Wer's richtig hart braucht, der dürfte an den herunter geprügelten, aber durchaus ernst gemeinten Christmas-Traditionals der US-Alt-Punker von Bad Religion Gefallen finden. Unter den Weihnachtsliedern ihrer 2013er EP „Christmas Songs“ befindet sich zum Beispiel auch eine Up-Tempo-Version der Cantio „Adeste fideles“, die im anglo-amerikanischen Sprachraum unter dem Titel „O Come All Ye Faithful“ verbreitet ist.

Es ist nur ein Gerücht, dass das Lieblingslied von Abtprimas Notker Wolf „Highway to Hell“ gewesen sei. Aber besser als diese, angeblich „harte“ Version von „Adeste fideles“ ist es allemal. Auch André Rieus Version von „Adeste fideles“ ist definitiv nicht mein Ding.
Na Frau Grimm , das wurde auch mal langsam Zeit . Meiner
einer hält hier seit 17 Tagen die Stellung in dieser Kolumne .
Deshalb freue ich mich , daß endlich Entsatz kommt , sogar durch „ Gottes einzige persönliche Armee “ . Damit hätte ich nie gerechnet .
@„Punky“ Dirk Fürth – Ihnen dürfte „White Trash Christmas“ auf dem YouTube Kanal „TheBobRiversShow“ und „The Night Santa Went Crazy“ von Weird Al Yankovic auf dem YouTube Kanal „Dylan Moore“ gefallen (Anm. Die genauen Kanäle sind wegen den animierten Videos wichtig.). Motto: „Macht kaputt, was Euch heilen soll.“
Hoffentlich wird hier niemand meiner Lobhudelei überdrüssig.
Die Serie „der Achgut klingende Adventskalender“ von Hans Scheuerlein ist großartig.
So viel Abwechslung – ja, da gehört dann Punkmusik auch dazu.
Zum Punk kann man sich ja mal so richtig austoben. Das beruhigt die Energien und man geht gleich wieder friedlicher und harmonischer mit seinen Mitmenschen um.
Ein ganz großes Dankeschön für die Klassiker der letzten Tage, denen mein Herz gehört wie z.B. „White Christmas“ und das von der Callas einzigartig gesungene „Ave Maria“.
Hier noch ein interessanter Artikel zum Thema Weihnachtslieder aus der „Jüdischen Allgemeinen“.
Was viele nicht wissen werden:
https://www.juedische-allgemeine.de/kultur/weihnachten-mit-von-juden-geschriebenen-liedern/
Außerdem , und das möchte ich noch anfügen , enthält die Platte noch eine Fassung zu „ The Sheltering Sky “ und dieser Film endet mit einem Vermächtnis des Romanautors, der die Vorlage zu beidem geschrieben hat und sie am Ende im Film als Erzähler persönlich spricht :
„Death is always on the way, but the fact that you don’t know when it will arrive seems to take away from the finiteness of life. It’s that terrible precision that we hate so much. But because we don’t know, we get to think of life as an inexhaustible well. Yet everything happens only a certain number of times, and a very small number, really. How many more times will you remember a certain afternoon of your childhood, some afternoon that’s so deeply a part of your being that you can’t even conceive of your life without it? Perhaps four or five times more. Perhaps not even that. How many more times will you watch the full moon rise? Perhaps twenty. And yet it all seems limitless.“ Wenn Sie den Film nicht kennen : Bertolucci’s „The sheltering sky“ end scene (Paul Bowles quote) in der Tube
Je schriller das Fest von Christi Geburt veräppelt (verunglimpft) wird, desto mehr freut sich die Welt.
Ich aber schäme mich fremd, weil aus meiner Heimat eine gottlose (los von Gott) Wüstenei geworden ist – und Christen das widerspruchslos hinnehmen.
Danke für den zeitgeistkonformen „Adventskalender“.
Es ist nicht indiskret , daher darf ich es ruhig verraten : Meine allerliebste Scheibe zu Weihnachten ist , seit ihrem Erscheinen 2009 , eigentlich keine richtige Weihnachtsscheibe . Sie heißt „ Ryuichi Sakamoto playing the Piano “ und stellt 12 Bearbeitungen eigener Filmkompositionen vor .Die legendärste davon ist die zum„letzten Kaiser “ , einem Film des linken Italieners Bertolucci . Der Film erzählt die Geschichte des letzten
Monarchen Chinas bis zur CHINESISCHEN KULTURREVOLUTION . Und das Stück von Sakamoto ist
eine Meditation zu diesem Thema , nicht mehr , aber auch nicht weniger . Aufgenommen wurde diese Platte
mit einer Ästhetik des trockenen Klangs , d.h. man hört
kein Klavier , das weit entfernt in einer leeren Bahnhofshalle oder Parkgarage gespielt wird , sondern so ,als ob man direkt am Flügel sitzt und umblättert . Ein
bewußt intimer Klang . – Besonders liebe ich Nr. 11 „ Mizu
no Naka no Bagatelle “ , das wie ein japanischer Walzer in
Zeitlupe klingt , etwas karger als Chopin , aber so zart wie
der… Valse poetico Nr. 5 von Granados , wenn Julian Bream ihn spielt . MfG vom Schreibtisch