Michael W. Alberts, Gastautor / 02.09.2022 / 12:00 / Foto: S. Werner / 45 / Seite ausdrucken

Den Klima-Teufel mit dem Windrad-Beelzebub austreiben

Unsere Berichterstattung über die Windkraft ist immer wieder Anlass zu engagierter Leser-Kritik und Debatten. Der Autor antwortet hier beispielhaft auf Anregungen und Einwände und versucht Streitfragen möglichst nüchtern und leicht verständlich zu erläutern.

Verändern immer mehr, immer größere Windkraftanlagen das Klima im regionalen Umfeld heute schon mindestens ähnlich nachteilig wie das dämonisierte „global warming“, das angeblich durch die „Energiewende“ verhindert werden muss und kann? Darum ging es in diesem Beitrag, der zwar erläuterte, warum es physikalisch nicht ganz passt, die durch Windräder der Atmosphäre entzogene Energie in Atombomben umzurechnen, aber auch darauf hinwies, dass es für das deutsche Klima wohl kaum bedeutungslos sein kann, wenn der Wind durch heute schon 30.000 Stromerzeugungs-Rotoren jeweils etwa um die Hälfte seiner Energie erleichtert wird. 

Mehrere Leser kommentierten mit kritischen Nachfragen – die sportliche Herausforderung wird hier gern angenommen. Vorausschau: Es geht um „Wissenschaft“, schnelle Autos gegen rasende Windräder, eine Windkraft-Wand quer durch Deutschland von 500 Metern Höhe (!) und planetare Höllenvisionen im Promillebereich. Als erstes aber noch einmal zum energiewirtschaftlichen Hintergrund: Ein engagiert mitrechnender Leser hakt nach wegen der „Wirkungsgrade“ der Windkraftanlagen. Die Ursprungsfrage war: Wie viel Energie wird dem Wind für jede kWh erzeugten Stroms entnommen? 

Bestenfalls können theoretisch knapp 60 Prozent der originären Windkraft in Dreh-Energie der Rotoren überführt werden; real werden etwa 50 oder weniger erreicht. (Dann geht noch ein überschaubarer Teil innerhalb der Anlage auf dem Weg bis ins Stromnetz verloren.) Dieser „Wirkungsgrad“ von etwa der Hälfte bezieht sich bei Windkraftanlagen auf die gesamte kinetische Energie der Luftmasse, die die Rotor-Drehfläche durchströmt, und gibt die Ausbeute an. Bei einem Kohlekraftwerk hingegen bezieht sich der Wirkungsgrad darauf, dass vom „Brennwert“ der Kohle am Ende nur etwa 40 Prozent in Strom umgewandelt werden, der Rest verpufft als warme feuchte Luft. 

(Kurzexkurs: Der Brennwert entspricht dem Primärenergie-Einsatz. Bei Windkraft wird hingegen politisch die Stromausbeute der Anlagen als Primärenergie definiert – ein methodischer Handstreich, mit dem der Eindruck erweckt wird, man könne den Energiebedarf Deutschlands wie durch Zauberei massiv verringern. Offizielle Darstellung: „Bei Strom aus zum Beispiel Wasserkraft, Windenergie und Photovoltaik wird von der Endenergie mit Hilfe eines Wirkungsgrades von 100 Prozent auf die Primärenergie geschlossen.“ Das ist physikalisch nur eine Fiktion!)

Die restlichen 60 Prozent beim Kohlekraftwerk gehen quasi „verloren“, sind dann nicht mehr in der ursprünglichen Form als chemisch gespeicherte Energie nutzbar. Anders bei der Windkraft: Verloren geht die kinetische Energie des Winds nur insoweit, als sie weder den Rotor antreibt noch als lineare Luftmassen-Bewegung erhalten bleibt, sondern „Wirbelschleppen“ bildet, also chaotisches Luft-Durcheinander, das niemandem nutzt. Im Ergebnis ist deshalb davon auszugehen, dass dem Wind spürbar mehr Energie entnommen wird, als Strom im Netz landet, aber sicher nicht doppelt so viel, denn dann würde die Luft ein Stück hinter dem Rotor beinahe stillstehen.

Politjournalismus nur noch mit Peer-review?

Ob der Faktor real bei 1,52 liegt oder bei 1,387 – das exakt zu klären, ist nicht trivial, für eine plausible Annäherung an das Thema aber auch nicht entscheidend. Ein Diskussionsbeitrag auf einem populären Internet-Medium kann auch nicht die Form eines wissenschaftlichen Aufsatzes haben. Das findet ein Leser unbefriedigend, er beschwert sich: „Wissenschaft ist doch was anderes als Grünenbashing.“ Hoppla, war der Beitrag etwa total gemein zu den Grünen, die es doch nur gut meinen? Nun ja, erstens: Der grüne Zeitgeist und die entsprechende Politik der Bundesregierung stellen Wohlstand und Freiheit in Deutschland komplett infrage, freundlich formuliert. Etwas „Bashing“, sprich: verbale Ohrfeigen scheinen da durchaus gerechtfertigt.

Die eigentliche Frage ist aber, wer in diesem politischen Streit überhaupt Wissenschaft zu betreiben hätte. Es ist nicht Aufgabe des Journalismus, offensichtlich berechtigte Sach-Kritik nur in Form wissenschaftlicher Aufsätze zu äußern, am liebsten „peer-reviewed“. „Follow the science“ und Glauben an die Expertokratie werden politisch instrumentalisiert; viele Akademiker in einschlägigen Instituten lassen sich auch gern instrumentalisieren, schon um bei Planstellen und „Forschungsmitteln“ nicht das Nachsehen zu haben. (Da werden Milliarden Euro bewegt.) Ob bei Energiewende (Professorin Claudia Kemfert) oder beim China-Virus (Prof. Lauterbach, Prof. Drosten): Die „Wissenschaft“ ist häufig nur noch Polit-Aktivismus mit Doktortitel. 

Es ist legitim und dringend notwendig, das „kritisch zu hinterfragen“, auch mit vorläufigen Hinweisen und Überlegungen. Man darf auch ein angebranntes und versalzenes Gericht im Restaurant zurückgehen lassen – unabhängig davon, ob man selbst auch nur eine Portion Büchsenravioli erfolgreich aufwärmen kann. Welche Folgen für das regionale Klima sind zu befürchten, wenn dem Wind auf breiter Basis etwa die Hälfte seiner Energie entnommen wird, und von einem weiteren Windpark ein paar Dutzend Kilometer „weiter hinten“ gleich noch mal? Natürlich ist das kein triviales Thema, sondern verdient wissenschaftlich präzise Analysen. Aber durch wen, wer ist dafür verantwortlich?

Grüne wollen gleichzeitig das Gegenteil 

Dieselben Grünen, die seit Jahrzehnten jede Großinvestition durch immer kompliziertere „Umweltverträglichkeitsprüfungen“ aufhalten und mit jedem Detailproblem gerichtlich zu blockieren versuchen, fordern bei der Windkraft plötzlich, im „Tesla-Mindset“ auf die chinesische Art „durchzuregieren“ (Deutschlands oberster Energiewende-Bürokrat im Hause Habeck) – so wie sie die (tödlichen!) „Nebenwirkungen“ der „Impfstoffe“ für unbedeutend erklären, obwohl der grüne Bildungsbürger als solcher sonst nicht vorsichtig genug sein kann bei angeblichen „Giftstoffen“ in Lebensmitteln oder Atemluft, geschweige denn angesichts experimenteller Gentechnik. Es braucht keine Raketenwissenschaft, um diese eklatanten Widersprüche zu erkennen. 

Medien sind dazu da, den Regierenden auf die Finger zu klopfen. Aber die Staatsmedien agieren wie Propagandisten, unterstützt durch „Faktenchecker“, deren „wissenschaftlich“ fundierte Argumente auf Unterstellungen und Sophisterei, „Framing“ und Einschüchterung beruhen. Politiker fühlen sich mimosenhaft ungerecht beschimpft und erklären Volkes Stimme zur strafwürdigen Majestätsbeleidigung. Dabei haben eigentlich die Regierenden und ihre Claqueure die Bringschuld, ihre immer maßlosere Politik mit immer schmerzhafteren Folgen für die Bevölkerung hieb- und stichfest zu begründen. Das können sie aber nicht, weil ihre Politik die Realität von Physik und Ökonomie ignoriert, unlogisch und inkonsistent ist – also wird das Publikum pädagogisch abgespeist mit apologetischem, akademischem Kitsch jenseits echter (selbstkritischer!) Wissenschaftlichkeit, verlogenen Sprachregelungen, postmodern verschwurbelten Narrativen und massiver Zensur gegen angebliche „misinformation“, sprich: alles Regierungskritische.

Exponentiell relativiert

Zur Not wird einfach mal forsch behauptet. Mit dieser Art der „Widerlegung“ missliebiger Kritik versucht es ein weiterer Leser – zu einem Punkt, der im Beitrag nur eine Nebenrolle spielte, aus grüner Sicht aber höchste Aufmerksamkeit verdienen müsste: „Autos, Lokomotiven, gelangweilte Katzen und Fensterscheiben sind für exponentiell mehr Vögel und Insekten das Lebensende als Windräder.“ 

Um mit den Vögeln anzufangen: Niemand bestreitet wirklich, dass diese in erheblichen Umfängen Opfer von Windkraftanlagen sind. Was Autos und „Vogelschlag“ angeht, klagen Naturschützer zwar die böse Straße an, geben aber zu: „Zu diesem Thema sind wir kaum auf konkrete, belastbare Zahlen gestoßen.“ Merkwürdig, wo die toten Tiere doch haufenweise am Straßenrand liegen müssten. Hilfsweise benennt man noch eine „Literaturstudie aus dem Jahr 2004“, die aber auch nur großzügig spekuliert.

Für die schöne grüne Eisenbahn hingegen berichtet man genauer von: „… pro Streckenkilometer (!) und Jahr … bis 61 Vogelschlägen …. Auf Strecken, die nur mit bis zu 160 km/h Geschwindigkeit befahren wurden, war dieser Wert maximal 20, an Strecken mit 200 km/h und mehr Maximaltempo zumindest 38,1. … dass Züge mit Stromabnehmer fast 6 m über Schienenoberkante hoch sind und zudem bei Höchstgeschwindigkeiten Vögel aus bis zu 8 m Entfernung durch Luftwirbel angesaugt und verletzt bzw. getötet werden können.“ Nur gut, dass die Grünen doppelt so viel ÖPNV anstreben, aber dalli!

Ja, Katzen fangen Mäuse oder erwischen auch mal (je Tier alle paar Wochen) einen Singvogel – aber das ist „natürlich“, großes Tier frisst kleines Tier, darauf beruht die ganze Biologie: Viele Vögel fressen auch viele Insekten! Windräder erledigen aber – im Gegensatz zu mordlustigen Hauskatzen – sogar große Raubvögel wie z.B. in Amerika Adler, die eigentlich an der Spitze der Nahrungskette stehen.

Zu tödlichen Fenstern lehrt das Internet: „Glasscheiben: Millionenfache Vogelkiller … dass auf diese Weise jährlich wohl über 100 Millionen Vögel in Deutschland umkommen. Dabei wäre es ein Leichtes, diese Unfälle zu vermeiden.“ Das „wohl“ deutet darauf hin, dass auch hier eher geschätzt als korrekt gezählt wird. Im übrigen: Wenn das Vermeiden so leicht ist, dann nur zu! Aber die Vogelopfer von Windrädern, auch wenn es deutlich weniger sind, einfach „relativieren“, wie es der Leserkommentar versucht? 

Im übrigen gilt: Gebäude mit Glasfenstern sind unvermeidbar notwendig, auch weil man sonst irrsinnig viel Strom zum Beleuchten bräuchte. Windräder sogar mitten in alten Naturwäldern werden hingegen politisch mutwillig erzwungen, in ideologischer Fixierung und unter Ablehnung ökologisch vorteilhafter Alternativen (AKW) – und es geht ja nicht nur um die toten Vögel am Rotor, sondern um die zerstückelnde Verwüstung ganzer Lebensräume durch gigantische Betonorgien (6.000 Tonnen je Anlage!) und Versorgungs-Schneisen.

Massenmord auf der Autobahn

Was das „Insektensterben“ angeht, benennt der BUND weder Katzen noch Fensterscheiben als Ursache. Immerhin, aus persönlichem Erleben weiß jeder Autofahrer: An Windschutzscheibe, Außenspiegeln und Kühlergrill sammelt sich bei schneller Fahrt so einiges an ehemaligen Insekten. Aber „exponentiell mehr“ als an Windrädern? Bei langsamer Fahrt können Insekten offensichtlich noch ausweichen, selbst bei Tempo 100 bekommt man nicht leicht einen Fleck auf die Scheibe. Bei Tempo 150 schon eher, und jenseits davon wird die Fahrt allerdings um so ergiebiger: wenige Kilometer bei 180 kosten Minuten fürs mühselige Abschwämmen. So schnell wird aber selten gefahren, denn die freien Autobahn-Strecken dafür sind kaum vorhanden, und wenn doch, sind natürlich nicht viele Autos darauf unterwegs – sonst würde der Verkehr schnell wieder gebremst. 

Trotzdem soll hier gerechnet werden mit einem runden Viertel aller PKW-Fahrleistungen, nämlich 150 Milliarden Kfz-km pro Jahr. Wenn ein mittleres Tempo von etwa 150 angenommen werden könnte, führen deutsche PKW eine Milliarde Stunden pro Jahr ernsthaft schnell. Die „Angriffsflächen“, mit denen sie Insekten gefährlich werden können, betragen je PKW etwa drei Quadratmeter (2 m breit, 1,5 m hoch). Das ergibt ein Gefährdungspotenzial von 3 Milliarden Quadratmeter-Stunden. 

Demgegenüber die Windräder: Sie haben eine installierte Leistung von durchschnittlich etwas über 2 MW; solche Anlagen haben eine Rotorblattlänge von etwa 50 bis 60 Metern. Die Oberfläche der Blätter liegt natürlich zum Teil „hinten“, in Drehrichtung zeigen sicher mindestens gut 100 Quadratmeter je Blatt. Mal drei Blätter je Windrad, macht mindestens (um der runden Zahl willen) 333 qm, das ganze mal 30.000 Anlagen in Deutschland ergibt 10 Millionen Quadratmeter Insekten-Angriffsfläche. 

Windkraft mit Lamborghini-Tempo

Ergiebig in Schwung sind die Rotoren aber nur nach Windlaune; von 8.760 Stunden pro Jahr soll hier nur gut jede sechste (!) eingerechnet werden, nämlich 1.500 – womit sich ein Gefährdungspotenzial von 15 Milliarden Quadratmeter-Stunden ergibt: fünfmal so viel wie das von PKW – wobei die Geschwindigkeiten der Autos deutlich überschätzt worden sind, denn richtig insektengefährlich schnell fährt man nicht auf einem Viertel aller Strecken; die Geschwindigkeit der Rotoren erreicht leicht ein höheres Niveau: Selbst in „nur“ gut 30 Metern vom Drehmittelpunkt hat die Kreisbahn schon 200 Meter Umfang; wenn jede komplette Umdrehung vier Sekunden braucht, ergibt das ein Tempo von 50 Metern pro Sekunde, also 180 km je Stunde! Am Ende eines 60-Meter-Blatts wird dann sogar Tempo 340 „gefahren“. 

Natürlich: das war nur eine grobe Näherungsrechnung, um Autos und Windräder ins Verhältnis zu setzen. Konkretere, sogar richtig wissenschaftlich detaillierte Erkenntnisse zum Insektensterben durch Windkraft mit weiteren Quellen lassen sich leicht finden, z.B. hier. Da ist die Rede von mindestens 1.200 Tonnen (!) Insektenmasse jährlich auf Windrädern. Verteilt auf knapp 50 Millionen PKWs in Deutschland wären das 24 Gramm pro Auto – auch für gemütliche Fahrer, die immer vorsichtig hinterm LKW bleiben. 

Zurück zum Hauptthema: Verändert es das Klima, wenn der Wind abgebremst wird? Das mögen nicht alle glauben. Ein Leser zweifelt: „Wenn ich den riesigen Raum betrachte, die Atmosphäre, in dem diese Windräder ein paar Meter vom Boden aus stehen, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, sie hätten nennenswerten Einfluss auf Wind und Wetter. Ich glaube nicht, dass diese kleinkarierte Betrachtung […] hilfreich ist.“ Und ein Zweiter assistiert: „Wie viel Prozent der zwischen und über den Windrädern durchströmenden Luft bremsen Windräder ab? (Die von den Rotoren erfasste Fläche ist minimal im Vergleich zum Luftraumquerschnitt bis zur Stratosphäre!)“

Über den Wolken ist doch alles gut?

Nun ja, das ist sicher auch wieder kleinkariert, aber: die Windräder stehen eben nicht nur „ein paar Meter vom Boden“, sondern die Drehachsen der Rotoren sind schon mal hundert Meter hoch gelagert, auch noch deutlich darüber, und dann kommen noch Blattlängen von 60 und mehr Metern hinzu. Größere Anlagen überschreiten mit Rotoren leicht 200 Meter Höhe, das ist ein hochkant gestelltes Fußballfeld plus noch mal eins oben drauf.

Aber bis zur Stratosphäre kommt doch noch so viel! Klar, aber entscheidende Teile des Wettergeschehens spielen sich nicht in 10 km Höhe ab, wo der Jumbo-Jet „über den Wolken“ summt, sondern auf 1 km Höhe oder noch darunter, wo regelmäßig auch der Regen fällt. Die ganze Biologie, Wälder, Landwirtschaft, Wetter für Strandläufer oder Bergsteiger im Schwarzwald: Das alles findet „da unten“ statt, deshalb ist der gebremste Wind dort auch so besonders klima-relevant.

Wie warm wird es, wie feucht, und wie windig? Das sind schon fast alle Angaben, aus denen die Wettervorhersage besteht, eben die maßgeblichen. Wind ist der zentrale dynamische Faktor, der für den Ausgleich zwischen Hoch- und Tiefdruckgebieten sorgt, Wolken schiebt, Landschaften und Städte regelrecht „belüftet“ (womit Hitzeperioden erträglicher werden) oder Kaltluft noch frostiger macht. Ob der Wind „naturbelassen“ weht oder auf breiter Front abgebremst wird, ist genau deshalb weder nebensächlich noch kleinkariert.

Ein Rotor mit 62 Metern Blattlänge (Radius) umfasst eine Kreisfläche von etwa 12.000 Quadratmetern; bei 30.000 Anlagen ergibt das 360 Millionen Quadratmeter gleich 360 Quadrat-Kilometer. Eine Wand dieses Ausmaßes quer durch Deutschland, mit 720 Kilometern Länge (ein Kreis mit der Fläche Deutschlands hätte nicht mal 680 km Durchmesser), würde einen halben Kilometer hoch reichen! Auf diesem gewaltigen Querschnitt wird der Wind um die Hälfte seiner Bewegungsenergie erleichtert, schon mit den heutigen Anlagen. 

Werden die Umfänge der Windkraft (vorläufig „nur“) noch einmal verdoppelt, reicht die zum Glück nur gedachte Wand rechnerisch sogar einen vollen Kilometer hoch. Zwar wird ein Teil der entnommenen Energie von höheren Luftschichten aus sozusagen wieder „aufgefüllt“, aber auch diese spielen für Wetter und Klima eine Rolle. Der gewaltige relative Energieverlust – aus meteorologischer Sicht – lässt sich nicht einfach relativieren und für nebensächlich erklären: Das Problem ist offensichtlich „echt“. 

Zwei Promille oder der Planet stirbt

Die grüne Windkraft beeinträchtigt Natur, Landschaft und Klima ohne Zweifel erheblich – darauf hinzuweisen, ist nur billiges „Grünenbashing“? Klar, den Vogelschutz in Bezug auf Windräder kann man taktisch oder pragmatisch für nachrangig halten, wenn wesentlich mehr Vögel an Glasfassaden umkommen. Man kann auch wegen der Insekten „großzügig“ argumentieren und darauf verweisen, dass landwirtschaftliche Monokulturen viel gefährlicher seien. Die klassischen Naturschützer winden sich angestrengt, um Abstand zur Atomkraft zu behalten und den grünen Klimaschutz-durch-Windkraft-Glauben politisch nicht zu gefährden. Wer „von der falschen Seite“ mit Tierschutz kommt, wird als Kohle-Lobbyist, Klimawandelleugner oder zumindest Photovoltaik-Apologet „entlarvt“, und schon zählen die Argumente nicht mehr so richtig.

Der massiv gebremste Wind aber und die Folgen hiervon lassen sich nicht relativieren – weil sie zum einen ganz real quasi vorwegnehmen, was sie doch an angeblichen Klimagefahren zu vermeiden helfen sollen, und weil zweitens der Energie-Entzug aus den unteren Luftschichten locker zweistellige Prozentwerte erreicht, selbst wenn man ihn gedanklich „verdünnt“ und entschärft, indem man höhere Luftschichten zum Ausgleich heranzieht.

Das ist umso grotesker, weil das grüne Weltbild gerade beim Klima suggeriert, dass „die Natur“ ein extrem fragiles, feinsinnig ausbalanciertes System sei, das durch den bösen Eingriff der Menschen „umkippt“, und dann geht rasend schnell alles ganz kaputt – was völlig ausblendet, dass die Natur durch stabilisierende Mechanismen aller Art geprägt ist (z.B. Wärme verdampft Wasser, Wolken entstehen und spenden Schatten!), und dass auch Menschen vielfach erfolgreich „reparieren“ und aufbauen können: Israel macht aus Wüste blühende Landschaften!

Die Windkraft soll den Klimawandel aufhalten und einen Temperaturanstieg begrenzen, der heute bei 1 Grad Celsius liegen soll und bei 1,6 Grad angeblich das Überleben auf dem Planeten gefährdet. Die physikalisch sauber definierte Temperatur auf der Erdoberfläche – gemessen vom absoluten Nullpunkt – liegt im sommerlichen Deutschland bei 300 Kelvin. 0,6 Grad – die uns angeblich noch von der Apokalypse trennen – sind im Vergleich dazu 2 Promille. (Im Vergleich zu normalen Temperaturschwankungen zwischen Winternächten und Sommertagen, leicht 40 Grad Differenz, sind es immer noch nur 1,5 Prozent.)

Wir sollen glauben und als „Wissenschaft“ akzeptieren, dass 2 Promille mehr Wärme-Energie an der Erdoberfläche tödlich gefährlich sind, aber – sagen wir ganz vorsichtig – 10 Prozent weniger Wind über zumindest großen Teilen Deutschlands keine Rolle spielen, obwohl dazwischen mindestens der Faktor 50 liegt? Wahnsinn. Die Windkraft-Fanatiker beweisen in ihrer blinden Euphorie regelrecht, dass ihnen „Klimafolgen“ menschlichen Tuns im Grunde völlig am Allerwertesten vorbei gehen, es ist alles nur eine Lüge

Die noch perfider wird dadurch, dass man die durch Windräder (und großflächige Solarpaneele) ausgelösten Veränderungen selbstverständlich dem teuflischen weltweiten „Klimawandel“ unterschieben wird, der an allem schuld ist: an wärmeren Temperaturen wie an kühleren, an feuchterem Wetter wie an Trockenheit, außerdem auch noch an dicken Kindern und natürlich weltweiten Flüchtlingsströmen. All diese absurden und obszönen Lügen werden von Akademikern, Intellektuellen und anderen „Eliten“ verbreitet. Sie aufzudecken, ist nicht „kleinkariert“, sondern lebensrettend für unsere Gesellschaft, soziale Sicherheit und Freiheit – falls wir noch zu retten sind. 

PS: Achgut.com befasst sich nicht erst neuerdings mit dem Thema; erinnert sei an den Beitrag von Hans Hofmann-Reinecke „Windkraft als Ursache für Wetterlaunen?“ aus Anlass der Ahrtal-Flutkatastrophe 2021; darin werden u.a. amerikanische Studien zitiert. Vor einigen Wochen erst hat auch Stefan Klinkigt das Thema in zwei Beiträgen beleuchtet: hier und hier, Gastautor Peter Adel bereits 2019: hier.

PPS: In diesem Beitrag war ursprünglich aus Versehen ein falscher Wert dafür angegeben, wie sich 1.200 Tonnen Insektenmasse auf Windkraft-Rotoren rechnerisch auf 50 Millionen PKWs verteilen würden, nämlich 240 Gramm. Der Wert beträgt tatsächlich 24 Gramm. 

Foto: S.Werner

Sie lesen gern Achgut.com?
Zeigen Sie Ihre Wertschätzung!

via Paypal via Direktüberweisung
Leserpost

netiquette:

Magdalena Hofmeister / 03.09.2022

Helmut Driesel :” Ich habe Zweifel, dass ein erheblicher Teil der Vögel oder Insekten in Höhen über 73m unterwegs ist, das ist rechnerisch der durchschnittliche Abstand der Flügel zum Boden.” Bin selbst davon ausgegangen, dass das eigentlich zu hoch ist. Habe dann “Insekten Flughöhe” gemogelt und finde dann sowas: “Die pelzigen Insekten können problemlos mehr als 9.000 Meter hoch fliegen. Hummeln sind bessere Flieger als gedacht: Sie steigen bis in 9.000 Meter Höhe auf und könnten sogar den Mount Everest locker überfliegen – trotz dünner Luft und geringerem Auftrieb. Das belegt jetzt ein Experiment von US-Forschern.” Jeder Eingriff und Tätigkeit von Menschen birgt letzendlich Gefahren für Natur und Umwelt und dann wieder für den Menschen selbst. Letztlich läuft wohl alles auf vorsichtige, immer wieder situations- und ortsangepasste Nutzen-Schaden-Abwägung hinaus, ein ständiges Justieren. Gute Umweltpolitik ist eben langweilig und wenig spektakulär und bringt keine Wählerstimmen. Der Wähler (so ist wohl die Natur des Menschen) glaubt lieber an das Versprechen von der einen großen Lösung aller Probleme. Darum fällt er auch immer wieder auf den Sozialismus rein, in welchem Gewand der auch immer kommt. Träumen ist ja so schön, bis zum harten Aufwachen in der Realität.

A. Ostrovsky / 02.09.2022

@Günter H. Probst : “Ich finde, daß diese Frage: “Verändern viele Windräder das Mikroklima?” ein sinnvolles Forschungsthema für Universitäten wäre, statt der Frage: “Muß es Krankenschwester oder Krankenschwesterin heißen?” Interessanter Denkansatz. Aber sind Sie damit nicht vollständig unmodern, sozusagen anti-woke? Dann müssen Sie sich nicht wundern, wenn Ihnen die jungen “Studentin*Innen” keine Avancen machen. Aber mal praktisch gedacht. Meinen Sie das wäre das richtige Thema für solche Leute, die über Krankenschwesterinnen nachdenken. Sie sollten sich die vielleicht erst mal anschauen, ehe Sie darein investieren. Wollen Sie Klamauk oder soll da auch was Vernünftiges rauskommen? Der Homo Sapiens befindet sich noch in der Entwicklung und die Regeln des Zusammenlebens werden täglich neu ausgehandelt, wenn überhaupt. Eine Kartoffelpflanze können Sie täglich gießen, da wird doch keine Rose darus wachsen. Ich glaube nicht, dass Sie in Deutschland jemanden finden, der sich an dem Windräder-Mikroklima abarbeiten will. Die einen können es nicht und die anderen halten es für pseudoreligiösen Stuss. Sicher gibt es Leute mit einem hohen Anspruch. Aber einem Anspruch muss man auch gerecht werden. Herr Alberts versucht es zwar, aber ich erkenne seine Qualifikation nicht. Achgut schreibt: “Michael W. Alberts hat langjährige Erfahrung in der Politikberatung und in politischer Kommunikation, auch zugunsten von Funktionsträgern der Liberalen, und betätigt sich nebenberuflich publizistisch.” Ich lese da gar nichts von Strömungslehre, Gasdynamik und praktischer Erfahrung als Segelflieger. Entweder die Achse hat es vergessen zu erwähnen, oder er bringt das gar nicht mit. Die Mauer um Deutschland von einem Kilometer Höhe disqualifiziert seine Forschungen allenfalls.

Nikolaus Neininger / 02.09.2022

Ein paar Anmerkungen - @ H. Driesel: Die Flughöhe von Insekten und Vögeln hängt von den Wetterbedingungen ab, insbesondere von der Thermik. Es gibt die alte Bauernregel “Wenn die Schwalben niedrig fliegen, werden wir schlecht Wetter kriegen.” Das ist manchmal unter Kniehöhe. Ich habe aber auch selbst schon Schwalben in 2500 Metern Höhe gesehen, bei allerdings feinstem Thermikwetter. Die sterben da oben nicht so schnell, sondern suchen Futter - die Insekten sind auch dort. Der Höhenbereich von WKA liegt also mittendrin.—Wichtig ist auch, daß ein Windrad ja nicht nur einen doch irgendwie abstrakten Energieentzug verursacht, sondern die bodennahen Luftschichten lokal durch die erzeugten Wirbel stark verändert (Stichwort Wirbelschleppen, mal Fotos suchen zum Staunen, wie viele Kilometer die bestehen bleiben!). Allein schon deswegen kann man nicht beliebig viele Windmühlen aufstellen, weil die Verhältnisse im “Windschatten” viel schlechter sind. Dazu kann man auch jeden Sgler fragen, bei einer Regatta gehört das Vermeiden oder Erzeugen von Windschatten zur Taktik.—Eine Solaranlage wird heiß, richtig heiß, 70 Grad sind kein Problem im Sommer. Darunter traut sich dann weder Tier noch Pflanze.

O. Prantl / 02.09.2022

Windlogik : Bewegte Luft (aus dem Westen) bringt Regen (Nässe), heißt auch Wind. Bremst man die bewegte Luft ab, kommt einfach weniger Regen. Steht die Luft still, kommt überhaupt kein Regen. Kommt weniger Regen, gibt es keine Grundwasser-Neubildung. Der Boden trocknet wegen weniger Regen und, weil zwangsläufig hinter den Windrädern leichter Unterdruck herrscht, der Unterdruck fördert natürlich die Verdunstung am Boden. Windbarrieren sorgen für Abregung vor der Barriere und Trockenheit hinter der Barriere, wzb: Himalay/Tibet, Anden/Atakama und jetzt halt bei uns mit Windrädern. Sicher schwer zu verstehen, vor allem für Akademikerinnen, aber dummes Handeln hat einen Preis, totsicher, und dazu brauchts keine “Wissenschaft”.  

Ludwig Luhmann / 02.09.2022

@lutzgerke / 02.09.2022 - “Es gibt kaum noch Insekten, weil die den Neonicotinoiden zum Opfer gefallen sind. Das Nervengift ist so effektiv, damit kann die gesamte Insekten- und Vogelbevölkerung ausgerottet werden. Da ist die Pharmabrnache gerade bei. Früher war die Sicht auf der Autobahn nach einer Stunde von Insekten verdunkelt, heute kann man stundenlang fahren, ohne die Scheibe zu säubern. Vögel leben von Insekten, aber auch Schmetterlinge und Bienen sind Opfer, 60% der Insekten sollen durch das Nervengift Neonicotinoid vernichtet worden sein. Das Bienensterben begann mit der Einführung des Neonicotinoids. Da stellen sich die umstrittenen Grünen gerne dumm. Nach dem 1. WK hatten die Chemie- und Pharmahersteller viel Nervengift übrig, welches sie aber nicht entsorgen wollten. Sie erfanden die Petrochemie und vergasten nun Vögel, Krabbeltiere und Pflanzen. (...)”—- Ganz besonders bei den Neonicotinoiden sind sie Grünen Märchen aufgesessen. Die Neonics, die noch zugelassen sind, sind hoch selektiv. “Seit Mitte der 1990er Jahre haben die Neonics, wie sie oft genannt werden, Pyrethrin und Organophosphat-Pestizide, die erwiesenermaßen Nutzinsekten töten, Wildtiere bedrohen und Gesundheitsprobleme für den Menschen darstellen, weitgehend ersetzt. Neonics stellen keine dieser Bedrohungen dar. Die Einführung der Neonics erwies sich als günstig für Landwirte und Honigbienen.„Neonicotinoid-Saatgutbehandlungen reduzierten die Gesamttoxizität des Pestizideinsatzes und hatten wenig oder gar keine dokumentierbaren Auswirkungen auf Nichtzielorganismen.“„Nach dem Zusammenbruch der Anti-GVO-Erzählung richteten Aktivisten ihr Feuer auf Pestizide, insbesondere auf Neonics.“Die Einführung der Neonics fiel tatsächlich mit einer erhöhten landwirtschaftlichen Produktion und einer stetig wachsenden, extrem gesunden Honigbienenpopulation zusammen, deren Größe seit der Einführung der Chemikalie sogar um fast ein Drittel zugenommen hat.Wie das australische Parlament auf seiner Website do

J.Lindmueller / 02.09.2022

Vielen Dank. Einer der wichtigsten Artikel, den ich in der letzten Zeit gelesen habe. Es wäre grob fahrlässig, wenn die Wissenschaft dieses Problem ignorieren würde. Sollten sich die vertretenen Thesen validieren lassen, wäre ein weiteres Ignorieren eine Katastrophe apokalyptischen Ausmaßes. Dürren zerstören Leben und Natur in kürzester Zeit. Da wäre die Klimaerwärmung eine Petitesse. Bitte dranbleiben und maximal kommunizieren!

Karl-Heinz Boehnke / 02.09.2022

Seit gut 50 Jahren sehe ich die Unterwanderung des freien Westens durch den kommunistischen Osten. So halte ich auch “Das Ende des Wachstums” des Club of Rome und den Klimawandel durch CO2 mit der sogenannten Energiewende für dessen Projekte zur Schwächung der freien Gesellschaft durch Zerstörung der Wirtschaft. Das Wesen ist jeweils Panikmache, von der sich der Normalbürger mitreißen läst, der wiederum seine Mitmenschen zum Nachmachen drängt, und somit von Krisengewinnlern ausgenutzt werden kann. Heute ist das Endstadium erreicht, nachdem jahrzehntelang die Politiker nicht ernst genug genommen wurden, die sich so die gesamten Geldbörsen der Bevölkerung aneignen konnten. Die Grünen wissen doch bis ziemlich weit oben gar nicht, was gespielt wird.

Carl Fischer / 02.09.2022

Danke für die immer wieder sehr interessanten und gut verständlichen Artikel zum Thema. Bitte weiter so! Eine Nachfrage habe ich aber: wie kommt der Autor darauf, dass die bestehenden Windkraftanlagen in Deutschland für 10% weniger Wind sorgen? Woher kommen diese 10%?

S. Wietzke / 02.09.2022

Nur ist das alles gar nicht das eigentliche Problem. Der Brüller ist nämlich das ein “Stromversorgungssystem” aus Windrädern und PV Anlagen im globalen Energiebilanzkreis (und nur der ist von Bedeutung) einen Verbraucher darstellt. Und das nicht aus technischen Unzulänglichkeiten, sondern als direkte Folge des zweiten Hauptsatzes der Thermodynamik. Damit eine Primärquelle ein System gegebener Komplexität, also entsprechend niedriger Entropie aufrechterhalten und antreiben ist eine entsprechende Energiedichte (und nicht Menge!) notwendig. Die ist bei der Primärquelle Sonneneinstrahlung bei weitem nicht gegeben. Der Betrieb von PV-Anlagen und Windrädern als Basisquelle ist physikalisch gleichbedeutend mit dem sinnlosen Abfackeln von Ölfeldern, dem Anzünden von Kohlehalden oder dem Niederbrennen von Städten. Es ist sozusagen die woke Kriegsmethode der verbrannten Erde. Ob da jetzt noch ein paar Vögel geschreddert, Insekten gehäckselt, Regionen ausgetrocknet oder Böden versiegelt werden sind dann nur noch nette Beigaben für den Todeskult der Ökosekte. Man muss daher gar nichts zu den Dingern “forschen”, sondern die einfach umlegen. Und zur Strafe lässt man alle Wähler der Einheitsfront der grünen Khmer die Betonfundamente mit Hammer und Meißel wieder aus dem Boden pröckeln.

Hans-Peter Dollhopf / 02.09.2022

Windstrom ist Steampunk mit der Sonnenwärme als Heizkohle für den Dampf und der Atmosphäre des Planeten als Dampfkessel. Carnot dreht im Grabe.

Weitere anzeigen Leserbrief schreiben:

Leserbrief schreiben

Leserbriefe können nur am Erscheinungstag des Artikel eingereicht werden. Die Zahl der veröffentlichten Leserzuschriften ist auf 50 pro Artikel begrenzt. An Wochenenden kann es zu Verzögerungen beim Erscheinen von Leserbriefen kommen. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Verwandte Themen
Michael W. Alberts, Gastautor / 18.10.2022 / 12:00 / 42

Windenergie – Eldorado für Vollkasko-Investoren

Die „Energiewende“ ruiniert Deutschland, selbst wenn sie nicht zum katastrophalen Blackout führt – der Ukraine-Konflikt hat die grün-aktivistisch gewollte Energie-Verknappung schlagartig auf die Spitze getrieben…/ mehr

Michael W. Alberts, Gastautor / 08.09.2022 / 06:15 / 116

Feige Demokratische Partei?

Liebe FDP, Deutschland blickt auf Euch an diesem Donnerstag, wenn im Bundestag erneut über ein Zwangsregime wegen des China-Virus abgestimmt wird. Genauer gesagt: Diejenigen Deutschen,…/ mehr

Michael W. Alberts, Gastautor / 23.08.2022 / 06:00 / 69

Vorsicht – explodierende Windkraft voraus!

Naturwissenschaftliche Zusammenhänge sind dem Laien oft nur mit anschaulichen Vergleichen nahezubringen. Das gilt auch für das Thema Windkraft. Das kann danebengehen, etwa wenn man Atombomben…/ mehr

Michael W. Alberts, Gastautor / 12.08.2022 / 06:15 / 159

Lebenslügen der Energiewender, vom ZDF zerrupft (2)

Da waren ein paar Leute beim Staatsfernsehen ziemlich mutig, die Hohepriester der Energiewende dermaßen in die Enge zu treiben! Eine ungewöhnlich kritische Doku zeigt anschaulich,…/ mehr

Michael W. Alberts, Gastautor / 14.06.2022 / 12:00 / 40

Tempolimit: Freie Fahrt für den grünen Zeitgeist

Welche Motive treiben wirklich zur noch strikteren Regulierung der Autobahnen? Das Tempolimit steht idealtypisch für „Verkehrswende“ und den immer übergriffigeren linksgrünen Zeitgeist insgesamt: freiheitsfeindlich –…/ mehr

Michael W. Alberts, Gastautor / 31.05.2022 / 12:00 / 39

Ein Klima der Menschen-Feindlichkeit

Von Michael W. Alberts. Es gibt keine Knappheit an guten Argumenten gegen die herrschende Klima-Politik und den „Green Deal“ der EU. Wer die Dinge aber…/ mehr

Michael W. Alberts, Gastautor / 26.04.2022 / 06:00 / 83

Elon Musk und die Zwitscherer

Die Twitter-Fürsten hielten sich tatsächlich für „Masters of the Universe". Sie wollten der Welt sogar vorschreiben, was man in Sachen Klima denken darf. Nun soll…/ mehr

Michael W. Alberts, Gastautor / 07.04.2022 / 06:00 / 150

Impfzwang ab 60 ist erst recht unsinnig

Wenn man so denkt und argumentiert wie die „Fremdschutz“-Freunde der Zwangsimpfung, dann kann man logisch keinen faulen Kompromiss ab 60 eingehen. Es geht dann nur…/ mehr

Unsere Liste der Guten

Ob als Klimaleugner, Klugscheißer oder Betonköpfe tituliert, die Autoren der Achse des Guten lassen sich nicht darin beirren, mit unabhängigem Denken dem Mainstream der Angepassten etwas entgegenzusetzen. Wer macht mit? Hier
Autoren

Unerhört!

Warum senken so viele Menschen die Stimme, wenn sie ihre Meinung sagen? Wo darf in unserer bunten Republik noch bunt gedacht werden? Hier
Achgut.com