Vera Lengsfeld / 15.07.2015 / 16:26 / 5 / Seite ausdrucken

Der Bausatz des Dritten Reiches

Allgemein gilt, die Nazidiktatur wäre ein „Zivilisationsbruch“ gewesen. Die Frage, wie ein vollkommener Bruch mit allem Dagewesenen innerhalb von nur zwölf Jahren so unmenschliche Erfolge feiern konnte, bleibt dabei unbeantwortet.

Es gibt bisher keine politische Umwälzung auf der Welt, die keine kulturrevolutionäre Vorbereitungsphase hatte. Joachim Fest hat in seiner Hitlerbiografie bereits darauf hingewiesen: „ Hitler war weniger der große Widerspruch der Zeit als ihr Spiegelbild. In die Person Hitlers ging nichts ein, was nicht schon vorhanden war.“

Wolfgang Prabel hat in seinem Buch „Der Bausatz des Dritten Reiches“ genau untersucht, aus welchen Quellen Hitler sich bedient hat. Das Ergebnis ist geradezu unheimlich, denn es stellt die bisherigen Geschichtslegenden auf den Kopf, oder, besser gesagt, vom Kopf auf die Füße.

„Die Wurzeln der Unmenschlichkeit waren schon tief im Zeitgeist des Spätkaiserreichs und der sogenannten Goldenen Zwanziger Jahre verankert.
Der Bausatz der NS-Ideologie aus ökologischen und ökonomischen Irrlehren wurde vollständig vor dem Ersten Weltkrieg entwickelt…

Adolf Hitler zimmerte aus dem nietzscheanischen Elitarismus, dem vermeintlichen Produktionsstreik der Natur, aus paranoider Aversionen gegen den Zins und die Banken, aus Antisemitismus und Verstaatlichungsphantasien, aus Volksbildung und Volksgesundheit, aus Ariosophie, Mutterschutz und Sportpflicht, aus Tierschutz, Vegetarismus und Katastrophenglauben, aus Angst vor großen Kaufhäusern und dem Freihandel, aus Rassenlehre und Euthanasie seine 25 Punkte als Parteiprogramm und seine spätere Regierungspraxis.“

Die „Überzeugungen der Nationalsozialisten waren schon im späten Kaiserreich fast allgemeiner Konsens. Vor Hitlers Machtergreifung wurde dem Elitarismus, dem »Neuen Menschen« als Übermenschen und Führer, dem germanischen Blut, dem heimischen Boden, den deutschen Waldgewächsen, dem tradierten Brauchtum, den vorchristlichen Naturidolen, der Männlichkeit, dem Antikapitalismus, dem Antisemitismus, dem jugendbewegten Aktivismus und der Gewaltanwendung gehuldigt. Und zwar nicht nur von Nationalsozialisten, sondern von der ganzen jugendbewegten Intelligenz.“

Entwickelt und verbreitet wurden all diese Ideen nicht vom gemeinen Volk, sondern von der Intelligenz, die maßgeblich das intellektuelle Klima prägte(und prägt): Schriftsteller, Maler, Regisseure, Journalisten, Moderatoren, Politiker, Pressure Groups, nicht zuletzt Medienzare. Deutschlands Besonderheit gegenüber anderen europäischen Ländern war und ist lediglich, dass es auf Grund der historischen Kleinstaaterei besonders viele staatsabhängige Intellektuelle hat: frühere Hofschranzen, Hofbibliothekare, Hofkapellmeister, Hofbibliothekare, Prinzenerzieher, Hofschauspieler, Hofmaler, Hofmeister, Hofnarren.

Prabel zeichnet nach, wie diese „kulturellen Eliten“ die sich vor dem ersten Weltkrieg als regelrechte Kriegstreiber gerierten, danach erfolgreich aus der Verantwortung gestohlen haben. Aus Kriegstreibern wurden Pazifisten. Die Liebe zur Eugenik blieb. Aus jugendbewegten Weltkriegstrommlern wurden in der Zwischenkriegszeit entweder Anhänger der Nationalsozialisten oder der Bolschewiki, manchmal auch beides hintereinander, in beliebiger Reihenfolge.
„Aus dem Weimarer Bauhaus, dem Werkbund und den Neuen Sachlichen gingen nicht nur Bolschewisten, sondern auch Nationalsozialisten hervor. Einige konvertierten, waren erst Bolschewist, später Nationalsozialist, andere umgekehrt. Einige Maler, deren Bilder in der Ausstellung „Entartete Kunst“ hingen, zum Beispiel Emil Nolde und Peter Röhl, waren Mitglieder der NSDAP.“

Prabel beantwortet die Frage: „...warum die völkische NSDAP und die bolschewistische KPD oft so eng beieinander liegen; warum sich die beiden Parteien in Fragen des Antikatholizismus, Antikapitalismus, Antisemitismus, Antiamerikanismus, der Gesellschaftskonzeption, der Führungspraxis und –philosophie, der ästhetischen Anschauungen, der Menschenhaltung in Lagern sowie in außenpolitischen Fragen sehr ähnlich sind. Es ist, wie wir sehen werden, die gemeinsame Herkunft aus dem Geist der Jugendbewegung. Lenin entwickelte 1901 in Schwabing unter dem Einfluss des deutschen Elitarismus in seinem Werk „Was tun?“ die bolschewistische Führerpartei mit einer neuen antimarxistischen Definition des Verhältnisses von Führung und Masse; Hitler begann 1920 von Schwabing aus seine nationalsozialistische Führerpartei aufzubauen. Gleichermaßen beeinflusst von Friedrich Nietzsche wie die aktivistische Jugendbewegung ist auch das Bild vom anzustrebenden Neuen Menschen, einmal als Weltproletarier, ein andermal als Weltgermane.“
Was Prabels Buch brandaktuell macht ist die bedenkliche Tatsache, dass viele dieser Ideen, die nach dem Zweiten Weltkrieg zeitweise in der Versenkung verschwanden, mittlerweile fröhliche Urständ feiern, nicht nur in Deutschland, sondern in der ganzen westlichen Welt.

„Fast alle totgeglaubten Gespenster des Kaiserreichs und der Weimarer Republik sind am Erwachen. Wie vor 100 Jahren glaubt sich jener Teil der deutschen Intelligenz, welcher die Medien und den Kulturbetrieb kontrolliert, im Besitz globaler Weisheit; egal ob es sich um den Weltfrieden, den Welthandel oder das Weltklima handelt…

1967/68 begann der schleichende ideologische Rückweg in die deutsche Vergangenheit: Die NPD wurde damals mit bis zu 10 % in sieben deutsche Landesparlamente gewählt und verfehlte 1969 den Einzug in den Bundestag nur knapp; gleichzeitig wurden Antikapitalismus und Antisemitismus in der Studentenrevolte wiederbelebt. Man demonstrierte für Mao Tse Tung ́s Kulturrevolution und die Avantgarde ließ sich in nahöstlichen Terrorlagern ausbilden. Es fehlte noch die Wiederauferstehung der totgeglaubten Lebensreform. Sie erfolgte mit geringem zeitlichen Abstand in der Mitte der 70er Jahre.“

Die Belege, die Prabel zusammengetragen hat, sind so zahlreich, dass sie in einer Rezension nicht annähernd wiedergegeben werden können. Deshalb werde ich in den nächsten Tagen noch einige Leseproben folgen lassen.

Wolfgang Prabel: Der Bausatz des Dritten Reiches, nur als E- Book erhältlich.

 

 

 

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Leserpost (5)
Detlef-Otto Prehm / 16.07.2015

Das Hitlerbuch von Haffner beschreibt auch sehr gut den Aufstieg Hitlers zu einer Ikone des Zeitgeistes und wie er das sehr geschickt für sich genutzt hat.Aber trotzdem finde ich es ein sehr gefährlichesThema,denn alle ,die ihren Anteil an diesem Zeitgeist haben ,werden damit auch für die schrecklichen Verbrechen Hitlers verantwortlich gemacht. Ihr Beispiel.Nolde=NsDAP=Nazi und Massenmörder.Das ist dann die automatische Assoziationskette.Oder Nietzsche=Übermensch=Herrenmensch=Nazi etcetc.Viel entscheidender ist für mich,wer Hitler durch finanzielle Unterstützung erst die Möglichkeit verschafft hat,in diese Position zu kommen.Und das war die deutsche Großindustrie und man höre und staune eine Gruppe von Wallstreetmillionäre(Warberg und andere-was später von den USA vertuscht wurde.)-die Deutschland-im Gegensatz zu Frankreich und England wieder stark machen wollten,damit sie dort gute Geschäfte machen können.

Hartwig Gouder / 16.07.2015

Sehr geehrte Frau Lengsfeld, um eine Frage kommt man nicht herum. Warum folgte das deutsche Volk der NSDAP, zuerst zögerlich, später mit wehenden Fahnen? Es gibt darauf viele Antworten, aber um das Versailler Diktat kommt man nicht herum. Jede politische Partei der 20er Jahre hatte die Revision dieses “Vertrages” im Programm, von den Nationalsozialisten bis zu den Kommunisten - mit gutem Recht! Letztlich waren es die Nazis, denen man am ehesten zutraute, eine Revision zu erreichen. Antikapitalismus, Antiamerikanismus, Demokratiekritik, Ökologismus - das sind deutsche Denkmuster. Aber sind sie wirklich schlecht, dumm, - führen geradewegs nach Auschwitz? Nein. Sie sind ein Gegenentwurf zu der Sackgasse, in der sich die Menschheit, wachstumsverpflichtet und zinsgetrieben, derzeit befindet. Frau Lengsfeld, ich lese Ihre Artikel sehr gern. Ich empfehle Ihnen, statt des Wolfgang Bradel, einen Aufsatz von Thomas Hoof “Letzte Ausfahrt weiter hinten, der deutsche Sonderweg” (im Netz zu finden). Bezüglich dessen, was zum sogenannten Zivilisationsbruch führte, sollte man sich ergänzend auf vorkriegsgeschichte.de umschauen. Vile Grüße Hartwig Gouder

Andreas Glaesel / 15.07.2015

So gern ich Ihre Beiträge auch immer (oder meist) lese, Frau Lengsfeld, aber eine Leseprobe zum gefühlt hunderttausendsten Buch zum Thema Hitler/Drittes Reich wäre nun wahrhaftig nicht nötig gewesen. Einer Ihrer Kollegen, ich glaube es war sogar HMB himself, schrieb vor einiger Zeit in diesem Blog ganz richtig (sinngemäß), mit jedem Tag verringere sich die Anzahl der Intellektuellen, die noch keine Hitler-Biographie veröffentlicht haben. Ja, es gab auch vor 1933 schon andere Tierschützer, Nietzsche-Verehrer und Antikapitalisten in Deutschland, und AH braute sich daraus seine Ideologie zusammen, was ist an dieser Erkenntnis bitte schön so neu oder revolutionär…? Ich kann und will es nicht mehr lesen, wirklich.

Hans Dietrich / 15.07.2015

Ein inhaltlich hervorragendes und sehr wichtiges Buch, dem ein Lektorat aber ganz gut getan hätte, um einige Redundanzen und sprachliche Unebenheiten herauszuredigieren. Leider, so fürchte ich, wird es nicht die notwendige Resonanz finden, da diejenigen, die es betrifft, davor sein werden und ein großes Interesse haben dürften, die Verbreitung der absolut nachvollziehbaren Schlussfolgerungen zu verhindern.

Hubert Cumberdale / 15.07.2015

Ich kenne das Buch nicht, aber ausgehend von dieser Besprechung klingt es nicht so, als ob Prabel hier etwas total Neues entdeckt hat. Die Idee, dass der Natioalsozialismus/Faschismus als Ideologie bereits vor dem Ersten Weltkrieg parat lag, aber erst durch die Militarisierung des Krieges sich voll entfalten kannte, vertrat bereits der israelische Historiker Ze’ev Sternhell. Übrigens nicht nur in Deutschland: die Action Francaise von Charles Maurras bietete hier ebenso ideologische Vorgaben wie einige Vertreter des italienischen Futurismus (besonders Marinetti) oder das Elitedenken von Pareto oder Georges Sorel. Auch die These, dass sich dieser Ideologie-Mix heute zeigt, kann man in ähnlicher Form in Stefan Breuers “Anatomie der Konservativen Revolution” lesen. Er verortet die Mischung aus kultureller Reaktion bei gleichzeitiger Bejahung des technischen Fortschritts allerdings eher bei arabischen Nationalisten wie Saddam Hussein, Gamal-Abdel Nasser oder Islamisten wie Khomeini. Die geistigen Nachfolger in Deutschland trifft man hingegen eher auf Plattformen wie Sezession, Junge Freiheit oder eigentümlich frei. Dass der Autor aber selbst ideologisch gefärbt ist, tritt dann hier zutage: “1967/68 begann der schleichende ideologische Rückweg in die deutsche Vergangenheit: Die NPD wurde damals mit bis zu 10 % in sieben deutsche Landesparlamente gewählt und verfehlte 1969 den Einzug in den Bundestag nur knapp; gleichzeitig wurden Antikapitalismus und Antisemitismus in der Studentenrevolte wiederbelebt. Man demonstrierte für Mao Tse Tung ́s Kulturrevolution und die Avantgarde ließ sich in nahöstlichen Terrorlagern ausbilden. Es fehlte noch die Wiederauferstehung der totgeglaubten Lebensreform. Sie erfolgte mit geringem zeitlichen Abstand in der Mitte der 70er Jahre.” Das klingt so, als wären die Fünfziger ein radikaler Kulturbruch, auf den dann bizarrerweise von der Pop- und Konsumkultur der späten Sechziger wieder der Rückweg in die Kultur des Kaiserreichs folgte. Aber gerade die Zeit vor 1968 war doch kulturell noch sehr vom früheren Zeitgeist geprägt. Die politischen Akteure wurden im Kaiserreich oder in der Jugendbewegung sozialisiert - in der BRD, aber auch in der DDR, wo es mit der Freien Körperkultur sogar eine direkte Tradition gab, die man aus der Lebensreformbewegung entnahm. Erst mit den “68ern” fand dann eine echte Verwestlichung statt, denn hier kamen die Vorbilder nicht aus der jüngeren deutschen Geschichte, sondern von amerikanischen Beats und Hippies. Tatsächlich hätten die intellektuellen Vordenker des Faschismus ebenso wie die KPD-Funktionäre der frühen 1930er große Probleme mit den 1968ern gehabt: die trugen nämlich lange Haare und hörten “undeutsche” Massenmusik. Das sieht man gut an den Entwicklungen in Frankreich, als sich auf einmal die KP mit der reaktionären Rechten und den Konservativen in ihrer gleichzeitigen Verachtung der Jugend einig war. Ob es bei der Friedensbewegung und Umweltbewegung in den Achtzigern eine solche Traditionslinie gibt, kann wiederum diskutiert werden. Aber auch das ist keine neue Erkenntnis, sondern wurde etwa von Ulrich Beck in den Neunzigern erörtert.

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