Archi W. Bechlenberg / 25.12.2018 / 06:25 / Foto: Pixabay / 5 / Seite ausdrucken

Das Weihnachts-Antidepressivum (3)

„Sie haben sich verfahren, wissen aber selber nicht, wohin Sie wollen, Laus?“  Leif-Lasse Thorenson hatte tatsächlich einen Moment gebraucht, bis er diese Frage über die Lippen brachte. Er betrachtete den Besucher mit rapide zunehmendem Misstrauen. Mit was für einem verstrahlten Exemplar an Mensch hatte er es überhaupt zu tun? Und wie kam der überhaupt hier her?

„Wie kommen Sie überhaupt hier her?“ fragte er den sichtbar in sich schrumpfenden Laus. „Wir sind eingeschneit, es gibt keine richtige Straße, es gibt keine Orte und – außer mir – niemanden hier oben, der auch nur ansatzweise bei Sinnen ist. Wer hier her kommt, muss einen verdammt guten Grund haben. Vom verdammt guten Fahrzeug ganz zu schweigen. Nachher erzählen Sie mir noch, Sie seien mit einem Rentierschlitten unterwegs!“

Laus hob ein wenig den Kopf und blickte Thorenson in die Augen. „Ich habe ja verstanden, Sie halten mich für einen Irren. Aber das mit dem Rentierschlitten geht nun doch zu weit. Ich bin mit einem Marauder gekommen. Kein Problem, damit bis hier zu gelangen. Und noch weiter. Nur...“

„...nur wissen Sie nicht, wohin Sie wollen“ ergänzte Thorenson den Satz des Fremden. Dieser nickte. „Wenn Sie mir nur für heute Nacht Unterkunft gewähren, kann ich versuchen, Ihnen alles zu erklären. Ich bitte Sie wirklich von ganzem Herzen...“

Auch wenn er sich sträubte, natürlich stand für den Kommissar fest, dass er den Gestrandeten nicht vor die Türe setzen würde. So etwas macht man einfach nicht hier oben, wo das Überleben nicht ganz ohne ist, erst recht nicht in einer verschneiten Polarnacht. Gut, wenn es Torkel und Tryggve wären, würde er vielleicht nicht so entgegen kommend sein. Aber die dürften längst in ihrer Hütte am Myvatn versackt sein.

„Na nun legen Sie erst mal Decke und Mütze ab und kommen ein wenig zur Ruhe“ sagte Thorenson und kerbte sich so etwas wie ein Lächeln ins Gesicht. Laus lächelte zurück. „Wenn ich nur noch einmal kurz zu meinem Wagen dürfte, ich habe da ein paar Sachen drin, und ich möchte ihn ungern unverschlossen stehen lassen.“

Keine Frage, der Typ musste aus der Stadt kommen. Thorenson tippte sich unsichtbar an die Stirn und auf Malmö oder Stockholm. Hier oben auf die Idee zu kommen, das Auto abzuschließen, dazu bedurfte es schon einer ziemlichen Portion Beklopptheit. Genauer, einer noch größeren Portion, als Thorenson dem Besucher ohnehin längst insgeheim bescheinigt hatte.

Laus war also hinaus gestapft, und Thorenson sah ihm durch das Bürofenster nach. Tatsächlich, zehn oder 15 Meter weiter stand ein gigantisches, rot lackiertes Fahrzeug. Der legendäre Marauder, gebaut in Südafrika und normalerweise dazu gedacht, in kleineren Bananenstaaten Revolutionen und Aufstände nieder zu schlagen. Ein Hummer, für viele der Inbegriff eines überkandidelten Motorprotzes, wirkte neben dem Marauder wie ein Bobby Car. Gut, Laus mochte einen an der Waffel haben. Aber vom Autofahren verstand er offenbar etwas. Sich mit dieser Kiste durch die Rushhour zwischen dem Süden und Lappland zu arbeiten, dazu bedurfte es schon einiger Skills.

Thorenson beobachtete, wie Laus mit einem ziemlich voluminösen, sackartigen Gegenstand in den Händen die zwei Meter Höhe vom Fahrerhaus bis zum Boden sprang, und dann – tatsächlich! - hörte er das typische „Pfüitt-Klackeradums“, mit dem Autozentralverriegelungen das Absperren quittieren. Zu einem Marauder passte dieses alberne Geräusch wie ein „Danke“ zu einer Feministin, der ein Mann die Türe aufgehalten hatte. Das konnte unmöglich zur Originalausstattung dieses Trumms gehören.

Die Türe öffnete sich und Laus stolperte hinein. Tatsächlich trug er einen mächtiger Sack vor sich her, den er gleich neben der Türe abstellte. Er klopfte sich den Schnee von den Schultern, sah Thorenson mit einem durchaus normalen Lächeln an und sagte: „Es riecht gut bei Ihnen!“

Die Lemminge! Die Sauce! Grundgütiger, die hatte der Kommissar völlig vergessen. Mit einem unartikulierten Schrei hechtete er zur Treppe und hinauf. Doch oben war alles in Ordnung, weder war das Fleisch verkokelt noch die Sauce verschmort. Alles simmerte friedlich und im Plan liegend vor sich hin. Der Kommisssar sah auf die Uhr. Kaum zu glauben, es war noch gar nicht viel Zeit vergangen, seitdem Laus so urplötzlich aufgetaucht war.

„Sie entschuldigen“ sagte er zu Laus, als er wieder unten war. „Ich musste nach dem Essen sehen.“ Der Besucher nickte; er hatte sich inzwischen der Decke und seiner Mütze entledigt und stand nun in Jeans und einem schwarzen Sweatshirt vor Thorenson. Auf einem der Stühle lag ein mächtiger Haufen Kleidung. 

„Hatten Sie nicht unter der Reisedecke etwas rotes an?“ fragte Thorenson. „Mir schien so...“ 

„Nur ein Pullover. Ich habe ihn ausgezogen, es ist angenehm warm bei Ihnen.“

Thorenson war nicht wirklich überzeugt, und so ging er wie beiläufig Richtung Kleiderhaufen. Mit einem „So kann das aber nicht richtig trocknen!“ ergriff er die Sachen, noch ehe Laus etwas dagegen unternehmen konnte und breitete die Teile über dem alten Sofa aus, das neben der Treppe stand. Genau so hatte der erfahrene Kriminalist es vermutet: unter der Decke und der mächtigen Fellmütze lag eine rote Jacke aus dickem Samt, ringsum und an den Ärmeln gesäumt mit zotteligem, weißen Fell. 

„Ich kann das erklären“ stammelte Laus und setzte sich auf den nun frei gewordenen Stuhl.

„Ich bin sicher, dass Sie das können“ grinste Thorenson. „Vermutlich sind Sie Schauspieler und haben für Coca-Cola einen Werbespot gedreht. Oder für Ikea?“

In Laus' Augen funkelte so etwas wie Empörung auf. „So etwas glauben Sie? Ich denke, Sie sind ein Bulle und können kombinieren! Wäre ich ein Darsteller, wäre die Jacke aus Alcantara und das Fell aus Polyacryl, Polyurethan oder gewirktem Scherplüsch. Sehen Sie es sich an! Sehen Sie irgendwo eine irreversible thermoplastische Verformung?  Das ist echte Schurwolle, gefüllt mit Eiderdaunen, und das Fell stammt vom Karakulschaf! Sachen für die Ewigkeit! So etwas tragen Sie nicht für irgend einen Ho-Ho-Ho-Clip! Und meinen Sie, der Bart sei nur ein Requisit? Und die Augenbrauen? Ziehen Sie doch mal dran! Das ist angewachsen und immer da!“

Thorenson wirkte verlegen; er verkniff sich das Ziehen. Er glaubte Laus. Nein, eigentlich glaubte er ihm natürlich nicht. Kein Mensch, der bei Verstand war, glaubte an den Niko...

„Alteeeeer! Ich werd' verrückt! Der Nikolaus!“ Thorenson zuckte wie von Blitz getroffen zusammen. Es war Torkel Thorfinns Stimme, die von draußen durch das geschlossene Fenster, deutlich zu hören war, und noch ehe Thorenson wieder auseinander zucken konnte sprang die Türe auf. Da stand auch der andere Schrat. „Tür zu!“ schrie Thorenson, wieder zu Stimme gekommen, und bereitwillig befolgten die Brüder seine Anordnung. Wenn auch nicht von draußen. Ein ausgeprochen unangenehmer Geruch machte sich im Raume breit und vertrieb schlagartig die Bratendüfte. 

„Vielfraß!“ dachte Thorenson sogleich. „So riecht Vielfraß.“ Er hatte einmal im vorigen Winter einen dieser großen Marder mit den aufdringlichen Analdrüsen  im Holzlager erwischt. Der Schuppen war erst nach wochenlangem Durchlüften wieder betretbar gewesen. Und nun war der Hautgout wieder da, und das von gleich zwei Vielfraßen. Laus hatte ebenfalls die Nase angewidert verzogen und sah sich hektisch nach einem sauberen Lappen um, den er sich vor die Nase hätte halten können.

Nur Torkel und Tryggve schienen den Gestank nicht wahrzunehmen, statt dessen gingen sie näher auf Laus zu und grinsten ihn an. „Du bist doch der echte, nicht? Förbannade skitstövel!“ Laus, der keinen Lappen gefunden hatte, hielt die Luft an und konnte nichts sagen. So nickte er nur kurz, um möglichst wenig Sauerstoff zu verbrauchen.

„Den som sig i leken ger, får leken tåla“ murmelte Torkel, und Tryggve ergänzte: „Jag kommer inte att köpa den här posten! Hon är repad!“ Und dann lachten sie, wie nur die Brüder Thorfinn lachen konnten, derweil Laus' Gesicht sich allmählich von lila zu blau verfärbte. Auch Thorensons Gesichtsfarbe hatte sich inzwischen gegenüber dem Normalzustand verändert, sie hatte einen ausgesprochen ungesunden, Unheil verkündenden Rotstich angenommen, und es war gar nicht gut, dass die übrigen Anwesenden, vollkommen mit sich selbst beschäftigt, davon nichts mitbekamen. So kam sein „Håll din mun käften!“, das vermutlich lauteste Geräusch, das jemals hier oben eine Heilige Nacht durchschmettert hatte, für alle derart schockierend, dass sie auf der Stelle verstummten. Laus stellte die röchelnden Versuche ein, noch einen oder zwei Atemzüge mit in die drohende, ewige Dunkelheit zu nehmen; in einem letzten Aufbäumen gegen das Ersticken griff er zum Fensterriegel, klappte einen der Flügel auf und warf sich vornüber hinaus in den rettenden Sauerstoff. Torkel und Tryygve schauten belämmert drein, sahen also aus wie immer; ihre Gesichter hatten sich weder in Miene noch Farbe verändert. Wer genau hinschaute, konnte nun eine grünlich-amorphe Wolke  durch das geöffnete Fenster abziehen sehen; zugleich wurde die Luft im Wachraum besser.

Leif-Lasse Thorenson, der Gesetzeshüter von Hypohytta, hatte sich auf die drittunterste Stufe der Treppe gehockt und ließ den Kopf hängen. „Da bist du also nicht weit vom Ende der Welt entfernt und freust dich auf eine wirklich stille Nacht, mit einem guten Essen und anschließenden Vollrausch...“ Er brach den Gedanken ab, zu seiner und aller Anwesenden Sicherheit. Seine Kopfhaut straffte sich. „Ganz ruhig jetzt, Alter! Nichts ist verloren. Du hast schon weitaus kritischere Situationen gemeistert. Denk nur an die Sache mit den Olson-Brüdern vor sieben Jahren, unten in den Docks von Slotterbek. Oder die Ergreifung der Witwe Ronja Offentlig-Toalett, die sich in Löddeköpinge hinter der Villa Lindhaga verschanzt hatte und damit drohte, die Erstausgabe von „Immer lustig in Bullerbü“ zu verbrennen, wenn man ihre Forderungen nicht erfüllen würde. Ganz alleine hatte er sie zur Aufgabe überredet, und das derart souverän, dass man bis heute nicht weiß, welche Forderungen sie überhaupt stellen wollte.

Dieser heutige Abend war dagegen ein Klacks. Sicher, er war durch das ruhige Leben hier oben längst nicht mehr so abgebrüht wie früher. Aber um im eigenen Haus Ordnung zu schaffen, sollte es immer noch reichen. 

Es war noch immer erstaunlich ruhig im Raum. Laus hatte inzwischen das Fenster geschlossen und sich vor den Thorfinns hinter Thorensons Schreibtisch ein wenig in Sicherheit gebracht. Die Brüder machten nun einen weitaus ruhigeren Eindruck als noch vor wenigen Minuten; sie besaßen eine Art instinktive Vorsicht, die ihnen – fast immer – dabei half, es gegenüber Thorenson nicht komplett auf die Spitze zu treiben. Denn der saß letztenendes am längeren Hebel.

Thorenson sah die versammelte Mannschaft schweigend an. Laus war in Ordnung, mit ihm konnte sich der Kommissar einen erträglichen Abend vorstellen. Vielleicht nicht so ruhig, wie er ursprünglich geplant hatte, aber dafür vermutlich recht amüsant, denn natürlich interessierte es den Polizisten, welche Geschichte hinter Laus' Auftauchen steckte. Also musste er nur die Brüder los werden. 

„Ich vermute, euer Auto steckt noch immer in der Schneewehe“ sagte der Kommissar und versuchte , in die Augen der beiden zu blicken. Es gelang ihm nicht, jedes der vier Augen schaute in eine andere Richtung, zudem wechselnd. 

„Isso!“ antwortete Torkel und bemühte sich, den sich anbahnenden Rülpser zu unterdrücken. Es klappte.

„Aber ihr braucht eine vernünftige Schaufel. Richtig?“

Torkel nickte heftig, was den Rülpser wieder Richtung Ausgang fahren ließ. Er schluckte und stieß seinen Bruder an. Sollte der die Verhandlung weiter führen, dann konnte er die Lippen fester zusammen pressen.

„Ok, Jungs, es ist Heilig Abend. Auch Ochs und Esel sollen heute nicht zu kurz kommen. Ich habe sogar zwei Schaufeln im Schuppen, die dürft ihr euch holen und dann damit eure Karre frei legen. Ihr fahrt anschließend nach Hause, macht es euch gemütlich und bringt mir in den nächsten Tagen das Werkzeug zurück.“

„Ich könnte mal eben mit dem Marauder...“ wollte Laus etwas sehr Dummes in den Raum werfen, wurde aber mit einem medusenhaften Blick Thorensons daran gehindert, seinen Gedanken weiter auszuführen. Die Brüder hatten es zum Glück gar nicht erst mitbekommen, mehr als das Wort „Schaufel“ fand in ihrem nur bescheiden gefüllten Hirnkasten keinen Platz. Sie strahlten um die Wette und bedankten sich bei Thorenson so überschwänglich, dass dieser schon befürchtete, sie wollten ihn umarmen. „Macht hin, Jungs, damit ihr noch vor Mitternacht zu Hause seid. Sonst holt euch noch der Snälleröd!“ Das wirkte. In Nu waren Torkel und Tryggve Thornhill in der Nacht verschwunden. 

„Sonst holt sie wer?“ fragte Laus und konnte sich ein breites Grinsen nicht verkneifen. 

„Der Snälleröd. Ein Naturgeist, der sich hier in dunklen Nächten gerne herumtreibt. Sie sind ihm einmal begegnet, seitdem haben sie einen Mordsrespekt vor ihm. Der Snälleröd ist nicht wirklich böse, aber er hat so einige Späße auf Lager, die nicht unbedingt jedermanns Sache sind.“

„Sie wollen mir nicht erzählen dass Sie an Naturgeister glauben?“ fragte Laus mit irritierter Miene.

„Das fragt mich ausgerechnet jemand, der von sich behauptet, der Nikolaus zu sein?“ Leif-Lasse Thorenson hatte sich dem Gast bis auf Armlänge genähert und fixierte ihn mit den Augen. Laus fühlte sich plötzlich unbehaglich, ließ sich aber nichts anmerken. 

„Hören Sie, Laus, Sie scheinen ein netter Kerl zu sein. Wie heißen Sie eigentlich mit Vornamen?“ Laus zögerte einen Wimpernschlag zu lange, dann sagte er: „Linus-Leander.“

„Ich bin  Leif-Lasse“ sagte Thorenson und lächelte herzlich. „Ich habe dir zugesagt, dich hier zu beherbergen. Aber eins sollte dir klar sein: Wir müssen reden... Doch nicht jetzt. Ich schlage vor, wir gehen nach oben in meine Wohnung und schauen nach dem Abendessen. Es gibt eine lokale Spezialität.“

Morgen folgt der Vierte und letzte Teil dieser Weihnachtsgeschichte.

 

Teil 1

Teil 2

Teil 4

Foto: Pixabay

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Anders Dairie / 25.12.2018

Apropos Lemminge.  Es gibt die Berg-Lemminge und die sibirischen Lemminge.  Sie haben das Aussehen einer Feldmaus bzw. des Hamsters.  Berg-Lemminge haben lange und kurze Beine. Wohl, damit sie im steilen Gelände nicht umkippen.  Die Sibirier haben Pelze an die Beinen, weil es dort noch viel kälter ist. Es sind possierliche kleine Dinger.  Aus der Felldecke geschlagen wiegen sie, mit Knöchelchen unausgenommen,  30 Gramm.  Die drei Stück des Kommissars sind nur zu wenig zum Leben und zuviel zum Sterben.  Die schwedische Polizei zahlt schlecht, der Gesetzhüter muss hungern?  Bitte bringen Sie, Herr Bechlenberg, Herrn Thorensen und Frau Gunilla zu Bette.  Zusammen.  Der hungrige   Kommisar verdient bei dem rätselhaften Chaos seiner Pflichterfüllung Happyness als Festtagszulage.

Horst Schmitz / 25.12.2018

Ich lach’ mich schlapp: “Ronja Offentlig-Toalett”

Nadja Schomo / 25.12.2018

Da keine Lese-Geduld wegen etwas Depression, hat mir die langatmige Story nicht aufgeholfen, während ich jetzt gleich nach Drücken von “Abschicken” einen ersten Aufwind verspüren werde.

Elmar Schlürscheid / 25.12.2018

Höchst spannend. Wie wird es enden? Freu mich schon. Fröhliche Weihnacht!

Manni Meier / 25.12.2018

Gratulation, Herr Bechlenberg, daran erkennt man den wahrhaft großen Dichter. Er beugt sich nicht den Erwartungen des Publikums. Bin jetzt ganz gespannt, ob die Lemminge noch vor dem Ende der Geschichte gar werden.

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