
Heinz Rühmann ist über jeden Zweifel eines spätgeborenen Kriegstraumatisierten erhaben. Allein die Sendung eines beliebigen UFA-Filmes pro Monat würde ich mir, werter Herr Burow, rund 0,50 x1,95583 DM kosten lassen. Im Quartal, versteht sich.
Wer schaut an Weihnachten denn bitte Fernsehen? Ich kenn das Gott-sei-Dank noch als Familienfest mit zu viel Essen und Trinken und Quatschen…..
Vor ein paar Jahren erzählte der milchgesichtige Herr Buhrow in einem Interview sinngemäß, daß er im Kölner Karneval gerne mal die Sau rauslasse. Angesichts möglicher karnevalistischer Buhrowscher Entgleisungen habe ich Bilder im Kopf, die man nicht einmal an Halloween sehen möchte.
Sie haben sich das angetan, um uns zu informieren, welcher Quatsch (nicht nur) von ARD und ZDF abgesondert wird? Echt? Mitleid habe ich aber keins mit Ihnen, denn niemand wird gezwungen, das Bezahlte auch noch zu konsumieren, beziehungsweise den Kakao auch noch zu trinken, durch den wir gezogen werden (Gruß von Erich Kästner).—//—Die Feuerzangenbowle wurde zur Würdigung des Hauses Goebbels & Partner ins Programm genommen. Wer auch hinter die Kulissen sehen wollte, konnte einen Ausblick in unsere Zukunft erhaschen.
Offenbar haben Sie die Weihnachtsansprache der Bischöfe verpasst : Knapp fünf Minuten ohne einen Hinweis auf den Klimawandel. Das war das Wunder im Ersten und das rechtfertigt jedwede Gebührenerhöhung.
Auf Heinz Rühmann und speziell der Feuerzangenbowle herumzuhacken finde ich, sagen wir mal, unverhältnismäßig. Und immerhin gab’s ja Rambo als Kontrastprogramm. War doch für jeden was dabei ;-) Aber mal ernsthaft, seid doch froh, dass das Fernsehprogramm so übel ist, da kommt man nicht in Versuchung, einzuschalten. Man kommt so endlich dazu, seine zahlreichen Bücher zu lesen, oder sich ein Paar warme Socken zu stricken, oder einen Familienabend zu machen, nachdem man das Haus verrammelt hat, damit kein Corona-Blockwart reinschauen kann. Wenn dann noch die ÖR-Zwangsfinanzierung abgeschafft würde, ginge mir das Fernsehprogramm ganz und gar sonstwo vorbei.
@U.Klamm: Sie wollen Uwe Steimle zurück? Das ist einfach. Er sendet auf youTube: Steimles Welt.
Gerechnet hätte ich eigentlich mit einem achtstündigen Kunstwerk über das Leben und Wirken des Genossen Stalin, über seine Querfront-Thesen, die so manchen Szialisten oder Kommunisten in den Gulag gebracht haben. Nun bin ich enttäuscht, obwohl ich das natürlich nicht anschaue, dass es nur Rühmann war. Man müsste mal ein Stimmungsbild der jungen Kämpfer für den Jihad bei der Antifa über das Weihnachtsprogramm wiedergeben. Unhistorische Historie gibt es da heute genauso viel, wie damals. Der Faschismusbegriff, also die Frage, was Faschismus genau ist, wurde bis 1935 von der “Sozialfaschismustheorie” des Genossen Stalin dominiert, deren logische Verirrung in die Querfront-Debatte führten, die bei den Linken Jungstalinisten um Kipping und Riexinger heute wieder ganz modern sind. Stalin behauptete damals tatsächlich, die Sozialdemokratie wäre der Träger des Faschismus. Und die tiefstalinistische Antifa brachte diesen Unfug in Deutschland auf die Straßen. Die Querfronttheorie war die Behauptung, dass sich wie bei einem Hufeisen die Enden wieder berühren. Das muss Stalin auf einer Georgischen Zirkusveranstaltung beim Hufeisenbieger erkannt haben. Auf jeden Fall hießen die Steigbügelhalter Hitlers in Deutschland Stalin, Stalin und Stalin. Erst nach 1935 setzte sich die Ansicht des bulgarischen Kommunisten Dimitroff durch, der von den Nazis in Leipzig im Reichsgericht angeklagt war, den Reichstag in Berlin angebrannt zu haben. Wenn man heute in der SPD Vorsitzendinnen hat, die zu Stalins Propagandatruppe Antifa keinen Abstand halten, begreift man, dass seit Stalins Verrat die SPD von ihren Feinden übernommen wurde. Und die Linke wird von Querfront-Hetzern beherrscht. Das würde ich mir im ÖR nach fast 100 Jahren endlich mal aufgeklärt wünschen, vielleicht aber nicht unbedingt zu Weihnachten, sondern eher zum 30. Januar. Oder zum Beginn der Massenimpfungen durch Dr. Mengele.
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