Henryk M. Broder / 11.11.2013 / 21:13 / 1 / Seite ausdrucken

Der Boden der EU reicht bis nach Zimbabwe

Seit 2002 hat die EU etwa 1,5 Milliarden Euro als “development assistance” in Zimbabwe versenkt, ohne dass sich die Lebensverhältnisse der Bevölkerung nennenswert verbessert hätten. Die “Entwicklungshilfe” wird durch “Nicht-Regierungskanäle” geleistet; in der Praxis führt die humanitäre Maßnahme dazu, dass die EU die Grundversorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln, Medikamenten und Schulbüchern weitgehend übernimmt, während der Präsident, seine Familie und seine Paladine die Staatskasse plündern. Grace Mugabe, die Frau des Präsidenten, trägt den Ehrentitel “The First Shopper”, die erste Einkäuferin, und rühmt sich damit, noch mehr Schuhe zu besitzen als Imelda Marcos, die Frau des philippinischen Ex-Diktators. http://www.welt.de/wirtschaft/article121780168/Millionen-fuer-die-Nachfahren-der-Bounty-Meuterer.html

Das meint der Leser
Aber Herr Broder, also das mit der Insel und diese zu unterstützen, mit meinen Silberlingen, das geht gar nicht. Deshalb mein drei mal Danke. Wenn die böse EU ein Land mit meinem Ersparten unterstützen darf, und das Open end, besonders mit Waffen, dann, ja dann nur den Nahen Osten. Dort besonders das Ländle, für das Sie für alles ein pochend Herzl haben:-):

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Leserpost

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Peter Bereit / 13.11.2013

Das ist ein sehr schöner Kommentar, Herr Broder. Ich kenne die genauen Summen nicht, die innerhalb der letzten 50 Jahre beispielsweise nach Afrika geflossen sind. Es müssen jedenfalls Unmengen sein. Aber selbst meine ungenauen Kenntnisse lassen mich annehmen, dass man, um am Beispiel zu bleiben, wohl jedem Kenianer ein Haus mit Pool hätte bauen können. Wohl wäre auch ein Haus für jeden Afghanen drin gewesen. Geblieben sind hingegen Elend, Massenflucht und Milliarden, auf Konten schwarzer Ausbeuter. Europa verschleudert seine Gelder, weil ihm nichts mehr dazu einfällt, wie die Probleme zu lösen wären. Bisher hat es mit Geld immer geklappt. Zumindest für eine Weile. Jetzt kommen die Afrikaner über das Meer. Trotz der Milliarden. Irgendetwas machen wir falsch.

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