Befürworter und Gegner des Milliardenprojektes zur Ansiedlung von Tesla in Grünheide bei Berlin demonstrieren heute in der Gemeinde, meldet bz-berlin.de. 500 bis 1000 Teilnehmer seien demnach für die Pro-Tesla-Aktion angemeldet. Gegen das Milliardenprojekt hatte sich vor Ort bereits eine Bürgerinitiative gegründet und ihren Protest formuliert.
Angesichts dieser Anwohner-Proteste gegen die geplante Giga-Fabrik hat sich jetzt Tesla erstmals geäußert, berichtet tagesspiegel.de. Konzernchef Elon Musk hätte sich sogar persönlich zu Wort gemeldet, nachdem das Unternehmen bislang geschwiegen hatte.
Über Twitter habe Musk am Samstagmorgen Befürchtungen zurückgewiesen, dass die geplante Europa-Gigafactory (GF4) mit ihrem Wasserverbrauch und wegen des gerodeten Kiefernwaldes gravierende negative Folgen für die Umwelt haben könnte. Es wäre Zeit, ein paar Dinge klarzustellen, habe Musk seinen Tweet eingeläutet. In den Antragsunterlagen hatte Tesla angegeben, dass die Fabrik pro Stunde 372 Kubikmeter Wasser aus dem öffentlichen Trinkwassernetz benötigen würde. Das entspreche dem Wasserverbrauch einer Stadt wie Brandenburg an der Havel, was um Grünheide hat Befürchtungen wachsen lassen.
Tesla werde, so schreibe Musk nun, „nicht täglich so viel Wasser aus dem Netz verbrauchen.“ Die Angaben wären ein seltener Maximalverbrauch, nicht der Normalbetrieb, hieß es beruhigend.