Dummheit ist keine Frage der Bildung oder Intelligenz. Dummheit ist etwas Genuines. Man kann Dummheit auch nicht lernen. Sie ist angeboren. Hat einer Glück gehabt und kam mit einem silbernen Löffel im Mund zur Welt, muss genuine Dummheit keine Behinderung im Leben sein. Im Gegenteil, sie verleiht ihrem Träger eine Bedürftigkeit, die ihn immunisiert und die Menschen anrührt.
Einer der dümmsten Menschen dieser mit Dummbatzen überversorgten Republik ist der Hamburger Kleingärtner und Großbürger JA. Eine Weile konnte er seine Dummheit hinter einer Fassade aus Antsemitismus und „Israelkritik“ verstecken, nun aber dringt sie mit Macht zum Durchbruch.
Während Corona den Kontinent lahmlegt und tausende von Opfern fordert, stellt unser Löffellutscher eine Frage, die so dumm ist, dass es für eine Einweisung in das Dschungelcamp reichen würde: „Demokratie braucht Austausch, Kontakt, Leben. Die eingesperrte Gesellschaft ist keine offene Gesellschaft. Lässt sich der Schutz der Wenigen wirklich nicht ohne Einsperren der Vielen gewährleisten?“ (Hier)
Worauf die hochbegabte Luisa Neubauer, das deutsche „Gesicht“ der FfF-Bewegung, ihn belehrte, was jetzt getan werden muss: „Was unsere Demokratie jetzt braucht: Solidarität, Verantwortungsbewusstsein, Weitsicht & Umsicht. Daher verlegen wir unseren Austausch, Kontakt, Leben ins digitale und häusliche. Im Gegensatz zu einer verlässlichen Genesung von Menschen in Risikogruppen ist das nämlich möglich.“ Ja, lasst uns unser Leben ins Digitale verlegen, in das Neuland der Triebe, wo schon Sascha Lobo, Richard David Precht, Eckhart von Hirschhausen, Max Moor und Luisa Neubauer hausen.
Ein paar Tage zuvor hatte JA eine andere Frage in den Raum gestellt: „Ist angesichts einer Sterblichkeit von zZt vielleicht 4%, die Panik in Sachen #Corona gerechtfertigt? Das ist weniger als bei echter Grippe. Da wäre ich mal für Hinweise auf Quellen dankbar, die das erläutern.“ (Hier). Und legte geich nach: „Das war kein Kommentar, sondern eine offene Frage ins Netz hinein. Ich finde, wenn ich recherchiere, keine klare Antwort auf die Frage, wie gefährlich dieses Virus ist, nur die Aussage, dass es sehr gefährlich sei."
Von Henryk M. Broder erschien am 8. November 2019 das Buch „Wer, wenn nicht ich – Henryk M. Broder“. Der Autor befasst sich darin mit „Deutschen, Deppen, Dichtern und Denkern auf dem Egotrip“. Das Buch kann im Achgut.com-Shop bestellt werden. Die dritte Auflage ist ab sofort lieferbar.
Beitragsbild: Harald Krichel CC BY-SA 4.0via Wikimedia Commons

Vielen Dank für die angemessen pejorative Bewertung von JA. Eine sachliche Auseinandersetzung mit dem Master of Relotius verbietet sich von selbst. Wen er von lebendiger Demokratie spricht, meint er nur die Hausbesuche der Antifa.
Das Problem: Corona stellt den links-grünen Umbau des Lands zum ökosozialistischen Paradies nun ganz hinten an. Da beißen Leute wie JA, Sascha Lobo, Richard David Precht, Eckhart von Hirschhausen, Max Moor und Luisa Neubauer eben in die Tischplatte vor Tollwut, das schlägt natürlich aufs Denken, wo man doch schon davon überzeugt war, dass das Öko-Sozialistische-Multikulti-Land schon fett dabei sei, Deutschland aufzulösen.... Und Corona kann man ja nicht mit der moralischen Keule erschlagen. Pech gehabt!
Also, ich finde, so dumm ist JA doch gar nicht. Er hat nur oft Pech beim Denken.
Die Dummheit ist die sonderbarste aller Krankheiten. Der Kranke leidet niemals unter ihr, aber die Anderen leiden unsäglich. Sonntags auf Phönix zwei Dummschwätzer vom Feinsten Blume und der Augstein im fiktiven Streitgespräch, einmal gesehen und niemals wieder, eine unerträgliche Zumutung für den Zuschauer, wenn diese zwei "Geistesgrößen" labbern!
Donatus Kamp@.... Sie verwechseln Erfahrung mit Dummheit ! Ich kann mich noch gut an die letzte totale Sonnenfinsternis erinnern, bei der über einen Mann berichtet wurde, der entgegen der Warnungen mit bloßem Auge in die Sonne geschaut und sich die Netzhaut verbrannt hat. Er meinte sinngemäß, das er die Warnungen so nicht für wahr realisiert hat. Das ist für ihn natürlich eine Erfahrung, die aber in der Dummheit begründet ist.
Herr Broder, wenn Sie wirkliche gefährliche Dummheit in Tateinheit mit Volksverhetzung thematisieren möchten, dann thematisieren Sie besser das Video, dass Sie finden, wenn Sie googeln: K.I.Z „Davon sterben nur alte weiße Männer“. Es macht auch den Zustand des wiblichen Teils dieser Generation Z deutlich, wenn sie in der Masse unter sich sind. Mich ekelt vor denen. Welche Beweise brauchen wir noch, dass Massenmord nicht mehr ausgeschlossen ist? Ersetzen Sie mal Coronavirus durch KZ, was beim Namen dieser Linksfaschisten-Combo naheliegt, Und ersetzen Sie mal die Zielgruppe durch eine, der Sie auch angehören und wenn Ihnen dann angesichts der orgiastischen Begeisterung kein kalter Schauer über den Rücken läuft, dann ist alles, was Sie sonst so schreiben Heuchelei. Das ist übrigens die Truppe, die vom Bundespräsidenten persönlich empfohlen wird. Und nun frage ich Sie, wie weit ist dieses Land von den rauchenden Krematorien in Auschwitz entfernt. Das ist der Geist der hohnlachenden Menschenverachtung, und der lebt wieder auf, bei den Linksfaschisten und bei den Islamofaschisten. Wer bei dem Gedanken an den Tod alter Männer solche Gefühlsausbrüche bekommt, ist auf dem Weg zum Massenmord. Das ist nicht persönlicher Hass gegen bestimmte einzelne Personen, das ist faschistischer Ungeist!
Die erzwungene Renaissance von Grenzen - grosse bis hin zu ganz kleinen in der lebensrettenden Quarantäne - werden einige Leute dem Coronavirus niemals verzeihen.