Welche Länder betreiben Klimaschutz?
Wetter und Klima bestimmen unser persönliches Wohlbefinden, CO2 bestimmt das Wohlbefinden unserer Industrie und unseres Wohlstands. Ohne CO2-Emissionen ist keine international wettbewerbsfähige Industrie möglich. Die Herstellung industrieller Produkte und Gebrauchsgegenstände ist unabdingbar mit anthropogener CO2-Erzeugung aus der Verbrennung von Kohle, Öl und Gas verbunden, dem gleichen CO2 wie es etwa beim Verrotten von Pflanzen im Humus gespeichert wird. CO2, mit heute etwa 0,04 Volumenprozent in der Erdatmosphäre, ist dort zwar nur ein Spurengas. CO2 wirkt zudem global erwärmend, so entstand die Hypothese von seiner Klimaschädlichkeit. Länder wie Deutschland, die diese Hypothese als real einstufen, betreiben Klimaschutz, oder genauer Dekarbonisierung durch hohe CO2-Bepreisung.
Weltweit hat freilich Klimaschutz seinen Höhepunkt überschritten. Vor der Präsidentschaft Donald Trumps waren 20 Prozent der Weltbevölkerung von Klimaschutzmaßnahmen betroffen, ohne die USA bleibt nur noch eine Minderheit von 15 Prozent übrig, vor allem in der EU, England, Japan, Australien und Kanada. 85 Prozent mit China und Indien voran nutzen uneingeschränkt preisgünstige fossile Energien. Sie setzen auf industrielles Wachstum mit der Auffassung, dass „Industrielle Entwicklung und Klimaschutz mit vernünftigen Kosten unvereinbar seien!“ Professor André Thess, Energieexperte und Institutsleiter an der Universität Stuttgart, schätzt, dass die komplette Dekarbonisierung Deutschlands bis 2045 10 Billionen Euro kosten würde (hier). Die Fachzeitschrift für Ökonomie, Frontier Economics, nennt 5 Billionen Euro im gleichen Zeitraum nur für die deutsche Energiewende (hier).
Deutschland betreibt dennoch weiter Klimaschutz und Energiewende und leidet deswegen unter den weltweit höchsten Strompreisen. Wegen Deutschlands minimalen Anteils von nur 1,5 Prozent an den weltweiten CO2-Emissionen ist sein Aufwand für Klimaschutz und Energiewende physikalisch wirkungslos. Volksbefragungen zeigen zunehmende Skepsisgegenüber Klimaschutz und Energiewende. Nur die Klimapropaganda und die sachlichen Falschaussagen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks verhindern eine noch größere Ablehnung. Er macht das anthropogene CO2 ohne Nachweise für Wetterextreme, Überschwemmungen, Dürren, bis hin zu Waldbränden, Klimaflüchtlingen und Hitzetoten verantwortlich und ängstigt damit die ahnungslose Bevölkerung. Die Schädigung der deutschen Industrie und die verlorenen Arbeitsplätze lassen allmählich die Klimafurcht schwinden und dafür die Furcht vor Verarmung durch Deindustrialisierung ansteigen. Die deutsche Politik schweigt zu all dem und bevorzugt ein unverrückbares Klima-Mantra mit Gesetzesschutz. Freie Diskussionen mit Fachexperten anderer Meinungen finden nicht statt – in den öffentlich-rechtlichen Anstalten schon gar nicht.
Dieser Beitrag verlässt nun diese erforderlichen Vorinformationen und wird von nun an nur noch die physikalischen Klimafakten und ihre Auswirkungen behandeln. Ihre Abschnitte werden sein: Der Unterschied von Wetter und Klima, Klima-Proxies, die Klimavergangenheit, Ursachen von Klimawandel, und das IPCC. Insbesondere wird dann die Hypothese von maßgeblicher Klimaschädlichkeit des anthropogenen CO2 nach heutigem Stand der Klimaforschung überprüft in den weiteren Abschnitten über den Treibhauseffekt, Extremwettervorkommen, Klimasensitivität und die interessante Frage, ob der CO2-Gehalt in Zukunft immer weiter ansteigen wird.
Der Unterschied von Wetter und Klima
Was ist überhaupt Klima? Es ist jedenfalls nicht Wetter! Die Wissenschaft definiert Klima als das mindestens 30-jährige statistische Mittel von lokalen Wetterparametern wie Temperatur, Niederschlag, Luftdruck, Extremwetterstatistik und weiteren mehr. CO2 ist kein Klimaparameter. Mindestens eine 30-jährige Periode umfassend und lokal bestimmt werden im Folgenden die maßgeblichen Eigenschaften von Klima betrachtet. Wegen der lokalen Bestimmtheit gibt es kein Globalklima, sondern nur die schon aus der Schule bekannten Klimazonen von tropisch bis polar. In allen Klimazonen und zu allen Zeiten der Erdgeschichte hat sich das Klima stets verändert. Die Naturgesetze erlauben keinen Klimastillstand. Klimaschutz, im Grunde der Wunsch nach konstantem Klima, ist ebenso absurd wie Wetterschutz. Mit Klimaschutz ist in Wirklichkeit Dekarbonisierung gemeint – im Extremfall bis hin zur Abschaffung aller anthropogenen CO2-Emissionen.
Zur Veranschaulichung von Klima im Gegensatz zu Wetter zwei folgende Beispiele: Der extrem starke Hurrikan Katrina hatte 2005 New Orleans schwer geschädigt. In den Jahrzehnten vor und nach Katrina gab es keinen weiteren Hurrikan dieser Gewalt. Katrina war daher ein Wetterereignis. Als zweites Beispiel nehmen wir einen kühlen und regnerischen Winterurlaub der Müllers im Norden Teneriffas, während ihre Bekannten im Süden der Insel Wärme und Sonne genossen. Hatten die Müllers Wetterpech? Nein, denn das Miniklima von Teneriffa-Süd unterscheidet sich deutlich vom dem in Teneriffa-Nord, weil der rund 3.700 m hohe Vulkan Teide als höchster Berg Spaniens Teneriffa-Nord und -Süd trennt.
Mit der Kenntnis von Klima im Gegensatz zum Wetter erkennt man nun die stets gleiche Methode der öffentlich-rechtlichen Sender, die Extremwetter salopp zu gefährlichen Klimaextremen umdeutet. Das funktioniert meist, weil der Unterschied zwischen Klima und Wetter immer noch zu wenig bekannt ist. Jeder von uns spürt zwar hautnah das Wetter, und Extremwetter wird stets als ungewöhnlich wahrgenommen, obwohl jeder Meteorologe bestätigt, dass die natürliche Eigenschaft des Wetters seine Ungewöhnlichkeit ist. Weil uns aber die Evolution keinen Sensor für Klimaänderungen mitgegeben hat, ist die Verwechslung von Wetterextremen mit Klimaextremen naheliegend.
Natürlich können Wetterextreme und insbesondere ungünstiges Klima für den Menschen sehr gefährlich sein. Einer der wichtigsten Faktoren bei der Entwicklung zur Zivilisation war daher der Schutz gegen Wetterunbilden durch solide Behausungen. Die Entwicklung weiterer Schutzmaßnahmen hat nie aufgehört. Musterbeispiele mit Anwendung modernster Technik sind heute die riesigen, raffiniert gesteuerten Deichsysteme Hollands gegen Sturmfluten oder die Bewaldung von Wüstenregionen in China. In Vorzeiten wurden Wetterunbilden mit dem Fehlverhalten der Menschen gegen Götter in Verbindung gebracht. Die Zeitspanne der Aufklärung von diesem Irrtum dauerte leider nicht lange. In der Moderne steht nun das Klima im Mittelpunkt der Verantwortung durch den Menschen. Die moderne Erzählung von menschgemachten Klimakatastrophen behauptet, dass das Klima nach Beginn der Industrialisierung um 1850 durch anthropogene CO2-Emissionen völlig anders und gefährlicher geworden sei als in allen Zeiten davor. Wie ist solch ein Vergleich überhaupt möglich, denn vor 1850 gab es noch gar keine systematischen Wettermessungen?
Klima-Proxies, was ist das überhaupt?
Die Klimawissenschaft ist bei langen, zurückliegenden Zeiten auf sogenannte Klima-Proxies angewiesen. Sie finden sich in Sedimenten, Stalagmiten, Eisbohrkernen, Baumringen und weiteren Quellen. Aus ihnen werden mit modernsten Analysemethoden die Klimawerte der Vergangenheit ans Licht gebracht. Ein gut bekannter Klima-Proxy ist zum Beispiel das auch in der Archäologie verwendete radioaktive Kohlenstoffisotop 14C, das mit einer Halbwertszeit von etwa 5.700 Jahren zu stabilem 14N zerfällt. 14C wird laufend durch kosmische Strahlung neu gebildet, so dass das Verhältnis von 14C zu 12C in der Atmosphäre und in Bäumen konstant bleibt. In totem Holz erneuert sich 14C aber nicht mehr, und das dadurch immer kleiner werdende Verhältnis von 14C zu 12C verrät sein Alter. Diese Radiokarbonmethode ist bis etwa 50.000 Jahre zurück ausreichend genau. Eine hier interessierende Anwendung ermittelt das Alter von ehemaligem Holz aus Bergwäldern, das heute immer wieder in schmelzenden Gletscherzungen der Alpen auftaucht. Das Alter dieser Holzfunde aus der weiten Vergangenheit und ihre Fundhöhen belegen zuverlässig, dass in 2/3 der letzten 9.000 Jahre die Alpengletscher kleiner und ihre Umgebungstemperaturen sowie die Baumgrenzen höher waren als heute. Das Thema Gletscher wird hier später noch einmal aufgegriffen.
Weiter sind die Gewichtsverhältnisse des Sauerstoffisotops 18O zum leichteren 16O und des Wasserstoffisotops Deuterium zu Wasserstoff in Gletschereis temperaturabhängig. Diese Isotope waren über Äonen hermetisch eingeschlossen und werden heute aus Eisbohrkernen von Gletschern ans Tageslicht gebracht. Sie erlauben es, die Temperatur des Niederschlags zum Zeitpunkt der Eisbildung zu bestimmen. Die Abzählung der Jahresschichten des Eisbohrkerns liefert die vergangene Zeitspanne. Schließlich ist damaliges CO2 sogar noch unverändert in den Lufteinschlüssen von Eisbohrkernen vorhanden. Solche Analysen von Eisbohrkernen in Gletschern gehören heute zu den zuverlässigsten Methoden, um Kenntnisse über die Klimavergangenheit bis viele 100.000 Jahre zurück zu erhalten. Der Rekord von Bohrprojekten in der Antarktis liegt heute bei einem 2.800 Meter langen Eisborkern, der einen lückenlosen Rückblick auf 1,2 Millionen Jahre Klimavergangenheit ermöglicht. Insbesondere über die Eiszeiten, die erst unmittelbar vor 9.000 Jahren endeten, liefern uns diese Analysemethoden die wertvollsten Klimaerkenntnisse.
Die Klimavergangenheit der Erde
Um einen Eindruck vom Klimawandel in der Klimavergangenheit zu erhalten, werden im Folgenden zwei Zeitspannen betrachtet: eine extrem lange, von einer halben Milliarde Jahren bis zu einer halben Million Jahren zurück und direkt anschließend von dieser halben Million Jahre bis heute. In der ersten langen Zeitspanne gab es so starke Klimaänderungen, dass sie insgesamt fünf Massenaussterben auslösten. Es wird vermutet, dass die Erde mehrfach eine Eiskugel ohne Leben war – ausgenommen von Resten in den Ozeanen. Das Leben hat sich dennoch immer wieder erholt, und die ausgelöschten Arten machten jedes Mal neuen Arten Platz. Die wechselnden Gase der Erdatmosphäre, die durch den veränderten Stoffwechsel der neuen Arten entstanden, waren für die Änderungen der Strahlungsbilanz und somit für den Klimawandel maßgebend mitverantwortlich. Eine ganze Reihe von Klimawandel-Ursachen in dieser langen Zeitperiode sind heute bekannt. So folgte die Temperatur einem Zyklus von etwa 150 Millionen Jahren Dauer, deren Ursache dem regelmäßigen Eintauchen der Erde in Staubzonen bei ihrem Umlauf in der Galaxis zugeschrieben wird. Der extreme Vulkanismus über Hunderttausende von Jahren im sibirischen Trapp, die Folgen der Kontinentalverschiebungen sowie die einer Supernova-Explosion und insbesondere der extreme Asteroiden-Einschlag im Golf von Mexiko vor 65 Millionen Jahren, der die Dinosaurier aussterben ließ, sind weitere bekannte Klimaursachen.
Die Temperaturen dieser langen Zeit zeigen keine gute Korrelation mit dem CO2. Der stark schwankende CO2-Gehalt der Erdatmosphäre reichte von 0,2 Prozent, das ist etwa das Fünffache der CO2-Konzentration von heute, bis 0,1 Prozent über längere Zeitphasen. Nur selten erreichte er den heutigen tiefen Wert um 0,04 Prozent und darunter. Die Zeiten, in denen beide Erdpole vereist waren, so wie sie es heute wieder sind, werden auch als Eiszeitalter bezeichnet – nicht zu verwechseln mit den uns näher liegenden kürzeren Eiszeiten, von denen gleich die Rede sein wird. Wir leben daher aktuell in einem Eiszeitalter und dort in einem lebensfreundlich warmen Zwischenglazial unmittelbar vor der nächsten Eiszeit.
Die zweite gewählte Zeitspanne von vor einer halben Million Jahren bis heute wird von vier lückenlos aufeinander folgenden Eiszeiten beherrscht, jede zwischen 90- bis 120-tausend Jahre lang. In ihren Temperaturtiefpunkten sank die CO2-Konzentration der Erdatmosphäre in gefährliche Bereiche bis auf 0,02 Prozent, denn schon wenig darunter beginnt die Photosynthese auszusetzen, und alles Leben ist dann zu Ende. Der Temperaturverlauf jeder der vier Eiszeiten war gleich und ähnelte einem Sägezahn: In etwa 90 Prozent der Eiszeitlänge wurde es langsam und mit starken zwischenzeitlichen Schwankungen immer kälter. Dann plötzlich gab es stets eine steile Erwärmung in eine neue Warmzeit von nur etwa 10.000 Jahren, die meist wärmer war als heute. Ausgrabungen fanden Relikte von Flusspferden an Rhein und Themse aus dem letzten Zwischenglazial. In 90 Prozent der gesamten letzten halben Million Jahre war es somit viel kälter als heute. Die skandinavischen Gletscher und die der Alpen waren in den Temperaturminima der Eiszeiten weit ins heutige Deutschland eingedrungen. Der durch die extreme Kälte erzwungene Rückzug europäischer Menschen in Höhlen wie der von Lascaux mit ihren berühmten 25.000 Jahre alten Felsenmalereien, lässt vermuten, dass nur noch wenige tausend Menschen im eisigen Europa existierten. Diese beeindruckenden Kunstwerke waren bis 1962 noch im Original zu sehen, danach wurde die Höhle wegen Schimmelbildung infolge steigender Besucherzahlen für immer geschlossen und in der Nähe eine Nachbildung gebaut. Die letzte Eiszeit endete vor 9.000 Jahren, und die nächste Eiszeit steht unmittelbar vor der Tür. Da es sehr langsam bis zum Temperaturtiefpunkt bergab geht, hat die moderne Menschheit wenigstens genug Vorsorgezeit.
Dies ist der erste Teil eines Vortrages, der am 1. Februar 2026 bei Kontrafunk gesendet wurde.
Teil 2: Dekarbonisierung? Eine fixe Idee
Teil 3: Dekarbonisierung – wärmer ist besser als kälter
Prof. Dr. Horst-Joachim Lüdecke ist Physiker für Strömungsmechanik und pensionierter Professor für Physik, Informatik und Operations Research der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes (HTW). Er ist Co-Autor des technischen Standardwerkes „Strömungsberechnung für Rohrsysteme“. Bereits vor seinem Ruhestand begann er, sich der Klimaforschung und Energiepolitik zu widmen. Einer größeren Öffentlichkeit wurde er bekannt als Autor der populärwissenschaftlichen Bücher „CO2 und Klimaschutz. Fakten, Irrtümer, Politik (ClimateGate)“ und „Energie und Klima. Chancen, Risiken, Mythen“.
Herzlichen Dank für diese erhellende Darstellung. Jede fundierte Beschreibung was wirklich geschah und geschieht ist wichtig. Es wird von unseren Politikern zu viel gelogen. Die Lügen sind trotz offensichtlicher inhaltlicher Leere Grundlagen verfassungsrechtlicher und politisch-gesellschaftlicher Erzählungen („narrativ“ hat im Englischen einen anderen Kern als man den Menschen im Klimazusammenhang vermitteln will – das Wort ist für sich eine Reklamation von Wahrheit). Narrativ ist dann ein Euphemismus für Märchen. Man presst aus den Steuerzahlern Geld; und die Klimamafia verdient sich dumm und dämlich. Darauf hinzuweisen ist verdienstvoll genug. Die QM beschäftigen sich leider damit immer noch falsch; auch wenn die FAZ heute wieder ein klein wenig Einsicht zeigt.
Auf eine Ungenauigkeit sei hingewiesen: Die Aussage, „insbesondere der extreme Asteroiden-Einschlag im Golf von Mexiko vor 65 Millionen Jahren, der die Dinosaurier aussterben ließ, sind weitere bekannte Klimaursachen“, ist widerlegt. Auf einer einschlägigen Seite der NASA ist schon vor Jahren überzeugend begründet, dass es den behaupteten Asteroiden für den Golf von Amerika nicht gegeben haben kann. Die NASA hat die Bahn des mutmaßlichen Asteroiden zurückgerechnet. Er müsste demnach sich in einem Trümmercluster befunden haben, der sich tatsächlich noch immer im All bewegt. Dieser Cluster müsste aufgrund unveränderlicher Gesetzmäßigkeiten der Gravitation in sich und dem Umfeld ganz anders formiert sein als er es ist. Niemand hat dieser Auffassung der NASA bis heute überzeugend widersprochen. Also Vorsicht mit allen Argumenten.
War übrigens IRONISCH gemeint „ 97.25% der Wissenschaftler … Klimawandel menschengemacht “ – DER amerikanische Autor hat tatsächlich -so ähnlich- auch noch die 100tel auswiesen und ALLE MSM haben das SO abgedruckt …
Ergänzend zu Einstein, Claes Johnson (Professor für Angewandte Mathematik) beschreibt in seinem Buch „Dr Faustus of Modern Physics“ Folgendes, „Einstein: “Die Ikone der modernen Physik„
Die Beziehung zwischen der modernen Physik und Albert Einstein kann wie folgt zusammengefasst werden: Einstein initiierte die Entwicklung der modernen Physik als (inkompatible) Kombination von Quantenmechanik und Relativitätstheorie, als Patentangestellter im Alter von 25 Jahren. Die Physik-Community nutzte Einstein als Ikone der modernen Physik und beurteilte ihn im Alter von 45 Jahren senil zu sein und nicht verstehen zu können, welche Aladdin-Lampe er berührt hatte. Dies ist eine klassische griechische Tragödie, deren Erfolg untrennbar mit dem Scheitern verbunden ist und deren Scheitern letztendlich das Spiel ausmacht. Es ist eine wahre Geschichte über einen Doktor Faustus, der seine junge Seele an Luzifer den Teufel verkauft, um Zugang zur Magie der Wissenschaft zu erhalten, und den Preis dafür zahlt, der Hölle bereits auf dieser Welt gegenüberzutreten, wenn die Wissenschaft, die er am meisten schätzt im Leben von ihm genommen wurde.“ Der QM-Mitbegründer Erwin Schrödinger (1887 – 1961) bemerkte rückblickend: „Ich wende mich nicht gegen ein paar spezielle Aussagen der heutigen Quantenphysik (1950er Jahre), ich wende mich sozusagen gegen die gesamte Quantenphysik, ich wende mich gegen ihre grundlegenden Ansichten, die vor 25 Jahren geprägt wurden, als Max Born seine Wahrscheinlichkeitsinterpretation vorlegte, die von fast allen akzeptiert wurde.“ …Hätte ich gewusst, dass wir diesen verdammten Quantensprung nicht loswerden, hätte ich mich nie auf dieses Geschäft eingelassen! Bei Interesse, mehr zum Thema: Suchstring: „Dirk Freyling Denkmodellanatomien“ googeln…
Ilona Grimm, Einstein ist kein gutes Beispiel: Es war Albert Einstein (1879 – 1955), der die Quantenmechanik „schon früh“ – nachvollziehbar argumentativ begründet – als unbrauchbar identifizierte:…„die ψ-Funktion ist als Beschreibung nicht eines Einzelsystems, sondern einer Systemgemeinschaft aufzufassen. Roh ausgesprochen lautet dies Ergebnis: Im Rahmen der statistischen Interpretation gibt es keine vollständige Beschreibung des Einzelsystems. Vorsichtig kann man so sagen: Der Versuch, die quantentheoretische Beschreibung der individuellen Systeme aufzufassen, führt zu unnatürlichen theoretischen Interpretationen, die sofort unnötig werden, wenn man die Auffassung akzeptiert, daß die Beschreibung sich auf die Systemgesamtheit und nicht auf das Einzelsystem bezieht. Es wird dann der ganze Eiertanz zur Vermeidung des ‚Physikalisch-Realen‘ überflüssig. Es gibt jedoch einen einfachen physiologischen Grund dafür, warum diese naheliegende Interpretation vermieden wird. Wenn nämlich die statistische Quantentheorie das Einzelsystem 〈und seinen zeitlichen Ablauf〉 nicht vollständig zu beschreiben vorgibt, dann erscheint es unvermeidlich, anderweitig nach einer vollständigen Beschreibung des Einzelsystems zu suchen, dabei wäre von vornherein klar, daß die Elemente einer solchen Beschreibung innerhalb des Begriffsschemas der statistischen Quantentheorie nicht enthalten wäre. Damit würde man zugeben, dass dieses Schema im Prinzip nicht als Basis der theoretischen Physik dienen könne. Die statistische Theorie würde – im Fall des Gelingens solcher Bemühungen – im Rahmen der zukünftigen Physik eine einigermaßen analoge Stellung einnehmen wie die statistische Mechanik im Rahmen der klassischen Mechanik.“
Einsteins unschlagbare Argumente wurden und werden bis heute „schlicht“ ignoriert. Einsteins kritische Äußerungen, insbesondere zur Quantenmechanik, führten letztendlich zu seiner Isolation. Er war zwar später ein „Medienstar“ aber wissenschaftlich ohne weitere Bedeutung.
@Bernhard Freiling, sorry, habe mich vertippt, es ist Artikel 143h und die Aufnahme ins GG wurde mit Bundesgesetzblatt vom 24. März 2025 bekannt gegeben!
Der veröffentlichte Text lautet:
>>> Nach Artikel 143g wird folgender Artikel 143h eingefügt:
(1) Der Bund kann ein Sondervermögen mit eigener Kreditermächtigung für zusätzliche Investitionen in die Infrastruktur und für zusätzliche Investitionen ♦zur Erreichung der Klimaneutralität bis zum Jahr 2045♦ mit einem Volumen von bis zu 500 Milliarden Euro errichten. […]<<<
Man tarnt die Aufnahme ins GG mit dem „Sondervermögen“.
Es ist völlig egal, ob D seinen CO²-Ausstoß mit Billionenaufwand auf 0 setzt oder nicht. Die gebärfreudigen Frauen Afrikas, Asiens und Südamerikas setzen bis 2100 zu den gegenwärtigen 8 Milliarden zwei weitere Milliarden Menschen auf die Welt. Diese machen nicht nur die Wälder, also CO²-Senken, für landwirtschaftliche Nutzung platt, sondern decken hauptsächlich über Kohlekraftwerke, die das CO² erhöhen, ihren Energiebedarf. Mit der Abnahme der Anzahl der Menschen ab 2100 nehmen die Kriege und Bürgerkriege ab, wachsen die Wälder und andere Lebensräume für andere Arten, und sinkt ganz ohne Billionen, die ausgestoßene CO²-Menge. Und die wachsenden Wälder nehmen mehr CO² auf.
Der Versuch, etwas Rationalität in die Diskussion einzubringen ist lobenswert. Jedoch hilft keine Diskussion über einen Sachverhalt, denn im Hintergrund wirken Strategien. Diese wiederum reichen weit über die Klima- Strategie hinaus, schon dadurch, daß es sich um eine Vielzahl weiterer Ansätze handelt, die Wahrnehmung von Realität zu lenken. Es ist ein Kampf um das Denken der Menschen, was deren Handeln bestimmt. Darum geht es. Einige Instrumente sind erkennbar: Desinformation, Zensur, Unterdrückung, Ängste verbreiten, Medien als Transportmittel: ebenfalls bekannt. Das wäre dann der Grund, warum entgegen aller bisherigen auch rechtlichen Gepflogenheiten gegen Opposition vorgegangen wird.