
Hammerhart, was dort in Sachsen geschieht. Spontan überkommt mich der innige Wunsch: ‘Ach, wäre die Mauer für einige Hohlköpfe dort drüben doch stehen geblieben’. Frau Lengsfeld. Sie treffen mit Ihren Worten so oft den wahren Kern der zur Zeit völlig aus dem Ruder laufenden Dinge. Somit haben Sie bislang wohl bei diesen Denkzwergen völlig ins Schwarze getroffen. Sollten die Veranstalter Frau Schubert, Herr Killat und Herr Zenner an ihrer Entscheidung festhalten, kann man sie nur für ein jämmerliches Relikt der DDR halten, in der eine solche Praxis wohl an der Tagesordnung war, wie wir es im Westen vernahmen. Man hat also nach 25 Jahren noch nicht hinzugelernt. Das muss an dieser Regierung liegen; sind ja die gleichen Köpfe.
An die Veranstalter von Zwickau: Es ist unglaublich, dass sich nach 40 Jahren DDR schon wieder eine Gesinnung breit machen kann, die Diffamierungen ungeprüft übernimmt und anderes Gedankengut einfach eliminieren will. Habt Ihr denn nichts aus der Vergangenheit gelernt? Ist es nur Bequemlichkeit oder steckt Euch immer noch die Angst in den Knochen sich nicht erwartungsgemäß zu verhalten? “Demokratie und Toleranz” als Motto wird so nur zu einer neuen Phrase: “Niemand will hier eine Mauer errichten ......” Wenn es eurer Selbstwertgefühl als individuelle Personen zulässt, wäre es schon hilfreich, sich für diesen Mangel an Mut und Erkenntnis ganz formell zu entschuldigen. MfG Ulf Waltz
Immer das gleiche Lied: Wer nach Draußen mit angeblich eigenen Tugenden zu renommieren versucht, hat es ganz offensichtlich nötig. Man kennt das von Gesprächspartnern, die ihre Erzählungen mit wiederholtem “jetzt mal ganz ehrlich” dekorieren und damit in Wirklichkeit den Umstand entblößen, daß andere Teile - wenn nicht gar alle - ihrer Darstellungen eben einfach unwahr sind. Oder die Warnung eines seriösen Bremer Familienunternehmers aus einer jahrhundertealten hanseatischen Kaufmannsdynastie: “Wenn Ihnen jemand sagt, er gäbe Ihnen das Wort eines hanseatischen Kaufmanns, nehmen Sie die Beine in die Hand, es droht Ihnen mit Sicherheit Betrug. Einem ehrlichen Hanseaten ist Anständigkeit so selbstverständlich, daß er sie nicht betont.” Und welche Menschen, die sich wirklich für andere mit allem, was sie sind und haben, einsetzen, sind jemals damit vernommen worden, daß sie selbst ihre eigene Güte und Mildtätigkeit gepriesen und plakativ vor sich hergetragen hätten. Liebe Frau Lengsfeld, ich glaube, Sie sollten über die Ausladung nicht traurig sein: Wer, wie die sie ausladenden Veranstalter, Toleranz als angebliche eigene Tugend so plakativ vor sich herträgt, hat sicherlich alle Veranlassung, damit die tatsächlich vorhandene eigene tiefe Intoleranz zu bemänteln. Nannte sich nicht schon das Gremium, welches während der französischen Revolution zehntausende bedauernswerte Menschen dem Schafott überantwortete, in gleicher diabolischer Umkehr seiner wahren Ziele “Wohltätigkeitsausschuß”, und bezeichnete sich nicht ein Staat, der angetreten war, Demokratie geradezu mit Füßen zu treten, als “Demokratische Republik”?
Danke für den guten Kommentar. Linksradikale Gewalt und Denunziation. Hass und blinde Wut. Es wird immer schlimmer in Deutschland. Deutschfeindliche Zitate von deutschen und türkischen Politikern der linken, grünen und roten Parteien sind Hochverrat. Wer soetwas schreiben und sagen darf hat mit direkter Demokratie nichts mehr im Sinn. Heute schreit die Antifa “Deutschland verrecke” und “danke Bomber Harry” Armes Deutschland. Bitte liebe Frau Lengsfeld kämpfen Sie weiter. Sie haben viele Anhänger, die diese Entwicklung nicht gut heißen. Wir kämpfen mit Ihnen. Vielen Dank
Es ist schon sehr beschämend, was sich Zwickau hier leistet. Einer Bürgerrechtlerin wie Frau Lengsfeld rechtsextremes Gedankengut zu unterstellen ist einfach unglaublich. Letztendlich disqualifiziert sich dadurch ein solches Bündnis, welches sich Toleranz und Demokratrie nennt, selbst. Zumindest erreicht man durch solche Aktionen nicht die Menschen, die man erreichen möchte oder auch sollte. Da schmort man dann doch lieber im eigenen Saft derer, die sich schön in der mit Steuergeldern geförderten Toleranz- und Betroffenheitsindustrie bequem gemacht haben. Da stören streitbare Menschen nur. Menschen, die nicht nur eine Blickrichtung haben. Feiert schön in Zwickau! Torsten Küllig
Bekenntnis zur Katholischen Kirche besonders hier in Deutschland und diese in der Öffentlichkeit vor Hetze und Verleumdung zu verteidigen ist für mich sehr, sehr wichtig. Wir hoffen, dass diese Entscheidung widerrufen wird. Für Sie viel Glück und Gottes Segen.
Ja ja, mit den Berufs-Toleranten ist nicht zu spassen. Sie definieren diesen Begriff auf ganz eigene Weise und agieren unberührt von jeder Selbstreflexion immer auf der richtigen, links-aussen Seite. Rechtsstaatlichkeit, Respekt vor nachgewiesenen Demokraten? Egal. Wo wir sind ist Toleranz, sind die Guten. Weiter so!
Ich frage mich: Wen interessieren diese Tümeleien aus Zwickau ?
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