Redaktion / 07.12.2022 / 07:00 / Foto: Achgut.com / 15 / Seite ausdrucken

Der Achgut-Adventskalender (7): Weihnachtsbaum

Steht denn schon Ihr Weihnachtsbaum? Was ist Ihr Favorit?

(1) Ein bisschen größer hätte er schon sein können

(2) Hoffentlich hält der Ständer

(3) Die Glocken hängen ein bisschen weit unten

(4) Nächstes Jahr hole ich mir einen künstlichen

(5) Ich dachte, er wäre größer

(6) Da steht er nun in voller Pracht

(7) Naja, den machen wir uns schon noch schön

(8) Verpackt sah er besser aus

(9) Der von unserem Nachbarn ist irgendwie schöner

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Michael Fasse / 07.12.2022

@Wilfried Cremer: Auf diese sportliche Assoziation wäre ich nicht gekommen. „Jauchzen“ und „Günter Jauch“! Respekt! Das Wort „Jauchzen“ habe ich der Lutherübersetzung von 1912 entnommen. Moderne Übersetzungen, und auch die sehr grundtexttreue Elberfelder Bibel, berücksichtigen Ihren Vorschlag und übersetzen mit „Jubeln“. Wie auch immer: Bäume können weder jubeln noch jauchzen. 1. Chronik 16,33 ist ein Bild für den unbeschreiblichen Jubel der ganzen Schöpfung, wenn der Herr endlich zurückgekommen ist, um zu richten. Denn auch „die Kreatur sehnt sich mit uns“ (Römer 8,22) nach dieser Erlösung. Als Erlösung empfinden aber nur solche Menschen das Gericht Gottes, die sich heute schon selbst gerichtet haben, d.h. die Buße getan haben und begonnen haben, zu glauben. Die müssen das kommende Gericht nicht mehr fürchten, sondern werden dann jubeln, dass endlich Gerechtigkeit und Frieden einziehen. Die Adventswochen sind immer eine gute Zeit, sich auf dieses Ereignis vorzubereiten und zu freuen! Wer das glauben kann, hat hier eine unerschöpfliche Quelle der Freude.

Thomin Weller / 07.12.2022

Im Reichstag neben dem Rednerpult steht R. Langbreit mit einem Engel auf dem Kopf. Die Triangel reicht für Jahre.

Ilona Grimm / 07.12.2022

@Reinhard Schilde: Mein Baum (1,20 m; wird auf einen Beistelltisch gestellt) ist auch „hochwertig künstlich“ und sieht, wenn geschmückt, richtig edel aus. Noch ist er nicht geschmückt. Ein bisschen warte ich noch, aber die Spannung steigt von Tag zu Tag. Gute Zeit allerseits!

Ilona Grimm / 07.12.2022

@Werner Arning: Ein wunderbarer Tipp, Herr Arning! Wer die Evangelien tatsächlich lesen und verstehen möchte, sollte unbedingt auch die angegebenen Querverweise zu anderen Abschnitten der Bibel (meistens Prophezeiungen aus dem AT) verfolgen. Vielleicht fragen wir uns auch mal, warum Jesus unbedingt in Bethlehem („Haus des Brotes“ oder „Brothausen“) geboren werden musste. Oder warum Bethlehem-Efrata, wo die Opferlämmer für Passah von zahlreichen Türmen aus beaufsichtigt und geweidet wurden, wichtig war. Daraus ergibt sich, warum ausgerechnet Hirten, die am unteren Ende der sozialen Leiter standen, das wichtigste Licht der Welt zuerst aufging und sie sofort verstanden haben, was geschehen war. Wozu die für schwangere Maria überaus strapaziöse rund 170 km lange Reise (zu Fuß, per Esel?) von Nazareth nach Bethlehem, damit Josef und Maria bei der ersten bekannten Volkszählung der Geschichte erfasst werden konnten? (Kaiser August als Erfüllungsgehilfe für Gottes Heilsplan!) In der Herberge war auch nicht deswegen „kein Raum“ für das Paar, weil der Wirt ein böser Mensch war, sondern weil sehr viele Menschenmassen nach Bethlehem gekommen waren, um dort steuerlich „geschätzt“ zu werden. Was waren das für Windeln, in die Jesus gewickelt wurde? Nein, es war kein pittoresker Holzschuppen, wo die Krippe stand, sondern eine Felsengruft. In solchen Grüften wurden Tiere eingestellt, wenn sie nicht auf der Weide waren oder Tote bestattet. Und in solchen Grüften wurden Leintücher aufbewahrt, um als Leichentücher verwendet zu werden. Sie könnten als „Windeln“ für Jesus gedient haben. Jesu Kreuzestod überschattete also bereits die Krippe. Und die Krippe war nicht aus Holz, sondern ein aus einem Steinblock herausgehauener Futtertrog für Tiere. Romantisch war an dieser Geschichte gar nichts. Hygienisch auch nicht. Aber sie ist unglaublich spannend, wenn man sich ihr vorurteilsfrei nähert.

Hjalmar Kreutzer / 07.12.2022

Köstlich!

Wilfried Cremer / 07.12.2022

@ Herrn Fasse, statt “Jauchzen” sagt man vielleicht besser “Jubeln”. Ersteres erinnert doch zu sehr an Jauche oder Günter. Letzteres ist aber auch nicht ohne, weil dabei das “Jodeln mit Diplom” anklingt. Die Bibel zu zitieren, ist natürlich grundsätzlich nicht falsch, und Jesus selber noch viel weniger.

Werner Arning / 07.12.2022

Stimmt, das Weihnachtsfest kreist um heidnische Sorgen und Bräuche. Weihnachtsmann, Tannenbaum, Konsum, Völlerei, leicht spannenderes Fernsehprogramm, was hat das mit der Geburt Jesu zu tun? Christliches Abendland? Die Ablenkung vom Eigentlichen, sie ist mächtig. Die Geburtsgeschichte nimmt dabei ja in den Evangelien den geringsten Platz ein. Nur in einem der vier Evangelien wird die überhaupt beschrieben. Die Geschichte eignet sich jedoch zur Verniedlichung. Doch diese Reduzierung lenkt ab vom Kern. Wer mehr darüber erfahren will, sollte sich einmal ein Neues Testament zur Hand nehmen und alle vier Evangelien in Ruhe durchlesen. Ist vielleicht sinnvoller als shoppen zu gehen und Plätzchen zu backen (obwohl Letzteres nicht zu kurz kommen sollte). Auch der Atheist wird womöglich beim Lesen mitunter staunen. Besonders die weniger bekannten Stellen haben es in sich.

Sabine Drewes / 07.12.2022

@Lutz Herrmann: Ihre Frage ist ganz einfach zu beantworten: Die hatten gusseiserne Ständer. Die sind praktisch unverwüstlich. Und, auch kein Witz: Eine zeitlang war es in Deutschland durchaus üblich, den Christbaum (ursprünglich nur Zweige der Stechpalme oder Tanne)  an der Decke aufzuhängen.

Michael Fasse / 07.12.2022

„ Es sollen jauchzen alle Bäume im Wald vor dem HERRN; denn er kommt, zu richten die Erde.“ (1.Chronik 16,33)

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