News-Redaktion / 27.02.2019 / 12:30 / 0 / Seite ausdrucken

Der Euro ist ein Verlustgeschäft

Der Euro hat seit seiner Einführung als Buchgeld im Jahr 1999 zu Wohlstandseinbußen in Milliardenhöhe geführt. Das berichtet tagesspiegel.de mit Bezug auf eine aktuelle Studie der Freiburger Denkfabrik „Centrum für Europäische Politik“ (cep). Die cep-Wissenschaftler Alessandro Gasparotti und Matthias Kullas hätten in der Studie die Entwicklung des Bruttoinlandsproduktes (BIP) in acht ausgewählten Euro-Ländern mit der Entwicklung in ökonomisch vergleichbaren Staaten kontrastiert, die den Euro nicht einführten.

Laut tagesspiegel.de ist die Studie zu dem Ergebnis gekommen, dass der Euro in Italien zu einer Wohlstandseinbuße von 73.605 Euro pro Einwohner geführt hat. Für jeden Bürger in Frankreich waren es 55.996 Euro. Negativ verlief die Entwicklung auch in Portugal, Belgien und Spanien. Auf der Gewinnerseite stünden lediglich Deutschland mit einem Plus pro Einwohner von 23.116 Euro und die Niederlande mit einem Plus von 21.003 Euro. Für Griechenland, wo die Gemeinschaftswährung vor der Euro-Krise zu sehr großen Wohlstandsgewinnen führte, hätten die cep-Wissenschaftler ein winziges Plus von 109 Euro pro Einwohner ermittelt.

Staaten wie Frankreich, Italien und Griechenland litten vor allem darunter, dass sie ihre nationalen Währungen nicht mehr gegenüber der D-Mark abwerten können. So entfalle ein wichtiger Mechanismus zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit. „Das Problem der divergierenden Wettbewerbsfähigkeit der Euro-Staaten“ bleibe weiterhin ungelöst, zitiert tagesspiegel.de die Studienautoren.

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