
Herr Böhmermann ist so von sich und SEINER Wahrheit überzeugt, dass ihm gar nicht in den Sinn kommt, er könne vielleicht selbst ideologische Scheuklappen tragen. Daher ist ihm auch kein Vergleich zu blöde, keine Beleidigung zu niveaulos, als das er sie nicht, im Sinne seiner ideologischen Verblendung, einsetzten würde, natürlich alles für die “gute Sache”, als deren Repräsentant und Vorkämpfer er sich sieht. Ein gewisser Joseph Goebbels, genau wie Herr Böhmermann, ein Show-Talent, im, aus seiner Sicht, ebenfalls “besten Deutschland aller Zeiten”, würde heute über Herrn Böhmermann wohl sagen: “Großartiger Mann! Selbst ich, könnte Hass und Hetze nicht besser verbreiten!”
@Peter Woller: “Demokraten sprechen mit Demokraten, Demokraten wählen Demokraten. Demokratie wird von Demokraten gemacht.”. Das kann man so gelten lassen, es fehlt nur das so ein “Böhmerclown” schlicht und einfach nicht zu den Demokraten gehört.
Ach, die gute Beate „Ohrfeige“ Klarsfeld! Dass sie selbst einem verbrecherischen Regime, dem der SED nämlich, zu Diensten war, scheint Sie nicht zu stören, Herr Buurmann? Zudem: die Ohrfeige hatte sie sich für damalige Verhältnisse für viel Geld erkauft, nachzulesen z.B. unter WELTonline vom 07.03.2012 unter dem Titel: „2000 D-Mark für die berühmteste deutsche Ohrfeige“: Die Zeitung schrieb dort außerdem: »Ob sich Klarsfeld allerdings mit Kiesinger die geeignete Person für diese Demonstration ausgesucht hatte, darf man bezweifeln. Laut einem Protokoll des berüchtigten Reichssicherheitshauptamtes soll Kiesinger beispielsweise “antijüdische Aktionen gehemmt und verhindert” haben. Auch sind Aussagen ehemaliger Weggefährten überliefert, nach denen sich Kiesinger geradezu abfällig über Hitler geäußert haben soll. Trotz unbestrittener Verstrickung: Der verstockte Alt-Nazi, den Klarsfeld in ihm zu erkennen glaubte, war der Politiker gerade nicht.« Die WELT merkte zu recht an: „Sie selbst hat es bislang nicht geschafft, ihr harsches Urteil über Kiesinger zu revidieren. Kritikwürdiger erscheint aber, dass sie sich auf ihrem ureigensten Terrain angreifbar macht: Die Nazi-Verstrickungen im anderen Deutschland, der DDR, waren für sie stets nur ein Randthema.“
Herr Buurmann, in Ihrem letzten „in dubio“ ging es um Fluch oder Segen des Internets. Ohne Internet keine Achse u.a. und ohne Ihren Artikel wüsste ich nichts von den Zerebralflatulenzen eines Böhmermännlein, da ich weder zwitschere noch Maische, Illness oder Willicknich gucke. Bei Klammroth denke ich immer an Kalle Klammroth in Walter Moers‘ Comics „Kleines A.lo.“. Also keine Verschwendung meiner Restlaufzeit mit Talkshows oder asozialen Netzwerken. Hat den Böhmi nun einer angezeigt, der den Screenshot vom Tweet sichern konnte? Sieht er auf dem Bild nicht aus, wie der Germanist Dr. G., der 1921 seine Dissertation im Sportpalast verteidigte oder verwechsele ich da die Zeiten?
Auf die Frage, was er von Jan Böhmermann, respektive dessen Sendung “ZDF Neo Magazin Royal” halte, antwortete Harald Schmidt, er kenne diese nicht, da derlei sich unterhalb seiner Wahrnehmungsschwelle befinde. Was das betrifft, pflichte ich Herrn Schmidt bei; vernichtender hätte das Urteil kaum ausfallen können. Generell bin ich der Meinung, dass Böhmermann eine im Grunde bemitleidenswerte Gestalt ist, ein opportunistischer rotgrüner Scheinriese, letztlich also ein Zwerg, der nur deshalb einen langen Schatten wirft, weil die Sonne der Kultur in diesem Lande schon längere Zeit arg tief steht. Was will man auch erwarten vom lyrisch-poetischen Experten für Geschlechtsverkehr mit Hornträgern, Wiederkäuern und Paarhufern?
Nachtrag: ceterum censeo, daß es der Böhmermann genau darauf anlegt, daß ihn doch bitte jemand anzeigt oder verklagt. Er ist bei der Justiz ja sowieso auf der sicheren Seite. Aber so ein “Prozess” böte wunderbare Gelegenheit, sich noch interessanter zu machen, als sich der große Satiriker ohnehin wähnt. Und er wäre endlich auch mal bei den Verfolgten dieser Erde dabei. Den Gefallen sollte man ihm nicht tun.
P.S. Den Schönbohm vom BSI hat er doch auch für die Fancy Nancy weggeräumt. Unterstellungen in seiner Sendung. Daraufhin erfolgt eine Kündigung durch Chefin Nancy. Die wiederum überhaupt nicht mit dem Untergebenen spricht und rauszufinden versucht was dran ist an den quellenlosen Vorwürfen. Die nimmt das Foul dankbar an, da selber inszeniert, und verwandelt den Elfmeter. Der Herr Schönbohm verlangt daraufhin von seinem Arbeitgeber ein Dienstaufsichtsverfahren gegen sich selbst. Das wird abgelehnt! Und weg isser! Ein halbes Jahr später musste das ZDF auf Nachfrage zugeben, dass an den von Böhmermann erhobenen Vorwürfen gegen Herrn Schönbohm nichts dran sei. Niemals war. Konsequenzen gegen den, beim ZDF, im Hause Faeser? Null! Das geht heutzutage mit seinen Erfüllungsgehilfen, dafür werden die von der Politik bezahlt und geduldet. Rechtsstaat Deutschland. Wer daran noch glaubt, viel Glück dabei.
@Dr. Markus Hahn .......... So ist es, der Verkalkte steht buchstäblich mit dem Rücken zur Wand. Wer mit dem Rücken zur Wand steht, kann niemals rückwärts umfallen, höchstens nach vorne stolpern. Obsessiv fixierte Handlungsstränge wird man schwerlich los. Reichlich belohnt mit den ab gepressten Silberlingen des Heloten-Prekariats!
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