Claudio Casula / 19.04.2024 / 12:55 / Foto: Archi Bechlenberg / 127 / Seite ausdrucken

Der Baerbock-Bibi-Kompetenz-Vergleich

Annalena Baerbock will Benjamin Netanyahu belehren. Was befähigt sie dazu?

Wie Bild meldet, hat sich Außenministerin Annalena Baerbock beim Versuch, Israels Ministerpräsidenten mit der Warnung vor einer „Eskalationsspirale“ von einem militärischen Gegenschlag im Iran abzuhalten, eine, metaphorisch gesprochen, Watsche abgeholt.

Dazu ist es hilfreich, folgendes zu wissen:

Als Annalena Baerbock noch gar nicht auf der Welt war, hatte Bibi Netanyahu schon fünf Jahre in der Spezialeinheit Sayeret Matkal gedient und unter anderem an einer Kommandoaktion zur Befreiung von Geiseln aus einem entführten Flugzeug teilgenommen sowie im Yom-Kippur-Krieg gekämpft, sein Studium an der MIT Sloan School of Management als einer der Besten seiner Klasse abgeschlossen und als Unternehmensberater in der Boston Consulting Group gearbeitet.

Als sie eingeschult wurde, war Bibi schon zwei Jahre stellvertretender Botschafter in Washington gewesen und danach Ständiger Vertreter Israels bei den Vereinten Nationen in New York.

Als Annalena erstmals Bronze im Doppel-Mini-Tramp (Nachwuchsbereich) holte, war Bibi schon Parteichef und noch zwei Jahre davon entfernt, erstmals Ministerpräsident zu werden.

Jetzt fliegt sie um den Globus, stottert in die Mikrofone und will Benjamin Netanyahu erzählen, was Israel zu seiner Verteidigung tun darf und was nicht, weil sie meint, alles besser zu wissen. Mit der verbalen „Watsche“ ist sie eigentlich noch gut bedient.

 

Claudio Casula arbeitet als Autor, Redakteur und Lektor bei der Achse des Guten.

Foto: Archi Bechlenberg

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Leserpost

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gerhard giesemann / 19.04.2024

Die Botschaft der BM der Äußerungen ist: Seht, wir sind harmlos, aber auch nett. Fürchtet euch nicht mehr. Eine gute, eine frohe Botschaft, finde ich. Fast ein Evangelion … . Eigentlich sind wir nicht mal angriffswürdig, zu lieb, nicht satisfaktionsfähig – gut so, oder? Hoffentlich weiß das auch der Russe. Na ja, soll er halt kommen und nachgucken.

Anke Müller / 19.04.2024

Klaus-Rüdiger Mai weist auf TE auf einen Schnitt im Tagesthemen-Interview hin, der besonders tief ins Dunkle blicken lässt. Genau da, als sie Stellung beziehen soll, friert das Bild für einen kurzen Moment ein - und der begonnene Satz ab 12:24 wird nicht zu Ende geführt, was man in der mediathek noch vorfindet. “Doch an diesem Punkt hielt es offenbar selbst die ARD-Journalistin nicht mehr aus und fragte nach: „Also ist es ein Ja. Man würde militärisch auch zur Seite stehen?“ Und hier geschieht es dann. Baerbock antwortet: „Es ist ein J…“  Dann steht das Bild plötzlich, das Gesicht ist kurz wie eingefroren, als ob geschnitten wurde, denn dann setzt Baerbock wie aus dem Nichts mit einem vollkommen anderen Satz fort, und zwar: „das haben wir bereits gezeigt als internationale Gemeinschaft und auch als Deutsche in dieser Situation, nochmal möchte ich unterstreichen, dass wir ja gesehen wie einfach nicht nur die Iran, sondern auch andere Akteure wie Russland …“.”

aaron treppe / 19.04.2024

Es fällt immer schwerer die Form zu wahren, wenn diese einfältige arrogante Nuss mal wieder auftrumpfen will. Ist sie denn schon wieder daheim oder steht noch ein Fotoshooting an? Oder irgendwas zum menscheln? Sie ist ja auch Mutter. Abgrundtief erbärmlich so wie die Bilder von Habeck der angeblich in einen Bunker flüchten musste.  Diese Grünen sind die bisher widerwärtigste Phase dieser an fiesen ‘Spitzenleuten’ nicht gerade armen Partei und eigentlich gehörte sie gefeuert, wäre der Kanzler nicht so ein armer hilfloser Willi.

PeterBernhardt / 19.04.2024

Schauspieler sind so glücklich dran. Sie können sich aussuchen, ob sie in einer Tragödie oder in einer Komödie auftreten wollen, ob sie leiden oder vergnügt sein, lachen oder Tränen vergießen wollen. Aber im wirklichen Leben ist das anders. Die meisten Männer und Frauen sind gezwungen, Rollen zu spielen, für die sie nicht geeignet sind. Oscar Wilde

Lisa Deetz / 19.04.2024

Besteht die Wahrscheinlichkeit, dass einem Staatsmann in einem Hunderttausende Kilometer entfernten Land doch einmal der Kragen platzt und es in der Folge dessen zu - nun ja - kleineren eher unbedeutenden diplomatischen Verwicklungen kommt? Man denkt sich ja nicht gleich das Schlimmste…....

W. Renner / 19.04.2024

Willkommen im Zirkus Trampolino. Da die Elefanten noch nicht nicht eingetroffen sind, ist derzeit nur die Clownin auf Tournee. Clowns und Clowninnen unterhalten das Publikum z.B. im Zirkus, im Varieté oder auch in Comedy-Shows im Fernsehen. Sie treten einzeln oder im Ensemble auf.

Andreas Rühl / 19.04.2024

Es steht schon lange fest, dass wir eine veritable Idiotin als Außenministerin haben. Das Schlimme ist: Sie kann nicht nur nicht sprechen, sie kann noch weniger denken! Wer sich - ernsthaft - mit dem sog, “Nahostkonflikt” beschäftigt, wie zum Beispiel mein guter Freund Wolfgang Bock, der hier auf der Achse zum Glück schon mehrmals zu Wort gekommen ist, weiß, wie weit diese Person, die angeblich “vom Völkerrecht” kommt, vom “Völkerrecht” entfernt ist - Lichtjahre nämlich. Dummes Geschwätz. Nebenbei: Mein Freund Wolfgang und ich haben durchaus sehr unterschiedliche Ansichten und Meinungen über die Frage, wie man die anstehenden Probleme lösen kann, ja, ich würde fast sagen, ganz entgegengesetzte Meinungen. Weit jenseits davon aber ist das, was unsere sog. Außenmininsterin von sich gibt. Müll. Schrott. Indiskutabel. Mit solchem Gefasel beschäftigt sich kein ernsthafter Kopf. Daher habe ich auch schon lange aufgehört, diesem Geschwätz auch nur zuzuhören… nebenbei noch ein Gedanke: Genau diejenigen, die die existenz eines nationalcharakters leugnen oder bekämpfen wollen, sind dieselben, die die übelste Seite unseres charakters (arroganz vor allem) ständig nach außen kehren. ich schäme mich in grund und boden. ich schäme mich für baerbock mehr als für hitler, ja das muss ich leider sagen. Denn hitler war zwar böse, aber nicht doof.

Wolfgang Richter / 19.04.2024

@ Markus Knust - “die Ursachen liegen woanders. Gruselig, aber auch hochspannend. Ich bin wirklich ratlos, wohin das noch führen wird.”—Wenn die erste Landesregierung offiziell verkündet, daß Rechtschreibung in der Schule kein Beurteilungskriterium mehr ist, dann weiß man doch, was die “Führung” bezweckt, denn nur von derartigen Opfern der Bildungspolitik haben sie die Chance, auf ihren Pöstchen gehalten zu werden. Ist schon erstaunlich, daß die heutige technisierte Jugend nicht mehr in der Lage sein soll, die Grundregeln der eigenen Sprache und Schrift zu erlernen, was unsere Altvorderen noch mit 4 Jahren Volksschule abzüglich der Fehlzeiten für Erntehilfe auf dem Acker relativ sicher erreicht haben, teilweise sogar mit 2 Schriftarten, wenn sie mit Süterlin in die Schule kamen. Und für diese Nichtintelligenz / Nichtleistung gibts heute zur Vertuschung das “Reifezeugnis”, genannt Abitur. Daß diese Opfer dann auch noch meinen, gebildet zu sein, ist bestenfalls durch das System anerzogene Einbildung.

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