In keinem Buch erfährt man mehr über menschliche, allzu menschliche Stärken und Schwächen beziehungsweise Launen als in diesem.
Die Bibel, das „Buch der Bücher“ (also viele Bücher in einem), ist wohl immer noch eines der meistgelesenen Bücher der Welt. Auch in diesem Zusammenhang unverdächtige Schriftsteller wie der Kommunist Bertolt Brecht entschieden sich für die Bibel, wenn sie hätten entscheiden müssen, welches Buch sie auf eine einsame Insel mitnähmen, wenn ihnen nur eines erlaubt wäre. Denn in keinem Buch erfährt man mehr über menschliche, allzu menschliche Stärken und Schwächen beziehungsweise Launen als in diesem. Die Bibel zeigt im Grunde, dass es so etwas wie eine im Kern unwandelbare Menschliche Natur gibt. Die Veränderungen beziehungsweise Entwicklungen der letzten Jahrtausende beschränkten sich also eher auf Äußeres. Ohne die Durchsetzung heiliger, dem menschlichen Machstreben und Streit entzogener Gebote und Pflichten schien das längerfristige menschliche Zusammenleben undenkbar. Solche Gebote enthält das Buch, das heute auf der ganzen Welt als Bibel bekannt ist.
Dabei ist die Gleichsetzung von Bibel und Buch eher neueren Datums, denn Bibel kommt vom griechischen „biblia“. Das ist die Pluralform von „biblion“. Auch ein Blinder sieht, dass die wechselnde Zusammenstellung heiliger Texte, die man seit dem 9. Jahrhundert als „Bibel“ bezeichnet, nicht aus einer Hand stammen können. Es handelt sich um sehr unterschiedliche Geschichten, die von Juden und Christen in einem Zeitraum von etwa 1.000 Jahren erzählt und wohl zunächst mündlich verbreitet wurden. Außerdem wurden diese größtenteils voneinander unabhängigen Texte in vorchristlicher Zeit nicht in Büchern bzw. Kodizes, sondern in Rollen veröffentlicht. Dennoch bezeichnet bereits der Klappentext des im Jahre 2019 gebunden und später als preiswertere Taschenbuchausgabe veröffentlichten Buches „Die Entstehung der Bibel“ der beiden bekannten Religionshistoriker Konrad Schmid (Zürich) und Jens Schröter (Berlin) die Bibel als „Wunderwerk“. Denn alles passt darin trotz unterschiedlicher Herkunft gut zusammen, atmet den gleichen Geist und hat sich über die zwei bis drei Jahrtausende seit ihrer Abfassung kaum verändert. Gläubige sehen hier die Macht des Heiligen Geistes im Spiel.
Die Bedeutung der Bibel hängt bei weitem nicht nur an ihrem Unterhaltungswert, der keinesfalls als gering veranschlagt werden soll, sondern an der Tatsache, dass die Geschichte des Judentums und des Christentums als Geschichte der Auslegung der Bibel dargestellt werden kann. Ohne die Bibel wären Europa und der ganze Westen nicht geworden, was sie sind, bis vor kurzem also die wirtschaftlich und kulturell erfolgreichsten Regionen der Welt. Dass unsere Stärke aus dem Geist der Bibel kommt, müssen sich die Europäer heute allerdings von einem Inder erklären lassen. Ich meine damit „Das Buch der Mitte“ von Vishal Magalwadi.
War Mose überhaupt eine historische Figur?
Ich komme aus einem damals beinahe zu 100 Prozent römisch-katholischen Dorf im Fuldaer Land und war in der zweiten Hälfte der 1960er Jahre Zögling eines bischöflichen Internats in unserer ebenfalls katholisch geprägten kreisfreien Stadt. Wir kannten von den biblischen Büchern im Wesentlichen nur das Neue Testament, das heißt die vier Evangelien, die aus unterschiedlichen Perspektiven Leben und Wirken des Gottmenschen Jesus Christus schildern, sowie die Apostelgeschichte und die Paulus-Briefe. Zur Offenbarung Jesu Christi durch Johannes (Apokalypse), die auch zum Neuen Testament gehört, hatten wir ein eher skeptisches Verhältnis. Die Bücher des Alten Testaments mit Ausnahme der Genesis (1. Buch Mose) und Exodus (2.Buch Mose), blieben uns weitgehend unbekannt.
Natürlich wussten wir um die Bedeutung der 10 Gebote (Dekalog), konnten diese aber nur vage einordnen. Die meisten Altersgenossen nahmen damals die Geschichte mit den Steintafeln, die Mose auf dem Berg Sinai aus göttlicher Hand überreicht wurden, wohl wörtlich. Ein bekannter Hollywood-Film unterstützte diese Sicht. Dabei hatten die Bibelforscher große Mühe mit der Klärung der Frage, ob Mose überhaupt eine historische Figur war. Die beiden Autoren des vorliegenden Buches vermuten, dass er es war. Mehr sagen sie aber nicht. Wie die 10 Gebote auf die Erde kamen, bleibt offen. Die gerade in Deutschland sehr intensive historisch-kritische Bibelforschung lieferte keine Gewissheiten, sondern konnte nur aufkommende Zweifel verstärken. Deshalb riet man uns, sich davon fernzuhalten.
Zumindest steht die Historizität des Königs David außer Frage, da über ihn eine in Stein gemeißelte Inschrift erhalten ist. Aber die den Königen David und Salomo zugeschriebene literarisch hoch stehende Schriftkultur ist erst Jahrhunderte später bezeugt, das heißt sie wurden von der Überlieferung rückdatiert. In den beiden Teilreichen Israel und Juda lebten in der Königszeit schätzungsweise nur 55.000 Menschen. Diese waren nicht fähig, die in der Literatur geschilderten Eroberungskriege zu führen. Im Vergleich zu den älteren Reichen im Nahen Osten mit einer Schriftkultur nahmen sich die beiden jüdischen Reiche wirklich mickrig aus. Kein Wunder, dass Jerusalem und der Tempel im Jahre 587 v.Chr. von den Babyloniern zerstört und ihre Eliten für Jahrzehnte ins Exil geschickt wurden.
Die Israeliten verlegten Gottes Wohnstatt in den Himmel
Das babylonische Exil (597 - 539 v. Chr.) gilt allerdings weniger als Unglück, denn als die Zeit der Geburt der hebräischen Bibel und des Beginns der Umwandlung der ursprünglichen jüdischen Kultreligion in eine Schriftreligion, die aber erst nach der Zerstörung des zweiten Jerusalemer Tempels im Jahre 70 n.Chr. voll zum Tragen kam. Die hebräische Alphabetschrift entwickelte sich aus der Schrift der nördlichen phönizischen Nachbarn. Eindeutig profitierten die israelitischen Eliten während des Exils vom intensiven Kontakt mit der viel weiter entwickelten babylonischen Gelehrsamkeit. Das sehe man an den Büchern von Jesaia und Ezechiel, sagen die beiden Bibelhistoriker. Im Unterschied zu ihren Nachbarn verlegten die Israeliten Gottes Wohnstatt in den Himmel und entzogen sie damit den politischen und militärischen Auseinandersetzungen. Das ist vielleicht einer der wichtigsten Gründe für die Langlebigkeit des Judaismus im Vergleich zu den längst verschwundenen polytheistischen Religionen des Vorderen Orient. (Bis in die Königszeit gab es auch bei den Juden noch polytheistische Tendenzen.)
Unter dem persischen Großkönig Kyros durften die Juden wieder aus dem Exil zurückkehren und ihre Religion frei ausüben. Aber es herrschten in dem kleinen Land Not und Ungerechtigkeit. Deshalb kreisten die theologischen Schriften des Jesaia-Buches um die Frage, wieweit die Einzelnen selbst verantwortlich seien für die Verzögerung des versprochenen Heils. So kam es zur Individualisierung der jüdischen Religion, die auch im Christentum fortwirkt. Erst mit den als Deuteronomium bekannten Texten der hebräischen Bibel kam in Gestalt der 10 Gebote die Vorstellung auf, dass nicht der König, sondern Gott selbst die Legislative ist. Sobald das Gesetz als göttlich galt, konnte es nicht mehr unbesehen verändert werden. Galten vorher nur die Könige als Vollmenschen, so wurde nun die Gottunmittelbarkeit aller menschlichen Individuen anerkannt. Dieses demokratische und freiheitliche Menschenbild gilt im Westen im Prinzip bis heute. Das Vertrauen auf die „Innensteuerung“ der Individuen bedurfte allerdings der Durchsetzung universeller Gebote. Der strenge Dekalog und die individuelle Verantwortung waren also von Anfang an komplementär.
Mehr Einzelheiten über die Entstehung der hebräischen Bibel bzw. die Geschichten des Alten Testaments überlasse ich den Lesern. Hinweisen möchte ich nur auf die Bedeutung der 1947 in Höhlen am Toten Meer (Qumran) gefundenen Textrollen. Insbesondere die gut konservierte Rolle mit Jesaia-Texten aus dem Jahre 125 vor Christus zeigt, dass dieser Text bis ins hohe Mittelalter extrem getreu reproduziert wurde. Ein Missverständnis entstand lediglich, weil die Änderung eines einzigen Buchstabens des hebräischen Alphabets den Sinn eines ganzen Absatzes verändern konnte. Hinweisen möchte ich auch auf die Behandlung jüdischer Schriften beziehungsweise deren griechischer Übersetzungen in der frühen Christenheit.
Angesichts der neuerlichen Infragestellung des Existenzrechts Israels höchst aktuell
Die Teile der Darstellung von Schmid und Schröter, die sich mit der Entstehung und der Wirkungsgeschichte des Neuen Testaments, d.h. der christlichen Bibel beschäftigen, habe ich nur überflogen – und zwar beileibe nicht aus Desinteresse, sondern weil ich mich dort als praktizierender Katholik und langjähriger Teilnehmer eines ökumenischen Hauskreises (wir treffen uns alle zwei Wochen physisch und/oder über Zoom zu theologischen Diskussionen auf hohem Niveau) zu Hause fühle und dabei im Prinzip nichts Neues lerne.
Ich habe nur überprüft, wieweit Schmid und Schröter in meinen Augen wichtige Entwicklungen wie zum Beispiel den Kampf des Bischofs Irenäus von Lyon im 2. Jh. n. Chr. gegen den Gnostizismus Markions und andere Häresien berücksichtigt haben und dabei festgestellt, dass sie sogar die Jesus-Trilogie des verstorbenen deutschen Papstes Joseph Ratzinger (Benedikt XVI.) kurz würdigen. Also von meiner Warte aus nichts zu beanstanden.
Selbstverständlich nehmen Schmid und Schröter nicht zu Glaubensfragen Stellung. Das sollte man von Historikern auch nicht erwarten. Wichtig fand ich, dass sie – ausgehend von überprüfbaren Fakten und Zeugnissen – die in der Spätantike und im Mittelalter verbreitete Idee eines Bruches zwischen Judentum und Christentum weit von sich weisen. Das in den vier Evangelien geschilderte Wirken des Gottmenschen Jesus Christus vollzog sich innerhalb des pluriformen Judentums. Das ist meines Erachtens gerade angesichts der neuerlichen Infragestellung des Existenzrechts Israels höchst aktuell.
Ob man das Christentum als „Buchreligion“ bezeichnen darf, ist nach Joseph Ratzinger fraglich, denn im Mittelpunkt des Neuen Testaments stehen nicht Texte, sondern die Person Jesus Christus und ihr Wirken. Die vier Evangelien sind keine Anekdotensammlungen, sondern Porträts Jesu aus verschiedenen Blickwinkeln. Das Matthäus-Evangelium sieht Jesus als König, das Markus-Evangelium hingegen als Gottesknecht. Beide Figuren finden sich im Alten Testament. Der Evangelist Lukas, der dem Apostel Paulus nahestand und vermutlich selbst als Arzt tätig war, sieht in Jesus vielmehr den Seelen-Doktor. Im philosophisch anspruchsvollen Johannes-Evangelium erscheint Jesus schließlich als der Fleisch gewordene göttliche Logos. Alle vier Porträts sind nach christlicher Auffassung gleichermaßen wahr.
Die Lektüre des Buches von Konrad Schmid und Jens Schröter ist nach meinen Erfahrungen durchaus angenehm und streckenweise sogar richtig spannend, weil beide Autoren auf einen akademischen Stil verzichten. Es ist, wie gesagt, kein frommes Buch. Seine Lektüre kann uns aber m.E. im Kampf gegen die Anbetung des Nichts und die Verflachung unseres Daseins helfen.
Edgar L. Gärtner ist studierter Hydrobiologe und Politikwissenschaftler. Seit 1993 selbstständiger Redakteur und Berater, als solcher bis 1996 Chefredakteur eines Naturmagazins. Bis Ende 2007 Leiter des Umweltforums des Centre for the New Europe (CNE) in Brüssel. In Deutschland und in Südfrankreich ist er als Autor und Strategieberater tätig.
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Mich interessieren eher konkrete Handlungsvorschläge als Glaubensfragen. Die Aussage wer von euch ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein ist eine gute Antwort auf jedes Denunziantentum um ein Beispiel zu geben. Judäa war damals römische Provinz. Das Priestertum in Jerusalem arbeitete mit der Regierung und damit Rom zusammen und war vermutlich deswegen in Teilen der Bevölkerung unbeliebt. Es gab zahlreiche Aufstände einzelner Gruppen gegen Rom. Varus, der sich im deutschen Wald selbst tötete, lies als Statthalter nach einem Aufstand 2000 Juden bei Jerusalem kreuzigen. Die Frage war also was zu tun sei. Mein Eindruck ist das Jesus eindeutig keine Gewalt wollte. Wenn aber jemand 10.000 versammeln kann wird er allein dadurch zur Bedrohung der Ordnungsmacht auch wenn er selbst friedliche Lösungen sucht. Die Frage wie man in Gewalträumen angemessen reagiert ist auch heute aktuell. Menschen die Heute Gewalt ablehnen werden auch wieder verfolgt oder als Putinversteher verleumdet. Mich interessiert die Handlungsebene. Man kann natürlich Raum für Gott in sich selber schaffen. Das nahe Himmelreich ist so gesehen inwendig in uns, wo wir unseren persönlichen Frieden finden können.
So! Und jetzt vergleichen wir die Bibel mal mit dem Hauptbuch des weltweit bekanntesten Buches des Todes- und Tötungskultes, der auch uns zur Hölle schicken will.
Sehr herzlichen Dank für diesen so erhellenden und bereichernden Beitrag !
20:30 gerade mal 1 (2) Leser-Kommentare zum Thema „Bibel“.
Das entspricht in etwa auch dem Verständnis der hier lebenden Menschen über die „Sammlung der Bücher/Bibel“ Die Wahrheit wird dort heutzutage, wenn überhaupt, nur noch sehr schwer zu finden sein. Zuviel menschengemachte Auslegungen und (Ver-) Fälschungen.
Wenn jemand aufrichtig sucht kann in den 3 Bänden „IM LICHTE DER WAHRHEIT“ von Oskar Ernst Bernhard fündig werden. (Ich habe vor ein paar Wochen angefangen darin zu lesen) Die Bücher sind leider nicht im verlinkten Verlag zu bekommen.
Mit freundlicher Empfehlung und den besten Wünschen.
@ Herr Gärtner – Teil 1/2 – Werter, Herr Gärtner, Ihr Beitrag ist flott geschrieben und unterhaltsam, aber natürlich „säkular“ – obwohl Sie aus dem Fuldaer Land stammen und „klösterlich“ erzogen wurden. Für eine ausführliche Replik würde ich mindestens so viel Platz brauchen wie Ihr Artikel in Anspruch nimmt. Aber in Kürzestfassung ein paar Infos, die ich mir nicht verkneifen kann: Sie haben recht, die Bibel stammt nicht aus „einer Hand“. Die evangelische Bibel AT (ohne Apokryphen) und NT besteht aus 66 Büchern, die von 40 sehr verschiedenen Autoren in sehr verschiedenen Lebenssituationen über einen Zeitraum von rund 1.700 Jahren (beginnend ca. 1606 v. Chr. bis 95 n.Chr.) nach Gottes „Diktat“ (Eingabe, Inspiration) verfasst worden sind. Die Bibelbücher sind vom ersten bis zum letzten Kapitel kohärent, was sich nur dadurch erklären lässt, dass Gott der ‚Regisseur‘ gewesen ist. Die ev. Bibel besteht aus 27 Büchern im Neuen Testament und 39 Büchern im Alten Testament und umfasst 1189 Kapitel | 31.171 Verse, 738.765 Wörter (LU 1984), 4.410.133 Buchstaben. Mehr als 25% der Bibel sind Prophezeiungen, von denen mehr als die Hälfte nachweislich bereits in Erfüllung gegangen ist, was jeder Mensch mit Grips und historischem Interesse selber nachprüfen kann. Wer faul ist, liest entsprechende Bücher. Dass Israel seit 1948 wieder einen Staat bekommen würde, wurde bereits 2.300 Jahre zuvor vorhergesagt. Dass Gott einen Messias schicken würde, ließ er bereits in den ersten Kapiteln der Bibel (1. Mose 3,15) ankündigen. Lesen Sie doch mal das Buch des Propheten Daniel in Ruhe durch. Und schauen Sie, ob Sie darin Weltgeschichte entdecken können. Sogar der Zeitpunkt der Geburt des Messias und auch der seines Todes ist auf den Tag genau darin angegeben: Dr. Robert Anderson, 1842 – 1918, von Scotland Yard, hat m.W. erstmals das Jahrwochen-Rätsel geknackt und überliefert!
@Herr Gärtner- Teil 2/2 – In den Synagogen wird Daniel nicht gelesen, weil die Juden offensichtlich Angst vor der Wahrheit haben. Der persische König Kyrus/Cyrus/Kores wurde als Helfer ISRAELS angekündigt, 150 Jahre bevor er die Bühne betreten hat. Eine lückenhafte Übersicht von erfüllten biblischen Prophezeiungen können Sie – bei Interesse – hier einsehen: bibelindex.de/de/lists/prophecies. ||| Die Bibel ist das am sorgfältigsten untersuchte, am feindseligsten angegriffene und dennoch von niemanden widerlegte „Buch“ der Menschheitsgeschichte. Regelmäßig gibt es neue archäologische Funde, die die biblischen Geschichten bestätigen, obwohl sich Wissenschaftler seit mehr als 200 Jahren redliche Mühe geben, die Bibel zu lächerlich zu machen. Die Apokalypse wird zu Unrecht gescheut, obwohl sie zugegebenermaßen „anspruchsvoll“ ist. Mit ein bisschen Hilfestellung lassen sich die Rätsel aber ziemlich leicht klären. Sie ist das Buch, welches sämtliche Kapitel der Bibel miteinander verbindet. Die darin von Jesus Christus höchstselbst gemachten Prophezeiungen werden eintreffen: Jesaja 46,10 →… der ich zuvor verkündige, was hernach kommen soll, und vorzeiten, was noch nicht geschehen ist, und der ich sage: Was ich beschlossen habe, geschieht, und alles, was ich mir vorgenommen habe, das tue ich. ← Es wird geschehen, wie auch die vielen anderen Prophezeiungen der Vergangenheit z.T. bis in verblüffende Details eingetroffen sind. Wann das Gottesgericht beginnt, weiß niemand, aber es dürfte nicht mehr allzu lange dauern bis dahin. Die „Vorwehen“ sind jedenfalls mehr als deutlich. Falls Sie weitere Infos haben möchten, dürfen Sie mich gern kontaktieren. Wenn ich nicht weiterweiß, kenne ich Leute, die es können. Und ich kann auch ganz hervorragende Bücher – auch aus USA – empfehlen.
@Herr Gärtner: PS: Das babylonische Exil dauerte 70 Jahre, wie durch den Propheten Jeremia sechs oder sieben Jahrzehnte vorher angekündigt worden war. Es war die Strafe Gottes dafür, dass sich das Volk geweigert hatte, das von Gott im Gesetz verordnete Sabbatjahr einzuhalten. Die Leute wollten ihre Felder nicht brachliegen lassen, um keinen Einkommensverlust zu erleiden. (Es menschelte halt.) Nach siebzig Jahren lag das Land dann wirklich brach. →Jeremia 4,23: Ich sah das Land, und siehe, es war wüst und leer, sah zum Himmel, und er war finster. | Jer 4,27: Denn so spricht der HERR: Das ganze Land soll wüst werden, aber ich will mit ihm doch nicht ganz ein Ende machen. | Jer 7,34: Und ich will in den Städten Judas und auf den Gassen Jerusalems wegnehmen den Jubel der Freude und Wonne und die Stimme des Bräutigams und der Braut; denn das Land soll wüst werden. | Jer 25,11: Dies ganze Land soll wüst und zerstört liegen, und diese Völker sollen dem König von Babel dienen siebzig Jahre. ← … und so weiter und so fort.