Berliner Politiker aller Couleur, vom Regierenden und seinem Innensenator bis zu den Bezirksgranden, nutzen jede Gelegenheit – das heißt: jeden antisemitischen Vor- und Zwischenfall –, um sich breitbeinig und vollmundig vor das Berliner Prekariat zu stellen und zu verkünden, in Berlin gebe es keinen Platz für Antisemitsimus. Derweil die Berliner Polizei an der Mär festhält, 90 bis 95 Prozent aller antisemitischen Übergriffe gingen auf das Konto rechter Judenhasser. Womit das Problem politisch korrekt entsorgt wäre.
Das Procedere entspricht durchaus der großen Linie der Bundesregierung. Der Außenminister ruft zum Kampf gegen den Antisemitismus auf und lässt gleichzeitig seinen Laufburschen bei den UN immer gegen Israel stimmen. Denn "Israelkritik", die in dem Wunsch nach Vernichtung des Landes mündet, ist kein Ausdruck von Antisemitismus, zumindest nicht für die Illiteraten in der deutschen Politik.
Deswegen darf in Berlin eine Konferenz stattfinden, auf der einige hundert Hamas-Fans ganz friedlich "Freiheit für Palästina!" fordern werden. Die Innenverwaltung erklärte, die Veranstaltung sei den Behörden bekannt, nichts deute auf einen unfriedlichen Verlauf der Konferenz hin, es handele sich um eine geschlossene Veranstaltung, weswegen es für die Behörde schwer sei, Verstöße gegen das Grundgesetz festzustellen. „Geschlossene Veranstaltung", for members only, da kann man echt nix machen. Die Berliner Antifa macht gerade Pause, und der charismatischen Beauftragten für Bürgerschaftliches Engagement fällt weder etwas auf noch ein.
Also, ich kann den Groll der Palästinenser nachvollziehen. Sieben bis acht Hunderttausend von ihnen wurden vor siebzig Jahren vertrieben oder zur Flucht gezwungen, jetzt wollen etwa fünf Millionen zurück in die alte Heimat. Pax Christi, die jüdische Stimme für einen gerechten Frieden und Roger Waters sind dafür, nur die Israelis sperren sich.
Wäre ich nicht gerade zu Gast auf der Ponderosa, würde ich an der Konferenz teilnehmen und ebenfalls "Freiheit für die Palästinenser in Gaza und der Westbank" rufen. Ich finde, sie haben Besseres verdient als die Hamas und die PLO. Auf der letzten Konferenz, die vor über vier Jahren ebenfalls in Berlin stattfand, war ich mit Chico dabei. Und das Einzige, was mich damals gestört hat, war der abgrundtiefe Hass der Teilnehmer auf Hunde.
Von Henryk M. Broder erschien am 8. November 2019 das Buch „Wer, wenn nicht ich – Henryk M. Broder“. Der Autor befasst sich darin mit „Deutschen, Deppen, Dichtern und Denkern auf dem Egotrip“. Das Buch kann im Achgut.com-Shop bestellt werden.

Die Bekämpfung des Antisemitismus steht schon längst im Dienste einer AGITPROP der es um was ganz anderes geht............ Auch das Zentrum für politische Schönheit sehe ich im Dienste von AGITPROP. Deren Strategen die in der Regierung sitzen halten sich genauso bedeckt wie die Sponsoren was deren Aktivitäten anlangt. Ich hoffe daher dass sich die von Herrn Beck initiierte Anzeige nicht nur gegen das Zentrum für politische Schönheit sondern auch und vor allem gegen die Regierung richtet,, die das am Ende ja genehmigt haben muss. Außer Fr. Lengsfeld u. H. Beck wäre mir kein Regierungspersonal bekannt das sich auf seinem Wege zur Arbeit an der letzten verruchten AGITPROP "Aktion für politische Schönheit". gestört hätte........... Zusätzlich zu dem v. Herrn Beck zitierten Paragraphen sehe ich noch eine handfeste Ordnungswidrigkeit Auf frag-den Anwalt lese ich zum Thema Bestattung - Urne u.a. Den Angehörigen der verstorbenen Person oder deren Beauftragten darf die Urne nur dann ausgehändigt werden, wenn sie eine Ausnahmebewilligung zur Beisetzung der Asche an anderen Orten nach § 33 Absatz 1 und 3 des Bestattungsgesetzes vorlegen. Die zuständige Behörde kann weitere Ausnahmen zulassen. Absatz 2 bleibt unberührt. aeternitas.de lese ich: "Die Hälfte* der Bundesländer verwehrt es Hinterbliebenen, die Urne Verstorbener selbst vom Krematorium zum Friedhof zu transportieren. Offenbar wird Ihnen kein pietätvoller Umgang mit der Asche ihrer Verwandten zugetraut." Da kann man also nur dazu raten, sich an das Zentrum für politische Schönheit zu wenden die mit dem Ordnungsamt auf Du und Du scheinen. Vielleicht hilft aber auch eine Empfehlung von Frau Chebli sich von den strengen Regeln in Bezug auf den Transport der Asche von Verstorbenen zu befreien.
Die große Vorsitzende besichtigte doch gerade Auschwitz und fabulierte das es "kein Vergessen geben könne" (als ob dieser Witz in Rautenform zu entscheiden wem unser Gedenken gilt). Gleichzeitig flutet diese furchtbare Person unser Land mit Millionen Menschen die den Antisemitismus bereits mit der Muttermilch aufnahmen. Schizophrenie im Endstadium!
Hab immer das Gefühl, dass die Leute bzw.Politiker, die am lautesten und häufigsten sagen, Antisemitismus habe in Deutschland nichts verloren, in Wirklichkeit selber nicht immer ganz frei sind von antisemitischen Gefühlen.Dass die Politik hierzulande den Antisemitismus im Land so gut wie nur mit Rechts oder Rechtsextremismus in Verbindung bringt, hat wohl damit zu tun, dass man sich sehr schwer damit tut, Muslime, die antisemitisch sind und das auch hier und da zeigen, öffentlich dafür zu kritisieren, weil diese ja auch als Minderheit allgemein gelten und damit geschützt werden müssen.Linker Antisemitismus wird noch mehr unterm Teppich gekehrt, weil eine Mehrheit der renommierten und bekannten Journalisten hierzulande links oder linksliberal sind.Das Feindbild für die hohe Politik im Land (Ausnahme AfD) sind eindeutig die Rechten und weniger die Islamisten und erst recht nicht die Linksextremen.
@Marcel Seiler. Glauben Sie im Ernst dass die deutsche Regierung Meinungsfreiheit wünscht? Wenn ich das richtig verstanden habe soll nach dem neuen Rundfunkstaatsvertrag jeder erfolgreiche You tuber der mehr als 20.000 (plus) Anhänger hat angeblich Rundfunk betreiben somit dessen Genehmigung unterstehen. Das wäre irgendwie so, wie wenn man, nachdem der Buchdruck erfunden wurde das Buch ab gewisser Auflage unter die "Pressehoheit" der Regierung fallen lässt auf dass diese entscheide,, ob es weiterhin, (vielleicht als eine Art "Dhimmi" Ausgabe mit Steuerauflage?) gedruckt oder verbrannt wird.........Mit solchen Methoden erreicht man u.a. Folgendes: A) Verhinderung unangenehmer Regierungs Kritik, B) Verhinderung von Aufklärung C) Schutz von "Vettern" die der Flaschenzug der Regierung auf die ÖR "Bühne" beförderte vor Konkurrenz echter Leistung. D) Abkopplung vom Ausland .... "Hurrah der Feindsender scheint wieder da......" Auf Wikipedia (zukünftig erlaubt ?) lese ich zur „Verordnung über außerordentliche Rundfunkmaßnahmen“ vom 1. September 1939. "Sie bedrohte das Hören ausländischer Rundfunksender mit hohen Strafen. Hörer satirischer Beiträge oder Musiksendungen wie Jazz und Swing kamen oft mit einer Verwarnung durch die Gestapo davon, mussten aber auch mit dem Einzug des Rundfunkgerätes oder gar einer Gefängnisstrafe rechnen. Verbreitung von abgehörten Nachrichten der Feindsender konnte mit Zuchthaus oder sogar mit dem Tode bestraft werden. Der Wehrkraftzersetzungs-Paragraph wurde im Laufe des Krieges immer weiter ausgelegt. "......"Nicht nur das Hören von unerwünschten Sendern wurde mit Strafen belegt. Im September 1939 wurde auch eigenes Senden verboten: Alle Ermächtigungen der deutschen Reichspost wurden für ungültig erklärt. Sämtliche vorhandenen Funkgeräte deutscher Funkamateure wurden ohne Entschädigung enteignet und eingezogen oder mussten beim Zustellpostamt abgeliefert werden...."
Ich habe es mir wirklich versucht anzutun, dem Geseiere der Kanzlerin zuzuhören..es gelang mir nur teilweise. Ich musste angewidert abschalten. Nicht, dass ich falsch verstanden werde. Spätestens bei dem Blödsinn , wonach Auschwitz "Teil der deutschen Identität" sei. Nichts, aber auch gar nichts gibts da zu relativieren oder zu entschuldigen. ABER: Wer stellt eigentlich mal die Frage danach, inwiefern der Wunsch nach einem neuen "Auschwitz" Teil der Identität derer ist, die hier solche "Konferenzen" abhalten...unterstützt von denen, deren "Identität Auschwitz" per Dekret zu sein hat und die kaum eine Gelegenheit auslassen, gegen israelische Lebensinteressen zu stimmen, die offensichtlich durchaus ernst zu nehmendes Geschwafel, vonwegen "Juden ins Meer jagen" usw. usf. ganz offensichtlich als typisch orientalische-infantiles Gepose abtun? (Wo bleibt eigentlich die "Staatsräson" gegenüber den Israelhassern, die viel Beschworene?) Zurück zur weltweit am meisten "Betroffenen" von letzter Woche und ihrem "Auftritt" an historischer Stelle. Merkt diese Person eigentlich, was sie für Banalitäten die da von sich gibt? Substanzlos und heuchlerisch.
Ist "Freiheit für Palästina" nicht noch durch die Meinungsfreiheit gedeckt ?
Tja, verehrter Herr Broder, so sind sie halt, unsere Backstage-Kämpfer g e g e n den Antisemitismus und f ü r die Rechte der gequälten Palästinenser, deren Brüder an den Lafetten gleichwohl im Stande sind, dieser Qual durch das Abfeuern von Raketen in Richtung Israel fortwährend Luft zu machen. Wuchtet man das Ganze dann auf eine gewisse Abstraktionsebene, wird man es, ebenso wie die in Hürth bei Köln stattfindende „islamische (ich hatte tatsächlich erst gelesen: islamistische…) Bildungsmesse“, in den bunten Blütenstrauß namens T a q ī y a einsortieren dürfen… Wobei man diesen Sachverhalt eigentlich im trauten Kreise unserer Entscheider*Innen* bzw. Bundes- und Landesbeauftragt*Innen* - und damit bei Leuten mit einem Durchschnitts-IQ von schätzungsweise fünfzig Quadratmetern Märkischen Kartoffelackers – kaum als solchen erkennen dürfte. In meinem weserländischen Herkunftsort hielt sich infolge jahrhundertelanger deutsch-jüdischer Symbiose hartnäckig das Sprichwort, wonach zum "Beseibeln" (aus dem Jüdisch-Deutschen für: betrügen, wörtl. „bescheißen“) immer Zwei gehören: Einer nämlich, der beseibeln will und dieses Geschäft auch versteht, und ein anderer, der dämlich genug bzw. notorisch sachkenntnisfrei ist, um sich beseibeln zu lassen. Danke für den erhellenden Beitrag! W. Rommel