Frank Furedi, Gastautor / 29.10.2021 / 16:00 / Foto: Ed g2s / 26 / Seite ausdrucken

Das Transgender-U-Boot

Von Frank Furedi. Dass so viele Institutionen in den Bann des Transgenderismus geraten sind, bezeugt, dass die westliche Gesellschaft in ernsten Schwierigkeiten steckt. Beim Transgender-Hype geht es nicht um Befreiung, sondern um Zwang und Kontrolle.

Der Transgenderismus hat sich zu einer der einflussreichsten Ideologien unserer Zeit entwickelt. Er formt das Verhalten und Denken der Menschen um, um ein bestimmtes politisches Ziel zu erreichen: die Aufhebung der Bedeutung des biologischen Geschlechts. Und er untergräbt die tradierten kulturellen Annahmen darüber, was es bedeutet, ein Mann oder eine Frau zu sein. Vor allem aber ist der Transgenderismus eine intolerante Kraft, die sich Zwangsmitteln bedient, und die bei den politischen und kulturellen Eliten sowohl im Vereinigten Königreich als auch in den USA großen Anklang gefunden hat.

Im Vereinigten Königreich hat der Vorsitzende der Labour Party, Keir Starmer, kürzlich eine seiner Abgeordneten kritisiert, weil sie es gewagt hatte, zu sagen, dass „nur Frauen einen Gebärmutterhals haben“. Und die Co-Vorsitzende der Grünen Partei, Carla Denyer, verurteilte eine Gruppe für Schwulen- und Lesbenrechte, weil sie die Trans-Ideologie kritisiert hatte, und nannte sie eine „Hassgruppe“.

Sogar Mitglieder der Conservative Party sind jetzt Vertreter der Trans-Ideologie. Die Ehefrau des Premierministers, Carrie Johnson, nutzte ihren einzigen Auftritt auf dem Parteitag der Konservativen, um ihre Parteifreunde aufzufordern, sich für die Rechte von Trans-Personen einzusetzen – eine kaum verhüllte Zurückweisung derjenigen in der Partei, denen die Agenda der geschlechtlichen Selbstidentifikation Bauchschmerzen bereitet. Klar ist, dass Transgenderismus unter den Mitgliedern der politischen Klasse zur neuen Orthodoxie avanciert ist.

In der Vorstellungswelt unserer kulturellen Eliten konkurriert die Transgender-Bewegung mit der Umweltbewegung um den Titel des Hauptanliegens im 21. Jahrhundert. Wie der Soziologe Michael Biggs feststellt, hat die „Transgender-Bewegung kulturelle Normen und soziale Institutionen in atemberaubender Geschwindigkeit verwandelt“. Die Leichtigkeit und Schnelligkeit, mit der die Trans-Identität gefördert und die konventionellen Unterscheidungen zwischen Männern und Frauen ausgehöhlt wurden, hat selbst Trans-Aktivisten überrascht. Eine amerikanische Juraprofessorin, die mit der Transgender-Bewegung sympathisiert, schrieb von der „atemberaubenden Geschwindigkeit“, mit der „nicht-binäre Geschlechtsidentitäten von der Obskurität zur Prominenz im öffentlichen Leben der USA aufgestiegen sind“, und führte als Beweis die wachsende Akzeptanz „geschlechtsneutraler Pronomen wie theythem, und theirs“, Unisex-Toiletten und die „wachsende Zahl an US-Gerichtsbarkeiten […], die eine dritte Geschlechtskategorie anerkennen“ an.

Kontrolle der Sprache und Neudefinition von Wörtern – wie bei Orwell

Das Vereinigte Königreich und Teile Nordeuropas haben sich dem Transgenderismus gegenüber nicht weniger aufgeschlossen gezeigt – auch sie begrüßen die einschneidende konzeptionelle Überarbeitung der Beziehung zwischen Männern und Frauen. Offenbar übertrumpft die geschlechtliche Selbstidentifikation nun seit langem bestehende Konventionen. Ein biologischer Mann kann sich jetzt als Frau ausweisen, um Zugang zu Frauentoiletten, Frauenhäusern oder Frauengefängnissen zu erhalten. Selbst Einrichtungen, die bisher nur Mädchen vorbehalten waren, wie die Pfadfinderinnen, stehen nun auch Jungen offen, die sich als weiblich identifizieren. Im National Health Service (NHS) können Transgender-Patienten wählen, ob sie auf einer Männer- oder Frauenstation behandelt werden wollen. Kein Wunder, dass die Grenze zwischen Mann und Frau in vielen Lebensbereichen zunehmend als unrechtmäßig erscheint. Soweit sie überhaupt noch existiert, wird sie als künstlich, ja sogar als unterdrückend dargestellt. Und diejenigen, die sich dafür entscheiden, sie zu überschreiten, werden von den Medien als mutige und inspirierende Vorbilder gefeiert.

Der Transgenderismus macht sich an den unwahrscheinlichsten Orten breit. Unter Ablehnung bisher allgemein akzeptierter wissenschaftlicher Annahmen haben sowohl Nature als auch die ebenso renommierte Fachzeitschrift Scientific American „geleugnet, dass es klare Kriterien für die Klassifizierung von Menschen als männlich und weiblich gibt“. Auch die britische Ärztekammer hat sich dem angeschlossen. In ihrem Leitfaden für eine „inklusive Sprache“ rät sie ihren Mitgliedern, den Begriff „schwangere Menschen“ anstelle von „schwangere Frauen“ zu verwenden. Erst kürzlich hat die angesehene medizinische Fachzeitschrift Lancet beschlossen, Frauen als „Körper mit Vagina“ zu bezeichnen. Es scheint, dass selbst im wissenschaftlichen, medizinischen Bereich die biologische Realität auf dem Altar der Transgender-Ideologie geopfert wird.

Bemerkenswerterweise wird Transgenderismus auch von der Großindustrie begrüßt. Ein Werbeplakat der britischen Bank HSBC verkündet: „Geschlecht ist einfach zu fluide für Grenzen“. Laut dem begleitenden Werbematerial der Bank können ihre Kunden jetzt aus 10 Geschlechtsbezeichnungen wählen, darunter „Ind“, „Misc“ und „Sai“. In Deutschland produzierte die Deutsche Bank 2018 in Zusammenarbeit mit dem Magazin Qiio eine wirklich bemerkenswerte Videoinstallation zur Frage: „Multiple Gender: Geht die Tendenz hin zu einer geschlechtermultiplen Zukunft?“

Die Bereitschaft von HSBC, die Sprache umzugestalten, mag wie eine harmlose Übung in sprachlicher Sensibilität gegenüber Menschen aussehen, die als „Mx" oder „Ser" bezeichnet werden möchten. Aber tatsächlich ist es einer von vielen Versuchen, ein Vokabular durchzusetzen, das nicht nur uralte sprachliche Normen infrage stellt, sondern auch die Empfindungen, die ihnen zugrunde liegen. Schon George Orwell warnte, dass die Kontrolle der Sprache und die Neudefinition von Wörtern der erste Schritt derjenigen ist, die versuchen, die Gedanken der Menschen zu kontrollieren.

Bürgerrechte in Gefahr

Diese Besessenheit mit Wörtern ist kaum überraschend. Ideologien, die versuchen, das Verhalten der Menschen zu formen, um ein politisches Ziel zu erreichen, ziehen unweigerlich die Kontrolle der Sprache nach sich. So lächerlich einige der neuen Vokabeln und Pronomen auch sein mögen, die Befürworter des Transgenderismus meinen es todernst – sie wollen, dass jeder die gesellschaftliche Realität so sieht, wie sie es tun, nämlich durch die Linse des Transgenderismus.

In weiten Teilen Nordamerikas wird die Überwachung der geschlechtsbezogenen Sprache durch formelle und informelle Sanktionen verstärkt. In den 2015 von der Menschenrechtskommission der Stadt New York herausgegebenen Richtlinien heißt es, dass Arbeitgeber und Vermieter, die ihre nicht-binären Mitarbeiter oder Mieter absichtlich mit den falschen Pronomen ansprechen, mit Geldstrafen von bis zu 250.000 US-Dollar rechnen müssen. Im Jahr 2018 stellte sich der kalifornische Gouverneur Jerry Brown hinter einen Gesetzentwurf, der Strafen für Angehörige der Gesundheitsberufe vorsah, die sich „vorsätzlich und wiederholt“ weigern, die von Patienten bevorzugten Pronomen zu verwenden.

Ein kanadisches Gericht hat kürzlich entschieden, dass die Weigerung, die bevorzugten Pronomen einer Person zu verwenden, deren Menschenrechte verletzt. Der Vorsitzende Richter erklärte: „Insbesondere für transsexuelle, nicht-binäre oder andere nicht-cisgender Menschen bestätigt die Verwendung der richtigen Pronomen, dass sie eine Person sind, die gleichermaßen Respekt und Würde verdient.“ Faktisch wird durch das Urteil des Gerichts die Forderung des Einzelnen, dass seine gewählte Identität von anderen bestätigt und anerkannt wird, in eine heilige Rechtsnorm umgewandelt. Dies stellt sowohl das Recht auf freie Meinungsäußerung als auch die Freiheit des Denkens infrage. Es verlangt implizit, dass die Menschen die Welt nicht so akzeptieren, wie sie sie sehen – bestehend aus Männern und Frauen –, sondern so, wie Trans-Ideologen sie sehen – bestehend aus genderfluiden Personen, die ihr Geschlecht frei bestimmen. Dies ist ein Versuch, die Denkweise der Menschen zu kontrollieren. Orwell drückte es in „1984“ so aus: „Die Partei lehrte einen, der Erkenntnis seiner Augen und Ohren nicht zu trauen. Das war ihr entscheidendes, wichtigstes Gebot.“

Trans-Aktivisten haben Sympathie und Unterstützung gewonnen, indem sie behauptet haben, dass ihre Unterdrückung mit der historischen Unterdrückung der Schwarzen vergleichbar ist. Die Sache der Trans-Rechte wird daher als ein Kampf für Bürgerrechte dargestellt. Eines der charakteristischen Merkmale des Trans-Aktivismus ist jedoch, dass er zwar auf den Bürgerrechten derer besteht, die er zu vertreten vorgibt, aber keine Hemmungen hat, die Bürgerrechte seiner Gegner zu beschneiden – insbesondere deren Redefreiheit.

Tatsächlich liefert der Transgenderismus das mittlerweile paradigmatische Argument für die Herabwürdigung der Redefreiheit. Es wird behauptet, dass diejenigen, die Kritik am Transgenderismus äußern oder das Trans-Vokabular nicht verwenden, die Trans-Identität infrage stellen. Damit fügten sie Trans-Menschen psychischen Schmerz zu und traumatisierten sie. Diese Überzeugung, dass jede Abweichung von der Trans-Ideologie Trans-Personen Schaden zufügt, motivierte auch den jüngsten bizarren Streik von Netflix-Mitarbeitern in Los Angeles aus Protest gegen eine von diesem Unternehmen produzierte, angeblich „transphobe“ Comedy-Show von Dave Chappelle. Indem sie Kritik als Ursache für Mobbing und psychische Erkrankungen darstellen, können Trans-Aktivisten ihre Gegner zum Schweigen bringen.

So waren beispielsweise nur wenige Mitarbeiter an der Universität Sussex bereit, ihre Kollegin, Professorin Kathleen Stock, öffentlich zu verteidigen, während Trans-Aktivisten sie verunglimpft, eingeschüchtert und angegriffen haben, nur weil sie Kritik an Trans-Ideen geäußert hat. Obwohl viele in der Hochschulwelt es nicht zugeben wollen, haben sie Angst, den Transgenderismus infrage zu stellen. Diese beachtliche Fähigkeit, Kritiker zum Schweigen zu bringen, ist einer der beunruhigendsten Aspekte des Transgenderismus.

Ein Angriff auf das moralische Urteilsvermögen

Der Transgenderismus begnügt sich nicht damit, die Unterscheidung zwischen Mann und Frau aufzuheben. Er zielt auch darauf ab, jede Form des Denkens zu diskreditieren, die auf binären Unterscheidungen zwischen Dingen beruht. Nur wenige haben erkannt, wie gefährlich dies ist. Binäre Unterscheidungen zu machen, zwischen verschiedenen Kategorien von Phänomenen zu differenzieren, ist von zentraler Bedeutung für das moralische Denken und die Bildung von Werturteilen. Es ermöglicht uns, zwischen Gut und Böse oder richtig und falsch zu unterscheiden. Daher ist der Versuch, binäre Unterscheidungen zu entwerten, nicht nur ein Angriff auf die Vernunft, sondern auch auf unsere Fähigkeit, Werturteile zu fällen.

Wie wir sehen, hat sich diese Infragestellung des Denkens in eindeutigen, binären Kategorien in Bezug auf Identität und Geschlecht als besonders aggressiv erwiesen. Befürworter des Transgenderismus behaupten, dass binäre Geschlechts- und Identitätskategorien diejenigen verletzen und schädigen, die sich nicht über binäre Begriffe identifizieren.

Darüber hinaus stellt der Angriff auf binäre Kategorien oft die Normalität selbst infrage. „In der zeitgenössischen Gesellschaft gibt es ein großes Missverständnis darüber, was normal und abnormal ist“, schreibt eine Bloggerin. „Die Tatsache, dass es zwei solche Kategorien gibt, normal und abnormal, ist nur eine Bestätigung dieses Missverständnisses“. Ein Psychotherapeut stellt sogar die Gültigkeit der Begriffe normal und abnormal infrage, wenn es um den geistigen und emotionalen Zustand von Menschen geht. „Es ist wirklich fraglich, ob diese Begriffe überhaupt sinnvoll verwendet werden können“, schreibt er, „angesichts ihres enormen Ballasts, ihrer eingebauten Vorurteile und der allgemeinen Verwirrung, die sie stiften.“

Der Transgenderismus besteht auch darauf, dass die Idee der Normalität, ja der Normativität, eine Bedrohung für die Trans-Identität darstellt. Dieser Angriff auf die Normalität bedroht das Gemeinschaftsleben. Wenn die Gesellschaft der Vorstellung von normal und abnormal beraubt wird, verliert sie die Fähigkeit, eine Grenze zwischen erwünschtem und unerwünschtem Verhalten zu ziehen. Wie ich in meinem Buch „Why Borders Matter“ (2020) darlege, wird der Kreuzzug gegen binäres Denken vor allem von dem Wunsch angetrieben, Werturteile abzuschaffen. Leider genießt eine Haltung der Urteilslosigkeit in den westlichen Gesellschaften bereits breite institutionelle Unterstützung. Tatsächlich wäre der rasante Aufstieg der Transgender-Bewegung ohne die bereits vorhandene Vorherrschaft genau einer solchen relativistischen Haltung in tonangebenden Kreisen nicht möglich.

Kinder in eine Identitätskrise stürzen

Zahlreiche Kritiker des Transgenderismus haben zu recht Bedenken hinsichtlich seiner schädlichen Auswirkungen auf den Status und die Rechte von Frauen geäußert. Im Vergleich zu den Auswirkungen auf Kinder ist dies jedoch von nachrangiger Bedeutung. Der Einfluss des Transgenderismus in der Bildung entfremdet Kinder effektiv von den Normen und Werten ihrer Gemeinschaft. Er stellt ihr eigenes Verständnis und das ihrer Gemeinschaft, was normal und abnormal ist, infrage. Dies entwaffnet die Kinder moralisch und führt bei ihnen zur Verwirrung bezüglich ihres Platzes in der Welt.

Für den Transgenderismus ist das kein Problem. Vielmehr ist es eine Gelegenheit zur Indoktrination junger Menschen, eine Chance, Kindern zu vermitteln, dass das Geschlecht eine Wahl ist und dass es keine biologische Rechtfertigung für geschlechtsspezifische Identitäten gibt. Von frühester Kindheit an werden Kinder also von den kulturellen Traditionen, Normen und dem Erbe ihrer Gemeinschaften entfremdet. Dies führt dazu, dass sie in eine Identitätskrise geraten. Transgenderismus wird häufig als ausgefallen und cool dargestellt. Aber es ist nichts Cooles daran, das Leben von Kindern zu vermasseln und ihre Fähigkeit, den Übergang zum Erwachsensein zu bewältigen, zu mindern. Es ist ein zersetzendes Weltbild, das die gesunde Entwicklung der jüngeren Generationen bedroht.

Dass so viele Institutionen in den Bann des Transgenderismus geraten sind, bezeugt, dass die westliche Gesellschaft in ernsten Schwierigkeiten steckt. So viele Menschen, die von dieser Ideologie wirklich abgestoßen sind, schweigen und fürchten sich davor, sie anzuprangern. Dies verdeutlicht was für eine Herausforderung der Transgenderismus für diejenigen darstellt, die sich für eine freie und tolerante Gesellschaft einsetzen. Seien Sie also gewarnt. Wenn dem autoritären Impuls, der den Transgenderismus antreibt, nicht Einhalt geboten wird, wird er noch ungebremster werden – es handelt sich nicht um ein vorübergehendes Phänomen, das bald wieder verschwinden wird. Und das Fehlen einer ernstzunehmenden Gegenwehr wird seinen Vormarsch nur fördern, insbesondere angesichts der Unterstützung, die er vom Großkapital und einflussreichen Stiftungen erhält.

Das ist eine ernste Angelegenheit. Wenn so viele Bürgerinnen und Bürger zulassen, dass die Zeugnisse ihrer eigenen Augen und Ohren durch Trans-Dogmen negiert werden, ist die Demokratie selbst in Gefahr. Wir stehen vor der Wahl, uns mit dem Transgenderismus abzufinden oder unser eigenes moralisches Urteilsvermögen einzusetzen und ihn frontal zu bekämpfen. Wir müssen Letzteres tun. Die Zukunft unserer Gesellschaft hängt davon ab.

Dieser Beitrag erschien zuerst beim britischen Novo-Partnermagazin Spiked. Aus dem Englischen übersetzt von Kolja Zydatiss.

 

„Mehr von Frank Furedi zum Thema Identitätspolitik lesen Sie im Novo-Sammelband „Die sortierte Gesellschaft“ (Nr. 125 – 1/2018).“

Foto: ed g2s news.navy.mil via Wikimedia

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Leserpost

netiquette:

Jochen Lindt / 29.10.2021

Schwangere Lesben sind keine Frauen sondern schwangere Menschen.  Logisch.

Helmut Driesel / 29.10.2021

  Nein, ich will das nicht kommentieren. Ich will darüber lachen. Und ich denke, beim Frauenarzt werden Menschen ohne Uterus auch künftig eine kleine Minderheit bleiben.

Werner Grandl / 29.10.2021

Das erinnert mich an eine Parabel des rumänischen Schriftstellers Eugene Ionescu. Der Held lebt in einer Gesellschaft, in der sich Menschen von heute auf morgen in Nashörner verwandeln. Anfangs lachen die Menschen noch ungläubig, aber irgendwann kommt der Punkt, wo dann die letzten Menschen aus Einsamkeit auch Nashörner werden wollen. Mein Kommentar dazu: her mit dem Großwildjäger.

Rolf Menzen / 29.10.2021

Und dabei handelt es sich bei den wirklich betroffenen, die tatsächlich im falschen Körper geboren wurden, um eine verschwindend kleine Minderheit. Ich denke, es handelt sich bei vielen dieser absurden Geschichten um eine Autoimmunerkrankung von Wohlstandsgesellschaften, die von aus dem bisher notorisch erfolglosen linken Spektrum stammenden Protagonisten parasitär benutzt wird.

armin_ulrich / 29.10.2021

Gerade beim Suchen auf Amazon gefunden. Buchtitel:“Meditation für Anfänger: Lernen und verstehen wie Achtsamkeit das positive Denken stärkt und Gelassenheit die innere Ruhe fördert”. Hier wären “Anfängerinnen” durchaus berechtigt.

Ernst-Friedrich Siebert / 29.10.2021

Heute bei Danisch: What better example of the alleged patriarchy than a man saying “I’m a woman” and being awarded recognition as the “first female” to accomplish something. Apparently men are better at everything—including being women. DeepL: Es gibt kein besseres Beispiel für das angebliche Patriarchat als einen Mann, der sagt: “Ich bin eine Frau” und dann als “erste Frau”, die etwas erreicht hat, anerkannt wird. Offenbar sind Männer in allem besser - auch darin, eine Frau zu sein.

armin_ulrich / 29.10.2021

Natürlich ist er/sie/es mit dem “Transgender-U-Boot” nicht getan. Wir benötigen ebenso den/die Transgender-Zerstörer:In, den/die Transgender-Kreuzer:In, den/die Transgender-Flugzeugträger:In (ein Flugzeugträger, der “Queen Elisabeth” beißt, wäre Stilbruch) und den/die Transgender-Minensucher:In.

Dr. Günter Crecelius / 29.10.2021

Hat ein nahezu Pleiteladen wie die Deutsche Bank keine anderen Probleme? Einer meiner Lehrer hatte für solche Blähungen die Zuschreibung ‘Flucht aus der Arbeit in die Beschäftigung’ Das Ergebnis solchen Tuns kann man bei der Deutschen Bank exemplarisch studieren.

Peter Wachter / 29.10.2021

Deshalb freue ich mich u.a. auf die Scharia im Dummland, den dann müssen auch Männer, die sich als Frau ausgeben, unter die Burka und bei Ehebruch werden sie auch gesteinigt !

Björn Riese / 29.10.2021

um die eigene Kultur und Tradition vor dem Ende im Irrenhaus zu bewahren muss man aber auch wieder kämpfen können und darf eben nicht kuschen. Mut und Robustheit sind gefragt. Diskussion mit Ideologen bringt nichts. Mir scheint, die letzten Normalen im Land haben das noch nicht wirklich begriffen…

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