
Das Bündnis für Demokratie und Toleranz in der Zwickauer Region hat Fau Vera Lengsfeld, die die Antrittsrede der Zwickauer Tage halten wollte bzw. sollte, völlig unbegründet ausgeladen. In Abwesenheit, als sich Frau Lengsfeld im Osterurlaub befand. Dies ist für mich erschreckend und beängstigend. Dies ist mit dem sog. Zeitgeist auch nicht mehr zu entschuldigen. Als Junge hatte ich mich, wegen der jüngsten deutschen Vergangenheit, geschämt Deutscher zu sein, so unbedarft wie ich als etwa 12-Jähriger damals war. Ich habe alles geglaubt, was sog. Umerzieher damals pauschal kolportierten. Nun muß ich mich schon wieder schämen dieser Nation anzugehören, aus der immer mehr Gruppierungen hervorgehen, die von Toleranz und Demokratie sprechen, sich aber in der Praxis völlig konträr, d.h. undemokratisch und intolerant verhalten. Das o.g. Bündnis macht auf dieser Ebene mit. Ich kann es nicht fassen! Ich hoffe und wünsche mir, dass sich das Bündnis für Demokratie und Toleranz bei der von mir sehr geschätzten Frau Lengsfeld in aller Öffentlichkeit entschuldigt. Wolfgang Müller-Obier
Diese Art von “Toleranz” liegt leider wie Mehltau über der gesamten Republik, weil Entwicklungen von korrupten Politikern gefördert werden, die dem demokratischen Anspruch des Grundgesetzes diametral entgegen stehen. “Zwickau” ist also überall. Dank gebührt deshalb Frau Lengsfeld und ihren Mitstreitern, sich für Gedankenfreiheit des Menschen als zentrales Merkmal einer Demokratie einzusetzen - und diese Gedanken auch ungefährdet äußern zu können. Das ist heutzutage nur eingeschränkt möglich - siehe Ausladung von Zwickau. Voltaire, dem wohl kein z.B. “rechtsradikales” (was ist das eigentlich? Wer definiert den Begriff?) Gedankengut unterstellt werden kann, nannte, als ein nach “Demokratie” strebender Philosoph gegen Ende des 18. Jhd., in dem Zusammenhang zwei entscheidende Voraussetzungen: “Wenn Sie mit mir diskutieren wollen, definieren Sie zuvor die Begriffe!” “Mein Herr, ich teile zwar nicht Ihre Meinung, aber ich würde mein Leben dafür einsetzen, daß Sie sie äußern können!” In der Wirklichkeit sind wir davon so weit entfernt, wie der Mond von der Erde.
Irgendwie erinnert das wieder mal an DDR-Verhältnisse. Es werden haltlose Verleumdungen erfunden um den politischen Gegner zu “zersetzen” - typisch Stasi. Warum wundert es mich eigentlich nicht, dass sowas ausgerechnet in Thüringen passiert. Hoffentlich ist das ein Denkanstoss für die nächsten Wahlen. LINKS outet sich immer mehr!
Es ist empörend und tragisch, dass Sie, liebe Frau Lengsfeld, im Regime Merkel wieder ähnliche Erfahrungen machen müssen, wie im Regime Honecker. Merkel und Gabriel spüren aber irgendwie, dass etwas massiv faul ist im Staate. Deshalb soll jetzt eine Großaktion “Bürgerdialog” stattfinden, auf dem die Bürger sich über “Lebensqualität” äußern sollen. Auch eine Kampagne im Stil von Erich. Vor drei Jahren gab es bereits eine vergleichbare Kampagne, bei der Merkel das heilige Versprechen, die Themen nach der Mehrheit der Nennungen auf dem Internet zu behandeln, schamlos brach. Die an zweiter Stelle rangierende Forderung nach einer “offenen Diskussion zum Islam in Deutschland” fiel komplett unter den Tisch. Noch eine Anmerkung zu NSU: zur Zeit herrscht im Blätterwald krachendes Schweigen über den “Arbeitskreis NSU”, der den Behörden nicht weniger als Beweismittelfälschung vorwirft, und ein entsprechendes Schreiben an den Innenausschuss des Bundestages gesandt hatte. Liebe Frau Lengsfeld, bleiben Sie so mutig und tapfer. Es gibt viele Menschen, die an Ihrer Seite stehen und auf Sie hoffen.
Warum solidarisieren sich die nicht ausgeladenen Akteure dieser Zwickauer Veranstaltung nicht mit Vera Lengsfeld und sagen ihre Teilnahme ab ?
Diskussion ist der Austausch von Gedanken, die Arbeit mit Argumenten, die offensive Auseinandersetzung mit Meinungen und der Lebensrealität! Die Ausladung von Vera Lengsfeld ist ein Signal, das mich fassungslos macht. Demokratie und Toleranz verlieren ihren Sinn, wenn sie aus ideologischen Gründen für immer weniger Menschen gelten sollen. Der Verdacht kommt auf, dass das Bündnis, das sich als eine Bastion der Demokratie aufspielt, in Wirklichkeit längst zu einem links-grün erstarrten ideologischen Kontrollorgan geworden ist, das Denkverbote erteilt und mit Empörungsreflexen reagiert auf Stimmen, die sich nicht in die rechte Ecke verorten lassen wollen, nur weil sie Argumente gegen links-grünen Demokratieabbau haben. Das „Demokratiebündnis“ arbeitet an einer ideologischen Gleichmacherei, die auch Denunziation und Verunglimpfung gegen kritische Geister einsetzt und dabei Wirklichkeit und Wahrheit ausblendet. Die DDR-SED lässt grüßen! Ideologen sind immer Wahrheitsfeinde, weil sie an die Stelle inhaltlicher Auseinandersetzung einen Phrasenkanon setzen und nichts mehr dazulernen wollen. Die Ausladung von Frau Vera Lengsfeld beweist das.
Sehr geehrte Frau Lengsfeld, so wie es Ihnen nun ergangen ist ergeht es den meisten Sprechern von der “falschen Seite” Immer mehr Bürger haben das erkannt und sich in die schweigende Gruppe der Menschen zurückgezogen welche keine Lust mehr haben diffamiert zu werden. Eine andere Gruppe hat erkannt das auch noch so gute Reden in der heutigen “demokratischen” Zeit nichts mehr bewirken können weil der Gegenwind von NGO gesteuerten und von der “Demokratie” gesponserten Gruppen alles niederwalzt. Die Folge davon wird sein das andere Meinungen nicht mehr ausgesessen werden können sondern “die militante Seite” zum Vorschein kommen wird so wie es die linken Gruppen schon lange “erfolgreich” mit Hilfe der unterschiedlichsten Befürworter (Kirchen, Gewerkschaften Linke ,Islamverbänden, Politikern) praktizieren. (100 Demonstranten, 2000 Gegendemonstranten und 5000 Polizisten) Brennende Autos, eingeschlagene Scheiben alles vermüllt und besprüht, was hat das für Folgen für die Täter? Im Sinne der Demokratie keine weil alles unter den Teppich gekehrt wird und die 100 Demonstranten in der Presse dafür verantwortlich gemacht werden, sie hätten ja nicht demonstrieren brauchen. Ich habe persönlich keine Hoffnung mehr das alles demokratisch lösen zu können. Und die Hoffnung das am Ende vielleicht doch alles gut wird ist eine Seifenblase Wer sieht wo unsere “Demokratie” hinsteuert und ein wenig die Geschichte kennt weiß auch wo das enden wird Mit freundlichen Grüßen Bernd Domhaus
Es stimmt also doch. Hier in Deutschland reicht es aus, einer linken Vereinigung anzugehören, und irgend Etwas zu behaupten um angehört zu werden. Das schlimme daran ist, dass man sogar darauf reagiert obwohl man überhaupt nicht weiß ob die vorgebrachten Anschuldigungen gerechtfertigt sind. Und das von einer Gesellschaft die sich angeblich für RECHT, DEMOKRATIE und TOLERANZ einsetzt. Es ist schon beschämend dass hier noch nicht mal die betroffene Person angehört wurde. Soll ich noch anfügen dass so etwas ausgerechnet in der ehemaligen DDR passiert ? Es scheint dass sich wieder einmal der amtlich anerkannte “Unrechtsstaat” durchgesetzt hat.
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