Das Schweigen der Bürger? Nein, „Lämmer“ muss es heißen. Denn Lämmer sind es, die da schweigen. Nämlich in dem berühmten Roman von Thomas Harris und den daraus abgeleiteten Filmen. Eigentlich ist es dort umgekehrt, da schreien die Lämmer und schweigen nicht. Weil sie zur Schlachtung geführt werden. Die Romanheldin Clarice leidet darunter, im Traum und am helllichten Tage. Sie erhofft sich das Schweigen dieser armen Tiere, indem sie mindestens eines von ihnen rettet. Und unsere Bürger? Da ist es umgekehrt, sie schweigen. Zwar gibt es unter ihnen einzelne, die schreien, denn dafür gibt es Grund genug: Firmenpleiten, Vergraulen der Leistungsträger, Verhätschelung der Leistungsverweigerer, galoppierende Preise, Verfall von Brücken und Wohnungen, Verödung von Dörfern und Kleinstädten, Unterdrückung der Opposition. Da sollten es doch viel mehr sein, die schreien. Viel, viel mehr, wünschen sich die Bürger. Und schweigen. „Was soll man denn da sagen?“, heißt es bei ihnen und: „Nein, ich sage lieber nichts!“
Vor Jahren noch, da ging man zu Hunderten und zu Tausenden auf die Straße, um gegen die Regierungspolitik zu demonstrieren. Slogans wurden skandiert, und Polizisten reagierten mit Wasserwerfern und Verhaftungen. Was waren das eigentlich für Leute, diese Polizisten? Oft genug Familienväter und -mütter. Auch dem Wesen nach liebenswerte Söhne und Töchter. Und wer waren die Journalisten, die friedlichen Demonstranten nachsagten, Pegida-Leuten zum Beispiel, sie würden „aufmarschieren“?
Der großzügigste Zahler der EU
Sollte man doch lieber schreien? Allenfalls ist einem danach, wenn man seine Informationen über das Hier und Heute nicht aus den staatlich geförderten Medien bezieht. Dann wird vieles klar, was ansonsten eher trübe ist. Zum Beispiel, warum die Wachstumsrate der Wirtschaft in Deutschland ständig fällt. Auf null Prozent womöglich, oder gar ins Minus rutscht. Energieprobleme seien der Grund, so heißt es offiziell, der Iran, das CO2 und damit der Klimawandel. Und wie, fragt man sich, sieht das in den anderen EU-Ländern aus? Immerhin sind wir ja Teil der EU und sollten über die anderen Teilnehmer-Staaten viel besser informiert sein. Stattdessen erfährt man Tag für Tag und wiederholt etwas über Länder und Regionen, die einen weit weniger oder überhaupt nicht interessieren. Mit Bezug auf unsere Wirtschaft zum Beispiel wende ich mich, der Autor, an – tja, an wen? Zum Beispiel an meine Freundin, die ChatGPT. Sie antwortet:
„Reale BIP-Wachstumsraten 2025 für ausgewählte EU-Länder (gegenüber 2024): Irland +12,3 Prozent, Malta +4,0 Prozent, Zypern + 3,8 Prozent, Dänemark + 3,6 Prozent.“ Und so weiter. EU-27 insgesamt: +1,5 Prozent reales BIP-Wachstum 2025. Und Deutschland? Ist von allen EU-Staaten der letzte. – Aha!
Apropos EU, in der Regel wird dazu „Europa“ gesagt, wennschon der Flächenanteil am Kontinent gerade mal 42 Prozent beträgt. Der von Russland ist fast genauso groß. Dabei bedenke man Russlands „Rest“, der bis zum Pazifik reicht! Nicht weniger interessant ist, so beim Befragen von ChatGPT: Unter den 27 Mitgliedstaaten der EU rechnet man mit 10 Nettozahlern. Darunter ist – von Haus aus wohl – unser Deutschland. Der großzügigste Zahler übrigens! Die Europäische Union mit ihren vielen Nationen und Sprachen und Kulturen, ist sie dennoch stabil, fragt man sich. Als Jugoslawien in den 1990er Jahren seinen politischen Schirm verlor, löste es sich umgehend in Einzelstaaten auf. Manche wurden politische Gegner. Und was würde aus der EU, sollte sie irgendwann einmal auch einen solchen Weg gehen?
Gastgeber Deutschland
Unsere Außengrenzen sind die der EU. Ist doch herrlich, da will jemand mit dem Auto oder als Spaziergänger zu uns, er kommt aus den Niederlanden, aus Frankreich oder aus Polen oder der Slowakei, und keine Grenze! Zwar mag da irgendwo auch mal ein Grenzpfahl stehen, aber nichts ist mit Ausweis vorzeigen oder gar mit Visumzwang. Das gilt natürlich nicht für Menschen, die aus anderen Ländern zu uns kommen, aus solchen, die nicht zur EU gehören. Oder? Wie ist das eigentlich mit Schengen? – Ja … also, da soll der Ruf „Asyl!“ genügen, und schon ist man da, bei uns, dort, wo man gerne hin will.
Ganz anders, wenn unsereiner nach irgendwohin reist, nach Indien zum Beispiel. So wie ich kürzlich als Mitglied einer Reisegruppe. Da hatte sich doch der Ehemann einer Mitreisenden beim Ausfüllen seines Visumantrags einen Zahlendreher geleistet, einen winzigen, und Schluss war‘s mit lustig! Der Leiter unserer Reisegruppe mühte sich redlich, schaltete schließlich das Konsulat ein und – gegen Ende der Reise – mit Erfolg: Der Teilnehmer durfte zur Gruppe aufschließen. Zu seiner Ehefrau. Mit einem anderen Flugzeug und das auf eigene Kosten.
Wie herrlich aufgeschlossen Fremden gegenüber – beziehungsweise aufschließbar – wir hingegen in Deutschland sind! Herrlich für die Anderen. Das beweist schon das „Stadtbild“, wovon der Bundeskanzler einst sprach. Oft ist dort von uns, den gastfreundlichen Bürgern, niemand zu sehen. Und wenn doch, dann werden wir gar nicht so selten von den Gästen attackiert, tödlich sogar! 2024 waren laut Polizeilicher Kriminalstatistik 41,8 Prozent der polizeilich erfassten Tatverdächtigen nichtdeutsche Staatsangehörige.
Bildung, Un-Bildung und Dummheit
Wir Menschen sind lernfähig. Auch viele Tiere, doch übertreffen wir in Hinblick auf Umfang erwerbbaren Wissens und Könnens alle Tierarten, und zwar gewaltig. Beim Wissenserwerb lernen wir zugleich, kritisch zu denken und zu urteilen. Soziale und kulturelle Kompetenzen entwickeln sich dabei, und mit ihnen die eigene Persönlichkeit. Ohne uns Lernwesen, ohne menschlichen Intellekt, sähe die Welt ganz anders aus. Felder und Forste sind da, wo einst Wälder waren, Häuser, Straßen, Siedlungen und riesige Städte. Auch die Verkahlung unserer Welt und deren Verwüstung sind Ergebnis menschlichen Intellekts. Und all das geschah und geschieht für uns selbst, für den Menschen und sein Wohlergehen. Zumindest zunächst.
Bildung ist Sache des Elternhauses, der Familie und des ganzen sozialen Umfeldes. Dazu, heute wie selbstverständlich, Aufgabe von Schulen und beruflichen Bildungseinrichtungen, inklusive Universitäten. Und was passiert, wenn man sie meidet, sich ihnen verschließt? Früher war das der Weg ins Abseits, oft genug in die Katastrophe. Und heute, hier bei uns in Deutschland?
Mangel an Bildung, ja, kahle Unwissenheit, ist für unsereinen keine Schande mehr, eher eine Lebenseinstellung. So auch werden uns Bürgern Menschen vorgesetzt, die oft weniger in ihre Bildung investiert haben als jene, die sie regieren. Allzumal in der Politik. Die Lauten übertönen die Klugen, die Gläubigen die Skeptiker, die Kriegslüsternen die Friedfertigen. Es kommt kaum noch auf Bücher an, die man besitzt und in denen man gelesen hat, vielmehr auf die Fertigkeit, Wissen aus dem Handy herauszuholen. Die Künstliche Intelligenz, vor ein paar Jahren noch Sache von Spezialisten, ist heute für jeden zu erschließen. Wozu dann noch Wissen? So auch wurde das wachsende Unwissen der Zensurenskala angepasst, indem sie über die Fünf hinaus bis zur Sechs reicht. Demnächst womöglich bis zur Sieben.
Der Dumme und selbst der Dümmste mögen dem Wissenden allein schon durch den Umgang mit dem Handy überlegen sein. Gleichermaßen KI-gesteuerte Apparaturen den geschicktesten und fleißigsten Handwerkern und Künstlern. Mittlerweile gibt es Roboter, „Humanoide“ genannt, die durch Mimik, Gestik und Verhalten erstaunlich menschlich wirken. So auch ist schon heute Information kaum noch von Desinformation zu unterscheiden, das Wort der Herrschenden nicht von dem der andersdenkenden Bürger. Wie erst wird das in fünf Jahren aussehen, in zehn oder in zwanzig? Nicht zu denken an die nächsten hundert Jahre! Spielen dann Menschen überhaupt noch eine Rolle? Dazu hatte es jüngst geheißen: Es geht auch ohne uns.

Zur Flutung Europas mit Moslems: Bei DE würde man aufgrund der Nazivergangenheit eher erwarten, dass sie DE mit Juden fluten, um so wieder den Bestand von 5 – 600.ooo vor der Shoah zu erreichen, plus X vielleicht. Stattdessen … . Erinnere an den Satz von Karl Lagerfeld selig. Bei GB und FR ist das anders zu sehen, die haben viel Dreck am Stecken mit Moslem, da kann man schon ein schlechtes Gewissen haben. Im Falle des *Sikh/Indien dito. *arabisch Talib, also „Schüler“. (Die Sikhs sind allerdings eher friedlich, das war wohl ein Ausreißer).
Auch Belgien wurde erwähnt, gibt womöglich noch paar andere.
Nun beobachtet man: Alle sind gleichermaßen scharf auf die Söhne Allahs, allen voran die Deutschen. Die haben sogar eine pole position beim Moslem. Aus Gründen. Was GB und FR fuchst wie der Scheitan. Der Moslem grinst und sagt:
„Wir werden immer mehr und beanspruchen Deutschland für uns.“ – plus GB, FR und sonstwas.
Is it the economy, der weltgrößte Markt, der muslimisch-indische? Das lockt, all die rohstoffarmen Exportländer Europas wie genannt – und der Markt ist riesig, wächst ständig und hat jede Menge Rohstoffe zum Bezahlen der europäischen Exportprodukte, der begehrten. Airbus! Emirates! Benze, was noch? Größer als China, wobei die Chinesen Export-Konkurrenten für Europa sind, die Moslems nicht.
Versuche das seit langem zu verkaufen, wie sauer Bier, bisher mit mäßigem Erfolg. Bei Wirtschaftsjournos sollte das verfangen, bei einer Ethnologin etwa eher nicht. So schaut’s aus. Vllt. bin ich auch bloß meschugge. Ist mir inzwischen auch schon egal.
@ Else Schrammen – „Aber wie könnte ich z.B., ohne einen weitreichenden Wirkungskreis, eine Demo auf die Beine stellen? Das ist das Problem der schweigenden Mehrheit. Unsereins helfen nur Wahlen weiter!“ – Zu erst genannten Idee: Sofern erfolgreich und störend, erfolgt die Systemstrategie „Ballweg“. Zur Idee mit dem „Wahlen“. Die letzten Ergebnisse haben gezeigt, daß diese zu keiner Änderung führen, egal ob in Thüringen oder BW, und wenn „wir“ ggf. mit einer „Koalition der Nationalen Front“ zwangsgerettet werden. Wie heißt es so schön, „Würden Wahlen etwas ändern, wären sie längst verboten“. Uns rettet nur der totale Kollaps. Und das wird für viele vermutlich bitter, vorallem für die, die keine Chance zum vorherigen Ortswechsel haben. Und wenn es zutreffen sollte, daß die Werbung für „unsere bunte Wehr“ zunehmend erfolgreich Rekruten in die Kasernen bringt (mit -Un- Wissen und Wollen der jungen Menschen, die den Weg gehen und den „Alten“, die sie bis dahin „beraten / durch Leben führen“) . . . . . .
@Johannes Schuster – #Moslems im Schwimmbad sind nicht schlimmer als deutsche Fettbäuche in Thailand.# Kommt darauf an, wie sich diese Fettbäuche benehmen. In der Regel bleiben sie friedlich und zahlen für willige Frauen. Also weniger schlimm.
@ Norbert Brausse – „Ob die jetzt gesperrte Bonner Brücke reicht, damit einige Wenige ihr Wahlverhalten ändern, glaube ich eher nicht. Erst wenn aus dem Wasserhahn kein Wasser mehr kommt und der Klempner keine Zeit hat, dann könnte vielleicht ein Umdenken stattfinden“ – Dann hätte „man“ schon beizeiten aus „Rahmetalbrücke“, „Leverkusener Brücke“ und zB „Carolabrücke“ lernen können, zumal LKW-Fahrer ja schon seit Dekaden entsprechende „Probleme“ mit weiten Umwegen zu umfahren haben, interessiert unsere „Öko-Sektierer“ einen „Scheiß“. Und die verantwortlichen Politdarsteller rutschten auf ihren Karriereleitern ener nach oben, Beispiel Wüst, mittels Wahlvolk und nicht gewählter Koalitionen ohne Widerstand „der Straße“ nach oben „geschubst“. Und selbst wenn der Klempner kommt, aber für den Normalsterblichen der Stundensatz nicht mehr bezahlbar ist, wird „UnsereDemokratie“ von einer Mehrheit nicht infrage gestellt werden. Und wenn s eng werden sollte, wird halt zur Rettung derselben die „Nationale Front“ als Gesamtheit „zur Rettung des Landes in dem wir leben“, früher mal „Vaterland“ genannt, antreten, ohne auf Widerstand zu treffen. Das wird erst ein völliger Zusammenbruch des Systems bewerkstelligen, ggf. durch Zusammenbruch der EU infolge der angestrebten weiteren Aufblähung incl. Ukraine und damit wirtschaftlichem Kollaps infolge der erforderlichen finanziellen Aufwendungen, die nicht zu stemmen sind. Das wird sich vermutlich aber noch hinziehen. Der „kurze“ Weg könnte über einen Krieg mit dem erkannten Feind im Osten beschritten werden.
„Es kommt kaum noch auf Bücher an, die man besitzt und in denen man gelesen hat, vielmehr auf die Fertigkeit, Wissen aus dem Handy herauszuholen. Die Künstliche Intelligenz, vor ein paar Jahren noch Sache von Spezialisten, ist heute für jeden zu erschließen. Wozu dann noch Wissen?“ – Auch KI funktioniert nicht o h n e Wissen. Weiß ich nicht die richtigen Fragen zu stellen, ggf. auf den gegebenen Antworten aufbauend und mit Fakten unterlegt, wird / kann mir selbst eine KI nur unbrauchbaren Blödsinn, ggf. gar das Gegenteilige vom „Richtigen“ liefern. Dazu kommt, daß KI entsprechend der ideologischen Vorgaben von politischem Zeitgeistdenken, „Klimaideologie“, Schulmedizin nach WHO-Vorgaben etc etc programmiert ist. Entsprechend spuckt es seine „Erkenntnisse“ aus, die derart hinnehmen muß, wer kein Wissen zu Alternativen hat und entsprechend abfragen kann. Entsprechend bleibt die „Ungebildete Blase“ in derselben feststecken. Vielleicht auch das der Grund dafür, daß viele „Gläubige“ auf dieser Ebene so viel Unsinn verzapfen.
Eine der Lösungen zur gestellten Frage hat Frau Bötticher in ihrem gestern hier thematisierten Buch zum „Kuschen“ und gefälligen Mitmachen der Mitarbeiter diverser Behörden im Lande aufgeführt. Die sind ja nur der berühmte „Spiegel der Gesellschaft“. Eine Mischung aus Anpassung (bloß nicht auffallen, was durch die Anzeigeritits sog. „Promis“ im Lande unter dem Erziehungsgedanken noch befeuert wird), Identifizierung mit zumindest einem Teil der publizierten Ideologien („UnsereDemokratie“ als Gutmenschenprojekt) und einer gehörigen Portion Desinteresse an Entwicklungen, die „einen“ selbst geglaubt nicht betreffen (werden). 1933 läßt aus den Grüften der Geschichte fröhlich grüßen.
Mehltau als Stilmittel der Machthabenden ; so regiert sich doch so ganz trefflich. Ein Land in gesellschaftskritische Agonie versetzen, spielt den Apparatschiks der Elitenomenklatura profitabel in die Hände!