Es sind heiße Sommertage und es ist Fußballweltmeisterschaft, also normalerweise für Regierende die ideale Zeit für unpopuläre politische Beschlüsse. Früher konnte man sich darauf verlassen, dass die Politik an solchen Tagen nur noch eine arg gedämpfte Aufmerksamkeit erfährt. Heute sind diese Effekte vielleicht nicht mehr ganz so stark wie früher, weil die Menschen, deren Alltag schon spürbar von den Krisen-Folgen erreicht wird, das politische Zeitgeschehen naturgemäß etwas aufmerksamer verfolgen.
In der nächsten Woche steht wieder ein Koalitionsgipfel an, und der verspricht konfliktreich und heikel zu werden. Denn es soll um zu stopfende Haushaltslöcher gehen. Nachdem Bundeskanzler Friedrich Merz kaum noch ein größeres seiner Wahlversprechen nicht gebrochen und ein Rekordtief beim Umfrage-Zuspruch erreicht hat, möchte er verständlicherweise, dass das Ergebnis nicht nach Steuererhöhung aussieht. Wenn aber der Staat nicht an sich selbst – also vor allem an seiner teuren Verwaltung – sparen möchte und die Regierungsparteien nicht an ihren ebenfalls teuren ideologischen Steckenpferden, muss den Bürgern mehr Geld abgepresst werden. Hier ist also das Können von ganz großen Steuertricksern gefragt.
Der geplante Koalitionsgipfel am 1. Juli droht allerdings eher in einem Desaster zu enden, denn anscheinend liegt beispielsweise in Sachen Steuerreform noch kein Plan des Bundesfinanzministers vor. Dabei haben die Regierenden eigentlich keine Zeit mehr für eine gründliche Entscheidungsfindung, wie es die Kollegen von Focus so treffend kurz zusammenfassten:
„Der Zeitdruck für eine Steuerreform ist enorm: Um sie am 1.1.2027 an den Start zu bringen, müssen die gesetzlichen Vorschriften Steuerberatern und Steuerpflichtigen spätestens Ende November zugehen.
Wenn man berücksichtigt, dass nach einer Einigung der Chefs noch Verhandlungen im Kabinett nötig sind, und man dann an einem Gesetzestext noch in Bundestag und Bundesrat schleifen muss, müsste der Entwurf also sehr bald vorliegen. Da er das nicht tut, droht eben der Knall.“
Die Angst vor den Wählern
Als der 1. Juli noch weit weg schien, weckten die Koalitionäre die Erwartung, im Sommer sagen zu können, wohin die Reise bei den Steuern gehen wird. Die Bürger erwarteten wohl nicht zu unrecht, dass Friedrich Merz auf die eine oder andere Weise dann auch das Wahlversprechen, keine Steuern zu erhöhen, brechen würde.
Eigentlich wurde das Steuerversprechen ohnehin schnell auf den Bereich der Einkommenssteuer beschränkt. Dass eine Verbrauchssteuer auf Zucker eingeführt wird, und die Steuern auf Alkohol oder Tabak weiter angehoben werden, scheint längst ausgemachte Sache. Aber das kann die Regierung selbstverständlich wieder wohlfeil mit der notwendigen Erziehung der Bürger zu einem gesünderen Lebensstil begründen. Warum fällt dabei niemandem auf, dass es so gar nicht zur Demokratie passt, wenn sich Staatsdiener anmaßen, volljährige Bürger, also den Souverän, erziehen zu wollen?
Solche Verbrauchssteuern sind natürlich ein Nebenkriegsschauplatz, verglichen mit der Einkommenssteuer. Auf diesem viel wichtigeren Gebiet wollen die Regierungsparteien trotz der gebotenen Eile nicht zu früh die Hosen runterlassen. Vor allem die Reaktion der Wähler in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern schreckt die Matadoren von CDU und SPD. Ein weiteres sichtbar gebrochenes Wahlversprechen der CDU könnte dem Höhenflug der AfD weiteren Auftrieb geben. Und die SPD muss bei weiterem Schwund in Sachsen-Anhalt sogar fürchten, erstmals in ihrer Geschichte an der Fünf-Prozent-Hürde zu scheitern und vom Wähler in den außerparlamentarischen Bereich vertrieben zu werden.
Die Regierung steckt auch hier tief in einem selbst geschaffenen Dilemma. Es bräuchte einen Magier, aber diese Rolle ist keinem der aktuell tätigen deutschen Politiker auf den Leib geschrieben. Wenn also Wunder nicht zu haben sind, dann können sich die Akteure höchstens noch ein paar Tricks einfallen lassen, mit denen sie die Steuerbürger hinter die Fichte führen können. Es braucht Deutschlands größte Steuertrickser. Wer fühlt sich dazu wohl berufen?
Die Länder wollen die Zeche nicht zahlen
Derweil verschärft sich der Druck auf die Bundesregierung, denn gestern haben sich die Regierungschefs der Länder zu einer Ministerpräsidentenkonferenz getroffen und überparteilich ein paar klare Ansagen an die Parteifreunde und Genossen in der Bundesregierung beschlossen. Die Länder wollen in ihren eigenen Haushaltsnöten nicht mehr die Zeche für Regeln aus Berlin und Brüssel zahlen. In einer dpa-Meldung hieß es:
„Konkret fordern die Länder vom Bund die Übernahme von 80 Prozent der durch neue Bundesregelungen oder europarechtliche Regelungen entstehenden Kosten, wie der neue rheinland-pfälzische Ministerpräsident Gordon Schnieder (CDU) nach Beratungen der Länderchefs in Berlin sagte. Er hat derzeit den MPK-Vorsitz inne.“
Außerdem wollen die Länderregierungschefs in die schon innerhalb der Koalition strittige Reform der Einkommenssteuer frühzeitig eingebunden werden. „Eine Steuerreform des Bundes kann nicht zur finanziellen Belastung von Kommunen oder Ländern werden“, habe Olaf Lies, Ministerpräsident von Niedersachsen und Genosse des Bundesfinanzministers, dazu gesagt. Und wer zahlt dann zum Stopfen der Haushaltslöcher? Natürlich die steuerzahlenden Bürger. Sie dürfen es nur nicht merken, vor allem, da ihnen sogar eine Steuerentlastung im Zuge der Reform versprochen worden war. Also: Welche großen Steuertrickser wagen sich an diese Herausforderung?
„Eine echte Revolution“?
Ich habe keine Ahnung über welche Expertise Friedrich Merz, Lars Klingbeil, Bärbel Bas und Markus Söder in diesem Fach verfügen. So aus dem Bauch heraus würde ich diesbezüglich Markus Söder die größte Fachkompetenz zutrauen, aber wie gesagt, das ist nur ein Gefühl. Dieses Quartett will sich zumindest am Sonntagnachmittag zu einem Vor-Gipfel vor dem Koalitionsgipfel treffen, um wichtige Dinge schon vorab zu klären, damit der 1. Juli diesbezüglich nicht zum Desaster wird. Bild berichtete am Donnerstag im Stile einer bedeutenden Enthüllung:
„Am Sonntagnachmittag treffen sich nach BILD-Informationen die Parteichefs der drei Koalitionsparteien in kleiner Runde im Kanzleramt! Ziel: „Die großen Konflikte sollen im Vorfeld gelöst werden“, sagt ein Insider zu BILD. Ein anderer bestätigt das Treffen und die Teilnehmer – und sagt das: „Es sollen die großen Knoten zerschlagen werden.“
Insider reden gar von einigen echten Überraschungen, auf die man sich an diesem Sonntag zumindest im Grundsatz einigen könnte.“
Also kommen doch die Wunder bzw. die ganz großen Tricks zum Einsatz? Bild dazu weiter:
„Auf dem Tisch sind auch Vorschläge, die für Millionen Steuerzahler eine echte Revolution bedeuten könnten:
- Die Möglichkeit, die Steuererklärung nicht mehr jährlich, sondern nur alle zwei Jahre abgeben zu müssen. Ein alter Vorschlag von CDU-Legende Wolfgang Schäuble (†81). Vorteile: weniger Aufwand, weniger Druck, weniger Bürokratie.
- Das „Hessen-Modell“ bundesweit anwenden: In Hessen bieten Finanzämter den Bürgern an, die Steuererklärung zu erstellen. Kann man annehmen oder sein lassen. In Hessen aber hätten knapp zwei Drittel der Steuerzahler, denen es angeboten wurde, es auch angenommen, heißt es aus der Regierung.“
So bedeutend klingt die „Revolution“ nicht, denn solche Vorschläge mindern die Steuerlast der Bürger keineswegs. Und irgendwer muss mehr zahlen, damit die Haushaltslöcher nicht wachsen. Über diese großen Tricks verriet auch Bild am Donnerstag nichts Konkretes:
„Wie BILD erfuhr, könnte der Streit um die Neuregelungen von Steuertarifen und Steuerklassen weitgehend dadurch umgangen werden, dass eine radikale Steuervereinfachung (Ausnahmen weg, mehr Pauschal- statt Einzelfallregeln etc.) auf den Weg gebracht wird. Nicht ganz die „Steuerreform auf dem Bierdeckel“, die Merz im Jahr 2003 mal gefordert hatte – aber doch deutlich einfacher. Das soll in Summe entlasten. Offen ist noch, ob einzelne Gruppen mehr belastet werden.“
Unschöne Botschaft an die Einzahler
Also man wirbelt alles etwas durcheinander, erklärt es zu einer Vereinfachung, bei der die einen mehr und die anderen weniger zahlen, aber irgendwer kann bestimmt errechnen, dass die Bürger sich insgesamt doch bitte irgendwie entlastet fühlen sollen. Wenn sie später die konkreten Auswirkungen in ihrem Geldbeutel überprüfen können, sind die „Schicksalswahlen“ in den zwei AfD-Hochburgen vorbei.
Nur dürften immer weniger Bürger so leichtgläubig sein. Und was die Bundesregierung gerade so an Sparvorstellungen im Bereich der Sozialleistungen produziert, vermittelt – ob gewollt oder ungewollt – eine Botschaft an die, die das Gemeinwesen mit ihren Abgaben bezahlen. An den Leistungen für die, die mit Beiträgen und Steuern in die Sozialsysteme eingezahlt haben, wird gespart, während über den jahrelangen Zustrom jener neuen Leistungsempfänger, die wegen der umfassenden Versorgung allein für die Anwesenheit im Lande hierher gekommen sind, nicht gesprochen wird. Sozialministerin Bärbel Bas hatte bekanntlich sogar bestritten, dass es solche Menschen gibt, die wegen der Sozialleistungen kommen.
Es mag manch sensiblem Gemüt zu hartherzig klingen, aber der Import von immer neuen Sozialleistungsempfängern ist teuer. Er wird gern damit begründet, dass auch Leistungsträger darunter sein könnten, die wir dringend brauchen. Das ist auch in einigen Fällen so, aber es ist besser, gezielt um die Leistungsträger oder entsprechend Ausbildungswillige zu werben, als mit sozialen Wohltaten um die, die selbige daheim vermissen.
Es mag für Menschen, die gern gut sein wollen, wie ein moralisches Entspannungsbad wirken, doch bezahlen müssen dafür neben den Steuer- und Beitragszahlern in erster Linie die Bedürftigen, die schon länger hier leben. Denn das System wird zu teuer, wenn es zu viele Leistungsbezieher gibt und dann wird an allen gespart.
Die Kosten der ungeregelten Zuwanderung sowie der akzeptierten und mit Sozialleistungen belohnten illegalen Einwanderung schlagen sich in vielen Haushaltstiteln nieder. Ob wirklich alle schon einmal in eine Gesamtrechnung der Migrationskosten einbezogen wurden, weiß ich nicht. Aber jede bisherige Gesamtrechnung kommt auf Beträge, bei denen jeder Haushälter, der sparen will, eigentlich umgehend aufmerken müsste. Doch dieses Thema ist nach wie vor für die etablierte Politik weitgehend tabu. Das gesamte Spektrum der etablierten Parteien überlässt dieses brisante Problemfeld seit mehr als einem Jahrzehnt beinahe exklusiv der AfD, weil das Problem nicht zur eigenen Weltanschauung passt, und wundert sich dann über den Aufstieg dieser Partei.
Eine ähnliche Ignoranz dürfte es auch beim Durchkämmen des Haushalts nach Sparmöglichkeiten geben. Es erscheint leichter, über ein paar neue staatliche Steuertricks nachzudenken.

Haushaltslöcher ? No Problem ! Hat nicht der „ Dicke “ mit 2 Patschhändchen in der Rentenkasse damals die Wiedervereinigung finanziert ? Zweckentfremdung für einen guten Zweck ? Vielleicht kommt ja „ Fritz der Grosse “ ( Allah sei mit Ihm ) auch drauf ?
Das Entwicklungshilfeministerium kann weg, wo sich korrupte Politiker und Oligarchen schamlos auf Kosten der Bürger bedienen. Stattdessen sollte man eine Joint Venture wirtschaftliche Kooperation aufbauen, wo beide Seiten gewinnen, anstatt sinnlos deutsche Steuermilliarden ohne Gegenleistung in aller Welt zu verstreuen. Was haben wir mit Senegal zu tun, ohne wirtschaftliche Kooperation, weil ein SPD Stänker im deutschen Bundestag saß und Merz mal wieder Weihnachtsmann unter Kumpels spielen will. In der EX DDR, wäre dieser Typ, nachdem er kostenlos studieren durfte, schon längst in seine Heimat zum Wiederaufbau gesandt worden. Stattdessen darf er gegen das Gastland und deutsche Bürger weiter hetzen. Typisch SPD im Migrationsfieber voller Verachtung für das eigene Volk, die Kanzlerin der Migranten machte es möglich.
Walter Ullbricht 1945: „Es muss demokratisch aussehen, aber wir müssen alles in der Hand haben.“ Fritz, Lars, Bärbelchen und Maggus 2026: „Es muss nach Steuererleichterung aussehen, aber wir müssen die Hände in den Taschen der Bürger haben.“!
Es sind ja nicht zufälligerweise drei Ministerpräsidenten zurückgetreten, die lange im Amt waren und die für die desaströse Politik hauptverantwortlich waren. Weil SPD Niedersachsen hat sich bei seinem Rücktritt beklagt, er könne nicht mehr schlafen. Angesichts der auch von ihm wesentlich zu verantwortenden Politik im Hinblick auf VW kein Wunder. Haseloff CDU Sachsen-Anhalt, hat kurz vor seinem Rücktritt zutreffend festgestellt, daß die BRD spätestens 2029 pleite ist, weil sämtliche Steuereinnahmen dann nur noch für Soziales, Verteidigung und Zinsen aufgewendet werden müssen. Malu Dreyer SPD Rheinland-Pfalz ist zurückgetreten, weil sie erschöpft sei und „keine Energiereserven mehr habe“. Mittlerweile engagiert sich Dreyer zusammen mit dem ehemaligen Ministerpräsidenten Baden-Württemberg Kretschmann Grüne für die Beibehaltung der Homöopathie als Kassenleistung. „Frauenpolitik“ ist Dreyer immer noch wichtig, deswegen engagiert sie sich entsprechend. Weil SPD ist weiter als Landtagsabgeordneter „aktiv“ und hat als solcher keine schlaflosen Nächte mehr. Haseloff CDU macht Wahlkampf für die CDU in Sachsen-Anhalt, warnt vor der AFD und gibt Interviews z.B Welt mit dem Titel „Mich treibt eher die Frage um, was in der westdeutschen Bundesrepublik schief gelaufen ist.“ Der Sturz in den Abgrund für die Masse der Bevölkerung setzt sich aber fort und gewinnt rasant an Geschwindigkeit; wer es wagt dieses auszusprechen, wird als Feind gebrandmarkt. Das Ziel der Parteien Der Demokratischen Mitte, die Kriegstüchtigkeit bis 2030 herzustellen, ist deswegen auch nicht zufällig gewählt. Der Krieg als Ablenkung ist ein probates Mittel. Die Moskowiter waren und sind es, die für die Energiekrise, Deindustrialisierung, islamischen Flüchtlinge in Deutschland und Verarmung der Bevölkerung in Deutschland etc verantwortlich sind und die die EU zerstören wollen. Nur der totale Krieg, ist ein kurzer Krieg! 2031, nach dem erfolgreichen Blitzkrieg gegen Moskowien, geht es wieder aufwärts.
Alle die geschilderten Verrücktheiten betreffen ‚nur‘ den Bereich, der hierzulande Politik heißt. Leider geht das Spektakel aber in der Wirtschaft – Industrie weiter. Vor ein paar Tagen: die Mehrheit der dafür verantwortlichen Oberen des VW-Ladens sieht die Zukunft kritisch. Konsequenzen: vermutlich Erhöhung der Boni, statt Entgegennahme der Pistole. Gestern: VW versilbert 51% des Tafelsilbers, den MAN-Großmotorenbau. Was soll mit dem Geld passieren? Richtig! Man will den Ausbau der e-Mobilität stärken. Zu Deutsch: man versilbert das Tafelsilber, um noch mehr unverkäufliche E-Vehikel auf Halde zu produzieren, um den persönlichen Aufenthalt im Allerwertesten irgendwelcher Regierungsideologen fortsetzen zu können. Wahrscheinlich auch zur Anschaffung von Platz, um den Schrott vor der Verschrottung zu lagern.
Motto der CDU: Es darf nicht nach Steuererhöhungen aussehen. Sie werden sich
immer ähnlicher. „Es muss demokratisch aussehen, aber wir müssen alles in der Hand haben“. W.Ulbricht Deutschland verzichtet auf ihm zustehendes Geld aus dem s.g. Friedensfonds der EU zugunsten der Ukraine. Polen fordert die etwa 450 Millionen die Polen zustehen für sich ein. Hier greift man lieber dem Bürger in Tasche.
Sehr wünschenswert wäre es, wenn man sich endlich allgemein über die Mißstände unseres Konkurswesens klar würde und energisch gegen alle durch eigenes Verschulden zahlungsunfähig Gewordenen und nur durch Leichtsinn Verschuldeten Front machte.
Zeitdruck? Ach was! Man kann jederzeit Steuern anheben.