Soon Ok Lee in der SZ über ihren Alltag als Gefangene im Straflager von Kaechon
Ich war Insassin eines dieser politischen Gefängnisse Nordkoreas.
Ein Gefangener an diesem Ort darf weder reden noch lachen, er darf nicht singen und er darf nicht in den Spiegel sehen. Wenn sie von einem Wärter aufgerufen werden, müssen sich die Gefangenen auf den Boden knien und den Kopf tief gesenkt halten. Sie dürfen nichts sagen, nur auf Fragen antworten. Die Babys internierter Frauen werden sofort nach der Geburt getötet. Die Gefangenen müssen 18 Stunden täglich Sklavenarbeiten verrichten. Wer mehr als einmal sein Arbeitspensum nicht schafft, kommt für eine Woche in die Strafzelle. Hier weiterlesen.