Haben sich Extremwetter, Gletscher und Meeresspiegel maßgeblich verändert?
Im Weiteren soll nun die Frage mit den wohl stärksten Befürchtungen beantwortet werden: Haben Tornados, Dürren, Überschwemmungen, kurz alle Wetterextreme, in den letzten 75 Jahren zugenommen, steigen Meeresspiegel unnatürlich an, verschwinden weltweit die Gletscher, kurz trifft die Katastrophen-Erzählung von Klima-Aktivisten und der unvermeidbaren öffentlich-rechtlichen Anstalten zu? Die eindeutige Antwort darauf gibt 2013 das IPCC in seinem AR5. Die Basis dabei sind die ab 1950 stark angestiegenen Messungen von Wetter-Parametern und die daraus erstellten Klima-Statistiken. Bereits zu den atlantischen Hurrikans sagt der AR5, im WG1, Kap. 2.6: „Es gibt keine robusten Trends von tropischen Stürmen und Hurrikans über die letzten 100 Jahre im Nord-Atlantik.” Analoge Entwarnungen gibt er zu globalweiten Dürren, Überflutungen, Starkregen, Hagel, Gewitter u.s.w.. Zusammengefasst sagt schließlich der AR5 aus, dass seit Mitte des 20. Jahrhunderts keine Zunahme von Wetterextremen aufzufinden war. Auch Waldbrände haben bisher nicht zugenommen, wie Fachveröffentlichungen zeigen. Sie tauchen heute nur mehr in den Medien auf als früher. Es wurde hier bereits erwähnt, dass diese Entwarnungen in den SPM des IPCC für Politiker fehlen, im öffentlich- rechtlichen Rundfunk erfährt man sie schon gar nicht.
Weiter nun zu Überschwemmungen: Das Googeln von beispielsweise „Historische Hochwassermarken real-planet.eu“ (hier) zeigt unzählige historische Flusspegel Europas. Die stärksten Überschwemmungen gab es vor 1850 in der kleinen Eiszeit – damals war es kälter, es gab mehr Schnee, mehr Schmelzwasser auf noch gefrorenen Böden und höhere Überschwemmungen“.
Zu Meeresspiegeln: Sie haben sich infolge der Gletscherschmelze nach Ende der letzten Eiszeit bis heute um etwa 130 m erhöht. Heute zeigen Pegelmessungen insgesamt einen unbedenklich gewordenen Restanstieg von rund 0,4 bis 1,1 mm pro Jahr an. Weil es keinen globalen Meeresspiegel gibt, ist hier von Meeresspiegeln im Plural die Rede. Die Erde ist nämlich keine perfekte Kugel, und zahlreiche lokale Einflüsse beeinflussen zudem noch die Pegelwerte. So zeigen nur sieben Prozent aller weltweiten Pegelmessungen einen Anstieg, vier Prozent ein Absinken, und 89 Prozent überhaupt keine einheitliche Tendenz (hier). Das Versinken der Malediven gehört zu den Medien-Märchen. Googeln von PSMSL.org führt auf die offizielle Website aller weltweiten Pegelmessungen, die schon ein aufgeweckter Gymnasiast versteht, den öffentlich-rechtlichen Anstalten aber anscheinend unbegreiflich sind. Die ab etwa 1993 zugänglichen und weltweiten Satellitenmessungen des TOPEX/Poseidon-Programms sind ungenauer, passen aber grob zu den Pegelmessungen. Beide Messmethoden ergänzen sich.
Weiter zu Gletschern: 90 Prozent der globalen Gletschermasse liegen in der Antarktis, ihr Eis nimmt geringfügig zu. Der Grönlandgletscher mit einem Volumen von 2,9 Millionen Kubikkilometern macht acht Prozent der weltweiten Gletschermasse aus. Er nimmt ab. Von maßgeblichem Abschmelzen kann aber keine Rede sein. Auch das letzte Zwischenglazial über 10.000 Jahre hat den Grönlandgletscher nicht wesentlich verkleinert. Die restlichen zwei Prozent weltweiter Gletscher über Asien, Kaukasus und so fort bis hin zu Neuseeland verhalten sich uneinheitlich. Alpengletscher nehmen seit Mitte des 19. Jahrhunderts ab. Allerdings waren sie, wie schon erwähnt, während 2/3 des Holozäns kleiner als heute. Eine maßgebliche Veränderung der weltweiten Gesamtgletschermasse jüngerer Zeit ist nicht bekannt. Arktisches Meereis schließlich hat nichts mit Gletschern zu tun, es ist Wetter. Seine jedes Mal im Winter entstehende Fläche von bis zum 30-fachen der Fläche Deutschlands verschwindet wieder in jedem Sommer.
Natürlich gibt es auch Ausnahmen von diesem Bild, die aber keine maßgebenden Bedrohungen sind: Gegenüber dem 10 Jahre älteren AR5 berichtet der AR6 2023 von zunehmenden Überschwemmungen und Extremtemperaturen. Beide Phänomene dürften zutreffen. Die Ursachen von Überschwemmungen sind infolge weltweit zunehmender Bodenversiegelung und Bebauung sogar menschgemacht, mit anthropogenem CO2 haben sie aber nichts zu tun. Für zunehmende Extremtemperaturen werden die Ursachen auch im Urban Heat Island Effekt vermutet, das ist die Erwärmung durch immer größere Städte. Aber auch die aus Kostengründen vorgenommenen Verlagerungen von Messstationen in dichter besiedelte Gebiete könnten mitverantwortlich sein. Eine Fachpublikation von Frontiers in Earth Science kommt sogar zum Ergebnis, dass die unvermeidbaren Fehler der bisher gemessenen Temperaturen so groß sind, dass sie keine verlässlichen Rückschlüsse auf eine anthropogene Erwärmung erlauben (hier).
Ein näherer Blick auf das CO2 und seine Konzentrationszunahme in der Atmosphäre
Weiter soll es nun zuerst um die noch nicht behandelten Eigenschaften des CO2 gehen und im Anschluss daran die wohl wichtigsten beiden Fragen aufgegriffen werden: Wie stark ist konkret die globale Erwärmung infolge zunehmenden CO2 in der Atmosphäre? Und zweitens, wie steht es um die immer höheren CO2-Konzentrationen in der Atmosphäre, falls die Verbrennung fossiler Brennstoffe nicht aufhört?
Zuerst die CO2-Eigenschaften: CO2 ist schwerer als Luft, ab 25 Prozent Konzentration wird es lebensgefährlich erstickend. Das afrikanische Lake-Nyos-Unglück, bei dem ein Vulkanausbruch im Seeboden die CO2-Konzentration der Seeumgebung auf zu hohe Werte trieb, tötete unzählige Weidetiere. Konzentrationen bis hinauf zu 0,1 Prozent sind unbedenklich. Als Spurengas von nur 0,04 Prozent heute spielt sein höheres spezifisches Gewicht keine Rolle, denn durch Molekülstöße mit anderen Gasen bleibt CO2 bis in die Stratosphäre hinauf gleich verteilt. Konzentrationen mit ungewöhnlich hohen Werten, wie sie in Ballungsgebieten bei Windstille auftreten können, sinken bei starkem Wind wieder auf diejenigen Werte, wie sie offiziell auf hohen Bergen oder isolierten Inseln gemessen werden.
Anthropogenes CO2 aus der Verbrennung von Kohle, Öl und Gas gibt der Erdatmosphäre das CO2 wieder zurück, was sie vor Urzeiten bereits einmal besaß. CO2 als Hauptbestandteil der Photosynthese ist Luftdünger, weil es die meisten Pflanzen, insbesondere Nahrungspflanzen, besser wachsen lässt. Diese inzwischen gut bekannten positiven Folgen des angestiegenen CO2 machen sich im Ergrünen von Wüstenrändern und in weltweit zunehmenden Nahrungsernten bemerkbar, sogar der SPIEGEL berichtete darüber. CO2-Zunahme ist unter diesen Gesichtspunkten zu begrüßen und nicht zu befürchten. Allerdings gibt es im Gegensatz zu diesen – und das sei hier betont – realen Eigenschaften des anthropogenen CO2 auch die noch unbelegte Hypothese von seiner Ursache als einer maßgeblichen und gefährlichen globalen Erwärmung.
Zuerst zu seiner globalen Erwärmungswirkung: Sie hängt nicht linear, sondern logarithmisch von seiner Konzentration in der Luft ab. Somit hat sie bei jeder Konzentrationsverdoppelung den gleichen Wert. Daher definiert die Equilibrium Climate Sensitivity, die in Deutsch einfach als „Klimasensitivität“ bezeichnet wird, die Erhöhung der Globaltemperatur bei jeder CO2-Verdoppelung, also von 1 auf 2, von 2 auf 4 usw. Weil leicht verständlich und politisch gut brauchbar, wurde die Klimasensitivität zur allein maßgebenden Zahl der globalen CO2-Erwärmung. Die Fachliteratur gibt für die Klimasensitivität den Bereich von 0,6 °C bis 6 °C an, das sind viele hunderte Prozent Unsicherheit! Die AR des IPCC reduzieren diese Spanne – wohlgemerkt nur schätzend – auf einen Bereich zwischen 1 und 2,4 °C. Das sind immer noch über 100 Prozent Unsicherheit. Die unbequeme Wahrheit ist daher: „Der Wert der Klimasensitivität ist unbekannt!“
Eine Fachpublikation des Klimaforschers François Gervais von 2016 liefert dazu mehr. Gervais trug die Klimasensitivitäts-Werte aus allen verfügbaren Fachpublikationen gegen den Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung in eine Grafik ein und legte eine Regressionsgerade durch die Punkte-Wolke (hier). Der Trend dieser Geraden zeigt einen starken Abstieg und endet 2016 bei etwa 1 °C. Er erweiterte seine Grafik bis heute, aber es bleibt bei 1 °C. Diese untere Schranke entspricht dem unteren Schätzwert des IPCC und ist gemäß Fachliteratur unbedenklich. Ob 1 °C zutrifft, ist damit natürlich nicht entschieden. Angesichts dieser Unkenntnis bleibt aber zumindest der gut belegte Trost, dass wärmere Zeiten mit mehr Pflanzenwuchs stets für Mensch und Natur vorteilhaft waren.
Zum Abschluss der Vorlesung nun zur zweiten Frage über einen befürchteten immer weiteren CO2-Anstieg in der Atmosphäre. Vor 1850 befand sich der globale CO2-Kreislauf mit seinen biologischen Senken und Quellen im Gleichgewicht. Das anthropogene CO2 nach 1850 hat dieses Gleichgewicht verändert, und das CO2 der Luft stieg an. Oft wird daher befürchtet, dass es in der Atmosphäre verbleibt und sein Anstieg erst dann endet, wenn sein anthropogener Nachschub komplett aufhört. Das ist in der Fachliteratur widerlegt. Damit das CO2 der Luft einmal nicht weiter ansteigt, reicht es sogar aus, wenn der Mensch beliebig große Jahresmengen von CO2 beliebig viele Jahre weiter emittiert, vorausgesetzt, diese Jahresmengen werden irgendwann einmal nicht mehr größer. Das klingt zunächst absurd, denn wo bleibt dann das stets weiter erzeugte CO2? Zur Klärung des Rätsels sind die folgenden Details erforderlich.
Der Ozean besitzt in frei gelöster Form die etwa 40-fache Menge des CO2 in der Luft. Selbst wenn alles anthropogene CO2 vom Ozean aufgenommen würde, änderte sich daher die riesige CO2-Menge des Ozeans nur vernachlässigbar. Hinzu kommt, dass zusätzliches CO2 im Ozean auch zusätzlich von Meereslebewesen zum Aufbau ihrer Kalkskelette verbraucht wird, die nach ihrem Absterben zum Meeresboden absinken und weiter zu Kalkstein werden, so dass dieses CO2 dem globalen Kreislauf für immer entzogen ist. Das zeigen zum Beispiel die Alpen, die zu großen Teilen aus Kalkstein bestehen. Er entstand in ihrer Kinderzeit vor 250 Millionen Jahren, als die Alpen noch ein Meer waren. Worauf es hier ankommt: Infolge unveränderten CO2-Gehalts des Ozeans bleibt auch sein CO2-Partialdruck unverändert, egal wie viel die Menschheit in die Luft bläst.
Der zweite Faktor ist die extreme Zeitträgheit von Änderungen des CO2-Kreislaufs von mehreren Jahrzehnten. Damit sind die beiden entscheidenden Punkte als „unveränderter CO2-Partialdruck des Ozeans“ und „extreme Systemträgheit“ genannt. Was passiert nun? Anthropogenes CO2 geht in die Luft und lässt ihren CO2-Partialdruck ansteigen. Dadurch müsste das anthropogene CO2 sofort im Ozean und dem Pflanzenwuchs verschwinden. Die Systemträgheit lässt dies aber nicht zu. Das CO2 staut sich an, was seinen Anstieg von 0,02 Prozent um 1850 auf heute 0,04 Prozent erklärt. Die CO2-Partialdruckdifferenz von Luft und Ozean ist heute bereits so groß, dass aktuell von jeder Tonne an anthropogenem CO2 nur noch die Hälfte in der Luft verbleibt, ein Viertel aber bereits in den Ozean und das zweite Viertel ins Pflanzenwachstum gedrückt wird. Das bestätigen die Messungen. Und diese Tendenz setzt sich fort, hin zu immer mehr CO2 in den Ozean und das Pflanzenwachstum. Dies bedeutet aber dauernde Verbrauchs-Zunahme von fossilen Brennstoffen, was auf Dauer unmöglich ist. Blieben hypothetisch die anthropogenen CO2-Emissionen zumindest einmal konstant, würde sich nach mehreren Jahrhunderten folgendes Gleichgewicht einstellen. Das gesamte anthropogene CO2 wird vom Ozean sowie dem Pflanzenwuchs aufgenommen, nichts mehr bleibt für die Luft übrig. Die CO2-Konzentration der Luft bleibt dann konstant und steigt nicht mehr an.
Das für die Menschheit wichtige Ergebnis ist nun: Der anthropogen verursachte Anstieg des atmosphärischen CO2 kann eine obere Grenze nicht überschreiten, weil fossile Brennstoffe zu teuer werden oder im Extremfall ihre Ressourcen für eine immer weitere Verbrauchszunahme nicht mehr ausreichen. Der Höchstwert hängt vom Verbrauchsverhalten der Menschheit ab und liegt vielleicht um 0,07 Prozent CO2 in der Luft. Der langfristige Ausbau der Kernenergie wird aber schon lange vor Erreichung eines Maximalwerts die Nutzung fossiler Brennstoffe ersetzt haben. Es gibt daher keinen Grund, einen zukünftig zu hohen CO2-Anstieg in der Atmosphäre durch menschgemachte Aktivitäten zu befürchten.
Zum Abschluss ein nüchternes Fazit
Zum Abschluss dieser Serie ein Fazit: Die globale Erwärmung, welchen Ursprungs auch immer, ist vorteilhaft. Infolge des atmosphärischen CO2-Anstiegs nahm der weltweite Pflanzenwuchs zu, und die Erträge der meisten Nahrungspflanzen stiegen an. Extremwetterzunahmen gibt es nicht. Alle Änderungen wie von Temperaturen, Niederschlägen, Meeresspiegeln und Gletschern liegen im natürlichen Bereich der Zeiten vor der Industrialisierung. Die Klimasensitivität als Stärke der erwärmenden Wirkung von CO2 ist unbekannt. Die im Weltvergleich minimalen 1,5 Prozent deutscher CO2-Emissionen sind wirkungslos, ob sie nun durch Dekarbonisierung zum Verschwinden gebracht werden oder nicht. Die einzig sichere Konsequenz von Dekarbonisierung ist die Zerstörung Deutschlands energieintensiver Industrie, so dass Dekarbonisierung keine gute Idee ist. Langfristig wird die CO2-freie Kernenergie ohnehin einmal alle CO2-Befürchtungen beenden.
Dies ist der dritte und letzte Teil eines Vortrages, der am 1. Februar 2026 bei Kontrafunk gesendet wurde.
Den ersten Teil finden Sie hier.
Den zweiten Teil finden Sie hier.
Prof. Dr. Horst-Joachim Lüdecke ist Physiker für Strömungsmechanik und pensionierter Professor für Physik, Informatik und Operations Research der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes (HTW). Er ist Co-Autor des technischen Standardwerkes „Strömungsberechnung für Rohrsysteme“. Bereits vor seinem Ruhestand begann er, sich der Klimaforschung und Energiepolitik zu widmen. Einer größeren Öffentlichkeit wurde er bekannt als Autor der populärwissenschaftlichen Bücher „CO2 und Klimaschutz. Fakten, Irrtümer, Politik (ClimateGate)“ und „Energie und Klima. Chancen, Risiken, Mythen“.
Warum heißen Nahrungspflanzen eigentlich Nahrungspflanzen? Richtig!
Mensch und Tier verwandeln den Zucker der Nahrungspflanze in… CO2. Als „Systemträgheit“ mag hier der tägliche Toilettengang einen Anhaltswert liefern. Der Nahrungskreislauf nimmt ständig CO2 auf und gibt es ständig wieder ab.
Sind folgende drei Aussagen wahr oder falsch?
– Ein Perpetuum Mobile ist ein Kreislauf, der ständig Energie erzeugt.
– Der Nahrungskreislauf ist ein Kreislauf, der ständig CO2 vernichtet.
– Der Wirtschaftskreislauf ist ein Kreislauf, der ständig exponentiell wachsenden Wohlstand erzeugt.
Übungsaufgabe: Wie viele Runden muss ein Milchmädchen im Kreisverkehr drehen, bis es ein Mal die ganze Welt bereist hat?
„weil fossile Brennstoffe zu teuer werden oder im Extremfall ihre Ressourcen … nicht mehr ausreichen“ — gilt auch für Uran.
Ich glaub’s ja nicht. Der Club of Rome hatte also die ganze Zeit recht?
Es „müsste das anthropogene CO2 sofort im Ozean und dem Pflanzenwuchs verschwinden. Die Systemträgheit lässt dies aber nicht zu.“ –
Das mag für den den Ozean gelten, aber nicht für den Pflanzenwuchs an Land. Bekanntlich kompensieren die Landpflanzen derzeit nur ein Viertel des zusätzlichen (anthropogenen) CO2, obwohl ihnen Dreiviertel (der Rest geht ins Meer) angeboten werden. Dieser Anteil wird sich nicht wesentlich erhöhen, vielleicht sogar verringern, weil C4-Pflanzen bei 420ppm CO2 in der Luft schon gesättigt sind, und C3-Pflanzen zwar noch mehr CO2 futtern könnten, aber nicht so gut bei gleichzeitig steigenden Temperaturen. Außerdem fehlt’s oft noch an anderen Nährstoffen und Wasser. Auch die Pflanze lebt nicht von Luft und Liebe allein.
@ Istwan Grüner – „Deutschland ist verloren, so oder so. “ – Nicht zu vergessen, daß es die gesamte EU betrifft, wo vdL und „friends“ ihren „Green Deal “ als das Überlebenselixier des selbst ernannten „Wertewestens“ verkaufen und mit den dort erdachten Vorgaben dirigieren. Also DeXit alternativlos,
@K.Schönfeld : >>Im Grunde hat Herr Lüdecke in drei Artikeln nachgewiesen, daß Klimaforschung nichts anderes ist, als eine totale Kriegserklärung an Mathematik und Naturwissenschaft. Trotzdem steht er selber auf der Seite dieses Unsinns. Da kann der Mensch nur noch alle Hoffnung fahren lassen. Dante hatte Recht.<<
## Nein, er steht nicht auf der Seite des Unsinns. Er kann nur Ihrem Ihrem Wunsche nicht entsprechen, die Welt möge doch noch idiotischer sein, als sie schon ist. Es gibt halt verschiedene Zielgruppen.
Ich möchte mal ein paar ganz und gar praktische Fragen diskutieren und rufe ausdrücklich alle Kommentatoren auf, ihre (verbürgte oder glaubhafte) Kompetenz einzugbringen.
Feststellung: Ein Blackout/Spannungslosigkeit im Verteilnetz ist ein NICHT bestimmungsgemäßer Zustand des öffentlichen Netzes. Das muss rechtlich gewertet werden:
Frage: Es kann nicht sein, dass Verbraucher/Stromkunden/Bürger in so einem Fall keinerlei Rechte haben. Welche Rechtsansprüche des Netzbetreibers enden dann und welche Abwehhrechte des Verbrauchers setzen dann ein?
Frage: Wenn ich als Verbraucher die nicht Bestimmungsmäßigk des Verteilnetzes erkenne, bin ich dann berechtigt oder bin ich sogar verpflichtet, mein Hausnetz durch geeignete Maßnahmen vollständig vom Verteilnetz zu trennen?
Frage: Was sind in diesem Fall geeignete Maßnahmen. Ist das Abschalten eines Hauptschalters, der alle Phasen schaltet, geeignet und ausreichend? Muss ich zum Abschalten einen geprüften Elektroinstallateur beauftragen, oder darf ich solche Schalthandlungen selbst ausführen? Muss ich über 16, 18 oder 21 Jahre alt sein, dazu?
Frage: ist ein dreiphasiger FI-Schutzschalter, der unmittelbar an der Einspeisung wirkt, ein geeigneter Hauptschalter?
Frage: Ist die Warnung des Netzbetreibers, dass er keinen 24/7 Betrieb störungsfrei garantieren kann, ausreichend, damit ich VORAUSSCHAUEND Abwehrmaßnahmen ergreifen kann? Welche sind das? Welche Prüfungen, Zertifizierungen, Kennzeichnungen sind im VORFELD Pflicht.
Frage: Wenn durch einen Blackout Gesundheits- oder Vermögensschäden wahrscheinlich sind, bin ich dann zur Schadensminderung verpflichtet, oder greift sogar das Notwehrrecht? Wie lange vorher und ab welcher Wahrscheinlichkeit darf ich zur Notwehr geeignete Einrichtungen oder Werkzeuge vorhalten/in Betrieb nehmen?
Welche Genehmigungsverfahren sind für solche VORAB-Inbetriebnahmen verpflichtend. Und darf eine Genehmigung mit so hohen Kosten verbunden sein, dass sie den abzuwehrenden Schaden noch übersteigen?
„unveränderter CO2-Partialdruck des Ozeans“: Wenn das Wasser des Ozeans infolge Zunahme der Sonneneinstrahlung wärmer wird, verringert sich sein CO2-Gehalt infolge Ausgasung in die Luft. „extreme Systemträgheit“: Wenn unter heutigen Bedingungen die Hälfte der Hälfte des menschenerzeugten CO2 vom Ozean aufgenommen wird – die andere Hälfte ins Pflanzenwachstum kommt allerdings durch Verbrauch und Verrottung größtenteils in die Luft zurück -. erscheint es nicht so sehr träge. Langfristig würde der Ozean durch Ablagerung das CO2 mehr oder weniger restlos aus der Luft saugen, wenn nicht Vulkane und ähnliche Erdaufbrüche eingestautes wieder freigeben würden.