Vera Lengsfeld / 21.02.2017 / 06:15 / Foto: Dersaadet / 13 / Seite ausdrucken

Die Drei-Stufen-Rakete der Aydan Özoğuz

SPD-Integrationsstaatsministerin Aydan Özoğuz bereitet zielstrebig die „interkulturelle Öffnung“ unseres Landes vor. Aydan Özoğuz betreibt damit in Merkels Kanzleramt den Umbau Deutschlands zu einer „transformatorischen Siedlungsregion in der Mitte Europas“ (Alexander Grau). Die Zündung dieser Rakete erfolgte bisher in drei Schritten.

Schritt eins: Kurz nach Angela Merkels epochaler Entscheidung zur Grenzöffnung im September 2015 veröffentlichte Özoğuz ein Strategiepapier mit der Forderung, dass sich „nicht nur die Menschen, die zu uns kommen, integrieren müssen“. Vielmehr müssten sich „alle“ darauf einlassen und „unser Zusammenleben muss täglich neu ausgehandelt werden“. Ich habe damals bereits gesagt, dass dieses „täglich neu aushandeln müssen“ den Rechtsstaat aushebelt, dessen Erfolgsmodell es ja gerade war, dass man in gesicherten Verhältnissen leben konnte, die nicht täglich neu verhandelt werden mussten.

Schritt zwei: Im November 2016 forderten die von Merkel und Özoğuz zum Integrationsgipfel ins Kanzleramt geladenen Migrantenorganisationen in einem Impulspapier unter dem Schlachtruf „interkulturelle Öffnung“ Veränderungen, die an eine  Übernahme der Bundesrepublik erinnern, inklusive Grundgesetzänderungen und umfangreichen, öffentlich finanzierten migrantischen Parallelstrukturen in Staat und Gesellschaft. Angesichts dieses Skandals war die Entlassung der Staatsministerin Özoğuz durch die Bundeskanzlerin eigentlich überfällig. Sie wurde nicht entlassen. Statt dessen durfte sie ein pauschales Verbot von Kinderehen ablehnen und zu  „Augenmaß“ beim Vorgehen gegen Islamisten mahnen.

Schritt drei: Im Februar 2017 verfasste eine zweifelhaft besetzte „Expert_innenkommission“ der Friedrich Ebert Stiftung unter dem Vorsitz von Özoğuz das Papier „Leitbild und Agenda für die Einwanderungsgesellschaft“. Darin wird nun die interkulturelle Öffnung des Wahlrechts für Ausländer gefordert, was letztlich die Auflösung des Staatsvolkes (FAZ) bedeutet. Erst jetzt wachen einige auf und erkennen die Verfassungswidrigkeit dieser Vorschläge.

Doch der Hinweis auf Verfassungswidrigkeit wird Aydan Özoğuz nicht aufhalten. Sie wird nach wie vor von Kanzlerin Merkel gestützt.

Siehe zum gleichen Thema auch: Frau Özoguz und ihre Nähe zum Islamismus

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Leserpost

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Franck Royale / 21.02.2017

Flankiert wird die Dreistufen-Rakete von der Juso-Pionierin Uekermann, welche ein “globales Recht auf Migration” fordert. Am deutschen Wesen soll die Welt genesen, wieder einmal. Wieder ist jemand der Meinung, Deutschland ist nicht groß genug, wieder werden Grenzen überrannt, wieder sollen Recht und Ordnung zu Gunsten einer sozialistischen Utopie aufgelöst werden. Hört dieser Wahnsinn denn nie auf?

Hans Meier / 21.02.2017

Putschistinnen haben die Brücke geentert. Die muslimische Meuterei ist in vollem Gange. Wer sich den Anführerinnen in den Weg stellt wird von ihren Schwadronen, frontal angegriffen. In Frankreich ist man schon weiter. Dort herrscht schon der partielle Bürgerkrieg mit den marodierenden Banden.

H.Baumann / 67 / Rentner / 21.02.2017

ES ist unbgreiflich, dass man nicht von vornherein davon ausgeht, dass die Loyalität des Moslems zu allererst dem Koran gehört, der den unbedingten, undiskutablen Willen Gottes ...von allem Anfang an… enthält.  Die dürfen gar keine Kompromisse machen, im Gegensatz zum Demokraten, dessen Arbeitsgrundlage sie sind.  Wozu immer neu auf Toleranz bauen, die es auf anderer Seite nie geben darf? Selbst wenn Toleranz zeitweise erzwungen wird, bleibt sie brüchig.  Der Moslem darf lügen und betrügen wenn es dem Aufbau des imperialen Systems dient.  Das ist ausdrücklich erlaubt, ist ohne Sünde, also halal. Selbst wenn Ö. als Diversantin entlarvt würde, ihr eigentlicher Arbeitgeber hat ihr den Segen längst gegeben. Sie gehört -sicherheitshalber- entfernt. Ihr Verbleib ist ein weiterer Merkel’scher Fehler.

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