Es wirkt fast wie ein Treppenwitz der Geschichte: In einer Region, in der Regime oft mehr in Parolen, Mythologie und Selbstdarstellung investieren als in Bildung, Forschung und Rechtsstaat, steht ein einziges Land, das High-Tech nicht nur buchstabieren, sondern auch bauen kann: Israel. Iron Dome. Cyberabwehr. Militärische Präzisionstechnologie. Und wesentliche Elemente der F-35 – des modernsten Kampfflugzeugs der Welt. Das ist kein Zufall. Das ist das Ergebnis von jahrzehntelanger Prioritätensetzung: Verteidigung, Wissenschaft, Innovation – und nicht Ideologie-Romantik.
Und dann kommt Recep Tayyip Erdoğan ins Bild. Er möchte die F-35. Dringend. Symbol der Stärke, der Macht, der Größe. Also wendet er sich an Donald Trump – in der Hoffnung, dass ein paar warme Worte den Rest schon regeln werden. Doch da lauert ein Detail, das in Ankara gern übersehen wird: Ein großer Teil der F-35-Technologie ist israelischen Ursprungs. Und Israels stellvertretende Außenministerin Sharren Haskel sagt, ohne Zuckerguss: Man werde diese Technologie nicht in die Hände eines Landes fallen lassen, das offen die Hamas unterstützt.
Punkt. Kein Feilschen. Kein Basar. Sicherheits- und Existenzfragen sind dort kein Spielmaterial. Und ja – es hat etwas Groteskes: Während Erdoğan zwischen Moskau, Washington und Doha taktisch jongliert und zeitgleich Terror-Apologeten rhetorisch die Hand hält, erwartet er ernsthaft, dass ausgerechnet Israel ihm hochsensible militärische Systeme indirekt zugänglich macht. Man könnte sagen: Er hat einfach den Falschen gefragt.
Diese Rechnung geht nicht auf
Israel lebt seit 75 Jahren unter permanentem Bedrohungsdruck. Es hat verstanden, dass man nur dann überlebt, wenn man militärisch und technologisch immer einen Schritt voraus bleibt – und wenn man sehr genau hinschaut, wem man etwas in die Hand legt. Die Türkei dagegen hat sich freiwillig aus dem F-35-Programm befördern lassen, nachdem sie russische S-400-Systeme einkaufte. Gleichzeitig hofiert Ankara Akteure, die Israel von der Landkarte wischen möchten – und erwartet dann Vertrauen und Technologie-Zugang.
Diese Rechnung geht nicht auf. Nicht in Washington. Und schon gar nicht in Jerusalem. Der F-35-Knock-out zeigt eines deutlich: Technologie folgt Rationalität. Politik oft nicht. Und wer Sicherheit mit Ideologie verwechselt – oder Terrorgruppen als „Partner im Kampf gegen Ungerechtigkeit“ verklärt –, der steht irgendwann vor verschlossenen Türen. Selbst dann, wenn ein US-Präsident kurz davor ist, weich zu werden.
Israel war es diesmal, das sagte: Nein. Bis hierhin – und nicht weiter. Und Erdoğan? Der lernt gerade, dass die Welt nicht aus Symbolpolitik besteht. Schon gar nicht dort, wo es um Waffen geht, die Kriege entscheiden. Dass ausgerechnet Israel heute die technologisch führende Macht des Nahen Ostens ist, ist kein Wunder. Es ist das Ergebnis von Klarheit. Und Klarheit heißt manchmal eben auch: Die falschen Freunde kosten am Ende mehr als jede noch so teure Kampfjet-Flott

„Doch da lauert ein Detail, das in Ankara gern übersehen wird: Ein großer Teil der F-35-Technologie ist israelischen Ursprungs.“ – Und ofenbar sind Herr Erdogan und seine Berater nicht gerade „technikaffin“, denn dann wüßten sie, daß ihnen weder diese F-35 noch sonstige US-Hightech-Waffen in einem Konfliktfall, der den Interessen der USA (und damit Israels) zuwider läuft, schlichtweg über die verbauten IT-Komponenten „abgeschaltet“ werden können. Und dafür will er ernsthaft das Geld seines Auch-Pleite-Landes verbraten?
@Lutz Herrmann … „Russia’s Su-57 ‚Felon‘ Stealth Fighter Is a Total Failure“ … behauptet wer? Die Russen? Verstehen Sie den Unterschied? In beiden Fällen, F-35 & Su 57 behaupten US-Amerikaner das Scheitern dieser militärischen Projekte. Ein weiterer Unterschied ist die Autonomie der Produkte & die Kosten, wobei beides nicht billig ist, aber die F-35 eben eine Dauer-Apotheke. Der Nachfolger der Su-57 wird bemannt & unbemannt entwickelt. Der Vorteil Russischer Kampfflugzeuge ist, die starten auch im Schneesturm Sibiriens, wie auch in der Hitze der Sahara, sind leicht zu reparieren, während die F-16s Erdogans nach einem Einsatz 3 Tage Überholung brauchen.
Was für eine schräge Nummer… Israel untersagt der Türkei wegen deren Unterstützung der Hamas die Weitergabe der F35. Und tut ihr indirekt einen Gefallen damit, weil das Ding völlig überteuert, strategisch weitgehend sinnlos und fehleranfällig ist. Und weil da wahrscheinlich derart viele Daten aus dem Flugbetrieb direkt an das Pentagon abfließen, dass der Big Brother von Uncle Sam immer mitfliegt und man wohl nicht mehr selbst Pilot im eigenen Flugzeug ist, wenn das Ding erst mal abgehoben ist.
Mit seiner Plattensammlung, CD-Sammlung, Uhrensammlung, Video-Sammlung, ..
Weg damit!
Immer der beste sein zu wollen wie die westlichen Staaten, das ist eine Falle. Man wird paranoid und stellt sich immer wieder die Frage, ob man wirklich der beste ist?
Das ging mir mit dem Programmieren so. Man wird zum Getriebenen, C, C+, C++, Turbo Pascal 4.0, 5.0, 6.0, da erscheinen ständig neue Versionen und man lebt in der ständigen Angst, den Anschluß zu verpassen. Das ist eine Suchtspirale, überall lauern Feinde, die einem die Schätze stehlen wollen. Man hütet eifersüchtig seine Erkenntnisse und gerät immer mehr in Konflikt mit der Umwelt. Was können die anderen? Wissen die was, was ich nicht weiß? Spionieren die mich aus?
Man muß das einsehen und aufgeben.
Das wissen Sie auch, daß das eine Falle ist. Das weiß eigentlich jeder vernünfige Mensch. In der ein- oder anderen Form hat das auch jeder schon durchlebt. Als Musikant, Dichter, Sportler, in seinem Beruf, als Mathematiker, Architekt, man steht immer unter Druck, ob der Erfolg nun hält.
Das Wettrennen macht Streß und alt, manche halten den Adrenalinausstoß für erstrebenswert, aber man wird sauertöpfisch, und das macht krank. Vor allem entfremdet man sich von der Realität.
Wie viele F-35 besassen die Taliban, als sie die NATO besiegten?
Das mit dem Schritt voraus ist eine Sackgasse. Irgendwann kommt immer jemand, der ist stärker als man selber, und der haut einem dann die Augen blau.
Praktisch befinden wir uns genau wegen der Einstellung in einer gefährlichen Rüstungsspirale. Elon Musk hält KI für gefährlicher als Atomwaffen.
Wenn man ChatGPT die „richtigen Fragen “ stellt und das Gespäch lenkt, wozu ein gutes Tatsachen-Gedächtnis notwendig ist, damit einen die KI nicht überrollt, dann sind die Ergebnisse anspruchsvoll.
ChatGPT erkennt Tatsachen an, bringt sie in chronologische Folge und hält die KI ebenfalls für eine sehr gefährliches Werkzeug, das kontrolliert werden sollte.
Meine Erachtens reicht das nicht, mit dem Internet ist die Büchse der Pandora geöffnet worden, zumindest sollte die KI-Forschung verboten werden.
Vor allem für autoritäre Strukturen ist KI eine Versuchung. Aus dem Protokoll:
„Autonomie und Kontrolle verlieren: Die Idee, dass KI in der Zukunft strategische Kompetenz entwickeln und unabhängig handeln könnte, wirft die Frage auf, wie viel Kontrolle wir als Menschen über diese Systeme behalten können. Ein autonomer Agent, der ohne menschliche Aufsicht eigene Ziele verfolgt, könnte, je nach seinen Zielen, unvorhergesehene und potenziell schädliche Handlungen ausführen. Die Gefahr hierbei ist, dass KI-Systeme durch ungenaue Programmierrichtlinien, Missverständnisse oder unvorhergesehene Wechselwirkungen mit ihrer Umgebung unabsichtlich Schaden anrichten könnten. Ohne klare Einschränkungen oder Richtlinien könnte ein autonomer Agent sogar Entscheidungen treffen, die nicht im besten Interesse der Menschheit liegen.“
Wahrscheinlich treibe ich Mißbrauch mit der KI, weil ich ihr meinen Willen aufzwingen?