Henryk M. Broder / 25.11.2007 / 21:55 / 0 / Seite ausdrucken

“Der Einfluß der Nasenlobby”

Das Schöne am Antisemitismus ist, dass er viele Leichen zum Leben erweckt. Ob lechts oder rinks, wenns um Juden geht, fängt die tote Sülze an zu bibbern. Man kann es auch so sagen: Was haben die taz und die Nationalzeitunmg gemeinsam? Das Wissen um “Die wahre Macht der Israel-Lobby”, wie sie von den Professoren M&W beschrieben wird. In diesem Zusammenhang erkennt sogar die Nationalzeitung den Holocaust an, denn ein Jude bzw. eine Jüdin, “die ihre Angehörigen im Holocaust verlor”, ist als Kronzeugin gegen die Juden bzw. Zionisten besonders glaubwürdig. http://www.national-zeitung.de/Artikel_06/NZ15_2.html Ebenso wie die taz ist auch die Nationalzeitung von M&W ganz hin und weg. “Ein sensationelles Buch!” http://www.national-zeitung.de/Artikel_07/NZ40_1.html Noch einen Zacken schärfer ist das, was David Duke von sich gibt. Der Mann vom Ku Klux Klan, der gerne US-Präsident geworden wäre, kann die Juden nicht leiden, was ganz natürlich ist; trotzdem zitiert er mit Vorliebe jüdische Quellen, wie es inzwischen jeder Rentner tut, dessen krankes Herz für die Palästinenser blutet. Besonders apart sind die Leserreaktionen, da wird auch “die Tochter” angemessen gewürdigt. http://de.altermedia.info/general/david-duke-uber-judische-prahlereien-mit-der-finanzierzierung-von-us-politikern-durch-judische-geldgeber-050307_8708.html
Und hier noch ein Schmankerl, das Sie nicht verpassen sollten. Der größte Kritiker aller Zeiten (GRÖKAZ), Ludwig Watzal, bespricht ein Buch von Micha Brumlik und kommt dabei zu dem Schluss, es sei “trotz des unvollendeten Charakters ein lesenswertes Buch”, das natürlich viel besser geworden wäre, wenn es Watzal selber geschrieben hätte. http://www.watzal.com/Micha%20Brumlik%20Kritik_des_Zionismus.pdf Und wenn demnächst der Micha den Ludwig positiv rezensiert, wird die letzte Lücke in der Querfrontkette geschlossen sein.

 

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