Stefan Frank / 27.02.2021 / 16:00 / 13 / Seite ausdrucken

Der Corona-Antisemitismus in Europa nimmt stark zu

Rekapitulieren wir zuerst die Vorgeschichte: Am 26. Dezember 2020 begann Israel damit, die ersten Senioren, Ärzte, Krankenschwestern und chronisch Kranken zu impfen. Schon neun Tage vorher, am 17. Dezember, hatte eine vierköpfige Gruppe von Autoren der Nachrichtenagentur AP in einem von großen Zeitungen in aller Welt gedruckten Bericht Israel vorgeworfen, die Palästinenser beim Impfen sträflich zu vernachlässigen.

Und das, obwohl laut Osloer Abkommen die Palästinensische Autonomiebehörde für die Impfung ihrer Bürger verantwortlich ist. Und obwohl die PA schon am 12. Dezember – also vor dem AP-Artikel – verkündet hatte, dass sie keine Impfstoffe von Israel wolle und diese auch gar nicht benötige, weil sie selbst bereits vorgesorgt und alles Nötige in die Wege geleitet habe.

Wie bekannt geworden ist, schickt die Palästinensische Autonomiebehörde auch Impfstoff nach Jordanien. Wahrscheinlich, damit auch die in Jordanien lebenden PLO-Terroristen im Ruhestand geimpft werden können, etwa die zweifache Flugzeugentführerin Leila Khaled, die Supermarktbomberin Rasmea Odeh und Ahlam Tamimi, die Drahtzieherin des Pizzeria-Sbarro-Massakers vom 9. August 2001.

Um die Schuld auf Israel zu lenken, versuchen vermeintliche Menschenrechtsorganisationen nun auch noch, die ohnehin schleppend anlaufende Impfkampagne der PA dadurch zu sabotieren, dass sie den von dieser bestellten russischen Impfstoff Sputnik V für unzulässig erklären. Dass Menschen sterben könnten, weil sie einen Impfstoff dämonisieren, der offenbar sicher und wirksam ist, ist den Israelhassern egal.

„Juden, die die Finanzwelt dominieren“

Die Impfneidkampagne gegen Israel geht einher mit Verschwörungstheorien aus dem Repertoire des klassischen Antisemitismus. Da ist zum Beispiel Rodrigo Sousa e Castro, einer der Offiziere, die 1974 im Zuge der „Nelkenrevolution“ die Diktatur stürzten. Er ist in Portugal ein Nationalheld.

Wie unter anderem die israelische Nachrichtenwebsite Times of Israel berichtet, verbreitete Sousa e Castro am 7. Februar in einem Tweet, den er später löschte, folgende Hypothese über die Ursachen der Knappheit der Impfstoffe gegen COVID-19:

„Die Juden, die die Finanzwelt dominieren, haben alle Impfstoffe gekauft, die sie wollten, und besitzen sie nun. Es ist eine Art historische Rache. Mehr werde ich nicht sagen, weil sich sonst die zionistischen Bulldoggen auf mich stürzen.“

Die wirre Anspielung ist offenbar so zu verstehen, dass Israel nicht nur Impfstoffe kauft, die es zum Impfen seiner Bevölkerung braucht, sondern obendrein Impfstoffe hortet, die es gar nicht benötigt, aus purer Bosheit, damit der Rest der Welt weniger davon hat und viele leer ausgehen.

Es ist manchmal erstaunlich, wie viele der klassischen antisemitischen Bilder auf engstem Raum miteinander kombiniert werden können. Hier haben wir:

  • Juden dominieren die Finanzwelt
  • Juden tun Böses um des Bösen willen
  • Juden verschärfen durch Handel in Krisenzeiten („Schieber“, „Spekulanten“, „Kriegsgewinnler“) Not und Mangel.
  • Juden sind auf („alttestamentarische“) Rache aus
  • Juden handeln kollektiv und generationsübergreifend, nehmen gemeinsam „historische Rache“

„Nicht die Juden, sondern die Zionisten gemeint“

Später rechtfertigte sich Sousa e Castro, er habe die „Zionisten“ in „Palästina“ gemeint, und schrieb: ein Beitrag, in dem er „über den Zionismus und seine Verbrechen in Palästina“ gesprochen habe, habe dazu geführt, dass „eine Legion von Nazi-Zionisten“ seine Twitter-Seite heimgesucht habe. „Inzwischen ist die Seite desinfiziert.“

Auf den ursprünglichen Tweet von Sousa e Castro antwortete der israelische Botschafter in Portugal ebenfalls auf Twitter:

„Als eine stolze zionistische Bulldogge kann ich versprechen, dass wenn Israel ein Heilmittel gegen COVID-19 entwickelt, Oberst Sousa e Castro Zugang dazu haben wird, wenn er es benötigen sollte.”

Sousa e Castro erwiderte:

„Vielen Dank. Einerseits habe ich schon, vergeblich, versucht, klarzustellen, dass es falsch war, allgemein über Juden zu sprechen und dafür entschuldige ich mich. Auf der anderen Seite biete ich das Heilmittel einem Palästinenser in den von Israel besetzten Gebieten an.“

Die vermeintlich großmütige Geste ist natürlich geheuchelt: Weder gibt es ein solches israelisches Heilmittel jetzt schon noch braucht Sousa e Castro es im Augenblick. Sollte es in einem Jahr existieren und Sousa e Castro es dann benötigen, müsste der Dialog noch einmal geführt werden, auf einer dann ganz anderen Grundlage.

Dann würde er es sicherlich ebenso annehmen wie der Fatah-Funktionär Saeb Erekat, der Israel „Apartheid“ unterstellt hatte, sich aber nach seiner Erkrankung an COVID-19 doch gern in einem israelischen Krankenhaus behandeln ließ (aufgrund seiner Vorerkrankungen und des schweren Krankheitsverlaufs konnten leider auch die israelischen Ärzte nicht mehr helfen) – so, wie schon viele Fatah- und Hamas-Führer und deren Verwandte vor ihm.

Sousa e Castros Verweis auf den „Palästinenser“, der das Medikament bekommen solle, soll beim Leser das Gefühl wecken, dass Israel dafür verantwortlich wäre, dass die Impfung der Bevölkerung in den Palästinensischen Autonomiegebieten nur schleppend vorankommt.

„Ignoranz gegenüber Geschichte und Tatsachen“

„Als portugiesischer Bürger beschämt mich dieser hässliche Kommentar von Oberst a.D. Sousa e Castro“, sagt Fernando Soares Loja (62), Rechtsanwalt in Lissabon, Vorsitzender einer baptistischen Kirchengemeinde und seit 2005 Vizepräsident der Kommission für Religionsfreiheit, die die Regierung und das Parlament berät, gegenüber Mena-Watch. „Viele Leute waren von seinen Äußerungen überrascht.“

In welches ideologische Milieu würde er Sousa e Castro einordnen? „Er ist weder ein Kommunist noch ein Nazi. Im Gegenteil stand er sein ganzes Leben lang sozialdemokratischen und sozialistischen Politikern nahe“, sagt Loja. Man könne seine Ansichten nur mit „großer Ignoranz gegenüber der wirklichen Geschichte und politischen Tatsachen“ erklären.

„Es ist eine Schande, dass er ein altes antisemitisches Stereotyp benutzt hat, um zu erklären, warum Israel auf einem Gebiet erfolgreich ist, auf dem Portugal und andere Länder versagen.“ Mit seinen Äußerungen über Israel und den Zionismus stehe Sousa e Castro in Portugal allein da, glaubt Loja.

Allerdings sei das Bild, das die Bevölkerung von Israel habe, durch einseitige Presseberichterstattung geprägt: „Die portugiesischen Medien informieren ihr Publikum nicht darüber, was in Israel passiert. Über Israel sprechen sie nur, wenn es einen ‚arabischen Teenager’ gibt, der ‚gegen die Besatzung kämpft’. Aus diesem Grund sind selbst gebildete Leute wie dieser Oberst a.D. sehr unwissend, was die Geschichte Israels betrifft.“

Die meisten Leute in Portugal hätten etwa „noch nie etwas von der Balfour-Deklaration gehört“, gibt Loja zu bedenken, oder von den „vielen Versuchen Israels, mit seinen Nachbarn dauerhaft Frieden zu schließen“. „Portugal ist nicht der Iran, aber die Medien sind sehr voreingenommen. Die Information ist gefiltert.“

Zudem spreche die Mehrheit der Bevölkerung nicht fließend Englisch und rezipiere daher keine internationalen Nachrichtenquellen. Das, so Loja, „könnte die ignoranten und skandalösen Kommentare dieses ehemaligen Helden erklären, ohne sie zu rechtfertigen.“

„Wünschte, die Impfung würde nicht funktionieren“

Verleumdungen des Staates Israel im Zusammenhang mit dessen im internationalen Vergleich erfolgreichen Impfprogramm haben das Ziel, alle Nachrichten, in denen Israel gut dasteht, in ihr Gegenteil zu wenden. Es darf nie etwas Gutes über Israel gesagt werden. Ein Musterbeispiel dafür ist Shaun Henrik Matheson, Moderator einer Morgensendung auf NRK P13, einem Radiosender des staatlichen norwegischen Rundfunks NRK.

Wie die jüdisch-amerikanische Website Algemeiner berichtet, sagte Matheson seinen Hörern, die israelischen Erfolge beim Impfen seien nur dann eine gute Nachricht, „wenn wir nur an uns selbst denken und all die Misshandlungen und Morde vergessen, die Israelis gegen das palästinensische Volk verüben“. Er fuhr fort:

„Also offensichtlich zeigen die Zahlen aus Israel, dass von mehr als einer Million vollständig geimpfter Personen weniger als 1.000 sich angesteckt haben. Egal, wie man es dreht, das ist eine gute Nachricht. Ich wünschte nur, sie käme aus einem anderen Land, wenn ihr wisst, was ich meine. Es ist fast, als würde ich wünschen, dass die Impfung nicht funktioniert. Das darf man aber nicht sagen. Sorry, das verstehe ich. Verdammt.“

Dann brachte Matheson laut Algemeiner die widerlegten Gerüchte darüber, dass Israel der Palästinensischen Autonomiebehörde den Impfstoff verweigere, und fuhr fort: „Wir dürfen nie vergessen, was für ein beschissenes Land Israel ist, das ist wirklich extrem wichtig. Wir dürfen nie vergessen, was für ein beschissenes Land Israel ist!“

Laut Algemeiner hat NRK mitgeteilt, die Sendung aus dem Archiv zu nehmen. Konsequenzen für den Moderator werde es aber nicht geben.

Dieser Beitrag erschien zuerst bei Mena-Watch.

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Leserpost

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M. Hartwig / 27.02.2021

Da hat der Matheson doch recht, er vergaß nur zu erwähnen, dass alle anderen Länder dieser Erde noch viel beschissener sind.

Dr. med. Jesko Matthes / 27.02.2021

“Allah sei Dank! Die Rückendeckung, welche die USA den jüdischen Tyrannen in Deutschland geben, wird den Aufstand der deutschen Nation bewirken. Wirklich, es gibt nur eine Hoffnung für unser Land: Befreiung vom westlichen Imperialismus durch Mitmachen bei der Gruppe der Antiimperialisten unter arabischer Führung!” - Das schrieb der NS-Propagandist Johann von Leers schon 1958 aus Ägypten, Linksterroristen wollten später die “heilige Kuh Israel” schlachten, die Palästinenser bedankten sich mit der Ausbildung der RAF und der Wehrsportgruppe Hoffmann. Kurt Schumacher hingegen wusste schon 1930: “Kommunisten sind in Wirklichkeit nur rot lackierte Doppelausgaben der Nationalsozialisten. Beiden gemeinsam ist der Hass gegen die Demokratie und die Vorliebe für die Gewalt.” - Was also außer judenhasserischem Abschaum sollte man von der internationalen Linken erwarten? Besonders perfide ist die offizielle deutsche Variante: gebetsmühlenartige Lippenbekenntnisse gegen Antisemitismus, in der UN Handeln gegen Israel, auf EU-Ebene Terroristenfinanzierung in Palästina, via Stiftungen und NGOs. Dieser geistige Dreck beschränkt sich nicht auf Portugal oder Norwegen. Für eine Änderung der deutschen Politik gegen Israel stimmten im deutschen Bundestag AfD und FDP. Wenn also in Portugal und Norwegen der Abschaum unter den Extermisten wohnt: Deutschland ist schlimmer, hier wohnt er in der Mitte.

Marcel Seiler / 27.02.2021

Die Linken hassen die Juden, weil sie den aufgeklärten Westen in einer barbarischen, unaufgeklärten Umgebung darstellen. Es ist projizierter Selbsthass auf die eigene Kultur der Rationalität, der Wissenschaft und der produktiven Leistung. Auch im 19. Jh. entsprang jedenfalls ein Teil des Antisemitismus genau dem: dass sie Repräsentanten der Rationalität und des Fortschritts waren, abgelehnt und gehasst von der rückwärtsgewandten politische Romantik, die Deutschland schon damals vergiftet hat.

Thorsten Gresser / 27.02.2021

Es ist nicht zu fassen: Da bauen die Israelis den einzigen demokratischen Staat in Nahen Osten praktisch aus dem Nichts auf (mit allen Mängeln, die demkratische Staaten so haben mögen - über die man aber in Israle streiten kann und darf!), verteidigen sich gegen eine Welt von Feinden, nähren, füttern und versorgen eben diese Feinde auch noch, schaffen es dann auch noch, die eigene Bevölkerung durchzuimpfen und würden vom Impfstoff auch noch abgegeben, und manche fällt wieder nur eines ein: Uralte Veleumdungen! Ich verstehe auch nicht die Liebe zu den “Palästinensern” und die Vorwürfe der “Unterdrückung” und dschon gar nicht des “Völkermordes” an ihnen. Das istwirklich der ertse und einzige “Völkermord” in der Geschichte, bei der die Bevölkerung des “gemordeten” Volkes stetig anwächst und die Lebenserwartung der Einzelnen von Jahr zu Jahr steigt! Und das ist bestimmt nicht das Verdienst der terroristischen Führung, sei es im Gaza oder in der West-Bank. Die Mehrzahl der arabischen Führer sind korrupte Unterdrücker ihrer eigenen Völker. Aber die palästinensische Führung setzt dem Ganze wirklich die Krone auf! Einige arabische Staaten haben inzwischen ja Beziehungen zu Israel aufgebaut und lassen sich nicht mehr von den Palästinensern in politische Geiselhaft nehmen. Gut so!

Hans-Peter Dollhopf / 27.02.2021

Herr Frank, da Josef Schuster & Friends die AfD als für Antisemitismus zuständig definiert haben, kam myWorldview (auch iDeology) ins Wanken, da “AfD” im ganzen Text kein einziges Mal auftaucht. Ich war erleichtert, wenigstens beim Begriff “rechts” dreimal fündig zu werden: 1x “Menschenrechtsgruppen”, 1x “Menschenrechtsorganisationen” und 1x “Rechtsanwälte”. Drei Anmerkungen: Zunächst zum Ausdruck “Antisemitismus”. Neudeutsch sagt man da jetzt Semitismus-Leugner oder auch Semidioten! Antifaschisten sind nun Faschismus-Leugner oder Faschismus-Skeptiker! Sodann hat bei Weitem doch nicht nur die Semitismus-Leugnung durch Corona stark zugenommen, denn wir erleben auch eine exponentielle Zunahme von Freiheitsrechte-Leugnern und Grundrechts-Lügnern. Ein semantisches Problem?  “Gib Grund-Rechten[!] keine Chance”? Last but not least! Sie schreiben, dass “die PA schon am 12. Dezember – also vor dem AP-Artikel – verkündet hatte, dass sie keine Impfstoffe von Israel wolle.” Dazu ein ernüchterndes Umfrageergebnis über die Impfbereitschaft unter der Bevölkerung Israels, von der JPost am 16. Dezember 2020, etwa zeitgleich, im Beitrag “Haifa U survey claims less than one fifth of Israelis intend to vaccinate” berichtet: “Additionally, 7.7 % of Jewish men, 29.4% of Arab men, 17.2% of Jewish women and 41.2% of Arab women made it clear that they will refuse to get vaccinated for the novel coronavirus.” Offenbar wollen Araber weder auf der palästinensischen noch auf der israelischen Seite diesen Dreck haben. Wie ich.

Doris Schmidt / 27.02.2021

@Ricardo Sanchis: Der Antisemitismus ist in Europa leider sehr weit verbreitet. Erst einmal durch die vielen zugewanderten Moslems, zum anderen aber auch durch die Linken, die im allgemeinen schon traditionell antisemitisch eingestellt sind. Das war immer schon so. Selbst der “Stern” hat sich in den Neunziger Jahren nicht entblödet, die Mär von den “armen Palästinensern” zu verbreiten, denen von den “bösen Israeliten” das Wasser spichwörtlich abgegraben wird. Kurze Zeit später sah ich einen Filmbeitrag im Ersten, in dem über den sehr erfolgreichen Anbau von Rosen im päsestinesich-israelischen Grenzgebiet auf palästinesicher Seite berichtet wurde. Jeder der auch nur ein bißchen Ahnung von Rosen hat weiß, daß sie eines ganz gewiß, viel und sehr dringend benötigen: Wasser. Da Linke und Moslems sich in der Frage Israels einig sind, haben sie -besonders leider in Deutschand- aber auch in Frankreich und anderswo eine schlimme, unheilige Allianz gebildet. Das fliegt uns jetzt schon um die Ohren. Es wird m.E. aber noch sehr viel schlimmer werden.

U. Langer / 27.02.2021

Der Kommentar von Ricardo Sanchis wirft die berechtigte Frage auf, ob Antisemiten nicht wissen, dass Norwegen in Europa liegt oder nicht bis 2 zählen können.

M.Friedland / 27.02.2021

@ Herrn Sanchis: haben Sie mal ein Beispiel für eine nicht antisemitische Kritik an Israels Politik?

Silvia Orlandi / 27.02.2021

Ich würde mich freuen und am Flughafen in Tel Aviv impfen lassen, endlich Sonne, Freiheit. Griechenland und Israel haben schon ein gegenseitiges Abkommen ihre Geimpften reisen zu lassen. San Marino wurde von Rom übergangen, also kauften sie bei Russland den Sputnik Impfstoff ein— geht doch, auch ohne EU. Sollen sie vor Neid platzen. Dieses Jahr in Jerusalem…!

Wilfried Cremer / 27.02.2021

Lieber Herr Frank, wenn irgend so ein Medienkokser wagen würde, Palästina ein beschissenes Land zu nennen, wäre seine Rübe schneller ab als Merkel unverzeihlich sagen kann.

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