Was macht eigentlich Klaus Schwab? Nachdem der Gründer und jahrzehntelange Vorsitzende des Weltwirtschaftsforums (WEF) an Ostern zurückgetreten worden ist, um den Weg für BlackRock-Chef Larry Fink frei zu machen (Achgut berichtete), ist es zunächst still um ihn geworden. Der 87-Jährige denkt aber ganz offensichtlich noch lange nicht daran, sich zur Ruhe zu setzen. Er kämpft weiter. Konkret wohl nicht zuletzt dafür, seine Nachfolge doch noch nach seinen eigenen Vorstellungen zu regeln. Und auf einer übergeordneten Ebene dafür, quasi ewig zu leben. Beides geht jedenfalls aus aktuellen Veröffentlichungen von und mit Schwab hervor.
Schwab hat sich nämlich eine neue Plattform aufgebaut, über die er nach wie vor versucht, politischen Einfluss auszuüben: die „Schwab Academy“. Diese Akademie, die als Aktiengesellschaft geführt wird und ihren Sitz in unmittelbarer Nähe zum WEF in Genf hat, soll als „Bildungs- und Community-Plattform“ dienen, die Schwabs neue Buchreihe „Intelligent Age“ begleitet. Sie will – so ist auf der Website zu lesen – die Erkenntnisse aus diesen Büchern in „strukturierte Programme für lebenslanges Lernen und Zertifizierungen“ umsetzen.
Durch die „Umwandlung von Ideen in zugängliche KI-gestützte Lernerfahrungen“ will die Schwab Academy eine „verantwortungsbewusste globale Führung“ fördern. Nichts Neues also, sondern eher das unerbittlich Alte des vergangenen WEF, das sich unter Fink zumindest teilweise neu ausgerichtet hat. Nicht etwa, weil Fink einen Sinneswandel vollzogen und plötzlich der Klimaideologie abgeschworen hätte, sondern weil zum Beispiel das lukrative Geschäftsfeld der Digitalisierung und der Künstlichen Intelligenz ein wahrer Energiefresser ist – was sich mit den bislang auch vom WEF angestrebten „Nullemissionen“ (Net Zero) nur schwer verträgt. Wobei Fink den Klimamarkt allerdings noch nicht ganz aufgegeben hat, denn das Ziel der „Klimaneutralität“ ist vom WEF lediglich so weit abgeschwächt worden, dass es nicht andere Märkte behindert. Hinzu kommt natürlich noch der Politikwechsel von US-Präsident Donald Trump, mit dem es sich Fink nicht völlig verderben will oder kann.
Trump kündigte denn auch bezeichnenderweise an, im Januar zum WEF nach Davos reisen zu wollen. Das wäre das erste Mal seit sechs Jahren. Ausschlaggebend dafür ist laut Financial Times, dass die neuen Organisatoren versichert haben, offen „woke“ Themen würden bei dem Treffen keine besondere Rolle spielen. Ein Sprecher des Weißen Hauses hat demnach in den Verhandlungen mit dem WEF auf die Aussage Trumps vor der UNO verwiesen, dass die Welt davon profitieren würde, wenn sie sich wie Amerika auf wirtschaftliche Sicherheit, geschützte Grenzen und Frieden durch Stärke statt auf woke Ideologie konzentrieren würde. Woraufhin das WEF betonte, dass nicht Regierungen seine redaktionelle Unabhängigkeit oder die Tagesordnung seiner Treffen beeinflussen würden, sondern dass die Themen und Schwerpunkte für Davos auf der Grundlage ihrer globalen Relevanz ausgewählt würden.
Schwab kann seinen Rauswurf immer noch nicht fassen
Die Wahrheit dürfte wohl irgendwo in der Mitte liegen: Aus taktischen Gründen verbietet es sich sehr wohl, dass sich das WEF als Netzwerk der 1.000 weltweit führenden Unternehmen offen gegen die USA positioniert. Andererseits hat der Klimamarkt auch ohne Trump insofern an „globaler Relevanz“ eingebüßt, als er eben von anderen Märkten wie dem KI- oder auch dem Rüstungsmarkt überholt worden ist. Eine Korrektur der WEF-Agenda war daher ohnehin unvermeidlich, doch ihr stand Schwab mit seinem starren Festhalten an überkommenen Dogmen erkennbar im Weg. Dass nun Fink als Gründer und Vorstandsvorsitzender der weltgrößten Vermögensverwaltung BlackRock sich des WEFs übergangsweise angenommen hat, belegt den Stellenwert, den er diesem Netzwerk immer noch beimisst. Offenbar lohnt sich das WEF für die globale Wirtschaft nach wie vor. Immmerhin hat es für sein vergangenes Geschäftsjahr Einnahmen in Höhe von 585 Millionen US-Dollar vermeldet und verfügt über Vernetzungsstrukturen, die in mehr als fünf Dekaden gewachsenen sind.
Das Thema für Davos 2026 lautet übrigens „A Spirit of Dialogue”. Dabei soll es um „fünf globale Herausforderungen“ gehen: Zusammenarbeit in einer umkämpften Welt, Erschließung neuer Wachstumsquellen, Investitionen in Menschen, verantwortungsvoller Einsatz von Innovationen und Aufbau von Wohlstand „innerhalb der planetarischen Grenzen”. Es werden mehr als 60 Staats- und Regierungschefs sowie 300 Regierungsvertreter und 1.600 Vertreter von Unternehmen und NGOs erwartet. Schwab wird nach eigenen Angaben jedoch nicht teilnehmen. In einem Gespräch mit der Schweizer Zeitung Blick am 30. November wird seine tiefe Verletztheit und Verbitterung deutlich. Offensichtlich kann er seinen faktischen Rauswurf aus dem WEF noch immer kaum fassen. Der war bekanntlich aufgrund eines anonymen Briefs erfolgt, in dem Schwab und seiner Frau finanzielle Unregelmäßigkeiten, Machtmissbrauch und fragwürdiges Führungsverhalten vorgeworfen wurden.
Dennoch kann es Schwab nicht lassen, dem WEF Ratschläge zu erteilen. Gegenüber Blick sagte er, das WEF stehe am Scheideweg: Entweder entwickele es sich zu einer konzeptionellen Kraft, die die Zukunft mitgestalte, oder es werde zu einem Ritual ohne Bedeutung. Die Welt brauche keine weitere Konferenz, sondern einen Kompass, so Schwab. Auch der Wegzug des WEF ins Ausland – etwa nach Saudi-Arabien, Katar, Singapur oder die USA – sei zu befürchten. Deswegen habe er vor seinem Abgang Schritte dafür eingeleitet, dass die 40.000 Quadratmeter Land des WEF in Cologny (Genf) dem Schweizer Staat überschrieben werden. Darüber hinaus hat Schwab bereits am 27. Oktober das erste Buch im Rahmen seiner neuen Akademie veröffentlicht. Es trägt den Titel „Thriving and Leading in the Intelligent Age“ und soll „sowohl ein Manifest als auch ein Handbuch für die Führungskräfte von morgen“ sein.
Ein Buch pro Monat
Denn laut Schwab beginnt gerade ein Zeitalter, in dem Intelligenz – menschliche, künstliche und kollektive – zur mächtigsten Ressource der Welt geworden sei. Das Buch stelle einen „unverzichtbaren Leitfaden“ für alle dar, die entschlossen seien, diesen Wandel mit Klarheit, Mut und Zielstrebigkeit anzuführen. Es soll die Leser unter anderem in die Lage versetzen, Institutionen zu leiten, in denen menschliche und künstliche Intelligenz synergetisch zusammenwirken. Gleich am 1. Dezember legte Schwab dann mit Band 2 nach. Diesmal lautet der Titel: „Longevity and Retirement in the Intelligent Age: Opening New Horizons in Later Life”. Darin hinterfragt Schwab unter anderem Annahmen über das Älterwerden. Dank ihrer längeren Lebenserwartung seien ältere Menschen nämlich heute gesünder, besser ausgebildet und aktiver denn je. Ihre Erfahrung und Weisheit seien von unschätzbarem Wert und böten der Gesellschaft die Chance, diese zu nutzen und zu würdigen. Es liegt nahe zu vermuten, dass Schwab dabei nicht zuletzt an sich selbst und seine Rolle in der Welt denkt.
So will er zeigen, wie Unternehmen, Gemeinden und Einzelpersonen das ungenutzte Potenzial älterer Arbeitnehmer und Rentner nutzen könnten. Wenn sie voll einbezogen würden, könnten ältere Menschen etwa durch Mentoring Innovationen vorantreiben, von denen alle profitieren würden, behauptet Schwab. Außerdem untersuche das Buch, wie Technologie und KI lebenslanges Lernen fördern können und den Ruhestand von einem Ende zu einem Beginn eines sinnvollen Lebensabschnitts machen. Es wendet sich ausdrücklich an alle, die kurz vor dem Ruhestand stehen oder eine Belegschaft aus mehreren Generationen leiten. Über seine neue Buchreihe schreibt Schwab (im Original in englischer Sprache):
„Nach über 50 Jahren an der Spitze des World Economic Forum und der Zusammenarbeit mit unzähligen Führungskräften aus allen Bereichen der Gesellschaft fühle ich mich nun berufen, meine Erfahrung, meine Energie und meine Gedanken einem neuen Ziel zu widmen: der Menschheit dabei zu helfen, die tiefgreifendste Transformation in ihrer Geschichte zu verstehen und zu navigieren – den Übergang in das intelligente Zeitalter.“
Das „Intelligent Age“ sei weit mehr als künstliche Intelligenz. Es repräsentiere die Verschmelzung menschlicher Kreativität und technologischer Innovation – von KI, Biotechnologie, Quantenwissenschaft und globaler Vernetzung. Bis Juli 2026 soll nun ein Buch pro Monat folgen, und im kommenden März plant Schwab zudem, seine Memoiren zu veröffentlichen, wie er gegenüber Le Temps mitteilte. In einem Beitrag für Time vom 30. Oktober führt Schwab konkreter aus, wie er sich die Zukunft von Unternehmen vorstellt. Diese würden zum Beispiel in Bereichen wie personalisierte Gesundheit, klimaneutrale Betriebsabläufe oder KI-gestützte Problemlösungen investieren. Dadurch entstehe eine neue Art von Kapitalismus, der auch gegenüber zukünftigen Generationen rechenschaftspflichtig sei. In Wirklichkeit also gerade nichts Neues. Schwab hält genau wie die EU eisern am Ziel der „Klimaneutralität“ fest. Dazu passt auch seine Lieblingskandidatin für den WEF-Vorsitz: Christine Lagarde. Bereits im Mai hatte Schwab verlauten lassen, dass Lagarde vorhabe, ihren Chefposten bei der Europäischen Zentralbank (EZB) vorzeitig zu verlassen, um WEF-Präsidentin zu werden (Achgut berichtete). Was die EZB zwar umgehend dementierte, doch es ist immer noch gut möglich, dass Lagarde wechseln wird.
Insgesamt eine tragikomische Gestalt
Lagardes Amtszeit als EZB-Präsidentin endet zwar erst im Oktober 2027, aber Emmanuel Macron muss seinen Posten als französischer Staatspräsident bereits im Mai 2027 verlassen und hat signalisiert, dass er Einfluss auf die Auswahl der EZB-Leitung nehmen will. Das könnte den Prozess beschleunigen und dazu führen, dass Lagarde doch schon früher zur WEF-Präsidentin ernannt werden kann. Und laut WEF-Satzung darf Schwab seine Nachfolge nach wie vor selbst regeln. Damit würden im WEF zwei Welten aufeinander stoßen: Die Interimsführung des WEF um Fink versucht, eine allmähliche Ablösung von der Klima-Doktrin einzuleiten, während Schwab über die Personalie Lagarde eine Gegenbewegung zurück zum EU-Green Deal auslösen könnte.
Was aus dem WEF wird, ist also noch offen. Ob die neue Schwab Academy erfolgreich sein wird, ist hingegen äußerst zweifelhaft. Wer sollte die Bücher Schwabs lesen wollen und an einer Ausbildung durch seine Akademie interessiert sein, wenn diese offenkundig über keine direkte Vernetzung mit der globalen Wirtschaft verfügt? Schwabs Rührigkeit scheint eher das Resultat einer maßlosen Selbstüberschätzung zu sein. Damit gibt Schwab insgesamt eine tragikomische Gestalt ab. Grotesk muteten auch die Treffen in Davos bislang oft genug an. Dennoch musste man sie ernst nehmen, da dort Politikern und Panelteilnehmern regelmäßig aufschlussreiche Bemerkungen entglitten. Man denke nur an die Äußerung Angela Merkels 2020, dass Transformationen von gigantischem historischem Ausmaß anstünden, wobei die gesamte Art des Wirtschaftens und des Lebens in den nächsten 30 Jahren verlassen werden müsse. Womit sie die Deindustrialisierung mit dem Ziel der Klimaneutralität meinte, das in der UN-Agenda 2030 festgeschrieben worden war. Deren konkrete Auswirkungen zeigen sich gerade immer deutlicher.
Das kommende WEF-Treffen, das vom 19. bis 23. Januar 2026 in Davos stattfindet, wird das erste ohne Schwab sein. Es bleibt abzuwarten, ob sich dadurch etwas am viel beschworenen „Spirit of Davos“ ändert. Vermutlich nicht. Auch wenn sich das Schwab nicht eingestehen wird.

Es spricht alles dafür, dass Schwab Gechichte ist, was aber nicht bedeutet, das „ elitäre und oligarchische Problem und das der Transformatio “ sei gelöst. Ganz im Gegenteil. Zumindest nicht in der EU. In den USA halten die Täter jedenfalls vordergründig die Füsse stiller und warten ab, welche Möglichkeiten sich ihnen jetzt oder später eröffnen. Immerhin wird die posthumanistische Sicht und die Zielvorstellung der schwerkriminellen Elite hin und wieder deutlich, leider nur für eine Minderheit. Eigentlich genügen dazu die diversen Artikel, aus denen eine logische Conclusio zu ziehen wäre. Die Sprache verrät die Täter ebenfalls. Wenn hier von „ Verwertung“ des Menschen die Rede ist, sollte zumindest das limbische System Alarm schlagen. Von gewissen eugenisch/experimentellen Versuchen der Täter ganz abgesehen. Diese haben ihre neue WO nicht aufgegeben , nicht einmal ansatzweise, Harari grüsst immer noch, sie machen allenfalls dort, wo es mounkmässig schwierig wird, eine Pause und konzentrieren sich auf die EU, allen voran , aber nicht nur auf Schland, GB und Frankreich. Die nicht nur dort vorsätzlich geschaffenen psychischen und materiellen Fakten , Hunderte von Mrd für die „ Ukraine“ und demnächst auch Frankreich, sorgen für ein nicht sehr angenehmes Finale, wie geplant. Das Problem ist nicht Schwab , sondern die entgrenzte Macht der feindlichen Oligarchen, NGOs, Stiftungen , Unternehmen und Supras und deren Ziele. Ein erfolgreicher Widerstand gegen diese posthumanistische , totalitäre Transformation mit Verelendung der Masse bzw deren Verwertung bedarf Mittel, zu denen die westlichen Gesellschaften offensichtlich ausserstande sind. Sie bleiben natürlich tabuisiert. Man jammert.
@Florian Bode – Sie schrieben: „Klaus Schwab und Wolfram Weimer sollten sich zusammentun und ein Monatsmagazin gründen. Arbeitstitel: “The Imposter„.“ :-) :-) :-) Exzellente Idee. „Plagiatsjäger“ Stefan Weber schaut sich ja gerade Weimers Bücher an, und hat da interessante Funde gemacht, und er hat gerade erst angefangen. Wer es noch nicht gelesen hat, dem empfehle ich einschlägige Artikel darüber, z.B. auf NIUS, die dort die Angelegenheit aufmerksam verfolgen. Es könnte sein, dass Weimer dann demnächst viel Zeit hat, sich um ein neues Monatsmagazin zu kümmern. Ein Kulturstaatsminister, dessen Geschäftsgebaren aus meiner Sicht in Teilen etwas erstaunlich ist, scheint betonmäßig an seinem Posten zu kleben dank Merz‚ Rückendeckung, aber ob jemand haltbar ist, dessen Art und Weise Texte zu schreiben jetzt Fragen aufwirft, ist dann doch fraglich. Es ist ein Armutszeugnis für die Politik (man erinnere sich: selbst die Linke hat eine Entlassung Weimars abgelehnt, obwohl sie doch eigentlich gegen ‘kapitalistische Auswüchse‚ sein müsste), dass Weimar im Amt belassen wurde. Aber demnächst könnte sein Stuhl aufgrund der Recherchen von Weber heftig wackeln. Ich werde schon mal Popcorn kaufen.
Seitdem die westliche Welt sich auf Woke Themen konzentrierte ging es ja auch wirtschaftlich rasant Bergauf. Überall jubel Meldungen aus den Chef Etagen sprudelnde Steuereinnahmen die in der ganzen Welt verschenkt werden und überglückliche Bürger aller Orten.
@Rolf Mainz, den Eindruck habe ich auch. Mich erinnert dieser Schwab an L. Ron Hubbard und seine Scientology, mit dem unterschied das Schwab und der WEF „ ihren Glauben “ ganzen Völkern aufzwingen wollen.
@Thomas Szabó / „Ich muss gestehen, Schwabs Gedanken über die nutzbringende gesellschaftliche Verwertung alter Menschen lassen mich nicht kalt.“ ==> Lieber T.S.: wenn ich ihren Satz lese, wird mir ein wenig kalt, denn die Formulierung läßt bei mir Assoziationen an Soylent green aufkommen. Vielleicht nur unglücklich ausgedrückt, aber trotzdem sollte man so etwas nicht schreiben. Zudem fällt mir immer wieder der Widerspruch auf, daß vom angeblich gewünschten Weiterarbeiten alter Menschen, dem Nutzen ihrer Erfahrung und blabla… gesprochen wird, während man andererseits schon mit 50 Jahren zum alten Eisen geworfen wird und keinen Job mehr findet. Höchstens als Kurierfahrer oder andere prekäre Jobs, weil die „Alten“ zu teuer in regulären Jobs sind, und auch nicht so leicht zu „führen“. Und dann werden ja regelrechte Hetzkampagnen gegen die Rentner gefahren, die angeblich nur ihre „riesige“ Rente auf Kreuzfahrten verprassen, die „Zukunft der Jungen“ auffressen, und letztlich nur unnütze Fresser an der großen Futterkrippe sind, die man besser dem sozialverträglichen Frühableben zuführen sollte, weil sie nur die Sozialkassen belasten, im Übrigen aber nutzlose „Schädlinge“ sind. Und dann versucht man noch, ihnen mit Begriffen wie Silver Ager die letzten Euros für Treppenlifte, elektrische „Rollwägelchen“ und nutzlose Medikamente abzuluchsen, Käseblätter wie ADAC Motorwelt, die TV-Beilagen der Zeitungen und ähnlicher Schrott sind voll davon. Respekt oder Ehrerbietung für die Atten gibt es nirgends. Und ein Boris Palmer wird sofort räudig wie ein Kojote, als sich ein ungewünscht von ihm im Ortsblättle „Geehrter“ über die Veröffentlichung seiner Daten beschwert, anstatt dafür dem Herrn Bürgermeister die Füße zu küssen. Denn um Ehrung geht es dem Herrn Palmer gar nicht, sondern nur ums eigene Image, und da hat die alte Bagage gefälligst glücklich-demütig den Herrn Bürgermeister zu danken, während sie im Altersheim zahnlos mümmelnd dahindämmert.
…ich dachte, der übt für die Rolle des Bösewichts im neuen Bond.
Dauert nicht mehr lang, dann wird der spitzfingrige Alte vom Berge wohl auch den Rock`n Roll neu erfinden. Wenn ich durch die ganzen Blähwörter an Semantikschaum skimme, überfällt mich leichter Ekel. Etwa so, als würde man Zeuge, wie eine große Riege von Onanisten sich gegenseitig versichern, was für tolle Lover sie doch seien. Ein Verein, der allen Ernstes solche „young global leaders“ wie Frau Baerbock auf die Welt loslässt, demaskiert sich als das, was er ist: Beschützte Werkstatt.