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Falls im Fuckingham Palace ein rassiger schwarzer Reitlehrer seinen Mann steht wäre die rassistische rechtsradikale und fremdenfeindliche Frage nach der Stärke der Pigmentierung des kleinen Prinzen evtl gar nicht so abwegig gewesen… Prinz Harry war ja immer ein Gaudibursche da hätte er sicher einen tiefschwarzen Nachfolger mit dem entsprechenden Humor und der stiff upper lip hingenommen… Isn’t it?
Soap opera. Kein Thema für die achse.
Man hat sich also am Hofe darüber unterhalten, in welchem Farbton die Haut des kleinen Archie glänzen würde. Aha: Rassisten. Ich gebe ohne Reue zu: Als ich Vater wurde, hoffte ich, dass mein Kind gesund zur Welt kommt. Mit dieser kruden Logik wäre ich nun als Diskriminierer von Behinderten entlarvt. Und nun weiß ich auch: Hinter jedem, der vor der Geburt seines Kindes dessen Geschlecht in Erfahrung bringen möchte, könnte ein verkappter Antifeminist stecken. Ganz Starrköpfige glauben dann sogar noch, dass ein mit Penis zur Welt gekommenes Baby ein Junge ist. Das sind dann die Allerschlimmsten, nämlich Genderleugner.
Allenthalben nur noch inflationäres Rassismusgeschwafel! Eine verlogene Schauspielerin und ein Prinz, der die Weisheit, wenn überhaupt, mit dem Endoskop gefressen hat. Dazu das passende Ambiente samt Gastgeberin - Oprah Winfrey erinnerte an einen implodierenden Pfau, als Harry’s besseres Abgehalfter die Tränenwurst aus der Pelle holte, bei weit offenem Schnabel wusste man nicht, ob die alte Talktante jetzt “Skandal” schreien wollte oder in händereibender Bosheit drauflos lachen sollte. Mal abgesehen davon, dass dieses ganze “Antirass” immer mehr zur gequirlten Gruppenzwangkacke hochgekocht wird, haben Randy Andy und Fergie wenigstens würdige Nachfolger im royalen Flodder-Kosmos bekommen. (P. S. : Diese eigentlich zurecht als unwichtig bezeichnete Szene habe ich zufällig in den Nachrichten gesehen. Mein Eindruck ist, dass weil Sendungen wie die “Tagesschau” oder “heute” mittlerweile im Stil der “Tele-Illustrierte” daherkommen, der Einfluss auf empfängliche Zuschauer deswegen größer geworden ist. Das verstehe, wer will, ist aber wohl leider nicht anders…) (P. P. S.: Erinnert sich eigentlich noch jemand an Prinz Harry mit Hakenkreuzbinde auf einer Party?)
Naja, es sollte doch jeder für “was nützlich” sein, oder?....... auch wenn’s nur für Schlagzeilen reicht! MfG
Der Totschlag-Vorwurf: Begeistert sind Hillary R.C., LaBour’s Diane Abbott und US BLM co-founder Opal Tometi. Mich juckt das aus zwei Gründen: Der erste ist der wichtigere. Das Interview steht wie ein Frontsoldat in vorderster Reihe einer neuen Mode, Althergebrachtes zu zerstören und Rassismus zu installieren durch den Rassismusvorwurf selbst, wo vorher gar keiner war. Nicht ausgenommen als Ziel ist hierbei die Anglican Church, denn wenn Archbishop Welby das Paar zweimal verheiratet hat, dürfte er wohl Archbishop gewesen sein. Der zweite ist psychologischer Natur. Es erschließt sich mir nicht, wie man für jeden Menschen ein Basisrecht auf Privatleben einfordern, aber gleichzeitig das von Schwager, Schwägerin, Schwiegereltern und Großeltern des Mannes zerstören kann vor einem Publikum der gesamten Welt (allerdings nur 17 Mio Zuschauer in Good Old America). Mich interessiert, wie die Medien schaffen, Raum zu geben für eine m.E. schwerst narzisstische Persönlichkeit mit einem labilen Weichei als Mann und dann noch in der Schwangerschaft, wo solche Neurosen stärker augeprägt sein können. So erklären sich auch evtl Suizidgedanken in der vorigen plus eine angebliche postpartale Depression. Natürlich liegt auch hier die übliche Instrumentalisierung durch salonlinke Medien vor, die man einer 15Jährigen sicherlich eher verzeihen kann als zwei Vierzigjährigen, die, ganz offensichtlich, nicht erwachsen geworden sind, sie dazu schizoid mit Wunsch nach Privatleben, aber Titelsucht und Publicity bei Oprah, die sich ihr Teil vielleicht denkt. Freunde dürften rarer werden, Firmen eine Armlänge Abstand halten. Überschrift: Wie man aufsteigt und sich dann selbst demontiert.
Es sei mal zu erwähnen dass Harry ein sehr politisch-inkorrektes Leben geführt hat (was ihm beim gemeinen Pöbel recht beliebt gemacht hat), bis er seine “wahre Liebe” in Übersee gefunden hat. Meghan auf der anderen Seite ist überzeugte Feministin, wird nicht müde sich entlang Rasse und Geschlecht als Opfer von Allem um sich herum darzustellen und, wie es mit dem Feministischen Narzissmus und der Neuweltlichen Popkultur eben kommt, schert sie sich auch nicht um die Gepflogenheiten des Britischen Adels. Als kontrollierende Drama-Queen war sie inkompatibel mit dem Britischen Königshaus und Harry musste mit seinem Adelstitel für seine Partnerwahl bezahlen (Meghan ist auch keine Duchesse mehr, wie es im Artikel dargestellt wurde). Nur weil sie wahllos typisch Feministische Anschuldigungen in die Welt wirft heißt das nicht dass ihnen mehr Gewicht zukommen sollte als wenn ein Kind sich absurde Ausreden für das eigene Fehlverhalten ausdenkt.
Ich interessiere mich für die Freuden, Sorgen und Nöte der Menschen aus “Little Britain”, Dank an Matt Lucas und David Walliams!
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