Die junge Frau besucht am frühen Abend ihre Eltern, fährt dazu mit der S-Bahn aus der Berliner Innenstadt in einen Außenbezirk. Erster Anruf gegen 19 Uhr: „Hallo Papa, kannst du kurz dranbleiben?“ „Klar, bist du vor dem Bahnhof?“ Er kennt das schon, der Vater. Der Vorplatz des Ringbahnhofs, in dessen Nähe seine Tochter wohnt, wird allabendlich von meist osteuropäischen Trinkern bevölkert, die dort krakeelen und sich volllaufen lassen. Den Bahnsteig erreicht man nur über einen Hindernisparcours von Glasscherben zerschlagener Flaschen, Müll und klebrigen Flüssigkeitslachen, immer in Gefahr, angepöbelt zu werden. Seine Tochter ist anmutig, zierlich, fein, kleidet sich gern elegant. Aber den Bahnhofsvorplatz überquert sie stets eiligen Schrittes, mit einer großen Basecap, die ihre langen Haare verdeckt, eine Hand in der Handtasche an ihrem Tierabwehrspray, die andere mit dem Handy am Ohr, um nach außen hin zu signalisieren: Ich bin eigentlich gar nicht hier, sondern ganz woanders, und wenn du mich trotzdem belästigst, kann ich ganz schnell Hilfe rufen!
„In der S-Bahn habe ich gelernt, meiner Intuition zu vertrauen“, sagt die junge Frau. Sobald sich einer in ihrer Nähe seltsam verhält, wechselt sie den Platz oder sogar den Wagen. Und sie sucht sich grundsätzlich Sitzplätze mit Wand oder Glasscheibe im Rücken. Warum das? „Weil mir die Bilder von der Ukrainerin in den USA nicht mehr aus dem Kopf gehen!“ Neulich allerdings nützte ihr auch alle Intuition nichts, als sie – wiederum an einem frühen Abend – von Mitte nach Charlottenburg fuhr. Im ersten Wagen lief ein „Schizo“ auf und ab, der aggressiv herumbrüllte. Die wenigen anderen Fahrgäste duckten sich weg.
Am nächsten Bahnhof wechselte die Tochter in den Nachbarwagen und fand zu ihrer Freude eine Bank für sich allein. Das rote Lämpchen leuchtete schon auf, da zwängte sich eine vermummte Gestalt durch die Tür und setzte sich ihr direkt gegenüber, die Kapuze so tief ins Gesicht gezogen, dass man keine Haut sah. Als die Gestalt ihre Kleidung zu lüften begann, breitete sich sofort ein erbärmlicher Gestank aus. Wieder stand die junge Frau auf und ging zur Tür, um dort von einem betrunkenen Penner angequatscht zu werden: „Du, haste bisschen Kleingeld für mich? Wieso denn nicht? Hey, nur einen Euro!“ In der ersten Tür des dritten Wagens saßen zwei Besoffene auf dem Boden, und vom anderen Ende her näherte sich ein weiterer aggressiver Schreihals. „Diese S-Bahn-Fahrt war wirklich krass“, sagte die Tochter zu mir. „Wie im Zombiefilm!“
„Berlin ist hart, aber herzlich“
Ja, der besorgte Vater bin ich selbst, und es ist meine Tochter, deren zweiter Anruf mich jetzt um 19.30 Uhr erreicht: „Kannst du mich bitte doch vom Bahnhof abholen? Hier ist so ein komischer Typ …“ Ich schnappe meine Jacke und sprinte los. Fünf Minuten später stehe ich am Bahnsteig neben der gerade eingefahrenen S-Bahn. „Danke, Papa!“, sagt die Tochter. „Wen meintest du?“, frage ich und lasse meinen Blick über den Strom der Ausgestiegenen schweifen. „Er ist schon weg“, erwidert sie. Ein Schwarzer war es, der zwanzig Minuten lang den Blick nicht von ihr ließ, zweimal mit ihr umstieg und ihr auch folgte, als sie – gemäß ihrer Intuition – den Wagen wechselte.
Diskussionen über Einwanderungspolitik interessieren meine Tochter nicht, auch wenn problematische Männergruppen nach ihrer 23-jährigen Lebenserfahrung meist solche mit einschlägigem Migrationshintergrund sind. Betrunkene Deutsche oder Polen sind ihr ebenso zuwider wie die Anmache türkisch-arabischer Talahons. Sie interessiert, abends heil von A nach B zu kommen, und das gilt auch für die meisten ihrer Freundinnen, wie sie sagt. Sind die nachts allein unterwegs, dann nur mit Uber, gesponsert von den Eltern.
In den Bussen der Berliner Verkehrsbetriebe tönt seit neuestem die folgende gutgemeinte Ansage vom Band, auf Deutsch und Englisch: „Berlin ist hart, aber herzlich. Bitte zeigt Respekt und seid nett zueinander!“ Diese Botschaft ist ebenso hilf- und wertlos wie die immergleichen Beteuerungen von Politikern nach islamistischen Anschlägen, so etwas habe keinen Platz in unserer Gesellschaft, wir ließen uns nicht spalten.
In einer Gesellschaft, die längst in unzählige Parallelgesellschaften aufgespalten ist und sich selbst immer fremder wird, gibt es kein „Wir“ mehr. Daran hat die seit zehn Jahren andauernde ungeregelte Masseneinwanderung in die deutschen Sozialsysteme einen gehörigen Anteil. Der öffentliche Raum ist längst zum Angstraum geworden, besonders für junge Frauen. Die müssen selbst sehen, wie sie damit klarkommen. Oder um es mit einem abgewandelten Zitat unserer ehemaligen Kanzlerin zu sagen: Das ist jetzt eben nun mal so!

Passen denn Ihre Wahlentscheidungen seit spätestens 2015 (und die Ihrer Tochter seit fünf Jahren ebenfalls) zu Ihren Erlebnissen?
Kuesnacht bei Zuerich. Ist schon ein paar Jahre her. Wir, vier Personen, kaufen vier Tickets am fruehen Abend, um in die Stadt zu fahren. Durch die Unterfuehrung folgen uns fuenf Gestalten, Blickdiagnose Afghanistan, ca. 18-20 Jahre. Sie verteilen sich so auf dem Bahnsteig, dass jeder in einen Wagen steigen kann. Als der Zug eingefahren ist, drehen wir um und verlassen den Ort, vorsichtshalber. Wir nehmen das Auto und parken Urania, teuer, aber gut. So geht das seit Jahren, vor allem hier, in der Schweiz und in Wien. In London haben sie andere Sitten. Sie kommen mit Rollern vorbei und reissen da, wo es geht, den Leuten das Handy aus der Hand, besonders gern in Buerovierteln.
In den 70ern war große Familienzusammenführung bei Familie Ali angesagt, d.h. der „Gast?“-Arbeiter holte Frau, Kind und Kegel nach Deutschland. Etwas, das Helmut Schmidt in seinen letzten Lebensjahren bedauerte, ermöglicht zu haben. Schon Ende der 70er bekam ich über meine Nachhilfeschüler mit, dass die Kinder von Ali Schüler in den Schulen bedrohten und Schutzgelder von ihnen eintrieben. Die 68er-Lehrer nahmen Alis Kinder in Schutz und somit ging das reibungslos über die Bühne. Von da ab war für mich klar: Sollte ich in Deutschland bleiben, kommen für mich keine Kinder in Frage. Ich frage mich deshalb immer wieder, in welcher Scheinwelt so viele Leute in den 80ern oder 90ern gelebt haben, sodass sie so mir nix dir nix Kinder in die (deutsche) Welt setzten. Hat denn niemand die vielen Berichte gelesen, die damals in ganz normalen Medien über „Probleme“ in den Schulen zu lesen waren? Hat denn niemand spätestens in den 90ern Talkshows gesehen, in denen genau das thematisiert wurde, u.a. von Jörg Haider, der von Schutzgelderpressungen sprach, die organisiert von Alis Kindern an Schulen in Deutschland und Österreich durchgeführt werden? Sind denn wirklich so viele Leute so bescheuert im Kopf, dass sie erst 2015 gemerkt haben, dass da was nicht stimmt? Ja, wenn dem so ist – und es gibt eigentlich auch keinen Zweifel daran -, dann haben die Leute eben genau das bekommen, was sie immer gewählt und somit gewünscht haben. Wer SPD/FDP in den 70ern gewählt hatte, stimmte somit auch für die Familienzusammenführung bei Familie Ali. Wer in den 60ern Adenauer/ Erhard und Kiesinger gewählt hatte, stimmte für die Grundsteinlegung der Islamisierung Deutschlands ab 1961. Wer Kohl/Genscher wählte, erklärte sich damit einverstanden, dass abgelehnte Asylbewerber ruhig hier im Deutschland bleiben konnten, denn diese Regierung fand das ganz in Ordnung so. Die Vergewaltigungen Silvester 2015 in Köln und Hamburg sollen zu 80% von vor 2015 abgelehnten Asylbewerbern begangen worden sein.
Das tönt für mich wie ein Adrenalin-Kick nach dem anderen so ein dystopisch wirkender Ausflug, insbesondere da man nicht weiss wie weit die gerade einsatzfähigen Zombies gehen und worauf sie gerade Appetit haben. Da sehnt man sich ja gerade nach der islamistischen Religionspolizei, die sämtliche Zombies weghaut. Leider dürfen dann die Frauen ohne familiäre, männliche Begleitung auch nicht mehr raus. Die Freiheit ist also so oder so weg. Der öffentliche Raum, die (Energie)wirtschaft und die Sicherheit geht zu Grunde, aber wenigstens darf man das Geschlecht frei wählen. Die Abgeordneten haben eine hervorragende Prioritätensetzung auch gewählt von vielen Mädchen und ihren Familienmitgliedern, selbst Omas….
Das kommt davon, suchen sie rechtzeitig einen passenden Schwiegersohn aus. Auf Bahnhöfen oder bei Dunkelheit haben alleinreisende Mädchen und Frauen nichts zu suchen. Das war schon immer so. Oder man will Multikulti im Original, dann wählt man die Nationale Front. Ist hier jemand Rassist und verstößt einen Enkel mit islamischen Wurzeln?