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Good Lord, der Queen bleibt aber auch nichts erspart! Was klappt denn noch in dieser Firma, die sich zu Lasten des britischen Steuerzahlers manche Eskapade erlaubt. How dare you?. Kaum war die Schmach um die Herzensprinzessin Di aus den Schlagzeilen verschwunden, tanzte Lisbeths Lieblingssohn aus der Reihe. Ja, Randy Andy ist schon ein Früchtchen, an dem man sich verschlucken kann. Und nun Harry mit seiner B-. C- oder F-Schauspielerin aus Hollywood. Der arme Junge sitzt jetzt zwischen sämtlichen Palast-Stühlen und macht gar keinen glücklichen Eindruck. Watch out, boy, Granny is not amused! Man darf auf die Fortsetzung dieser Seifenoper - oder besser - dieses Schmierentheaters gespannt sein. Aber ,mal ganz echt und eeeehrlich - etwas Farbe bringt dieser royale Zoff doch in unser derzeit so tristes Corona-Lockdown-Dasein. Wer von uns kann angesichts des weltbewegenden Königsdramas unbeteiligt bleiben? Lisbeth wird auch diese Episode mit Fassung und der berühmten stiff upper lip tragen. Sie hat in ihrem nunmehr 94jährigen Erdendasein so manchen Sturm er- und überlebt. Deshalb ein Tusch und ein markiges God shave - excuse me - save the Queen!
“Kommen wir zur Gretchenfrage: Wen juckt das eigentlich?” Na, mich natürlich, als alten, kaisertreuen, weißern, deutschen Mann! Auch Sie, verehrter Herr Bonhorst sind dem Palastes auf den Leim gegangen. Von wegen Rassismus, das sind doch Petitessen. Zumal die gute Megan Markle (trotz einer gewissen Namensähnlichkeit weder verwandt noch verschwägert mit einer deutschen Spitzenpolitikerin noch mit der bekannten deutschen Merckle Unternehmensgruppe) in meinen Augen keinerlei PoC-oiden Einschlag aufweist. Viel ehr erinnert sie mich an die junge Natalia Wörner (nicht verwandt mit dem ehemaligen Verteidigungsminster und NATO-Generalsekretär Manfred W.) oder Barbara Wussow, Tochter des bekannten Mediziners Prof. Brinkmann. Der Kasus knacksus liegt in der Royal Family selbst, die keineswegs englisch sondern durch und durch deutsch ist. Der eigentliche Familienname der Queen ist Elizabeth Alexandra Mary von Sachsen-Coburg und Gotha und Phillips Nachname ist Prinz von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg. Nur weil er die Königin heiraten wollte, nahm er den Namen Mountbatten an, eine Übersetzung des deutschen Adelsgeschlechtes derer von Battenberg. Und 1960 gab Königin Elisabeth II. dann mal eben so bekannt, dass ihre Nachkommen jetzt den Familiennamen Mountbatten-Windsor führen. So läuft das in diesen Kreisen, die Mafia wäscht ihr Geld, die Royals ihren Namen. Aber jetzt kömmts! Einer von Elisabeths Enkel stammt gar nicht von Queen Lillibeth ab. Na raten Sie mal! Richtig HRH Prince Henry Charles Albert David Mountbatten-Windsor, Duke of Sussex! Der von Freunden wegen seiner Affären liebevoll “Dirty Harry” genannte Spross von Diana und Charles entstammt den Lenden des , königlichen Stallmeisters und Reitlehrer Dianas, Mark Dyer. Und der konnte nun dank Oprah Winfrey Talkqualitäten, Baby-PoC-Debatte und Markle Schauspielkunst geschickt entsorgt werden. Hach, es geht doch nichts über Klatsch und Tratsch. Ich will unser’n alten Kaiser Willhelm wieder ham!
Guten Abend Herr Bonhorst, morgen kaufe ich mir eine Prinzenrolle, und dann ist das Thema gegessen.
“Wenn man genau hinschaut, ist die Queen auch nur eine Art Frank-Walter Steinmeier. Das Sagen haben Boris Johnson und Angela Merkel.” Da irren Sie gewaltig, Herr Bonhorst. Die englische Monarchie ist immer noch einer der wichtigsten und bestimmendsten Machtfaktoren dieses Globus mit wenig darüber. Daran hat sich auch nach dem Einstreichen mit Demokratie-Tünche im letzten Jahrhundert als Schein der Freiheit kaum was geändert. Schauen Sie sich mal (nur als Beispiel) die Vereidigung von Justin Trudeau (der jemand ganz anderer ist, als er vorgibt zu sein) an. Da können Sie ahnen, wer die Musik macht und wer Tanzbär bzw -bärin ist.
Die Herrschaften werden schon nicht am Bettelstab enden,auch wenn es Ihnen vieleicht zu wünschen wäre. Der Begriff Nestbeschmutzer trifft es wohl ganz gut.
Das englische Königshaus hat inzwischen den Charme der Dallas- oder Denver-Serie. Immer noch spannender als das, was bei uns so geboten wird. lol
Sie fragen berechtigt, wen das juckt. Also eine deutsche Eiche juckt das nicht. Tut mir leid, aber der musste jetzt sein. Mal ganz ehrlich. Muss einen das wirklich interessieren, was im Englischen Königshaus unter dem Teppich lauert? Nein! Wir ringen gerade in Deutschland um die Bürgerrechte und wehren uns gegen eine perverse Verengung der Diskurskorridore. Gender-Spech, cancel culture, künstliche Erregungskultur - und dann eine Diskussion über Rassismus im Englischen Königshaus? Ich lach mich schrott. Die britische Ostindien-Kompanie unterjochte ganze Kontinente und wir diskutieren über die “Befindlichkeitsstörungen” von Millionär*innen? Ich verachte jede Form von Rassismus, um das mal klar zu sagen, aber so eine Seifenoper braucht kein Mensch. Rassismus ist, wen eine muslimische Frau wegen ihres Kopftuches keine Stelle im Supermarkt bekommt, ein Migrant keine Wohnung oder der deutsche Grundschüler als Kartoffel bezeichnet wird. Lassen sie uns über die Probleme der kleinen Leute von nebenan sprechen!
Kann man über so etwas berichten? Trash würde man normalerweise sagen. Und wohin gehört der? Unsere Gesellschaft - und hier meine ich insbesondere die westliche ist so was von degeneriert, dass man nur noch den Kopf schütteln kann. Hier eine Möchtegern Schaustellerin und dort ein “Prinz”, der nicht weiß, was er mit dem Leben anfangen soll und beide suchen nun das “Rampenlicht” auf, was von den Medien wohlwollend unterstützt wird. Aber diese Art von Bericht lässt sich doch leichter lesen/verstehen, dagegen sind Themen wie Klima oder Corona doch viel schwieriger intellektuell zu erfassen. Also was tun wir?
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