Das Problem des Antisemitismus in der Linkspartei sehe ich nicht. Ich halte nichts davon, den Begriff Antisemitismus inflationär zu verwenden. Ein Antisemit ist für mich jemand, der zumindest jüdische Bürgerinnen und Bürger benachteiligt und diskriminiert, weil sie Juden sind. Solche Einstellungen kenne ich in meiner Fraktion nicht. Im Beschlussentwurf des Fraktionsvorstandes war der Begriff Antisemitismus nicht enthalten, die entsprechende Formulierung in der Einleitung ist erst im Laufe der Fraktionssitzung eingefügt worden. http://www.neues-deutschland.de/artikel/200025.warum-diese-leidenschaft.html
Es gibt bei einigen auch in unseren Reihen zu viel Leidenschaft bei der Kritik an Israel. Die gibt es nicht bei Ägypten, nicht bei Libyen, inzwischen nicht einmal mehr bei den USA - aber sofort, wenn es um Israel und Palästina geht. Das macht mich nachdenklich.
http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/wir-muessen-der-kritik-grenzen-setzen/
Siehe auch:
Es ist natürlich Zufall, daß die Namen der berühmtesten deutschen Märchenerzähler und des Fraktionschefs der Linkspartei im Deutschen Bundestag mit G anfangen. Doch es gibt noch weitere Gemeinsamkeiten. http://gad-immerwiederfreitag.blogspot.com/2011/06/gysis-marchenstunde.html