Welche Länder betreiben Klimaschutz?
Wetter und Klima bestimmen unser persönliches Wohlbefinden, CO2 bestimmt das Wohlbefinden unserer Industrie und unseres Wohlstands. Ohne CO2-Emissionen ist keine international wettbewerbsfähige Industrie möglich. Die Herstellung industrieller Produkte und Gebrauchsgegenstände ist unabdingbar mit anthropogener CO2-Erzeugung aus der Verbrennung von Kohle, Öl und Gas verbunden, dem gleichen CO2 wie es etwa beim Verrotten von Pflanzen im Humus gespeichert wird. CO2, mit heute etwa 0,04 Volumenprozent in der Erdatmosphäre, ist dort zwar nur ein Spurengas. CO2 wirkt zudem global erwärmend, so entstand die Hypothese von seiner Klimaschädlichkeit. Länder wie Deutschland, die diese Hypothese als real einstufen, betreiben Klimaschutz, oder genauer Dekarbonisierung durch hohe CO2-Bepreisung.
Weltweit hat freilich Klimaschutz seinen Höhepunkt überschritten. Vor der Präsidentschaft Donald Trumps waren 20 Prozent der Weltbevölkerung von Klimaschutzmaßnahmen betroffen, ohne die USA bleibt nur noch eine Minderheit von 15 Prozent übrig, vor allem in der EU, England, Japan, Australien und Kanada. 85 Prozent mit China und Indien voran nutzen uneingeschränkt preisgünstige fossile Energien. Sie setzen auf industrielles Wachstum mit der Auffassung, dass „Industrielle Entwicklung und Klimaschutz mit vernünftigen Kosten unvereinbar seien!“ Professor André Thess, Energieexperte und Institutsleiter an der Universität Stuttgart, schätzt, dass die komplette Dekarbonisierung Deutschlands bis 2045 10 Billionen Euro kosten würde (hier). Die Fachzeitschrift für Ökonomie, Frontier Economics, nennt 5 Billionen Euro im gleichen Zeitraum nur für die deutsche Energiewende (hier).
Deutschland betreibt dennoch weiter Klimaschutz und Energiewende und leidet deswegen unter den weltweit höchsten Strompreisen. Wegen Deutschlands minimalen Anteils von nur 1,5 Prozent an den weltweiten CO2-Emissionen ist sein Aufwand für Klimaschutz und Energiewende physikalisch wirkungslos. Volksbefragungen zeigen zunehmende Skepsisgegenüber Klimaschutz und Energiewende. Nur die Klimapropaganda und die sachlichen Falschaussagen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks verhindern eine noch größere Ablehnung. Er macht das anthropogene CO2 ohne Nachweise für Wetterextreme, Überschwemmungen, Dürren, bis hin zu Waldbränden, Klimaflüchtlingen und Hitzetoten verantwortlich und ängstigt damit die ahnungslose Bevölkerung. Die Schädigung der deutschen Industrie und die verlorenen Arbeitsplätze lassen allmählich die Klimafurcht schwinden und dafür die Furcht vor Verarmung durch Deindustrialisierung ansteigen. Die deutsche Politik schweigt zu all dem und bevorzugt ein unverrückbares Klima-Mantra mit Gesetzesschutz. Freie Diskussionen mit Fachexperten anderer Meinungen finden nicht statt – in den öffentlich-rechtlichen Anstalten schon gar nicht.
Dieser Beitrag verlässt nun diese erforderlichen Vorinformationen und wird von nun an nur noch die physikalischen Klimafakten und ihre Auswirkungen behandeln. Ihre Abschnitte werden sein: Der Unterschied von Wetter und Klima, Klima-Proxies, die Klimavergangenheit, Ursachen von Klimawandel, und das IPCC. Insbesondere wird dann die Hypothese von maßgeblicher Klimaschädlichkeit des anthropogenen CO2 nach heutigem Stand der Klimaforschung überprüft in den weiteren Abschnitten über den Treibhauseffekt, Extremwettervorkommen, Klimasensitivität und die interessante Frage, ob der CO2-Gehalt in Zukunft immer weiter ansteigen wird.
Der Unterschied von Wetter und Klima
Was ist überhaupt Klima? Es ist jedenfalls nicht Wetter! Die Wissenschaft definiert Klima als das mindestens 30-jährige statistische Mittel von lokalen Wetterparametern wie Temperatur, Niederschlag, Luftdruck, Extremwetterstatistik und weiteren mehr. CO2 ist kein Klimaparameter. Mindestens eine 30-jährige Periode umfassend und lokal bestimmt werden im Folgenden die maßgeblichen Eigenschaften von Klima betrachtet. Wegen der lokalen Bestimmtheit gibt es kein Globalklima, sondern nur die schon aus der Schule bekannten Klimazonen von tropisch bis polar. In allen Klimazonen und zu allen Zeiten der Erdgeschichte hat sich das Klima stets verändert. Die Naturgesetze erlauben keinen Klimastillstand. Klimaschutz, im Grunde der Wunsch nach konstantem Klima, ist ebenso absurd wie Wetterschutz. Mit Klimaschutz ist in Wirklichkeit Dekarbonisierung gemeint – im Extremfall bis hin zur Abschaffung aller anthropogenen CO2-Emissionen.
Zur Veranschaulichung von Klima im Gegensatz zu Wetter zwei folgende Beispiele: Der extrem starke Hurrikan Katrina hatte 2005 New Orleans schwer geschädigt. In den Jahrzehnten vor und nach Katrina gab es keinen weiteren Hurrikan dieser Gewalt. Katrina war daher ein Wetterereignis. Als zweites Beispiel nehmen wir einen kühlen und regnerischen Winterurlaub der Müllers im Norden Teneriffas, während ihre Bekannten im Süden der Insel Wärme und Sonne genossen. Hatten die Müllers Wetterpech? Nein, denn das Miniklima von Teneriffa-Süd unterscheidet sich deutlich vom dem in Teneriffa-Nord, weil der rund 3.700 m hohe Vulkan Teide als höchster Berg Spaniens Teneriffa-Nord und -Süd trennt.
Mit der Kenntnis von Klima im Gegensatz zum Wetter erkennt man nun die stets gleiche Methode der öffentlich-rechtlichen Sender, die Extremwetter salopp zu gefährlichen Klimaextremen umdeutet. Das funktioniert meist, weil der Unterschied zwischen Klima und Wetter immer noch zu wenig bekannt ist. Jeder von uns spürt zwar hautnah das Wetter, und Extremwetter wird stets als ungewöhnlich wahrgenommen, obwohl jeder Meteorologe bestätigt, dass die natürliche Eigenschaft des Wetters seine Ungewöhnlichkeit ist. Weil uns aber die Evolution keinen Sensor für Klimaänderungen mitgegeben hat, ist die Verwechslung von Wetterextremen mit Klimaextremen naheliegend.
Natürlich können Wetterextreme und insbesondere ungünstiges Klima für den Menschen sehr gefährlich sein. Einer der wichtigsten Faktoren bei der Entwicklung zur Zivilisation war daher der Schutz gegen Wetterunbilden durch solide Behausungen. Die Entwicklung weiterer Schutzmaßnahmen hat nie aufgehört. Musterbeispiele mit Anwendung modernster Technik sind heute die riesigen, raffiniert gesteuerten Deichsysteme Hollands gegen Sturmfluten oder die Bewaldung von Wüstenregionen in China. In Vorzeiten wurden Wetterunbilden mit dem Fehlverhalten der Menschen gegen Götter in Verbindung gebracht. Die Zeitspanne der Aufklärung von diesem Irrtum dauerte leider nicht lange. In der Moderne steht nun das Klima im Mittelpunkt der Verantwortung durch den Menschen. Die moderne Erzählung von menschgemachten Klimakatastrophen behauptet, dass das Klima nach Beginn der Industrialisierung um 1850 durch anthropogene CO2-Emissionen völlig anders und gefährlicher geworden sei als in allen Zeiten davor. Wie ist solch ein Vergleich überhaupt möglich, denn vor 1850 gab es noch gar keine systematischen Wettermessungen?
Klima-Proxies, was ist das überhaupt?
Die Klimawissenschaft ist bei langen, zurückliegenden Zeiten auf sogenannte Klima-Proxies angewiesen. Sie finden sich in Sedimenten, Stalagmiten, Eisbohrkernen, Baumringen und weiteren Quellen. Aus ihnen werden mit modernsten Analysemethoden die Klimawerte der Vergangenheit ans Licht gebracht. Ein gut bekannter Klima-Proxy ist zum Beispiel das auch in der Archäologie verwendete radioaktive Kohlenstoffisotop 14C, das mit einer Halbwertszeit von etwa 5.700 Jahren zu stabilem 14N zerfällt. 14C wird laufend durch kosmische Strahlung neu gebildet, so dass das Verhältnis von 14C zu 12C in der Atmosphäre und in Bäumen konstant bleibt. In totem Holz erneuert sich 14C aber nicht mehr, und das dadurch immer kleiner werdende Verhältnis von 14C zu 12C verrät sein Alter. Diese Radiokarbonmethode ist bis etwa 50.000 Jahre zurück ausreichend genau. Eine hier interessierende Anwendung ermittelt das Alter von ehemaligem Holz aus Bergwäldern, das heute immer wieder in schmelzenden Gletscherzungen der Alpen auftaucht. Das Alter dieser Holzfunde aus der weiten Vergangenheit und ihre Fundhöhen belegen zuverlässig, dass in 2/3 der letzten 9.000 Jahre die Alpengletscher kleiner und ihre Umgebungstemperaturen sowie die Baumgrenzen höher waren als heute. Das Thema Gletscher wird hier später noch einmal aufgegriffen.
Weiter sind die Gewichtsverhältnisse des Sauerstoffisotops 18O zum leichteren 16O und des Wasserstoffisotops Deuterium zu Wasserstoff in Gletschereis temperaturabhängig. Diese Isotope waren über Äonen hermetisch eingeschlossen und werden heute aus Eisbohrkernen von Gletschern ans Tageslicht gebracht. Sie erlauben es, die Temperatur des Niederschlags zum Zeitpunkt der Eisbildung zu bestimmen. Die Abzählung der Jahresschichten des Eisbohrkerns liefert die vergangene Zeitspanne. Schließlich ist damaliges CO2 sogar noch unverändert in den Lufteinschlüssen von Eisbohrkernen vorhanden. Solche Analysen von Eisbohrkernen in Gletschern gehören heute zu den zuverlässigsten Methoden, um Kenntnisse über die Klimavergangenheit bis viele 100.000 Jahre zurück zu erhalten. Der Rekord von Bohrprojekten in der Antarktis liegt heute bei einem 2.800 Meter langen Eisborkern, der einen lückenlosen Rückblick auf 1,2 Millionen Jahre Klimavergangenheit ermöglicht. Insbesondere über die Eiszeiten, die erst unmittelbar vor 9.000 Jahren endeten, liefern uns diese Analysemethoden die wertvollsten Klimaerkenntnisse.
Die Klimavergangenheit der Erde
Um einen Eindruck vom Klimawandel in der Klimavergangenheit zu erhalten, werden im Folgenden zwei Zeitspannen betrachtet: eine extrem lange, von einer halben Milliarde Jahren bis zu einer halben Million Jahren zurück und direkt anschließend von dieser halben Million Jahre bis heute. In der ersten langen Zeitspanne gab es so starke Klimaänderungen, dass sie insgesamt fünf Massenaussterben auslösten. Es wird vermutet, dass die Erde mehrfach eine Eiskugel ohne Leben war – ausgenommen von Resten in den Ozeanen. Das Leben hat sich dennoch immer wieder erholt, und die ausgelöschten Arten machten jedes Mal neuen Arten Platz. Die wechselnden Gase der Erdatmosphäre, die durch den veränderten Stoffwechsel der neuen Arten entstanden, waren für die Änderungen der Strahlungsbilanz und somit für den Klimawandel maßgebend mitverantwortlich. Eine ganze Reihe von Klimawandel-Ursachen in dieser langen Zeitperiode sind heute bekannt. So folgte die Temperatur einem Zyklus von etwa 150 Millionen Jahren Dauer, deren Ursache dem regelmäßigen Eintauchen der Erde in Staubzonen bei ihrem Umlauf in der Galaxis zugeschrieben wird. Der extreme Vulkanismus über Hunderttausende von Jahren im sibirischen Trapp, die Folgen der Kontinentalverschiebungen sowie die einer Supernova-Explosion und insbesondere der extreme Asteroiden-Einschlag im Golf von Mexiko vor 65 Millionen Jahren, der die Dinosaurier aussterben ließ, sind weitere bekannte Klimaursachen.
Die Temperaturen dieser langen Zeit zeigen keine gute Korrelation mit dem CO2. Der stark schwankende CO2-Gehalt der Erdatmosphäre reichte von 0,2 Prozent, das ist etwa das Fünffache der CO2-Konzentration von heute, bis 0,1 Prozent über längere Zeitphasen. Nur selten erreichte er den heutigen tiefen Wert um 0,04 Prozent und darunter. Die Zeiten, in denen beide Erdpole vereist waren, so wie sie es heute wieder sind, werden auch als Eiszeitalter bezeichnet – nicht zu verwechseln mit den uns näher liegenden kürzeren Eiszeiten, von denen gleich die Rede sein wird. Wir leben daher aktuell in einem Eiszeitalter und dort in einem lebensfreundlich warmen Zwischenglazial unmittelbar vor der nächsten Eiszeit.
Die zweite gewählte Zeitspanne von vor einer halben Million Jahren bis heute wird von vier lückenlos aufeinander folgenden Eiszeiten beherrscht, jede zwischen 90- bis 120-tausend Jahre lang. In ihren Temperaturtiefpunkten sank die CO2-Konzentration der Erdatmosphäre in gefährliche Bereiche bis auf 0,02 Prozent, denn schon wenig darunter beginnt die Photosynthese auszusetzen, und alles Leben ist dann zu Ende. Der Temperaturverlauf jeder der vier Eiszeiten war gleich und ähnelte einem Sägezahn: In etwa 90 Prozent der Eiszeitlänge wurde es langsam und mit starken zwischenzeitlichen Schwankungen immer kälter. Dann plötzlich gab es stets eine steile Erwärmung in eine neue Warmzeit von nur etwa 10.000 Jahren, die meist wärmer war als heute. Ausgrabungen fanden Relikte von Flusspferden an Rhein und Themse aus dem letzten Zwischenglazial. In 90 Prozent der gesamten letzten halben Million Jahre war es somit viel kälter als heute. Die skandinavischen Gletscher und die der Alpen waren in den Temperaturminima der Eiszeiten weit ins heutige Deutschland eingedrungen. Der durch die extreme Kälte erzwungene Rückzug europäischer Menschen in Höhlen wie der von Lascaux mit ihren berühmten 25.000 Jahre alten Felsenmalereien, lässt vermuten, dass nur noch wenige tausend Menschen im eisigen Europa existierten. Diese beeindruckenden Kunstwerke waren bis 1962 noch im Original zu sehen, danach wurde die Höhle wegen Schimmelbildung infolge steigender Besucherzahlen für immer geschlossen und in der Nähe eine Nachbildung gebaut. Die letzte Eiszeit endete vor 9.000 Jahren, und die nächste Eiszeit steht unmittelbar vor der Tür. Da es sehr langsam bis zum Temperaturtiefpunkt bergab geht, hat die moderne Menschheit wenigstens genug Vorsorgezeit.
Dies ist der erste Teil eines Vortrages, der am 1. Februar 2026 bei Kontrafunk gesendet wurde.
Teil 2: Dekarbonisierung? Eine fixe Idee
Teil 3: Dekarbonisierung – wärmer ist besser als kälter
Prof. Dr. Horst-Joachim Lüdecke ist Physiker für Strömungsmechanik und pensionierter Professor für Physik, Informatik und Operations Research der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes (HTW). Er ist Co-Autor des technischen Standardwerkes „Strömungsberechnung für Rohrsysteme“. Bereits vor seinem Ruhestand begann er, sich der Klimaforschung und Energiepolitik zu widmen. Einer größeren Öffentlichkeit wurde er bekannt als Autor der populärwissenschaftlichen Bücher „CO2 und Klimaschutz. Fakten, Irrtümer, Politik (ClimateGate)“ und „Energie und Klima. Chancen, Risiken, Mythen“.
@Ilona Grimm : Bibelfestigkeit und Grundgesetzkennntnis haben als Basis das zweite Browserfenster zum Crosscheck nebst gepflegter Kopierfunktion. Das Geheimnis meines Erfolges! Voilà: „Bundes-Klimaschutzgesetz (KSG)/§ 3 Nationale Klimaschutzziele:(1) Die Treibhausgasemissionen werden im Vergleich zum Jahr 1990 schrittweise wie folgt gemindert:1.bis zum Jahr 2030 um mindestens 65 Prozent,2.bis zum Jahr 2040 um mindestens 88 Prozent.(2) Bis zum Jahr 2045 werden die Treibhausgasemissionen so weit gemindert, dass Netto-Treibhausgasneutralität erreicht wird“.
Selbst unter der Annahme, dass es eine Klimaerwärmung gibt, ist die Reaktion der EU-Institutionen und EU-Staaten – vor allem von Dummland – idiotisch. Wie im Artikel dargestellt, 85% der Menschheit machen bei der wahnwitzigen Klimapolitik nicht mit. Falls es eine Klimaerwärmung gibt, wären die Anpassung der Infrastruktur und der Flora der richtige Weg. Allerdings ist DE nicht mehr fähig, die notwendigen Investitionen zu tätigen. ++ Bezüglich der Verantwortung für die EU/deutsche Klimapolitik wird zu gerne Ursache und Wirkung vertauscht, und zwar um abzulenken. In erster Linie verantwortlich ist die Beamten-Politiker Kaste und die Mehrheit der Wähler. Die Beamten-Politiker Kaste zahlt nicht den geringsten Preis für ihre Fehler, ebenso ein großer Teil der Wähler (u.a. der Sozialsektor). Viele Wähler sind tatsächlich nützliche Idioten, die sich selbst schaden. ++ Die Basis der Klimawende – und das war auch der Anfang – sind unzählige, total bescheuerte und aufgedunsene „Gesetze“, die durch den Bundestag (später auch Europaparlament) beschlossen wurden. Diese Gesetze wurden und werden durch den Beamtenapparat und den ÖD umgesetzt. Nachdem die staatliche Basis in Form von Gesetzen, Zwängen, aufgeblähten Behörden und wahnwitzigen Subventionen geschaffen war, sind die privaten Profiteure erschienen. Der „Staat“ hat die privaten Profiteure erschaffen, hauptsächlich durch gigantische Subventionen und staatliche Zwänge. ++ Zur Erinnerung: Das EEG wurde 2000 verabschiedet, ebenso der Ausstieg aus der Kernspaltung durch den „Atomkonsens“ (unter einer rot-grünen Regierung). ++ Besonders zu würdigen wäre die Rolle der staatlichen Forschungseinrichtungen und Universitäten: Fast ausschließlich Lobhudelei, Opportunismus, Servilität, Schmarotzertum, Lyssenkoismus und eine unfassbare Inkompetenz. Eine Inkompetenz, die im krassen Gegensatz zu den enormen Kosten dieser Institutionen steht. ++ Besonders katastrophal: Die Degeneration der EU zu einem total unfähigen Orwell’schen Monstrum.
@Donatus Kamps : So ist es, wobei dieser zutreffende Befund sehr weitreichende Folgen hat, Sie erwähnen richtig das, was man Demokratie nennt, in der Regel ohne zu wissen, was „ das“ ist. Etwas davor ansetzend beginnt es bereits mit der ratio, dem bemitleidenswerten präfrontalen Cortex, der in Schland , von einer notorisch winzigen Minderheit abgesehen, schon immer einen sehr schweren Stand gegen das von den Machthabern gekonnt genutzte limbische System hatte. Allerdings beginnt das Peilproblem ersichtlich bereits bei der massiv konditionierten Perzeption. Das ebenfalls konditionierte „ Denken“ mit seiner sehr eigenen projektiven oder eingebildeten Realität ist für jede passende Erklärung äusserst dankbar, das limbische System lechzt nach Dopamin. Das „ Klimanarrativ“ ist alles andere als der einzige Trigger. Politisch betrachtet ist wegen der insgesamt verheerenden Folgen die auch hier sehr gut zu beobachtende „ Antirechtstriggerung“, die Höhle des Biedermannes, natürlich wie alles rationalisiert, das eigentliche Problem. Selbst mit glühenden Zangen ist er, der Biedermann, nicht aus dieser Höhle, nichts anderes als ein selbst „ gewähltes“ , psychokognitives Gefängnis, nicht herauszuholen. Es genügen sehr wenige „ Begriffe“ ,um den völlig verpeilten ( West) Michel rein reflexhaft zu steuern. Er selbst glaubt natürlich anderes. Insoweit sind alle,naturgemäss etwas fordernde , Versuche der Aufklärung aller Ehren wert, aber zwecklos, zumal die dumbe Masse ohnehin völlig anderen Mechanismen folgt und der Michel sowenig Energie wie möglich mit kognitiven Prozessen verschwendet. Von den 20 % Energie für den Cortex hat er mindestens 15 für andere Einsatzorte abgezogen. Nietzsche lässt grüssen. Mit den 5 % versucht er optimiert durchzukommen. Für politische Ämter bzw deren Assistenz im Kartell reichen sie allemal.
@Ilona Grimm # Was erzählen Sie uns hier? Artikel 143a GG ist eine Übergangsvorschrift , die sich mit der Bahn befaßt. „Klima“ wird meines Wissens im GG nirgends erwähnt. Dessen Schutz kann allenfalls aus den allgemein gehaltenen Verfügungen zum „Umweltschutz“ in Artikel 20 a abgeleitet werden. Und natürlich aus dem Klimaschutzgesetz, das aber keinen Verfassungsrang innehat.
Gerne würde ich den Pflanzen auf diesem Planeten zuhören. Was würden mir all die Pflanzen, all die Gräser, Bäume und Sträuche auf der Welt erzählen, wenn sie sprechen könnten? Ist die Luft zu schmutzig? Der Regen zu sauer? Oder, von Zimmerpflanzen mal abgesehen, hat die Vegetation Angst zu verdursten? Man liest doch überall von der Ausbreitung der Wüsten. Oder fühlen sich die Pflanzen von uns Menschen benutzt? Zu Massenpflanzenhaltung degradiert? Die Schlacht der Kartoffelernte?
Mitnichten.
Betrachtet man die biologischen Strömungen mal ohne Menschen auf diesen Planeten und dreht ein wenig am Zeitrad in Richtung schneller, würde man erkennen, dass dieser Kohlenstoffzyklus (CO2 – Pflanze – Tier – CO2) eigentlich gar kein Kreislauf ist. Ähnlich wie die Versalzung der Meere immer nur in Richtung salziger abläuft, würde dieser Kohlenstoffzyklus immer weiter ausdünnen. Immer weniger Kohlenstoff, damit immer weniger Kohlendioxid in der Luft. Jeder zweite Baum, der dem Waldbrand entwischt wäre, würde umfallen und vom Erdboden auf natürliche Weise begraben und wäre dann für immer diesem Kreislauf entzogen. Mitsammt all den mühsam aus der Atmosphere entnommenen Kohlenstoff. Jener Pflanzennahrung also, die dadurch immer knapper werden würde.
Ich höre es schon, die Pflanzen auf diesem Planeten würden
„Wir haben Hunger!“ schreien.
Welch ein Segen, dass irgendwann Homo Sapiens auf der Bildfläche erschienen ist, um mit schweren Maschinen in tiefen Schächten all den für alle Zeiten dem Kreislauf entzogenem Kohlenstoff wieder ans Tageslicht zu fördern, zu verbrennen und den Pflanzen wieder als schmackhaftes CO2 zur Verfügung stellen. Manchmal wüsste man gern, wer das alles programmiert.
@Donatus Kamps
Wie recht sie eigentlich haben. Der einzige Aufklärer der Deutschen könnte eventuell Oswald Kolle gewesen sein und auch hier war es ein Fehlschlag. Der hat ja niemals von Beschneidung gesprochen oder die Ehe mit minderjährigen Mädchen für gut geheißen. Nein, er stand mehr auf Hilfsmittel von Beate Uhse und das war’s dann auch schon, mit der Aufklärung der für alle Zeit hoffnungslos verlorenen 90% der Deutschen
@Ben Salomon # Aber auch an alle Anderen hier. Der Google KI stellte ich die Frage, wie sinnhaftig denn Trumps Ausstieg aus dem Klimawahn sei. Die erste Antwort war erwartungsgemäß eine Wiedergabe dessen, was die Politik und der Mainstream so absondern. Ich konfrontierte sie mit dem Vorgehen Indiens und Chinas, diesen Kohlekraftwerks-Weltmeistern. Da lenkte die KI schon ein mit der Statistik, daß nur rd. 25% der Erdbevölkerung diesen Vorgaben folgen. Überwiegend wohlhabende, westlich geprägte Länder. Der Chat mit der KI erstreckte sich über fast eine Stunde. Das Ergebnis am Ende? Die Zielerreichung der Begrenzung einer Temperaturerhöhung sei höchst zweifelhaft. Die Menschheit habe nicht bis heute überlebt, weil sie Gesetze der Physik versucht habe auszuhebeln, sondern weil ihre wachsende Stärke ihr immer mächtigere Mittel anhand gegeben hätte, allen Herausforderungen standhalten zu können. Sie kam zu dem Schluß, daß das Verhalten Europas hinsichtlich der Klimafrage hochwahrscheinlich zum wirtschaftlichen Zusammenbruch führen werde, ohne das angestrebte Ziel erreicht zu haben. Und daß die Weltbevölkerung ebenso hochwahrscheinlich nicht an einer unbeherrschbaren Hitzekatastrophe verenden werde. # Mit allem Möglichen hatte ich gerechnet, aber nicht mit dieser Aussage. Ging ich doch davon aus, die KI sei ihren linken Erschaffern entsprechend Algorithmus-gesteuert. Ich vergewisserte mich, indem ich die KI fragte, ob sie jetzt nur mir zum Gefallen zu diesem Schluß käme. Die Antwort war, „sie könne das nicht, sie habe keine Emotionen und ihre Schlüsse zöge sie ausschließlich anhand ihr zugänglicher Zahlen“. # Was soll ich dazu noch sagen? Für mich ziehe ich den Schluß: ich werde die KI künftig alle nur möglichen Zahlen eruieren lassen. Wenn man das nicht tut, ist sie nur der dumme Papagei, in der Lage, die Headlines der Medien nachzubeten. Eine einzelne Frage und das sich „Zufriedengeben“ mit einer einzelnen Antwort, führt ins Nirwana. Da kann man gleich correctiv fragen.