Auch wenn wir wissen, zu welchen intellektuellen Leistungen grüne Politiker imstande sind (Das Netz ist der Speicher), sind wir doch immer wieder überrascht, wie leicht es ihnen gelingt, das eigene Niveau zu unterschreiten. Michael Cramer zum Beispiel, der seit 2004 im Europa Parlament campiert und für seinen Einsatz für das Projekt „Iron Curtain Trail“ mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet wurde, hat am Montag morgen dem DLF ein Interview über Grenzwerte und Schadstoffe gegeben, in dem er unter anderem sagte:
Dass man unterschiedliche Positionen hat, das gehört dazu. Es gibt Leute, die leugnen den Klimawandel. Es gibt Leute, die leugnen den Holocaust. Es gibt Leute, die leugnen, dass Feinstaub und Feinstaubpartikel und CO2 und Stickoxide gesundheitsschädlich sind, das gehört dazu.
Einen Tag zuvor, am Sonntag verharrte noch das ganze Land in einer Post-Auschwitz-Schockstarre, am Montag fand es wieder zur Normailität zurück. Es ist an der Zeit, Klimaleugnung ebenso unter Strafe zu stellen, wie es Holocaustlegung bereits ist. Falls dafür eine eigene Behörde nötig wäre, würde sich der Ex-Lehrer Cramer dafür bestens eignen. Und vielleicht bekommt er noch ein Bundesverdienstkreuz als Entschädigung dafür, dass er sich beim Radeln um den Verstand gebracht hat.
Update, 29.1.
Vergebt mir, denn ich weiß nicht, was ich tue!
Selbstverständlich kann man Menschen, die den Holocaust leugnen, nicht mit Menschen vergleichen, die den Klimawandel leugnen. Dass ich diese in einen Zusammenhang gebracht habe war dumm und falsch! Der Holocaust ist in seiner Dimension und Grausamkeit einzigartig und in keinster Weise beabsichtigte ich eine Verharmlosung der Gräueltaten der Nationalsozialisten. Der Einsatz für das Gedenken an den Zweiten Weltkrieg und den Holocaust sind der wichtigste Grund für mein politisches Engagement. Eine Relativierung dessen ist das Letzte, was ich möchte. Ich bedauere meine Aussage zutiefst, bitte dafür in aller Form um Entschuldigung und bin selbst enttäuscht von mir. Hier
Beitragsbild: Paul David Doherty CC BY-SA 2.5 via Wikimedia Commons

Dieser Politiker wirft nicht nur Fragen hinsichtlich seines eigenen Denkvermögens auf, sondern auch bezüglich der Intelligenz seiner Wähler. Allerdings gilt dies für eine ganze Reihe weiterer politischer Koryphäen - parteiübergreifend !
"...studierte Michael Cramer die Fächer Musik, Sport und Pädagogik an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. .... Von 1977 bis 1995 war er als Lehrer am Albrecht-Dürer-Gymnasium in Berlin-Neukölln tätig." OMG. Eine absolute Unverschämtheit ist, Holocaust-Leugner in einem Atemzug mit Klimawandel-Leugnern nennen (gemeint sind sicher die Leute, die den Mensch als Ursache für den Klimawandel leugnen, denn Klimawandel an sich wird nicht geleugnet). Eine Entschuldigung wäre angebracht, Herr Cramer, aber das würde Anstand und Rückgrat voraussetzen, beides muss man bei Leuten Ihres Schlages mit dem Elektronenrastermikroskop suchen.
CO2 ist gesundheitsschädlich? Dann mal Finger weg vom Mineralwasser. Und Cola. Und - sorry, trifft Sie jetzt sehr hart: Champagner. Denn die kleinen Blubberbläschen in jenen Getränken ist was? Genau: CO2. Und zwar nicht als Spurengas, wie in der Atmosphäre, sondern zu 100%!!
Ich fasse es nicht. Solche "kenntnisreichen" Ideologen sitzen in einem Gremium, welches sich Parlament nennt. Wieder ein Grund mehr, mich nicht an dieser sogenannten "Europawahl" zu beteiligen.
Es gibt Leute die leugnen einfach alles. Das beispielsweise zwischen Luftverschmutzung und Versieglung sämtlich verfügbaren Flächen in einem dicht-besiedelten Land. Das weiter unendlich besiedelt werden soll. Quasi mehr Mensch, mehr Häuser, mehr Auto, mehr Abfall. Gleichfalls den Abholzen von Bäumen für Windräder. Auch irgendwie ein Kausalzusammenhang besteht. Pflanzen und Grünflächen würden die Luftverschmutzung entlang innerstädtische Straßen um bis zu 30 Prozent reduzieren. Zu diesem Ergebnis kommen die Autoren einer Studie des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) und der Universitäten in Birmingham und Lancaster 2012. Die Pflanzen filtern Stickstoffdioxid (NO2) und mikroskopisch kleine Partikel (Feinstaub) aus der Luft und verringern damit die Gesundheitsprobleme der Städter. (welt.de /Mehr Grün gegen Schadstoffe )...aber bitte nur das pflanzliche Grün!
Der selten geschmackloser Vergleich eines Elfenbeinturm-Intellektuellen, der sich in seinem eingebildeten Edelmut und seiner vermeintlichen Originalität sonnt. Immer schön mit dem Mainstream, bloß nicht gegen die Strömung und bloß nie etwas wirklich Neues und Mutiges aus dem Mund lassen. So und nicht anders will Mama Raute ihre Untertanen.
Wenn ich CO2 und Treibhausgas höre, denke ich immer an üppige Wälder und Pflanzen, die es sich mit dem schönen CO2 gut gehen lassen. Damals zu irgendwelchen Dinosaurier-Zeiten gab es doch bestimmt viel mehr CO2, was vielleicht erst zu Pflanzen wurde und jetzt als Erdöl verwendet wird? Vielleicht war die Erde da viel kuscheliger und wärmer, wenn man von den Dinos absieht. War das nicht einmal eine These von Wissenschaftlern? Gibt es keine Experimente mit Treibhäusern und CO2 Zugabe? Diese Leier, daß angeblich seit 1850 die Temperaturen steigen, kann man doch nur als Glaubensbekenntnis ansehen. Um 1100 hat es wohl eine Warmzeit in Europa gegeben. Diese wurde auch Klimaoptimum genannt. Warum wohl. Als es wieder kälter wurde mit der "kleinen Eiszeit" gab es Hungersnöte.