Statt die Bürger endlich wieder in die Normalität eines freien Landes zu entlassen, verzichtet der Bundeskanzler lieber auf das Privileg, die alte Normalität exklusiv leben zu dürfen.
Wie verfährt man mit einem Privileg der besseren Kreise, um das sie rangniedere Bevölkerungsschichten beneiden? Man kann versucht sein, den begehrten Lebensstil auch für breitere Schichten zu öffnen. Das ist umso einfacher, wenn es sich bei dem Privileg um etwas handelt, was früher für alle Bürger normal war, wenn die einzigen Ursachen des Privilegs ein Gesetz und eine Verordnung sind, die sich leicht aufheben lassen. Trotzdem verzichten die deutschen Regierenden lieber auf das Privileg, als dass sie das Los des Bürgers erleichtern.
Es gab eine schlechte Presse, als Bilder die Runde machten, wie der Kanzler und sein Wirtschaftsminister ohne Maske durch die Welt flogen, während daheim die Bahn- und Flugreisenden immer noch unter die Masken gezwungen werden. Das ist so plakativ ungerecht, dass sich das auch nicht dadurch wirklich rechtfertigen ließ, dass das formal alles legal ist. Und nun geschieht, was vielleicht nicht jeder erwartet hätte: Die Bundesregierung handelt, um diese Ungerechtigkeit zu beseitigen. Aber damit ist es mit dem Unerwarteten auch schon vorbei. Denn statt auch dem in Massenverkehrsmitteln reisenden Volk die Maskenfreiheit des Regierungsfliegers zu gönnen und sie auch unterwegs durchatmen zu lassen, will der Bundeskanzler sich und seiner Entourage auf Flugreisen wieder die Maske verordnen. Viele Medien melden gerade, wie spiegel.de:
„Das Tragen einer Maske ist auf den Flügen von Bundeskanzler Olaf Scholz in Regierungsmaschinen wieder Pflicht. Nach Kritik, weil bei einer Kanadareise das Tragen von Masken nur empfohlen war, verschärfte das Kanzleramt für die Tagesreise des Regierungschefs nach Prag am Montag die Coronaregeln wieder.“
Schade! Statt ein Upgrade für die Regierten in ein etwas normaleres Leben nehmen die Regierenden ein Downgrade für sich selbst in Kauf. So wichtig ist es ihnen, die Bürger weiterhin mit der Maskenpflicht zu gängeln, dass sie dafür auch Opfer bringen. Sein erster neuer Maskenflug führt den Bundeskanzler heute bekanntlich nach Tschechien, also in ein Land, in dem es keine Corona-Restriktionen und somit auch keine Maskenpflicht mehr gibt. Reisen bildet, so man es zulässt.
Beitragsbild: Tim Maxeiner

Aber es war eben nicht legal. Das Gesetz ist da eindeutig. Allerdings ist es auch schlecht gemacht, denn nur in öffentlichen Verkehrsmitteln gilt Maskenpflicht, mit Ausnahme jedoch der Flugzeuge, somit eben hier auch in den nichtöffentlichen, was vielleicht gar nicht gewollt war.
Im Grunde hat sich natürlich nichts geändert. Beim Kanadaflug entschiedenen sich die Herrschaften für eine Machtdemonstration und befohlen den Presselakaien, sie ohne Masken zu fotografieren. Da die darunter sich befindenden Fressen aus der Sicht des Volkes noch hässlicher waren als erwartet, kam der neue Befehl, dem Wahlvieh ausschließlich maskierte Fratzen darzubieten. Nach dem Fotoshouting werden die Masken sofort abgenommen.
Ich hab wirklich gedacht, nach Merkel kann’s nur besser werden. Faszinierend wie der real existierende Wahnsinn und seine Schwachköpfe unsere Realität bestimmen. Und im Gefolge immer diese ARD Trulla, die ihrem Robert bestimmt die löchrigen Socken stopft.
Abgrund, wo ist drin Boden??
Ês sei daran erinnert, daß derselbe Politmechanismus zur Besteuerung der Renten geführt hat. Das BVerfGericht hatte damals lediglich die Ungleichheit gerügt, d.h. die Abgeordneten hätten auch beschließen können, die Steuerpflicht für Pensionen zu ändern. Das „Downgraden“ scheint zu den Spezialitäten politischer Unverantwortlichkeit zu gehören. Und Herr Scholz hat bereits mit dem oben gezeigten Plakat vor der Wahl gedowngradet (häßliches Wort, aber hier paßt es wie die Faust aufs Auge), indem er verkünden ließ: „Respekt (!) für DICH!“ Wer ist dieser ungebildete Hansel, daß er uns duzen zu sollen meint? Laß das lieber, du Scholz du!
Die Fahrt im ICE von Hamburg nach Basel dauert ohne Störungen 6:53 Std.
Maskenpflicht ist angesagt. An der Schweizer Grenze sagt der Zugbegleiter dann jovial, ins Mikrofon: „Sie dürfen die Maske für den Rest der Fahrt abnehmen. Die Schweiz ist ein vernünftiges Land. “ (Fahrzeit ca 10 min. )
Der Mann macht das, was er schon sein ganzes Leben lang gemacht hat: er hält eben die Fahne in den Wind. „Der Kanzler bestimmt die Richtlinien der Politik.“ – Hi-hi- So oder so ähnlich steht es im Grundgesetz. Und dann toleriert er einen unzurechnungsfähigen Clown als Gesundheitsminister, einen Habeck als Wirtschaftsminister, und läßt ein ganzes Gruselkabinett von Minderbegabten vor sich hinwursteln, Leute, die nicht mal ihren eigenen Arsch finden würden, die dann aber als Ausgleich für mangelnde Kompetenz für viele Millionen Euro Berater engagieren und Vertreter „interessierter Kreise“ zu fruchtbarer Mitarbeit einladen, und siehe da, am Ende heißt es „Arsch gefunden! – Der Bürger!“ Dieses Personal würde auf keiner Hauptversammlung entlastet, solche Führungskräfte würden in einem Unternehmen keine Woche überstehen. Die Masken sind wirklich unser geringstes Problem. Und wenn die Damen und Herren glauben, daß dieses Land für unbegrenzt kreditwürdig gehalten wird, dann sitzen sie einem kapitalen Irrtum auf. Das war einmal, und wird ab jetzt mit jedem insolventen oder abwandernden Unternehmen illusorischer. Trotzdem bin ich natürlich für die Beibehaltung des 9Euro-Tickets – in der Hoffnung, daß wenigstens die Züge ausreichend beheizt sind im Winter;-)
„Nach Kritik […] verschärfte das Kanzleramt für die Tagesreise des Regierungschefs nach Prag am Montag die Coronaregeln wieder“, stimmt! Und sie lauten: „allen Personen an Bord des Flugzeugs ist die Benutzung von Film- und Fotoaufzeichnungsgeräten verboten!“