375 Bundestagsabgeordnete haben gestern für ein Atomgesetz gestimmt, das Deutschlands Ausstieg aus der Atomenergie auf den 15. April 2023 datiert. Und dann? Ist dann die Energiekrise einfach so vorbei? Nein, aber das interessiert die Energiewender nicht.
„Ich werde an diesem Tag meine Kinder und meine Frau umarmen und mit einem Glas Sekt anstoßen.“ Der SPD-Abgeordnete Carsten Träger sagte dies am Freitag im Deutschen Bundestag mit Blick auf den 15. April 2023.
Was ist am 15. April los, dass der SPD Mann Träger seine Familie umarmt und Sekt trinkt? Was gibt es zu feiern?
Das ist los: Es bleibt beim Atomausstieg.
Am 15. April 2023 erklärt die Regierung der Bundesrepublik Deutschland die Energiekrise für beendet. Am 15. April steigt Deutschland „endgültig“ aus einer der drei weltweit vorhandenen Energiequellen aus, der Kernenergie. Damit steigt Deutschland auch „endgültig“ aus einer Technologie aus, in der Deutschland vor 20 Jahren noch weltweit führend war. Damit steigt Deutschland auch „endgültig“ aus der Forschung auf dem Gebiet der Kernenergie aus.
„Dann können Sie von der Unionsfraktion sich auf den Kopf stellen, mit den Füßen wackeln, dann ist Schluss, ein für alle Mal.“ ruft SPD-Hinterbänkler Carsten Träger unter Beifall in einen Saal, über dessen Eingang steht: „Dem deutschen Volke“. Ein-für-allemal-Carsten Träger ist von seiner Ausbildung her Kommunikationswirt, war schon mal Mitglied im Sportausschuss. Er kennt sich also offenbar bestens mit Energiesystemen aus, um energiepolitische Entscheidungen von solcher Tragweite beurteilen zu können.
Politiker, die mit dem Wort „ein für alle Mal“ und „endgültig“ um sich werfen, sind gefährliche Leute, weil sie glauben, die Zukunft nicht nur zu kennen, sondern sogar bestimmen zu können. Dafür müssen eben ein paar Opfer gebracht werden, natürlich von Anderen.
Der Preis der Eiskugel
Heute glauben die Mehrzahl der Politiker an den Endsieg der Energiewende ohne fossile Energie, ohne Kernenergie und ohne industrielle Speichertechnologie. In namentlicher Abstimmung hatten 375 Abgeordnete für die Änderung des Atomgesetzes votiert, dagegen haben 216 gestimmt, 70 enthielten sich. 661 Stimmen wurden abgegeben.
Politik und Medien verkaufen diesen Beschluss als „Laufzeitverlängerung“, ein Witz mit einer Pointe von dreieinhalb Monaten. Während dieser Zeit müssen die Kernkraftwerke ihre Leistung jeden Tag ein bisschen mehr herunterfahren, da sie keinen Brennstoff mehr haben und auch keinen kaufen dürfen. „Siehste“, werden die Grünen sagen, „das haben wir doch gleich gesagt, sie leisten keinen Beitrag.“
Der frühere Umweltminister Jürgen Eiskugel-Trittin – wir verdanken ihm das Dosenpfand – findet sogar die wenigen Monate Streckbetrieb falsch. „Ich habe gegen die Laufzeitverlängerung gestimmt“, sagte der Grünen-Politiker. „Sie ist energiewirtschaftlich nicht geboten, und die beiden Stresstests haben deutlich gemacht, dass es sie auch nicht braucht.“ Nach Auffassung des in Berlin wohnenden Trittin kann es angesichts der Energiekrise zwar Probleme mit der Netzstabilität im Süden Deutschlands geben – die drei Atomkraftwerke könnten jedoch „so gut wie keinen Beitrag zur Lösung des Problems leisten“. Herr Trittin weiß das so sicher, wie er im Jahre 2004 schon wusste, dass sich die familiären Energiewendekosten einer Familie in Höhe von einer Kugel Eis pro Monat bewegen. Damals kostete eine Kugel Eis 50 Cent.
Anfrage an den Sender Jerewan: „Stimmt es, dass die Energiewende eine Familie nicht mehr kostet, als eine Kugel Eis?“ Antwort: „Im Prinzip ja. Nur koste die Kugel Eis der Energiewende dies nicht pro Monat, sondern pro Kilowattstunde. Und dies gilt auch nur dann, wenn es überhaupt noch Strom gibt“.
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Deutschland kauft teuer Atomstrom aus dem europäischen Stromverbund. Bürgergeld und sonstige Geschenke sollen den politisch gewollten, verteuerten Alltag versüssen. Das bejubeln dann Bundestagsabgeordnete mit Gläser hoch. Die Dummheit wurde schon vor vielen Jahren in den Bundestag gewählt. Ich lasse es offen, ob die Wähler bei solch Entscheidungen schon immer so dumm waren.
Gestern in der Post: Ankündigung der Preiserhöhung pro kwh von 27ct Brutto auf 48ct Brutto ab 1.1.23. Meine Tochter ist bei den Stadtwerken auf 54ct. Wie kann ich das kompensieren? Ich rechne in Jahresscheiben, die Rente reicht nicht! Ich habe noch andere Einkünfte, welch Glück. Wie machen es andere, bei denen es ans Eingemachte geht? Ich hatte es schon geschrieben: Bouletten zu Weihnachten, damit etwas Fleisch auf den Teller kommt. Wie konnte man in so kurzer Zeit so viel Wertschöpfung vernichten? Da ist auch kein Ende absehbar. Mit diesem Wirtschaftsminister, der der Meinung ist wenn ein Betrieb zu macht oder PAUSIERT, würde unser Land eine Zukunft haben, gehört nicht auf diesen Posten. Das gilt auch für den Rest der jetzigen Regierung und der Träge kann auch nicht von der Tapete bis zur Wand denken. Ich weiß nicht, irgendwie ist die Intelligenz abhanden gekommen. Mein Trost nächstes Jahr deutliche Rentenerhöhung, allerdings nicht in der Höhe der auf die Energiepreiserhöhung anfallenden Mehrwertsteuer. Solche Drecksäcke!
Der genannte Spd-ler ist Journalist und „Werbefuzzi“. Das ist es, was Probleme bereitet, wenn Politiker sich zu „Wissenschaftlern“ hochschwingen. Und die anderen haben ihr Häuschen in warmen Gegenden, die sie gerade im Wüstensand sektenmäßig be- oder verschreien. Gut Ding will Weile haben, Herr Haferburg, es ist noch nicht kalt. Ich halte mich da lieber, mit absolut großer Ausnahme an Gates, der auch in die kleinen Neuen investiert. – Verflixt nochmal, der DUAL FLUID REAKTOR muß zurück!!!
Sehr geehrter Herr Gerstenschloss! Das fühlt sich für Sie natürlich noch bitterer an, als alles vorher Dagewesene. Und man kann nur ohnmächtig zuschauen, wenn Studienabbrecher, Ausbildungslose, Ungebildete und Menschen ohne Fachwissen fürs Detail und das große Bild, Entscheidungen treffen, die früher unter Hochverrat standen! Und wenn dann noch solche Karikaturen, wie der SPD-Träger, aus der letzten Reihe laut feiern, dann weiß man, das in diesem Land ganz viel zu spät ist. Der kann das aber nur, weil er weiß, das ihm und seinen Parteifreunden nie etwas passieren wird. Niemand je wird die Verantwortung übernehmen müssen für das kommende Desaster. Das wird auch so schnell nicht zu sehen sein. Denn die Regierung wird es wie beim Gas machen. Sie kauft das Gas zu völlig absurden Preisen, um der Bevölkerung zu sagen, die Speicher sind voll. Und über die haben sie nicht einmal die Kontrolle. Beim Strom wird dann halt im Ausland genauso endlos zugekauft, koste es was es wolle. Aber, dem Bürger wird wieder erzählt, alles prima, alles stabil. Nur das eure Gas-und Stromrechnungen nun dreimal so hoch sind. Dafür schnüren wir aber jetzt wöchentlich Entlastungspakete. Geh Dir deine 200 Euro abholen Du undankbarer Nazi! So funktioniert Abhängigkeit, die natürlich von billigem Russengas schwer zu unterscheiden ist. In diesem Sinne wissen Sie leider aus eigener Erfahrung, dass es erst den Zusammenbruch geben muss, bevor sich was ändert. Im Westen nichts Neues… Beste Grüße westlich von Paris, L. Bauer
Sehr gut…. dann sind endlich die immer so langsam fahrenden E Karren am ende und man kann wieder frei Fahrt für freie Bürger auf der BAB umsetzen. Auch der digitale € gehört dann zu Abfall inkl der Digitalisierung der Bürokratie. Mal gucken wie die Preise dann für die Brieftauben steigen. Es ist ganz offenbar die Steigerungsform von die Dümmsten….. Pardy
Der Letzte macht das Licht aus stimmt nicht mehr. Die Allerletzten tun das. Na dann, gute Nacht Deutschland. Leid tun mir nur die „Nazis“, die das verhindern wollten und mit im kalten Dunkel sitzen werden. Aber die sind nach offiziellem Narrativ die, die Deutschland in dunkle Zeiten zurückführen wollen. Ich könnte schreien vor Wut über all die, die das glauben und den sofortigen Untergang wählen. Was für ein blödes Volk.
Die Methode ist sich kurzfristig über die Tages Dorf Sau zu retten.
Bei 250 Milliarden Klimaschutz und 40 Millionen Haushalte
gibts grob 2500 Eiskugeln /Haudhalt, viele kotzen schon bei 10 Eiskugeln und bei 40ct/kWh ist dunkel und kalt.
Da braucht es kein Eis mehr, GUT für’s Klima.