Der von Wladimir Putin entfesselte Angriffskrieg gegen die Ukraine hat das Machtzentrum Russlands erreicht. Die jüngsten Drohnenangriffe auf Moskau, die selbst von staatlichen Agenturen wie TASS als die schwersten seit Jahren eingestuft werden, zeigen, dass die Höhle des heutigen Aggressors längst nicht mehr unantastbar ist.
Es sind Bilder, die die Kreml-Erzählung eines erfolgreichen Feldzugs gegen den angeblichen „Faschismus“ in Kiew erschüttern. Schwarze Rauchwolken standen über der Ölraffinerie von Kapotnja im Südosten Moskaus, einem strategisch bedeutsamen Bestandteil der russischen Energieinfrastruktur. Die Detonationen waren so heftig, dass die Abdeckung eines Treibstoffreservoirs wie ein überdimensioniertes Frisbee in den Morgenhimmel geschleudert wurde.
Es war bereits der zweite schwere Schlag gegen die Anlage innerhalb von nur zwei Tagen. Nach ersten Treffern hatte die Raffinerie den Betrieb bereits am Vortag einstellen müssen. Während der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj in Brüssel erklärte, Moskau werde brennen, solange die Ukraine brenne, und die Angriffe als Antwort auf die russische Bombardierung der Kiewer Höhlenkloster-Lavra bezeichnete, reagierte die russische Führung mit beredtem Schweigen.
Ein Eingeständnis der Ohnmacht?
Wladimir Putin, der zeitgleich am Russland-ASEAN-Gipfel in Kasan teilnahm, verlor in seinen Abschlusserklärungen kein Wort über die Angriffe. Das Staatsfernsehen beschränkte sich auf knappe Agenturmeldungen, zeigte keine der dramatischen Videoaufnahmen und verdrängte die Ereignisse im eigenen Land zugunsten diplomatischer Berichterstattung.
Gegen Militärblogger, die das Ausmaß der Schäden über Telegram dokumentierten, wird inzwischen ermittelt. Propagandisten fordern sogar eine Verschärfung der strafrechtlichen Haftung für entsprechende Veröffentlichungen. Doch die Zensur, die bis zur Abschaltung mobiler Internetnetze sowie aller gängigen sozialen Medien reicht, und die sichtbar gewordene Nervosität der Behörden wirken wie ein Eingeständnis der Ohnmacht. Der Krieg, den Putin als entfernte „Spezialoperation“ inszenieren wollte, ist im Zentrum der Macht angekommen.
Militäranalytisch markieren die Ereignisse des Sommers 2026 einen Wendepunkt. In Kiew und zunehmend auch im Westen verdichtet sich die Einschätzung, dass Russland seine strategische Initiative verliert. Erstmals seit 2023 mehren sich die Anzeichen, dass die Dynamik auf dem Schlachtfeld nicht mehr eindeutig zugunsten Moskaus verläuft. Gleichwohl wäre es verfrüht, von einer grundlegenden Umkehr des Kriegsverlaufs zu sprechen. Russland kontrolliert weiterhin große Teile der besetzten Gebiete und verfügt trotz hoher Verluste nach wie vor über erhebliche personelle und materielle Reserven.
Zwar steht die ukrainische Verteidigung im Donbass, insbesondere im Raum Konstantinowka, weiterhin unter erheblichem Druck durch russische Angriffe und schwere Gleitbombeneinsätze. Doch der russische Kraftakt erinnert zunehmend an das letzte Aufbäumen eines erschöpften Gegners. Nach Einschätzung zahlreicher OSINT-Analysten und Angaben des ukrainischen Generalstabs befindet sich die russische Armee in einem Prozess taktischer Erosion.
Mythos der Unverwundbarkeit empfindlich beschädigt
Die Qualität der russischen Sturmoperationen ist deutlich gesunken. Zwar erzielt Russland trotz sinkender Angriffsdichte weiterhin begrenzte Geländegewinne und hat sich in vielen Bereichen an die Bedingungen des Drohnenkrieges angepasst. Die Form seiner Offensivoperationen hat sich jedoch grundlegend verändert.
Wo früher geschlossene Panzerverbände oder koordinierte Infanterieeinheiten angriffen, bewegen sich russische Truppen heute häufig nur noch in Kleinstgruppen von ein bis zwei Soldaten vorwärts. Im Mai verzeichnete Russland mit lediglich 14 Quadratkilometern Geländegewinn den geringsten monatlichen Zuwachs seit Beginn der Großoffensive im Herbst 2023. Gleichzeitig gelang es der Ukraine, in mehreren Gegenoperationen verlorenes Terrain zurückzugewinnen.
Ein weiterer Rückschlag für die russische Kriegsführung war die Deaktivierung des Starlink-Netzwerks für russische Truppen im Frühjahr. Dadurch wurden Kommunikationswege und die Steuerung eigener Drohnensysteme erheblich beeinträchtigt. Vor dem Hintergrund dieser zunehmenden konventionellen Erschöpfung demonstriert der Angriff auf Moskau, dass die Ukraine die Initiative zunehmend in die Tiefe des russischen Raumes verlagern kann.
Moskau galt lange als der am besten geschützte Luftraum der Russischen Föderation. Moderne Flugabwehrsysteme vom Typ „Pantsir“ und „Tor“ bilden mehrere Verteidigungsringe rund um die Hauptstadt und wurden selbst auf Dächern innerhalb des Stadtgebiets stationiert. Dass ukrainische Drohnen diese Schutzglocke inzwischen durchdringen können, beschädigt den Mythos der Unverwundbarkeit empfindlich.
Zwar meldete das russische Verteidigungsministerium den Abschuss von nahezu eintausend Drohnen innerhalb eines Tages im gesamten Staatsgebiet, und Moskaus Bürgermeister Sergei Sobjanin sprach von 194 abgefangenen Objekten im Anflug auf die Hauptstadt. Doch die schiere Masse der Angriffe stellt die Logik klassischer Luftverteidigung zunehmend infrage. Die ukrainischen Streitkräfte setzen dabei auf KI-gestützte Planungssysteme, die Flugrouten fortlaufend anpassen und Drohnen, Täuschkörper sowie Marschflugkörper zu komplexen Angriffswellen kombinieren.
Psychologische Folgen für die Bevölkerung
Gegen eine solche asymmetrische Strategie gerät jede Luftverteidigung strukturell ins Hintertreffen. Während die Zahl der Angreifer nahezu beliebig erhöht werden kann, bleibt die Anzahl verfügbarer Abfangraketen begrenzt. Hinzu kommt eine bemerkenswerte Ironie: Selbst in russischen Militärkreisen kursiert inzwischen die Vermutung, die Explosion des Raffinerietanks könne durch eine fehlgeleitete Flugabwehrrakete ausgelöst worden sein.
Militärbeobachter verweisen zudem auf ein grundlegendes Missverhältnis. Hochmoderne und kostspielige Abfangsysteme werden gegen vergleichsweise billige Drohnen eingesetzt, die mit einfachen Mitteln produziert werden können. Gleichzeitig wurde der Aufbau einer flexiblen Nahbereichsverteidigung über Jahre verschleppt.
Noch schwerer als die materiellen Schäden wiegen jedoch die psychologischen Folgen. Der Krieg dringt zunehmend in den Alltag der Moskauer Metropolregion ein – eine Komfortzone, die das Regime mit allen Mitteln abschirmen wollte. Drohnen, die erst im Anflug über dicht besiedeltem Gebiet abgeschossen werden, erzeugen ein kaum auflösbares Dilemma: Werden sie abgefangen, können Trümmer auf Wohngebiete oder kritische Infrastruktur stürzen; werden sie nicht abgefangen, drohen direkte Treffer.
In Schukowski schlugen Trümmer in ein Mehrfamilienhaus ein und setzten mehrere Stockwerke in Brand. In der Region Moskau wurden innerhalb weniger Stunden 17 Verletzte registriert, darunter Kinder. Explosionen erschütterten den Großmarkt „Sadowod“ sowie das Einkaufszentrum „Belaja Datscha“. Gleichzeitig mussten an den Moskauer Flughäfen Dutzende Flüge gestrichen werden, während rund fünfzig Passagiermaschinen in der Nacht nach Nischni Nowgorod umgeleitet wurden.
In Städten wie Balaschicha und Schasanowka gingen nach den Explosionen Rußpartikel und Verbrennungsrückstände nieder, die von Anwohnern als klebrige Flecken auf Fahrzeugen und Kleidung beschrieben wurden. Bewohner des Bezirks Kapotnja berichten von erschütterten Häuserwänden, beißendem Rauchgeruch und wachsender Verunsicherung. Damit gerät jenes unausgesprochene gesellschaftliche Stillhalteabkommen unter Druck, auf dem die Stabilität des Putin-Systems lange beruhte: politische Passivität im Austausch für Sicherheit, Wohlstand und Normalität.
Zusätzlichen Zündstoff erhält die Situation durch das Versagen der lokalen Verwaltungen. Als Bürger nach den Einschlägen im offiziellen Telegram-Kanal des Gouverneurs von Kotelniki nach Schutzräumen und dem Ausbleiben von Sirenenwarnungen fragten, erhielten sie die Auskunft, Informationen zu Luftschutzmaßnahmen würden erst im Falle einer Generalmobilmachung oder eines offiziellen Kriegszustandes bereitgestellt. Solche Antworten verstärken das Gefühl staatlicher Hilflosigkeit und Schutzlosigkeit.
Erinnerungen an die Versorgungskrisen der frühen neunziger Jahre
Parallel dazu entfaltet die ukrainische Kampagne gegen die russische Öl- und Raffinerieinfrastruktur ihre wirtschaftliche Wirkung. Branchenberichte gehen davon aus, dass ein erheblicher Teil der russischen Raffineriekapazitäten zeitweise beeinträchtigt oder außer Betrieb gesetzt wurde. Die Folgen zeigen sich inzwischen in zahlreichen Regionen des Landes.
Von der Krim bis zur Wolga, von Tatarstan bis in den Süden Russlands melden Behörden Engpässe bei der Treibstoffversorgung. Teilweise wurden Verkaufsbeschränkungen eingeführt, die den Erwerb von Benzin auf 20 bis 30 Liter pro Kunde begrenzen. In Krasnodar und Kasan berichten Verbraucher von leeren Zapfsäulen und fehlenden Kraftstoffsorten, während Behörden das Abfüllen in Kanister untersagen, um Hamsterkäufe zu verhindern.
Für viele ältere Russen wecken solche Szenen Erinnerungen an die Versorgungskrisen der frühen neunziger Jahre. Die Engpässe bedrohen nicht nur Landwirtschaft und Transportwesen, sondern belasten zunehmend auch die Luftfahrtindustrie. Exportbeschränkungen für Flugtreibstoff und regulatorische Notmaßnahmen verdeutlichen den wachsenden Druck auf die russische Wirtschaft. Zeitweise mussten im europäischen Teil Russlands nahezu sämtliche Flugbewegungen eingestellt oder umgeleitet werden.
Wenige verbliebene Eskalationsstufen
Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, welche realistischen Handlungsoptionen Moskau überhaupt noch besitzt. Die traditionelle Antwort des Kremls besteht in der Androhung weiterer Angriffe auf die Ukraine. Außenminister Sergej Lawrow kündigte in Kasan erneut Vergeltungsschläge an, während Dmitri Medwedew erklärte, es könne im Kampf gegen Kiew jetzt keine Regeln mehr geben. Doch diese Drohungen besitzen kaum noch Eskalationspotenzial.
Russland greift die ukrainische Energieversorgung, Verkehrsinfrastruktur und zivile Zentren bereits seit Jahren mit hoher Intensität an. Die Möglichkeiten einer konventionellen Eskalation sind begrenzt. Eine zusätzliche Angriffswelle würde den militärischen Verlauf des Krieges kaum grundlegend verändern. Gleichzeitig zehren die anhaltenden Verluste an den personellen, materiellen und wirtschaftlichen Ressourcen des Landes. Angriffe auf zentrale Regierungsinstitutionen in Kiew blieben eine der wenigen verbliebenen Eskalationsstufen.
Der von russischen Ultranationalisten und Propagandisten wie Wladimir Solowjow regelmäßig geforderte Griff zur nuklearen Option erscheint bei nüchterner Betrachtung kaum als realistische Handlungsalternative. Der Einsatz taktischer Atomwaffen auf dem ukrainischen Kriegsschauplatz würde die grundlegenden militärischen Probleme Russlands nicht lösen.
An einer weitgehend statischen Frontlinie, die sich über hunderte Kilometer erstreckt, könnte eine nukleare Detonation weder personelle Engpässe noch logistische Defizite beseitigen. Sie würde vor allem Gebiete schaffen, die auch für die eigenen Streitkräfte kaum nutzbar wären. Ein militärischer Vorteil bliebe fraglich.
Die eigentliche Wirkung läge auf der politischen Ebene. Ein Bruch des nuklearen Tabus würde Russland vor erhebliche diplomatische Risiken stellen. Insbesondere die Beziehungen zu China und Indien, die zu den wichtigsten außenpolitischen und wirtschaftlichen Partnern Moskaus zählen, könnten schwer belastet werden. Peking hat wiederholt deutlich gemacht, dass die Einhaltung nuklearer Grenzen eine zentrale Voraussetzung für die Stabilität der internationalen Ordnung darstellt.
Der Krieg hat eine neue Phase erreicht
Gleichzeitig deutet vieles darauf hin, dass die Bereitschaft westlicher Staaten wächst, ukrainische Angriffe auf militärisch und wirtschaftlich relevante Ziele in Russland als legitimen Bestandteil der Kriegsführung zu betrachten. Vor diesem Hintergrund wäre eine nukleare Eskalation mit erheblichen politischen und strategischen Kosten verbunden.
Befürworter einer nuklearen Eskalation argumentieren, bereits die Demonstration der Einsatzbereitschaft könne eine politische Schockwirkung entfalten und die Unterstützerstaaten der Ukraine unter Druck setzen. Ob ein solcher Effekt tatsächlich eintreten würde, bleibt jedoch umstritten.
Die Ereignisse in Moskau verdeutlichen vor allem eines: Der Krieg hat eine neue Phase erreicht. Die russische Führung sieht sich zunehmend gezwungen, auf Entwicklungen zu reagieren, statt sie selbst zu bestimmen. Angriffe, die noch vor wenigen Jahren als undenkbar galten, erreichen inzwischen das politische und wirtschaftliche Zentrum des Landes.
Die Schläge gegen die Hauptstadt machen jedoch sichtbar, dass selbst die am stärksten geschützten Räume Russlands nicht mehr außerhalb der Reichweite dieses Konflikts liegen. Damit kehrt eine historische Erfahrung zurück, die große Mächte immer wieder machen mussten: Wer einen Krieg beginnt, verliert häufig die Kontrolle darüber, wo und wie er endet.
„Russia Pressures Belarus in Bid to Open New Front in Ukraine War“ schreibt das WSJ gerade. So dumm wird Lukaschenko aber nicht sein.
Hätte Putin den Krieg jemals nach Westen tragen wollen, hätte er das längst getan. Er tut es nicht. Weil er, im Gegensatz zu den geifernden Revanchisten in Europa, diesen Krieg nicht will. Russland eskaliert nicht. Es ist einzig und allein Europa, das die Eskalationsspirale weiterdreht und Russland weiter provoziert.
Man muss festhalten, dass Russland Krieg gegen die NATO führt. Mit zwei Händen hinter dem Rücken zusammengebunden, denn während der Ukraine das komplette Arsenal der NATO und die Aufklärungsfähigkeiten von Großbritannien und der USA zur Verfügung stehen, kann Russland weder die Nachschubwege der Ukraine wirkungsvoll bekämpfen, noch deren Aufklärungsmöglichkeiten zerstören, weil es sich um NATO-Assets handelt.
Europa spielt mit dem Feuer. Denn sollte Putin zu dem Schluss kommen, dass eine Eskalation unvermeidbar wird, droht ein hartes Aufwachen in der Realität. Was will die EU gegen einen Drohnenschwarm auf Berlin machen? Richtig.
@Gerd Alois Werz: Danke, dass Sie hier zumindest ein paar dümmliche Ukraine-Narrative aufgelistet haben.
Nichts von dem, was Sie schreiben, beruht auf Tatsachen, ist belegbar oder offiziell anerkannt – und zwar nirgendwo auf der ganzen Welt, russische Propagandaplattformen mal ausgenommen.
Satire der besten Art ist es zu schreiben: „Schade, dass es immer noch Leute gibt, die den Maidanputsch und die Bombadierung Donezk und der Krim 2014 leugnen.“
Die ganze Welt leugnet das. Weil sie werden nirgendwo auf dieser Welt ein offizielles Nachrichtenmedium finden, dass von einem Maidan-Putsch redet, oder einer Bombardierung Donesk.
Ein Putsch, bei dem kurz danach freie Wahlen stattfinden, ist ein Paradoxon, und das dümmste, was man sich in seiner Phantasie ausdenken kann.
Nach einem Putsch finden nie freie Wahlen statt. Diese Widersprüchlichkeit fällt einem aber nur auf, wenn man nachdenkt. Aus Propaganda-Plattformen Unfug abzuschreiben ist halt viel leichter als selber zu denken.
Die Ukraine hat die einmarschierten Wagner-Truppen im Donbas bombardiert. Alles recherchierbar.
Jeder Staat hat das Recht, gewaltsam gegen Terroristen vorzugehen, ob nun eigene, oder aus anderen Ländern importierte. Kein Land auf dieser Welt spricht dieses Recht einem anderen Land ab.
Man stelle sich vor, die linke RAF hätte damals die russische Armee um Hilfe gerufen. Klar, die ganze Welt hätte Deutschland verdammt, weil Deutschland sich wehrt. Mein Gott – schick Hirn vom Himmel.
„denn den russischsprachigen Ukrainern drohte die Auslöschung durch die Ukronazis“. Auch davon weiß niemand was auf dieser Welt. Belege, Beweise, Indizien Fehlanzeige.
„Hunderte von kleinen Kindern wurden von Ukronazis als Zielscheiben für Scharfschützenübungen ermordet.“ = das Beste zum Schluss. Dann lieber unter der Erde lebende Reptiloidenwesen
Wenn Leute zwischen russischer Propaganda und REALITÄT nicht mehr zu unterscheiden vermögen, dann brauchen wir uns nicht zu wundern, warum es mit Deutschland so bergab geht
@Michael Scheffler: „Theodor Breit, offenbar lieben Sie es, die höchsten Energiekosten der Welt zu zahlen und darüberhinaus Milliarden in ein bodenloses Fass namens Ukraine zu versenken“
Anscheinend sind Sie es ja, der die höchsten Energiekosten dieser Welt liebt. Weil Sie befürworten ja, dass Putin Krieg führt.
Meine Frage war, warum Putin diesen Krieg nicht beendet, obwohl er ihm nicht mehr den geringsten Nutzen bringt. Er hat jeden Tag die Möglichkeit, ihn zu beenden. Wenn Sie in die Kategorie der Selbstdenker gehören, dann könnten Sie diese Frage ja mit Leichtigkeit beantworten. Aber anscheinend können Sie das nicht. Ist es nicht eher so, dass Sie da noch nicht einmal angefangen haben, darüber nachzudenken…
Selbstdenker ist bei Ihnen vielmehr ein Synonym für „russische-Propaganda-hörig“
Weil für das Märchen, dass 10.000 russischsprachige Ostukrainer von der Ukraine getötet wurden, gibt es nirgendwo auf dieser Welt Quellen und Belege.
Was stimmt, ist, dass von Russland unterstützte Wagner-Truppen im Donbas mit schweren Waffen einen Bürgerkrieg angezettelt haben, bei dem über 10.000 Ukrainer (auch Zivilisten) getötet worden sind.
Diese Information können Sie überall auf dieser Welt recherchieren. Warum also verbreiten Sie hier Fakenews, die im Original nur auf russischen Propagandaplattformen existieren!!
Verschwörungstheorien haben etwas reizvolles. Manche glauben ja auch an unter der Erde lebende Reptiloidenwesen, die unsere Welt beherrschen. Ist jedenfalls plausibler wie die meisten der Ukraine-Narrative, die ohne PRÜFUNG und ohne jegliches Nachdenken von einigen Fanatikern bei uns verbreitet werden.
DIE WELT sieht das anders. Und das lässt sich auch beweisen!
Schön, das wenigstens einige versuchen, zu argumentieren. Wobei es wohlweißlich nur beim Versuch bleibt. @jmonig: wieso behaupten Sie, ich würde Leute in Kategorien einteilen. Ich liste nur die 3 Kategorien auf, in die sich die Leute dann selbst einteilen. Weil eine andere erklärbare Logik bei der derzeitigen Russland-Freundlichkeit einiger Leute lässt sich nirgendwo entdecken. Wenn sich irgendjemand weitere Gedanken machen würde, dann würde er ja diese Unlogiken aufklären und plausible ERKLÄRUNGEN liefern. Doch da kommt nie was. Außer unbelegten Verschwörungstheorien ist da nie etwas zu lesen. Es gibt ca. 50 bis 100 ukraine-kritische Narrative. Die existieren als Ursprung aber nur auf russischen Propaganda-Plattformen. In ca. 98% der Medien auf dieser Welt existieren diese nicht. Weil die weder bewiesen, belegt oder plausibel sind! Kann man selber recherchieren.
Die Krim-Annexion und die Donbas-Republiken wurden von keinem der knapp 200 Staaten dieser Welt völkerrechtlich anerkannt. Nur soviel zum Thema, wie die Welt zu Russland steht. Wie wäre es hier mal mit weitergehenden Gedanken…
Kleine Korrektur: Die Donbas-Republiken wurden immerhin von 2 Ländern anerkannt; Nordkorea und Syrien – wobei Syrien mittlerweile auch obsolet ist.
All das sagt Ihnen nichts. Wieso wird hier das Denken verweigert. Aber Antworten bekommt man da leider nie geliefert…
@Gerd Maar
/ 23.06.2026 @ Lutz H: „Einige Milblogger sind plötzlich und unerwartet nach offener Kritik am Kreml verstorben.“ Vermutlich an Fallsucht (Morbus Defenestrationis)?
Das ist eine Variante, die auch aus der Umgebung Washingtons wuchert – der Verlauf ist aber ein anderer in der triggerhäppigen USA, wie der Fall Charlie Kirk belegt.
Präsident Putin will nur seine Russen in die NATO hieven. Die UA soll ihm dabei helfe. Einige Anrainer hat er bereits zusätzlich in die NATO gebracht: Finnland und Schweden, gute 1.ooo km neue Grenze im Westen, Respekt. Das neue NATO-Hauptquartier wird die Oblast Kaliningrad sein, unter dem wachen Auge des kategorischen Imperativs. Wir müssen Verständnis haben, es ist nicht leicht, die sturen Böcke zu ihrem Glück zu zwingen, zu verleiten? Vor allem die von dem perversen Militär, mit ihren nekrophilen Eichenlaubdekors am Revers. Aber auch die Kleptokraten, die „Oligarchen“, die das russische Volk systematisch ausrauben. Die kriminellen Geheimdienste kämpfen um ihre Daseinsberechtigung. Hat der Kerl mit seiner lächerlichen Sowjettellermütze da in Minsk was gemerkt? Oder hat ihm Wladimir Putin einen Brief geschrieben, vertraulich, versteht sich. Er weiß zudem: China hat im Osten, dem russischen Wostok noch ein paar Rechnungen offen. Wladiwostok? Aber wir retten Russland, oder?