Von Tuvia Tenenbom.
„Höre, Israel, der Herr ist unser Gott – der Herr ist einer“ und „Kein anderes Land“, das weiß jeder Jude, sind die grundlegenden Glaubenssätze. Ein Gott, ein Land.
Eines Tages, unter Anwendung kultureller Aneignung, produzierten Palästinenser eine Dokumentation namens No Other Land, in der israelische Soldaten und Siedler als herzlos, kriminell und rassistisch dargestellt werden. Anfang dieses Jahres gewann sie den Oscar in der Kategorie Bester Dokumentarfilm. Vielleicht werden die Palästinenser nächstes Jahr Hear O Israel produzieren.
No Other Land spielt in Masafer Yatta, einem Bund von Dörfern rund um die Stadt Yatta. 95 Minuten lang zeigt der Film unter anderem Basel al-Adra, einen Araber, und Yuval Abraham, einen Juden, die unablässig miteinander reden. Zwischen ihren Gesprächen sehen wir Videoclips von unschuldigen Palästinensern, die erschossen werden, und von palästinensischen Häusern, die auf Anordnung der israelischen Zivilverwaltung abgerissen werden. Warum werden sie abgerissen? Israel sagt, sie seien ohne Baugenehmigung errichtet worden; die Palästinenser sagen, sie seien gebaut worden, bevor Israel überhaupt gegründet wurde.
Künstlerisch mangelhaft
Künstlerisch fehlt dem Film Dramatik, er zieht sich in die Länge, und wenn man nicht einen seltsamen Gefallen daran findet, gesagt zu bekommen, die Juden seien schlecht, sehr schlecht, ist es anstrengend, sich ihn anzusehen.
Dennoch sind trotz seiner Mängel einige der Figuren einprägsam. Eine ist Harun Abu Aram, von den Schultern abwärts gelähmt, nachdem er angeblich von israelischen Soldaten angeschossen worden war. Der Schuss selbst ist nicht deutlich zu sehen – die Kamera wackelt zu sehr –, doch er liefert dem Film die dringend benötigte Dramatik.
Dann ist da Haruns Mutter, die ihrem Sohn unermessliche Liebe schenkt, bis dieser zwei Jahre später stirbt, mutmaßlich infolge seiner Verletzungen. Und schließlich ein auffallend blondes Mädchen, dessen Anwesenheit jede Szene mit Schönheit durchdringt. Ich bin mir nicht ganz sicher, wer sie ist – Klarheit ist nicht gerade eine Stärke dieses Films –, aber es scheint, dass sie Haruns jüngere Schwester ist.
Natürlich bietet der Film mehr als nur ein paar interessante Figuren. Politisch ist No Other Land, wie mir ein europäischer Literaturkritiker sagte, ein durchschlagender Erfolg. Sein Oscar – der erste überhaupt für einen palästinensischen Film – verlieh der Behauptung internationale Legitimität, dass Israel und damit verbunden die Juden Verbrechen gegen die Menschlichkeit begehen. Tatsächlich ist Antisemitismus damit nun als koscher zertifiziert worden, ganz gleich, ob der Film gut ist oder nicht.
Es ist der Wille des Herrn der Juden, des Einen, der in „Höre, Israel“ angerufen wird, dass ich zufällig im Westjordanland bin, oder in Judäa und Samaria, wie es die Siedler nennen. Von hier aus kann ich leicht in die Gegend fahren, in der der Film spielt, Details zu dessen Entstehung sammeln und vielleicht sogar einige seiner Figuren treffen.
Ich beginne in Yatta. Einhundertfünfzigtausend Menschen leben in Yatta, und 60.000 von ihnen gehören zum Clan der Mahamra, sagt mir ein Einheimischer namens Issam. Die Mahamras, vertraut er mir an, seien Nachkommen von Juden. „Meine Urgroßeltern waren Juden, die Kinder Israels. Möchten Sie Khalet al-Maiyya besuchen, ein arabisches Dorf in Masafer Yatta, und den Bürgermeister treffen?“ Nun, warum nicht? Los geht’s!
Am Dorfeingang steht stolz ein hohes Denkmal mit einem blutroten Halbmond obendrauf. Es ist ein Denkmal für einen Shahid, also einen Märtyrer, der im Kampf gegen Juden gestorben ist. Was seine Geschichte ist? Ich weiß es nicht.
Ich parke auf dem Bürgersteig gegenüber dem Rathaus, neben Issams Wagen. Er ist hier, um mich zu führen. Als wir das geräumige Büro Seiner Ehren betreten, fällt mir auf, dass sein Name Majdi al-Adra ist. Ist er mit Basel al-Adra verwandt? Ja, sagt Issam. An der Mittelwand des Büros hängen zwei große Fotos: der verstorbene palästinensische Präsident Jassir Arafat auf der rechten Seite und der jetzige Präsident Mahmud Abbas auf der linken. Ich sitze zwischen den beiden.
„Schreiben Sie auch für israelische Medien?“
Aber leider ist Seine Ehren plötzlich krank geworden. Gerade jetzt. Wenn ich wolle, könne ich seinen Bruder Mohammed al-Adra, den Gemeindedirektor, treffen. Nun, warum nicht? Mohammed, Basels Cousin, ist nett gekleidet, mit einer hellen Jacke über einem glänzenden weißen Hemd, das perfekt zur Einrichtung hier passt.
Basels Familie scheint offensichtlich gut gestellt zu sein. Im Film ist Basel in einem ärmlichen Haus zu sehen, von den Israelis in die Armut getrieben, aber nach dem, was ich hier sehe, sieht es nicht so aus, als wären die Israelis damit beschäftigt, Araber in die Hölle der Armut zu treiben.
Ob Armut oder Reichtum – Mohammed ist besorgt. "Mir wurde gesagt, dass Sie Journalist sind", sagt er zu mir, "aber, wenn ich fragen darf, wo leben Sie?" In Amerika und Deutschland. „Sie schreiben für Deutschland und Amerika?" Immer. „Schreiben Sie auch für israelische Medien?“ Nie. Warum fragen Sie? „Wenn Sie für Israelis schreiben, kann ich nicht mit Ihnen sprechen. Ich bräuchte eine Sondergenehmigung von der palästinensischen Regierung, bevor wir reden.“
Keine Sorge. Sind Sie ein Mahamra? "Ja." Glauben Sie an eine Zwei-Staaten-Lösung, bei der das Land zwischen Ihnen und den Juden aufgeteilt wird? Nein, das tut er nicht. Es sollte nur einen Staat geben, Palästina, vom Fluss bis zum Meer. "Die Zionisten", sagt er mir mit Bezug auf die Juden, "sollen dorthin zurückgehen, wo sie hergekommen sind. Nach Deutschland und England." Wir lachen ein bisschen darüber, dann wünsche ich ihm zum Abschied alles Gute.
Draußen erzählt mir Issam, dass palästinensischen Amtsträgern nicht erlaubt sei, den Israelis zu sagen, dass sie die Juden aus dem Land haben wollen. Wenn sie das täten, würden die Israelis sagen, es gebe keinen Grund, Frieden mit den Palästinensern anzustreben, und sie würden ihnen nichts geben. Verstanden.
Ich fahre weiter und erreiche Umm al-Khair. Was ist das für ein Ort? Ich weiß es nicht. Vor mir steht ein Gebäude, ein Haus oder ein Büro, aus dem ein arabischer Mann heraustritt. Er kommt auf mich zu und fragt: "Wer sind Sie?" Ein Journalist. "Was suchen Sie?" Ist das Masafer Yatta? "Ja." Wurde No Other Land hier gedreht? "Der Großteil des Films wurde in at-Tuwani gedreht."
Kein Platz für Israel
Ich schließe mich Robby an, einem israelischen "Friedensaktivisten" – ein Deckname für Leute, die Israel kritisieren und die Palästinenser unterstützen –, und wir fahren nach at-Tuwani. Dort treffen wir Mousab. Mousab kennt Robby, und da ich mit ihm unterwegs bin, gelte ich automatisch als guter Mann. Mousab zeigt mir Basels Haus und ein paar Höhlen, falls ich Basel oder die Höhlen besuchen möchte. Fantastisch!
Am Eingang zur größeren Höhle sehe ich ein älteres Paar neben einem schönen blonden Mädchen. Sie heißen uns in ihrer Behausung willkommen. Moment mal! Dieses Mädchen habe ich schon einmal gesehen. Wo war das? Ach ja, im Film. Und, o Herr, ich habe auch die Frau gesehen; sie ist Haruns Mutter!
Auch diese Höhle war im Film zu sehen. Dort sah sie wie ein schrecklicher Ort aus, aber das ist nicht der Eindruck jetzt, wo ich direkt davorstehe. Gehen wir hinein. "Aus dem Meer des Blutes der Märtyrer wird ein Staat gebaut", lese ich auf einem Poster an einer Wand in der Höhle, mit Haruns Bild, "der (in den Himmel) aufgestiegen (will sagen: gestorben) ist, nachdem er von den Besatzungskräften in Masafer Yatta erschossen wurde. In die ewigen Gärten mit den Propheten, den Gerechten und den Märtyrern. Welch ausgezeichnete Gefährten sie sind." Das Poster zeigt eine Karte von Palästina, ohne ein Anzeichen von Israel. Die Juden sind verschwunden. Nach Deutschland vielleicht.
Zeit für ein Gespräch. Das Leben ist nicht schlecht, sagt die Mutter, besonders weil sie von „Friedensaktivisten“ umgeben ist, die herbeieilen, ihr zu helfen, wann immer sie sie ruft. Sie will nicht, dass ich sie in der Höhle fotografiere. "Die Leute kommen hierher, machen Fotos, aber ich bekomme kein Geld dafür. So wie bei Basel. Er hat mir die Hälfte der Einnahmen vom Film versprochen. Er hat den Oscar bekommen, aber er hat mir keinen Pfennig gegeben." Uups.
Ich gehe hinaus, dort sehe ich einige abgerissene Häuser. Sie seien, lese ich, in den letzten Jahren von der EU und EU-Ländern gebaut worden. Lange, lange nach der Gründung Israels.
Basel will nicht reden
Ich fahre weiter zu Basels Haus. Sein Haus, von dem mir gesagt wird, dass es auch sein Elternhaus sei, sieht ganz anders aus als im Film. Im Film sah das Haus schäbig aus, aber es ist ein schönes Anwesen. Wenn es dasselbe Haus ist, dann muss es massiv renoviert worden sein – was irgendwie witzig ist, wenn man bedenkt, dass sein Film ja nur von Abrissen handelt. Interessant.
Basels Frau, die die Tür öffnet, sagt, Basel werde gleich kommen. Ich wusste nicht, dass Basel verheiratet ist. Im Film sagt er, er sei ledig, aber wer weiß, vielleicht hat er sich für die Oscars vermählt. Die Frau, ob neu oder nicht, führt uns in einen Warteraum. Er ist schön dekoriert, nicht das arme, zerfallene Zimmer, das ich erwartet hatte.
Ich warte und warte, aber Basel erscheint nicht. Schließlich kommt statt Basel sein Bruder Salem und sagt, Basel werde bald kommen. Wann genau wird er kommen? "Bald." Wann ist bald? "In fünf Stunden." Vielleicht komme ich später zurück, oder morgen. Wir gehen.
Augenblicke später ruft Mousab Robby an und beschuldigt ihn, einen Juden – also mich – in die Gegend gebracht zu haben. Uups. Jemand, ich weiß nicht wer, muss ihm gesagt haben, dass ich Jude bin. Oy vey.
Ich rufe Basel an und sage ihm, dass ich einige wichtige Fragen habe, die ich ihm stellen möchte, doch er sagt, er habe keine Zeit, sich zu treffen oder zu sprechen. Ich schreibe ihm eine Nachricht. Ich habe ein paar Fragen und würde mich freuen, wenn Sie die Zeit fänden, zu antworten.
In dem Film stellen Sie Ihre Wohnverhältnisse als die an der Tankstelle dar. In Wirklichkeit leben Sie und Ihre Eltern an einem anderen Ort. Können Sie die Diskrepanz erklären?
Einige Teilnehmer Ihres Films sagten mir, Sie hätten ihnen einen bestimmten Prozentsatz der Film-Einnahmen versprochen, aber bis heute hätten Sie Ihre Zusage nicht eingelöst. Möchten Sie dazu etwas sagen? Ich wäre geehrt, Ihre freundliche Antwort zu bekommen.
Ich erwähne nichts über Renovierungen, aber ich erwähne die Tankstelle, weil ich persönlich keine Tankstelle gesehen habe und das mich neugierig macht. Drei Wochen vergehen, und Basel antwortet nicht. Es ist sein gute Recht.
Wie Straßenkatzen
Auf der gegenüberliegenden Seite des palästinensischen Spektrums stehen jüdische Siedler, besonders die Hilltop Youth ("Hügeljugend"), und ich denke, ich sollte sie ebenfalls besuchen. Ich fahre nach Or Nahman, einen Außenposten der Siedler, benannt zum Gedenken an einen Juden, der von einem Shahid ("Märtyrer") oder zwei getötet wurde, und parke neben ihnen.
Ich betrete eine von drei Behausungen auf dem Gelände, ein selbstgebautes Zelt, in dem Matratzen, Decken, Handtücher, Gabeln, Messer und Dinge liegen, deren Zweck mir unklar ist, auf dem schmutzigen Fußboden verstreut. Drinnen sind fünf Jungen zwischen vierzehn zwanzig Jahren, und alle sind stolze Hilltop Youth, weltweit bekannt als satanische Juden. Soweit ich sehe, sind sie bloß Kinder.
Nicht alle sind gerade da, sagen die Satanisten. Wo sind die anderen, Araber töten? "Nicht wirklich." Sie sind für ein paar Stunden weggegangen, sagen die Jungs, um in einem nahegelegenen Brunnen zu baden, weil sie das Bedürfnis hatten, ihre Körper in einem rituellen Bad zu reinigen für eine frische Dosis Heiligkeit.
Diese Hilltop Youth hier spezialisieren sich auf "mystisches Judentum", was auch immer das bedeuten mag. Einer von ihnen, der raucht – fragen Sie bloß nicht, was –, sagt: „Willst du ein bisschen studieren, eine Seite oder zwei aus Likutey Moharan (dem Hauptwerk von Rabbi Nahman von Breslov)? Nur wenn du willst. Hier zwingen wir niemanden zu etwas. Hier kannst du machen, was immer du willst.“
Abgesehen vom Mystizismus-Studium erzählen sie mir, seien sie damit beschäftigt, Dinge zu bauen. Was bauen sie? "Alles Mögliche!" Was genau? "Alles!" Was ist es? „Wen interessiert’s!“
Plötzlich ergießt sich ein Regen über ihre Behausungen, der ihren ganzen Palast durchnässt. Die Jungs, als Geschöpfe aus Fleisch und Blut, suchen Wege, das Eindringen des Regens zu stoppen. Wie tun sie das? Sie beten. Ja! Wenn Beten nicht hilft, decken sie das Dach ab oder wie immer man das Ding nennt, das über ihren Köpfen ist. Womit decken sie es ab? Mit Plastik.
Haben sie gerade Plastik? Nein, und sie brauchen im Moment auch kein Plastik zu besitzen, weil Gott das Plastik im richtigen Moment liefern wird, wenn sie es am meisten brauchen. Gott schuf die Welt in sechs Tagen, er kann Plastik in sechs Sekunden bereitstellen. Ich höre ihnen zu, sie sind fröhlich, als wäre dieser Tag ihre Hochzeitsnacht.
"Möchtest du schwarzen Kaffee?", fragt einer von ihnen, der der Anführer der Gruppe zu sein scheint. „Wir haben Kaffee, aber was soll ich sagen? Ich empfehle dir aber nicht, ihn zu trinken. Er verursacht Magenschmerzen und schmeckt nicht gut. Willst du Tee, echten Tee, mit Koffein? Wir haben ausgezeichneten Tee. Nein, wir haben keine Waffen. Die Armee gibt uns keine Waffen, und die Polizei erlaubt uns nicht, welche zu tragen. Aber ich habe ein Messer, für den Fall, dass etwas schiefgeht.“
Das Wasser für Tee oder Kaffee, erfahre ich, schleppen sie aus einer nahegelegenen Siedlung oder aus einem Brunnen, je nachdem, was näher ist. Was ist näher? Das kommt auf den Tag an. Manchmal, wie jeder weiß, bewegen sich die Hügel. Vielleicht nicht in Tel Aviv, weil die Leute in Tel Aviv Linke sind, die nicht glauben, dass sich die Erde bewegen kann, aber die, die daran glauben, wissen, dass alles in Bewegung ist. Auch die Araber bewegen sich. Einst bewegte sich ein Hügel in der Nähe, und die Araber darauf zogen mit ihm um. Weg. Für immer. Ich lerne heute viel.
Diese Hilltop Youth, so erkenne ich, sind bereit, wie Straßenkatzen zu leben, allein weil sie glauben, dieses Land sei heilig und gehöre ihnen. Es mag regnen, es mag kalt sein, ihre Körper mögen frieren, aber nichts zählt, solange die Braut bei ihnen ist. Wer ist die Braut? Gottes Braut, das Land Israel. Ich schaue diese Siedler an, die das genaue Gegenbild zu Basels Darstellung sind, und wundere mich. Sorry, Basel.
Und dann nimmt ihre Geschichte innerhalb weniger Wochen eine Wendung. Im Dunkel der Nacht, wenn Menschen normalerweise schlafen, erscheinen Beamte der Zivilverwaltung und ein großes Kontingent der israelischen Polizei in Or Nahman und machen es dem Erdboden gleich. Es wurde, muss man wissen, ohne Baugenehmigung errichtet. Niemand wird einen Film über Or Nahman drehen, das wissen die Kinder, und kein Oscar wartet auf sie. Aber das geht in Ordnung. Sie haben immer noch Tee, koffeinhaltigen, und – verraten Sie nicht, dass ich es weitererzählt habe –, auch etwas Gras. Und jede Menge Decken.
Dieser Beitrag erschien zuerst auf Mena-Watch
Lesen Sie zum Hintergrund auch unseren gestrigen Beitrag: „Warum Tuvia Tenenbom nicht mehr für „Die Zeit“ schreibt“
Beitragsbild: Manfred Sauke - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons
Ein Blick hinter die Kulissen von Pallywood wird kein regierungstreues deutsches Medienunternehmen veröffentlichen, denn Palikult und Antisemitismus sind ja längst nicht mehr nur ein Instrument deutscher Nahost- und Islampolitik, sie dienen zunehmend auch zur innenpolitischen, ja psychologischen Stabilisierung in Deutschland. Denn die Palimythologie ist so absurd, dass eigentlich kein Mensch mit halbwegs gesundem Verstand sich auch nur eine Sekunde ernsthaft damit befassen, geschweige denn Sympathie für ihre Statisten entwickeln würde. Da bedroht jeder kleinste Zweifel das wacklige Gebäaude. Der Irrsinn wirkt vermutlich auf mehreren Ebenen, einmal über die Strategie der Grossen Lüge, welche die Lügner in einem zynischen Bund der Eingeweihten versammelt und einander verbindlich macht, dann ist da der blanke Opportunismus jener, die einfach nur den Lieblingsfetisch der islamischen Welt und seiner Autokraten bedienen wollen. In der Breite wirksam ist vermutlich etwas weit Gefährlicheres: der Palikult füllt die religiöse Leere, seine primitiven Mythen bedienen postchristliche Befindlichkeiten und laden zu entsprechenden Projektionen ein.
@Ilona Grimm: Taqiya bedeutet „Furcht, Vorsicht“ und erlaubt es, den Glauben zu verheimlichen, wenn Gefahr für Leben oder Besitz droht, ein bisschen so, wie Petrus Jesus dreimal verleugnet hat. Taqiya hat nichts mit Betrug, Hinterlist, Verschwörung zu tun. Chamenei ist kein globaler islamischer Führer, sondern ein iranischer.
@Walter Weimar :„Gar nicht auszudenken, der Judenhaß würde aufhören“. Kein Tag hätte Struktur und dem Müßiggang wäre Tür und Tor geöffnet…
Wer sie kennt , weiß auch , daß sie den Terror fortsetzen
werden . Sobald sie können . Die hören nie damit auf , egal was Israel tut . Und das… ist leider die traurige Wahrheit .
Nun wurde der Verriß ja doch noch veröffentlicht.
„Der Judenhass bekommt ein Koscher-Zertifikat“. Ja, das stimmt wohl. Woher kommt dieser unbändige Hass? Er kommt hauptsächlich von links und aus dem Islam. Aber er kommt verstärkt auch aus der Mitte, von scheinbar höchst vernünftigen Leuten, denen ich solchen Hass niemals zugetraut hätte. Ist dieser Hass nicht vollkommen irrational? Israel und seine Menschen werden seit Gottes Bund mit Abraham (d.h. seit knapp viertausend Jahren) von seinen arabischen Nachbarn gehasst und später von fast der ganzen Welt. 1948 erhielt Israel von dem ursprünglich zugestandenen Staatsgebiet aus dem brit. Protektorat lediglich 12,5%, wovon 60% Wüste sind! Und trotzdem soll das Land, das so winzig ist, dass sein Name auf Landkarten ins Meer geschrieben werden muss, genau dahin getrieben werden. Wem das Land Israel gehört, hat aber der Gott der Bibel schon vor Jahrtausenden entschieden. Dass er es sich nicht anders überlegt hat, beweist die ununterbrochene Existenz und weitgehende Homogenität des Volkes Israel und die Tatsache, dass es zumindest einen Bruchteil des verheißenen Landes gegen alle Widerstände und Feinde seit 1948 sein eigen nennt. Die Region Palästina hat von den Römern ihren Namen erhalten. Nach dem Makkabäer-Aufstand [132-135 n.Chr.] war es Rom unter Kaiser Hadrian wichtig, jede Erinnerung an das Volk „Israel“ zu tilgen. Wir alle können sehen, dass die Bemühungen nicht zum Ziel geführt haben. Israel ist immer noch da. – -- Wie erklärt sich also der Hass der Welt (Milliarden Menschen) gegen Israel und sein Volk (16,8 Millionen)? Die einzige Erklärung mit Hand und Fuß ist m.E. die folgende: Es handelt sich um einen geistlichen Krieg: Satan mit seinen Heerscharen gegen den Gott Israels und seine Leute. Seit dem Sündenfall im Paradies kämpft der Satan unablässig darum, die Menschen von Gott (und dem Messias Jesus) und ihrer Erlösung fernzuhalten.
Danke für diesen erhellenden Bericht. Man sollte ihn kopieren und jedem Hamas-Verehrer voir die Augen halten, ganz gleich ob Politiker oder „Aktivist“; und dabei ARD, ZDF und angeschlossene Staatsmedien nicht vergessen!. Die (un)heilige Greta bekommt ihn incl. Rahmen!