
Liebe Frau Längsfeld, es tut gut, irgendwo mal einen anderen Kommentar über die Pegida zu lesen, als das in fast allen anderen Medien der Fall ist. Wie sehr Leitmedien, von ARD und ZDF über den Spiegel und die Berliner Zeitung bis zur Süddeutschen und Web.de über diese Bürger herfallen und sie als rassistischen Mob diskreditieren, obwohl die Forderungen ausgewogen erscheinen, ist für mich unfassbar und einer demokratischen Debattenkultur unwürdig. Diejenigen, die über die wenigen Demonstranten sagen “Wir lassen uns nicht einschüchtern” (Kai Dieckmann, Bild-Zeitung), schüchtern mit ihrer gigantischen Medienmacht selbst ein, die gegen die angebliche Hetzerei der Pegida anschreiben, hetzen selbst andauernd, bis diese Bewegung völlig in die rechte, unehrenhafte Ecke gedrängt ist. Die Mainstream-Presse bestätigt täglich, was Pegida an ihr kritisiert. Politische Korrektheit und Propaganda statt differenzierte Debatte. Ich würde mir gerne einmal eine solche Demonstration ansehen, um mir selbst ein Bild zu machen. Doch dann muss man tatsächlich damit rechnen, in Verruf zu geraten oder sogar von Anitfa-Leuten attakiert zu werden. Wenn die Demokratie so weit heruntergekommen ist, dass man bei freier Meinungsäußerung um seine Reputation und vielleicht irgendwann sogar um seinen Beruf fürchten muss, so wie Jörg Friedrich, Eva Herrmann oder Thilo Sarrazin, steht es um die Demokratie in diesem Land schlecht. Sie haben dafür einen untrüglichen Geist, sie haben den Mut, die Dinge beim Namen zu nennen und zu ihrer Meinung zu stehen, egal was es kostet. Dafür danke ich ihnen.
Danke Frau Lengsfeld, ich verneige mich in Demut vor der, aus Ihrem Munde verkündeten Wahrheit. Eine ausführliche Darstellung des politischen Zustandes in diesem Land. Es gibt sie noch, die Menschen, die eine detaillierte Analyse möglich machen. Ich wünsche Ihnen Gesundheit und Wohlergehen für 2015 und darüber hinaus.
Liebe Frau Lengsfeld, es ist wohltuend, endlich sachliche und vernünftige Worte zu lesen - auch von den bisherigen Kommentatoren. Ich hatte schon die Hoffnung aufgegeben und an Deutschlandradio meine Meinung aufgrund eines Interwiews mit Frau Schwan geschrieben. Wenn angeblich soviele für Multikulti sind - nach Darstellung der Medien - dann wäre doch die Frage wieviel Zuwanderung Deutschland verträgt, ganz einfach zu lösen. Alle Hurra-Schreier nehmen diese Bewerber auf und die Politiker aller Coleur ebenso- aber mindestens das Doppelte, weil sie ja finanziell und wohnraummäßig bedeutend besser gestellt sind. Es gäbe eine Win-Win Situation. Man könnte zusammen am gemeinsamen Tisch sitzen, andere Sprachen besser lernen und die Asylanten wären nicht in Gettos und auf Kosten der Allgemeinheit untergebracht. Um nicht noch mehr zu schreiben: Mein Fazit aus 25 Jahren ist, es hat sich leider nur Folgendes geändert: Es schießt uns niemand mehr in den Rücken, wenn wir das Land verlassen wollen, für eine andere Meinung und eigene Gedanken wird man nicht mehr eingesperrt und wenn man Geld hat, kann man fast alles kaufen. Frau Merkel hat inzwischen mein Vertrauen auch nicht mehr. Selbst Herr Bosbach, bisher einer der wenigen vertrauenswürdigen Politiker, ist nicht mehr der alte. Jedenfalls bin ich nicht mehr bereit, mir eintrichtern zu lassen, was und wie ich zu denken habe. Mir hatte das die SED aufgezwungen, meinen Eltern die Nazis und meinen Großeltern der Kaiser mit seinen Lakaien. Und Menschen anderer Nationen sind in meinem Haus nur dann willkommen, wenn sie sich wie ein Gast benehmen und mir nicht ihre Mentalität und Kultur aufzwingen, ständig Forderungen stellen und vom Staat Sonderrechte bekommen. Ob ich wohl noch ein besseres System erleben werde, außer der jetzigen diktatorischen Demokratie??
Mir aus dem Herzen, geschrieben. Danke
Danke für den Beitrag, das hebt meine Laune wieder, nachdem ich bei Achgut heute von Herrn Miersch als “Pöbel-Pack” begrüßt wurde.
PEGIDA ist evtl. nur vordergründig anti-islamistisch und fremdenfeindlich. Möglicherweise steht dahinter eher eine durch chronische Überlastetung gereizte Bevölkerungsschicht, die über das familienfeindliche Steuer- und Rentenrecht finanziell umso mehr ausgebeutet und beraubt wird, je mehr Kinder die Familie hat.
Ein Super Beitrag, Frau Lengsfeld. Dieser entspricht genau dem,meiner Gedankenrichtung,dieser BRD.Danke dafür!
Liebe Frau Lengsfeld, nicht einmal 25 Jahre sind vorbei, alles vergessen. PEGIDA ist das Ergebnis einer verfehlten Politik. Vor allem in den neuen Bundesländern. Dort, wo die Erwartungen der Wiedervereinigung groß waren und enttäuscht wurden, reagieren die Bürger besonders sensibel. Vor 25 Jahren hatten sie mit Montagsdemonstrationen die sozialistischen Ausbeuter zum Teufel gejagt und die SED Diktatur beendet. Seitdem lehnt eine stille Mehrheit sozialistische Experimente in der Politik ab. Zu stark ist die Erinnerung an den Unrechtsstaat DDR. Nun erleben dieselben Bürger, daß die SED Nachfolger wieder an die Macht gehievt werden. Das Paktieren mit SED –Nachfolgern wird als besonders schamlos empfunden. Weil die Bürger so dreist „hinter die Fichte geführt“ wurden, war es nur eine Frage der Zeit, daß sie wieder auf die Straße gehen. Zeitgleich mit der Entscheidung für eine Regierung der SED-Nachfolger in Thüringen kam PEGIDA auf. Es ist kein Zufall, wenn die Enttäuschten wie einst mit Montagsdemonstrationen und denselben Plakaten und Parolen gegen die politische Klasse und die gleich geschalteten Medien protestieren. Bei den letzten Landtagswahlen wurde die politische Klasse für die enttäuschende Politik nach der Wiedervereinigung abgestraft. Im Freistaat Sachsen haben 51,5 % aller Wahlberechtigten ein Signal gesetzt und überhaupt nicht gewählt. Anstatt die verfehlte Politik zu ändern, wird im Schulterschluß mit den SED Nachfolgern die Massenbewegung PEGIDA verteufelt. Als Taktgeber treten Die Linken auf, die in alter kommunistischer Tradition für den freien Willen freier Bürger nur Verachtung übrig haben. Solange das CDU und SPD als Steigbügelhalter nicht beunruhigt, tut die AfD als parlamentarische Alternative gut daran, PEGIDA zu beobachten. Daß dort auch Rechte mitlaufen, ist unbedeutend. Es ist auch logisch, denn die Linken sitzen ja mit in Regierung und Parlamenten und partizipieren von diesem parteipolitischen System.
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