliche Gas aus der Ukraine sichert dann die Erreichung der Klimaziele in Deutschland. Bis auf weiteres jedenfalls.
Nun, dass einzige bei dem ich Herrn Osthold nicht zustimmen kann, ist der Titel des Artikels. Ich denke nicht, dass wir an diesem Punkt schon waren, der Ausgangspunkt war ein vermeintlich massiv überlegenes Russland, von dem viele Beobachter mich eingeschlossen dachten, es würde die Ukraine innerhalb kürzester Zeit militärisch unterwerfen. Die Fähigkeit der Ukraine, in einem laufenden Konflikt eine ökonomische und technologische Anpassung seiner Offensivkapazitäten hin zu sehr günstigen aber effektiven Dronen die dezentral produziert und distributiert werden können, hat wohl nahezu jeden aussenstehenden überrascht. Es handelt sich hierbei um eine neue Form der Guerilla Kriegsführung, in dieser Form bisher einzigartig, die wieder einmal die Weisheit des römischen Ausspruchs: „Der Sieger ist nicht siegreich, bis der besiegte sich als besiegt betrachtet “ eindrucksvoll belegt. Des Weiteren zeit sich sehr deutlich, dass die Zeit wieder erwarten an diesem Punkt für die Ukraine zu spielen scheint, da sie zunehmend in der Lage scheint, größere Schäden an zu richten als sie ertragen muss. Ich formuliere so stark im Konjunktiv, da der Nebel des Krieges natürlich über allem liegt und auch eine erneute Verschiebung zugunsten Russlands nicht ausgeschlossen werden kann. Die Amerikaner haben Agent Orange verwendet, als sie in Vietnam militärisch in die enge getrieben wurden, insofern ist eine weitere Eskalation was den Einsatz von experimentellen oder auch nuklearen Waffen angeht, nicht auszuschließen.
Mir scheint, Rußland ist nicht in der Lage, die Ukraine zu besiegen. Die Ukraine auf der anderen Seite hat nicht die Mittel, Rußland zu besiegen. Und nun? Wie kommt man aus diesem Mist wieder heraus? Eigentlich wäre das doch die Stunde der Diplomatie. Wie kann man Rußland einen gesichtswahrenden Ausstieg ermöglichen, der die territoriale Integrität der Ukraine wiederherstellt? Die beiden Dinge passen nicht zusammen, das erscheint unmöglich. Aber gerade dafür gibt es die Diplomaten. Wenn die ein Quadrat für rund erklären, dann ist es eben rund.
Endlich gibt es eine gerechte Reaktion darauf, dass der kleine Schisser mit den hohen Absätzen seit 4 Jahren aus sicherer Entfernung Gleitbomben und Drohnen auf Zivilisten loslässt. Wer hat nicht noch das Geheule von ihm und seiner Entourage an Kriegsverbrechern in den Ohren, als die Taurus-Frage im Raum stand. Wenn sich die Einschläge im Hinterland und in Moskau jetzt noch erhöhen, sollte man die betroffene Bevölkerung allerdings unbedingt darüber in Kenntnis setzen, dass die Flugabwehr deshalb ein wenig löchrig ist, weil bis zu 27 Systeme auf Wunsch ihres Zaren dessen Residenz am See, seine Konkubine mit dem platten Hinterkopf und die gemeinsame Nachzucht absichern müssen, und deshalb anderswo fehlen. Das dürfte dann für zusätzlichen Frust beim Volk sorgen.
Der Krieg wird enden, wenn Putin ihn beendet. Das wird er nur tun, wenn er entweder den totalen Endsieg eingefahren hat oder wenn der Krieg seine Macht ernstlich bedroht.
Ein totaler Sieg Russlands würde aber den nächsten Krieg gegen den Westen einleiten, vermutlich im Gebiet Ostsee/Baltikum. Deswegen ist es absolut notwendig, dass die Politik des Westens Putin innenpolitisch so unter Druck setzt, dass er sich genötigt sieht, den Ukraine-Angriffskrieg zu beenden. Irgendetwas Gesichtswahrendes wird ihm schon einfallen.
Ich begrüße daher die hier geschilderte militärische Entwicklung, mit er es der Ukraine möglich ist, den Krieg in Russlands Hinterland zu tragen und Putin politisch unter Druck zu setzen. Ich unterstütze auch die unbedingte finanzielle und waffenmäßige Unterstützung der Ukraine in diesem Krieg durch den Westen. Denn die Ukraine kämpft für die Eindämmung eines absolut kriegsbereiten Feindes Westeuropas. Dieser Krieg ist auch unser Krieg.
Bayerischer Rundfunk meldet gestern gerade „Ukraine dominiert die Front, Drohnenhagel auf Moskau“ YouTube BR 24.
Scott Ritter, John Mearsheimer, Douglas Mcgregor, Sergei Karaganow, Dmitry Polyanski und andere, sowohl aus den USA, der Russischen Föderation oder der VR China, erläutern auf dem „YouTube Kanal Glenn Diesen deutsch“ allerdings, warum der Krieg jetzt unvermeidlich eskalieren wird. Scott Ritter auf dem YouTube Kanal Glenn Diesen deutsch „Europa hat Russland angegriffen, Vergeltung ist unvermeidlich“. Warum Europa Russland angegriffen hat und russische Vergeltung unvermeidlich ist, erläutert der ehemalige Angehörige der US Army Scott Ritter. Sergey Karaganow ist da aus russischer Sicht noch eindeutiger und brutaler. Dmitry Polyanski, russischer Diplomat, ist da zurückhaltender, aber auch eindeutig im Hinblick auf Vergeltung. Polyanski spricht aber als Diplomat offiziell für Lawrow und Putin.
Kurz vor Beginn der „Militärischen Spezialoperation“ 2022 der Moskowiter in der Ukraine, war Putin in Peking. Vor kurzem war Putin wieder einmal in Peking. Die bevorstehenden „Militärischen Spezialoperationen“ stehen unmittelbar bevor und werden brutaler, radikaler sein und werden auch die EU betreffen.
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