Stefan Frank: Herr Bruttel, bitte erzählen Sie uns etwas über Ihren wissenschaftlichen Hintergrund und ob Sie beim Thema Gain-of-Function-(GoF)-Forschung – bei der Viren im Labor gezielt für Menschen gefährlicher gemacht werden – Interessenskonflikte haben.
Valentin Bruttel: Ich habe Biomedizin und Molekularmedizin studiert, im Bereich Immunologie und Molekularbiologie promoviert und bin im Beirat des Vereins Biosafety Now!, der sich für Laborsicherheit einsetzt. Ich war nie an Versuchen mit potenziell gefährlichen Viren beteiligt, habe nie Gelder von Institutionen erhalten, die solche Versuche finanzieren, und habe keinerlei Verbindungen nach Wuhan. Ich würde daher sagen, dass ich bei diesem Thema keine Interessenskonflikte habe. Alle Antworten hier sind meine private Einschätzung, nicht die meiner Arbeitgeber. Und weil akut die Gefahr besteht, dass einige meiner Kollegen eine weitere Pandemie verursachen werden, werde ich radikal ehrlich antworten – ohne Worthülsen oder Relativierungen. Das kann ungewohnt direkt wirken, zumal meiner Einschätzung nach zu kaum einem Thema der letzten 80 Jahre über große, offizielle Kanäle ein vergleichbares Ausmaß an Desinformation verbreitet wurde.
SF: Bundeskanzlerin Angela Merkel wurde im Dezember für ihre Rolle während der Corona-Pandemie ausgezeichnet. Und das, obwohl inzwischen bekannt wurde, dass Erkenntnisse des Bundesnachrichtendienstes über einen wahrscheinlichen Laborursprung des Virus jahrelang nicht öffentlich gemacht wurden. Wie bewerten Sie das?
VB: Diese Pandemie wäre – wie der Reaktorunfall von Tschernobyl – meiner Meinung nach komplett vermeidbar gewesen. Katastrophen dieses Ausmaßes entstehen immer durch Versagen auf vielen Ebenen. Um zu verstehen, welche Teilschuld Politiker wie Frau Merkel tragen, und warum sie deshalb wahrscheinlich alles tun, um eine wirkliche Aufarbeitung zu verhindern, müssen wir etwas früher anfangen.
Synthetische Viren sind eine noch sehr neue Gefahr: Erst seit etwa 25 Jahren können Viren im Labor komplett neu generiert werden, und erst seit etwa 15 Jahren begann man, Viren gezielt ansteckender oder tödlicher zu machen. Einen Aufschrei gab es, als Virologen um Prof. Yoshihiro Kawaoka in den USA sowie Prof. Ron Fouchier in Europa hochgefährliche Vogelgrippeviren (mit circa 60 Prozent Letalität, aber geringer Übertragbarkeit) so veränderten, dass sie über die Luft übertragbar wurden. 2015 warnten Wissenschaftler wie Richard Ebright und Simon Wain-Hobson, solche Gain-of-Function-Experimente könnten völlig unberechenbare Folgen haben, und forderten Verbote. US-Präsident Barack Obama untersagte damals etwa die Förderung solcher Experimente – in Deutschland wurden sie weiter gefördert.
In Deutschland lobbyierten Virologen wie Christian Drosten mit Beiträgen, in denen sie forderten Wir müssen die Risiken aushalten in wichtigen Zeitungen für gefährliche Gain-of-Function-Forschung und sprachen sich – etwa über Scientists for Science – gegen Verbote bestimmter Experimente aus. Es flossen Millionen an Fördergeldern in gefährliche Projekte, aber auch in Kooperationen mit Virologen in Wuhan. Ein Konsortium um Drosten erhielt zudem Gelder für fragwürdige Gain-of-Function-Versuche, bei denen wohl hochgefährliche MERS-Coronaviren manipuliert wurden.
„Die Öffentlichkeit blieb über die Erkenntnisse des BND im Dunkeln.“
SF: Und dann – wohl schon 2020 – erfuhr Bundeskanzlerin Merkel vom Bundesnachrichtendienst, dass dieses Virus höchstwahrscheinlich aus einem Labor stammt.
VB: Was der BND genau fand, wissen wir nicht: Die Unterlagen bleiben geheim, mein Eindruck ist, dass deutsche Politiker hier lieber weitere Laborpandemien als das Bekanntwerden eigener Fehler riskieren. Wir wissen aber dank investigativer Journalisten in den USA sehr genau, welche Hinweise zum Beispiel der US-Militärgeheimdienst 2020 kannte. Einer der klarsten war eine eingesetzte Schnittstelle für eine Proteinschere namens Furin im Stachelprotein von SARS-CoV-2. Diese ermöglicht dem Virus unter anderem, auch Nervenzellen befallen zu können. Solche Experimente zur Manipulation der „proteolytischen Aktivierung“ gab es immer wieder, unter anderem auch bei einem Projekt unter der Leitung von Herrn Drosten – allerdings ging es in Berlin um das wesentlich tödlichere MERS-Virus.
Diese Furinspaltstelle, die zuvor in über tausend SARS-verwandten Viren – abgesehen von einem Einbau im Labor – noch nie beobachtet worden war, wirkt präzise eingesetzt. Doch statt sich von unabhängigen Experten beraten zu lassen, traf sich die Bundeskanzlerin inoffiziell, ohne Protokolle, immer wieder ausgerechnet mit dem Virologen mit den wahrscheinlich größten Interessenskonflikten in Deutschland: mit Drosten. Statt Objektivität und Transparenz entstand Geklüngel und Intransparenz.
SF: Die Öffentlichkeit blieb über die Erkenntnisse des BND im Dunkeln. Stattdessen wurden alternative Geschichten über den Ursprung verbreitet.
VB: Ja, mal sollten Fledermäuse, mal Pangoline, mal Marderhunde der Zwischenwirt gewesen sein – obwohl nie auch nur ein infiziertes Tier gefunden wurde. Ein Laborursprung? Das sei eine Verschwörungstheorie, hieß es.
SF: Das erinnert an das, was Steve Bannons einmal „Flood the zone with shit“ nannte: eine Flut von Behauptungen, um Gegner zu überfordern und die Debatte zu dominieren.
VB: Ja, dabei wäre die Ursprungsfrage wahrscheinlich auch für die persönliche Risikoabwägung vieler Bürger relevant gewesen: Bei einem künstlich an den Menschen adaptierten Virus wie SARS-CoV-2 können zum Beispiel vulnerable Familienmitglieder leichter angesteckt werden als bei einem zoonotischen Virus, das direkt nach dem Übergang auf den Menschen oft weniger infektiös ist.
SF: Bundeskanzlerin Merkel lieferte hier, vorsichtig ausgedrückt, keine Orientierung.
VB: Nein. Statt die BND-Berichte zu teilen und der Flut an Desinformation entgegenzutreten, machte die Merkel-Regierung mit und behauptete auch 2021 noch, COVID-19 sei zoonotisch. Außerdem versagte die Merkel-Regierung katastrophal bei der Zusammenstellung der WHO-Untersuchungskommission zum Ursprung von SARS-CoV-2. Dazu ein paar Hintergründe: Das US-Förderverbot für gefährliche Gain-of-Function-Versuche gefiel vielen US-Wissenschaftlern nicht. Wie Drosten vertrat auch Anthony Fauci, Leiter des National Institute of Allergy and Infectious Diseases (NIAID), die Meinung, diese Experimente seien „das Risiko wert“. In der Folge wurde der Begriff Gain-of-Function aufgeweicht, bis nur noch wenige Viren unter das Förderverbot fielen, und gefährliche Experimente wurden nach China ausgelagert.
NIAID-Fördermittel liefen vor allem über die von Peter Daszak geleitete EcoHealth Alliance an das Labor von Shi Zhengli am Wuhan Institute of Virology (WIV). Mit den Geldern wurden zum Beispiel Rezeptoren von Fledermaus-Coronaviren in chimäre MERS-ähnliche Viren eingebaut oder chimäre Fledermauscoronaviren erzeugt, bei denen die Rezeptorbindedomäne – der Teil des Stachelproteins, der mit dem menschlichen Rezeptor interagiert – in ein Laborvirus des WIV eingebaut wurde. Hochriskante Experimente.
Und wer wurde von der WHO als Leiter der Untersuchungskommission zum Ursprung dieser Pandemie eingesetzt? Genau dieser Peter Daszak. Das war in etwa so, als hätte man 2015 Martin Winterkorn beauftragt, die Abgasmanipulationen bei VW zu untersuchen. Auch andere Kommissionsmitglieder wie Frau Koopmans aus den Niederlanden hatten direkt mit Daszak zusammengearbeitet; zudem war die Kommission zur Hälfte mit Chinesen besetzt. Merkel hätte eine solche Zusammensetzung niemals akzeptieren dürfen.
Hinzu kamen die Selbstbereicherung von Unionspolitikern durch Maskendeals und teilweise groteske Maßnahmen, etwa das Verbot, auf Parkbänken zu sitzen. Jeder kann eine Auszeichnung solchen Verhaltens selbst bewerten. Mir persönlich macht es Angst, dass Politiker, die die fahrlässige Tötung von zehntausenden Deutschen in einem solchen Ausmaß mit vertuscht haben, nun genau dafür Preise bekommen. Historisch gesehen war es immer ein sehr schlechtes Zeichen, wenn die Eliten eines Landes Integrität, Gespür für Wahrheit, Verantwortung und das Verständnis von Auswirkungen von Politik auf die Lebensrealität der Bevölkerung verloren haben.
Die Labortheorie als Verschwörungstheorie gebrandmarkt
SF: Im Wissenschaftsbetrieb sollte die Forderung nach einer Ursachenuntersuchung – gerade bei einer so folgenreichen Frage – nicht nur legitim, sondern selbstverständlich sein.
VB: Auf jeden Fall. Und unabhängige Wissenschaftler, zum Beispiel aus dem Recherchenetzwerk DRASTIC, haben mit minimalen Mitteln enorm zur Aufarbeitung beigetragen. Dank ihnen und dank mutigen Whistleblowern wissen wir, dass Peter Daszak gemeinsam mit Shi Zhengli vom Wuhan Institute of Virology (WIV) im Jahr 2018 einen Forschungsantrag eingereicht hatte, der Pläne für genau jene Veränderungen an Fledermaus-Coronaviren beschrieb, die wir in SARS-CoV-2 finden können, zum Beispiel für den Einbau von Furinspaltstellen an genau dieser Position. Dieser Antrag wurde von allen beteiligten Universitäten und Wissenschaftlern geheim gehalten.
Durch einen – auch von Mitgliedern von Biosafety Now begleiteten – Untersuchungsausschuss in den USA kennen wir zudem E-Mails, die eine frühe Abstimmung des Ursprungsnarrativs zwischen Daszak, der WHO und unter anderem Drosten belegen. Ein Lancet-Artikel, der die Laborthese als Verschwörungstheorie brandmarkte, sollte verhindern, dass auch Wissenschaftler in den USA eine Untersuchung fordern.
SF: Es gab diese berüchtigte Telefonkonferenz am 1. Februar 2020, einberufen von Jeremy Farrar, Anthony Fauci und Francis Collins, an der zahlreiche internationale Virologen teilnahmen. Wenige Tage später hieß es dann, die Labortheorie sei eine „Verschwörungstheorie“.
VB: Richtig. Diese Telefonkonferenz wurde auch in den Medien mehrfach erwähnt – leider oft ohne entscheidende Hintergründe. Dort wurde der Grundstein für die meistgelesene Veröffentlichung zum Ursprungsthema gelegt, „The proximal origin of SARS-CoV-2“ („Der wahrscheinliche Ursprung von SARS-CoV-2“). Der Artikel behauptete, SARS-CoV-2 sei „kein Laborvirus und nicht gezielt manipuliert“. Wir wissen heute aus Chatverläufen, dass auch die Autoren selbst einen Laborunfall für viel wahrscheinlicher hielten.
SF: Sie meinen, dass fünf Professoren außerhalb Chinas in einer der renommiertesten Fachzeitschriften bewusst das Gegenteil publizierten von dem, was sie für wahr hielten?
VB: Ja – sinngemäß fast genau das Gegenteil dessen, was sie untereinander schrieben. Das war für mich vor wenigen Jahren unvorstellbar. Um zu verstehen, wie es zu dieser – aus meiner Sicht – größten Täuschung der Öffentlichkeit in der modernen Wissenschaftsgeschichte kam, muss man erneut etwas früher ansetzen. US Right to Know hat dazu eine übersichtliche Zeitschiene veröffentlicht, inklusive Quellen.
Jeremy Farrar leitete damals den Wellcome Trust, der in Laos – nahe dem Fundort des nächsten natürlichen Verwandten von SARS-CoV-2 – ein Zentrum betrieb, in dem wiederholt Fledermausviren gesammelt wurden. Auch Peter Daszak ließ in Laos Viren sammeln und zu Shi Zhengli ins 1.500 Kilometer entfernte Wuhan bringen.
Ab dem 20. Januar erhielt Farrar E-Mails, aus denen klar wurde, dass der Ausbruch in Wuhan vermutlich zur Pandemie wird. Am 24. Januar veröffentlichte Shi Zhengli vom WIV das Genom von SARS-CoV-2 zusammen mit dem nahe verwandten Virus RaTG13 – damit wurde sofort sichtbar, dass SARS-CoV-2 eine präzise eingesetzte Furinspaltstelle enthält. Am 27. Januar beschaffte sich Farrar ein Wegwerfhandy. Am selben Tag schrieb Daszak an Faucis rechte Hand, David Morens, eine E-Mail, die Fauci daran erinnerte: „Das NIAID finanzierte in den letzten fünf Jahren die Coronavirus-Forschung. Zu den Kooperationspartnern gehören das Wuhan Institute of Virology (das derzeit am nCoV arbeitet) sowie Ralph Baric.“
„Du wirst Aufgaben bekommen, die Du erledigen musst.“
SF: Baric ist der Experte für synthetische Viren.
VB: Ja, er hatte mit als erster allein basierend auf der Genomsequenz künstlich Coronaviren hergestellt, und später mit die ersten chimären Viren. Am 29. Januar hielt Kristian Andersen, der spätere Erstautor von „Proximal Origin“, via Zoom einen Vortrag, in dem er auf die unnatürlich gut an den Menschen angepasste Rezeptorbindedomäne und die in diesen Viren noch nie aufgetauchte Furinspaltstelle hinwies – beides Punkte, die in Arbeiten von Shi Zhengli und Ralph Baric zuvor manipuliert worden waren.
Farrar kontaktierte daraufhin sofort Fauci: Fauci wusste nun, dass seine Organisation Arbeiten am WIV finanziert hatte und dass renommierte Virologen SARS-CoV-2 wegen labortypischer Veränderungen für synthetisch hielten. Also luden Fauci und Farrar am 31. Januar zu jener Telefonkonferenz – Farrar lud zusätzlich die bekannten GoF-Befürworter Drosten und Fouchier ein, außerdem Marion Koopmans, Fouchiers Chefin, die ebenfalls Gelder von der EcoHealth Alliance erhalten hatte.
Am 1. Februar schrieb Fauci einem Assistenten eine E-Mail mit einer NIAID-finanzierten GoF-Publikation von Shi Zhengli und Baric im Anhang: „Wir müssen heute Morgen sprechen. Du wirst Aufgaben bekommen, die Du erledigen musst.“ Fauci hinterlässt im Gegensatz zu den Virologen aber sonst kaum schriftliche Hinweise.
In der Telefonkonferenz stellte Andersen seine Daten und Befürchtungen vor, SARS-CoV-2 sei manipuliert. Fouchier und Drosten hielten dagegen. Währenddessen chattete Andersen mit einigen späteren Proximal-Origin-Autoren. Es fiel der Begriff „Big Ask“. Kurz danach eröffnete Andersen einen neuen Chatroom: „project-wuhan-engineering“. Über Drosten und Fouchier schrieb Andersen, sie seien „viel zu befangen, um dieses Thema objektiv bewerten zu können“. Im Chat wiederholten die Autoren danach weiterhin, ein Laborursprung sei sehr wahrscheinlich.
Trotzdem wurde anschließend ein erster, in der Ursprungsfrage noch nicht völlig eindeutiger Entwurf beziehungsweise eine Zusammenfassung an die Teilnehmer verschickt. Drosten beschwerte sich per E-Mail: „Sind wir nicht zusammengekommen, um eine bestimmte Theorie in Frage zu stellen und sie, wenn möglich, fallenzulassen?“ Das klingt für mich nicht nach einer möglichst objektiven Bewertung der Faktenlage. Drosten merkte außerdem an, man solle am Anfang weitere Quellenangaben einfügen. Später behauptete er in einer eidesstattlichen Versicherung, er sei nicht an der Entstehung beteiligt gewesen und habe den Artikel vor Veröffentlichung nicht gekannt.
Auch Farrar forderte Textverschärfungen und kontaktierte Fachzeitschriften, um die Veröffentlichung zu beschleunigen. All diese Beteiligungen blieben im Artikel entgegen aller wissenschaftlichen Richtlinien unerwähnt. Farrar ist heute Chefwissenschaftler der WHO.
SF: Welche Interessen stehen Ihrer Ansicht nach hinter dieser gefährlichen Gain-of-Function-Forschung?
VB: Offiziell lautet die Begründung, man müsse das Gefahrenpotenzial natürlicher Viren besser einschätzen können: Man bringe Viren ins Labor, verändere sie geringfügig und teste, ob sie menschliche Zellen oder Modellorganismen infizieren. So wolle man Risiken früh erkennen. Für Virologen sind solche Arbeiten aber extrem attraktiv: Sie sind technisch relativ einfach umzusetzen, können aber hochrangig publiziert werden. In den Niederlanden wurden zum Beispiel Vogelgrippeviren mehrfach von Frettchen zu Frettchen übertragen – eine einzige Publikation kann eine Stelle auf Lebenszeit sichern, und es fließen Millionen in diese Forschung. Das setzt starke Fehlanreize.
Für die Allgemeinbevölkerung hat diese Forschung meiner Meinung nach keinen Nutzen. Es gibt Millionen Viren und ständig neue Varianten, die fortlaufend mutieren. Erkenntnisse aus einer künstlichen Laborsituation sind kaum verallgemeinerbar; der nächste Ausbruch könnte durch unzählige andere Viren oder andere Mutationen verursacht werden.
SF: Manche sagen, es gehe auch um biologische Waffen.
VB: Ja, das ist ein Graubereich, Dual-Use-Forschung, mit möglichen zivilen und militärischen Interessen. Viren, die aus angeblich wissenschaftlichem Interesse tödlicher gemacht werden, sind oft auch potentielle Biowaffen. Wir haben ja gesehen, welche Schäden schon ein wenig tödliches Virus wie SARS-CoV-2 verursachen kann. Offensive Biowaffenforschung ist zwar fast weltweit geächtet, aber „defensive Biowaffenforschung“ ist erlaubt. In Wuhan steht Chinas einziges Stufe-4-Hochsicherheitslabor. Es ist gut möglich, dass Kooperationen an weniger tödlichen Fledermauscoronaviren auch dazu dienten, vor Ort Einblicke in Experimente an viel tödlicheren Viren zu erhalten.
Den zweiten Teil dieses Interwiews lesen Sie hier
Den dritten Teil dieses Interviews lesen Sie hier

„Flood the zone with shit“ passt auch gut zu der Fülle an Informationen, die überwiegend seit fünf Jahren bekannt sind.
„Die Öffentlichkeit blieb über die Erkenntnisse des BND im Dunkeln.“ –
Das ist bei Geheimdienstinformationen möglicherweise gar nicht mal so selten. Aber was der BND wusste, das wusste die NSA auch, eher noch viel mehr. Warum hat der POTUS 2020 nichts davon veröffentlicht?
„Merkel hätte eine solche Zusammensetzung [der WHO Untersuchungskommission] niemals akzeptieren dürfen.“ —
Wurde sie von der WHO gefragt? Warum ausgerechnet sie? Weiterlesen! Kommt bestimmt im nächsten Satz:
„Hinzu kamen die Selbstbereicherung von Unionspolitikern durch Maskendeals“ –
Nein leider doch nicht.
Niemand (so hoffe ich) hat je behauptet, dass Fledermäuse Zwischenwirt gewesen seien.
Die einzigen beiden Säugetierarten/-gruppen, die A) fliegen können und sich B) über die gesamte Welt verbreitet haben, sind Menschen und Fledermäuse. Für Viren idealer Wirt, da Viren sich nur sehr schwer selbst verbreiten können.
Komisch, in den ersten Tagen, als das Corina Virus sich auszubreiten begann, war die Herkunft überhaupt nicht umstritten. Damals: Es gab in Wuhan ein virologisches Laber. Das war nicht geheim, auch nicht, dass die Amerikaner dort mit forschten. Dort hatte sich eine Laborantin infiziert, diese ihre Freund, und beide zusammen besuchten den Fischmarkt in Wuhan. Von dort aus breitete sich das Virus über die ganzen Welt aus.
Die „Verschwörungstheorie“ stammt aus der Kriminalarbeit. Komplott, Konspiration, Kabale, Intrige, abgekartete Sache. Der ertappte Falschspieler empört sich immer am Lautesten.
Spuren werden gesichert, Tathergänge rekonstruieren, Fingerabdrücke genommen, Nachbarn befragt, Indizien gesammelt. Die Verschwörungstheorie ist Polizeiarbeit. Profiling. Und eine Hypothese, wie in der Wissenschaft. Wenn sie zum Täter führt, wird sie zur Tatsache.
Jeder Diebstahl ist eine Verschwörung gegen einen Dritten, die Intrige, das Mobbing, die üble Nachrede, Betrug, Verleudung, Clan-Kriminalität und Gruppenvergewaltigung.
Gute Hypothesen (Verschwörungstheorien) unterscheiden sich von den schlechten durch ihre haben Vorhersagekraft.
Karl R. Popper hat vorgeschlagen, Hypothesen zuerst zu widerlegen. Je stabiler sie sich wehren, desto besser sind sie. Das ist Wissenschaft.
Man kann schon überlegen, warum ausgerechnet die Polizeiarbeit in Verruf gebracht wird? ACAB?
Sie lügen, betrügen, stehlen, rauben, lassen morden und bereichern sich : Politiker.
In Wuhan bricht eine Epidemie aus und unter dem donnergrollenden Himmel steht schon das Labor dazu bereit. Das der entzückte Internetuser sofort entdeckt.
Mir stellt sich da die Frage, warum die Chinesen den „Ausbruch“ nicht einfach woanders hinverlegt haben? Das Labor drängte sich als Ursache ja geradezu auf? Ich entdeckte das Labor, bevor das populär geworden ist.
Als es populär war, habe ich die These fallen lassen und ich fragte mich: warum Xi die Laboranten nicht erschossen hat?
Der Ausbruch soll zuerst in den sog. Rechtsforen thematisiert worden sein. Dann ist es von ProMED (ein Virologennetz) aufgegriffen worden und dann erst von der WHO.
Wir Nichtmediziner mußte uns sowieso erst mal schlau machen. Ich war genauso von der Pandemie überfahren worden. Das lag vielleicht an der guten Vorarbeit, denn ständig wurden solche Kunstepidemien als zukünftige Bedrohung beschworen?
Tödliche Zuchtviren sind evolutionär nicht sehr erfolgreich. Die Erreger sind zu krankmachend, meist besonders instabil und gehen dann durch die hohe Mutationsrate schnell wieder verloren.
Eine extreme Infektiosität kann die Ausbreitung behindern. Viren mit mildem Verlauf und besserer Übertragbarkeit sind ja wohl erfolgreicher als Viren, die ihre Wirte umbringen?
Ich denke, daß es bei der „Pandemie“ nicht um die Rettung der Menschheit ging, sondern primär ums Impfen.
2oo5 bis 2021 war Merkel Kanzler.
Deutscher Bundestag Drucksache 17/12051
„Bericht zur Risikoanalyse im Bevölkerungsschutz 2012
..
Seite 6, Pk. 2,3 Risikoanalyse “Pandemie durch Virus Modi-SARS„
Die Risikoanalyse “Pandemie durch Virus Modi-SARS„ wurde unter fachlicher Federführung des Robert Koch-Instituts und Mitwirkung weiterer Bundesbehörden 13 durchgeführt.“
Anm. Das Corona-Virus war ein Modi-SARS-Virus. Das Präfix bedeutet, das es sich um eine modifizierte (veränderte) Version des SARS-Virus handelt. Man hat uns dann auch pausenlos erklärt, es sei ein „neuartiges“ Virus. Zufälle gibt’s?
@A. Ostrovsky: Auf jeden Fall gab es Befehle und nichts ist aus Versehen passiert. Und die Nato ist sicher auch nur ein ausführendes Organ. Ups Verschwörungstheorien. Bis die Wahrheit raus kommt, müssen wir bis zum jüngsten Tag warten. Dauert sicher nicht mehr lang.