Normale Zeiten sind ja meist dadurch gekennzeichnet, dass man nicht merkt, wenn man in normalen Zeiten lebt. Das ist normal. Also in normalen Zeiten hätte ein Artikel, wie der gestern in DIE WELT erschienene „Der Fall Schrappe“, zu einem Erdbeben geführt. Es hätte Rücktrittsforderungen und Rücktritte gehagelt. Doch die Zeiten sind nicht normal. Das allerdings wissen wir sicher.
In dem Beitrag "Der Fall Schrappe" (hinter einer Bezahlschranke), arbeitet der Journalist Frank Lübberding für DIE WELT noch einmal akribisch und genau die Zusammenhänge auf bezüglich der verschwundenen Intensivbetten des Winters 2020/21. Diese führten bekanntlich auf dem Papier zu einer angeblichen Bettenknappheit in den Intensivabteilungen und so zur offiziellen Begründung für den Winter-Lockdown.
Ein weiterer Lockdown, der all die katastrophalen Schäden, psychischen Belastungen und gesellschaftlichen Verwerfungen weiter potenzierte. Lübberding beschreibt nochmals, wie dem Programmierer Tom Lausen die Ungereimtheiten der verschwundenen Betten auffielen und er diesbezüglich Ende Dezember 2020 eine Anfrage an die DIVI mailte. Wie die Arbeitsgruppe um Professor Matthias Schrappe dann in einem ihrer Positionspapiere im Mai 2021 auf den Zusammenhang der veränderten Abrechnungsmodalitäten bezüglich der Covid-Zulagen und den verschwundenen Intensivbetten hinwies, mit der Schlussfolgerung, dass es keine außergewöhnliche intensivmedizinische Belegungssituation gegeben hat – und damit auch keine Grundlage für den Lockdown.
Wie der Volksverpetzer zur Hochform auflief
Wie daraufhin die Diffamierungsmaschinerie gegen die Schrappe-Gruppe anlief, vom Spiegel bis zur Tagesschau, und so qualifizierte wie wissenschaftsdiskurs-taugliche Institutionen wie der Volksverpetzer zur Hochform aufliefen. Christian Drosten attestierte dem Volksverpetzer daraufhin, dieser habe „noch nie die Zusammenhänge verändert oder ein Weltbild produziert“ und lobte dessen unermüdliche Arbeit. Auch hier mein dezenter Hinweis: Drosten ist Virologe und sollte hinsichtlich Abrechnungslogik und Epidemiologie besser Fachleuten wie eben der Schrappe-Arbeitsgruppe den Vortritt lassen.
Was Drosten unter einem wissenschaftlichen Austausch versteht, offenbarte er in einer E-Mail, die er einer früheren Kollegin, einer Mitautorin des Schrappe-Positionspapiers, zusandte. Darin klagt er die Arbeitsgruppe an wegen „Vielzahl von Denkfehlern, falschen Argumenten und haltlosen Anschuldigungen“, das sei „unerträglich“. Ohne allerdings die angeblichen Denkfehler zu benennen. Außerdem klagt er an, die „Rücksichtslosigkeit in der Verbreitung persönlicher Meinungen unter Vorspiegelung von Professionalität schädigt die Institutionen und gefährdet die Einzelpersonen, die Sie und Ihre Gruppe seit Monaten unverhohlen angreifen.“
Was er damit genau meint, erklärt er jedoch ebenfalls nicht. Am Ende droht er: „In diesen Tagen werden die Medien dieses und auch frühere Machwerke Ihrer Gruppe analysieren.“ Dumm, dass inzwischen der Bundesrechnungshof das „Machwerk“ indirekt analysierte und den Schrappe-Schlussfolgerungen voll und ganz recht gibt. Was soll man zur Drosten-Mischung aus Überheblichkeit und Wirklichkeitsverlust eigentlich noch sagen?

Die Regierungskrise kann nicht bis September wegsimuliert werden. Sie ist fundamental und trägt den Namen Angela Merkels. Das PCR-ct-Kleinklein lenkt nur ab von ihren massiven Rechts- und Verfassungsbrüchen, an die wir uns nicht gewöhnen wollen. Auch die Toten und Verletzten von Würzburg und vom Berliner Breitscheidplatz gehen auf ihre Kappe! Was soll denn noch kommen? Die gewaltigen Kampagnen für die Regenbogen-Minderheit sind ein Ablenkungsmanöver korrupte Technikraten, gleichzeitig werden die Wirecard-Verbrecher und ihre Förderer im Bundeskanzleramt und der SPD-Finanzminister auf dem „Gipfel“ seiner Karriere in Ruhe gelassen werden! Die GroKo der Volksverhetzer hat nichts mehr im Griff, wenn sogar schon die Parlamentsprotokolle gefälscht werden. Schrappe ist ohne Frage ein Ehrenmann. Aber Merkels Inszenierung von nationaler Tragweite darf er nicht stören, da sei der höfische Global-Agent Drosten vor! Lieb Vaterland, magst ruhig sein…
Hinter den meisten Beteiligten steckt jede Menge kriminelle Energie und gesteigertes Eigeninteresse!
„ Der Volksverpetzer “ das ist doch das Zentralorgan der freiwilligen Helfer der Volkspolizei und anderer verdienter aufmerksamer Bürger und Bürgerinnen des Volkes.
Nomen est omen.
Ich habe nie verstanden, wieso ausgerechnet der Mann, der bei der Schweinegrippe komplett daneben lag, wieder Chefberater wurde. Wenn ich als Musiker einen Auftritt komplett versemmle, dann werde ich beim nächsten Mal nicht mehr engagiert. Bei Virologen ist dies offenbar anders.
„Volksverpetzer“ – eine Online Wahrheitssucher Gazette, die nicht mal in der Lage ist, das Wort „Volksverhetzer“ korrekt zu schreiben.
Auch Drosten Aussagen sind entlarvend. Der große Wissenschaftler Drosten hängt seine Hoffnungen an „die Medien“, die widerlegen sollen, wozu er offensichtlich nicht in der Lage ist.
Wir haben es hier mit einem Geflecht aus Apparatschiks zu tun, bestens miteinander vernetzt und längst gegen jeden demokratischen Prozess abgesichert. Diese Leute fürchten sich längst nicht mehr vor dem Bürger und wissen die Medien im Rücken. Diese haben zwar seit Jahren ein Glaubwürdigkeitsproblem und mit Auflagen Schwund zu kämpfen, sind aber durch das Generieren anderer Einnahmequellen ebenfalls weitgehend autark vom Leser.
Notfalls springen Bill und Melinda ein und das ist wahrscheinlich nur die Spitze des Eisberges. Los werden wir die alle nicht mehr, es wird solange weitergehen, bis das Geld alle und der Wohlstand weg sind – und danach wohl noch eine Weile.
Wenn es überhaupt nochmal besser wird, denn ich habe da so eine Theorie, was nach Staaten und Regierungen kommt.
Hermann Lübbes ewig aktuelle Streitschrift ist 2019 neu aufgelegt worden: „Wider den politischen Moralismus“. – Sie trifft neben dem realen Christian Drosten auch den Typus Drosten. – PS – Da das hier kürzlich moniert worden ist: Treffen ist hier gemeint im Sinne eines „treffenden Argumentes“ – also im übertragenen Sinne; so wie man nicht wirklich umgeworfen wird, wenn man sagt, man finde jemand umwerfend.
Der Volksverpetzer wieder einmal mit moralberstender Brust. Die besten Menschen aller Zeiten. Das Supernetzwerk Anti-Schwurbler.
Der Volksverpetzer als höchste moralische Instanz. Was würde bloss aus unserer Welt werden, wenn es diesen Volksverpetzer nicht gibt?