Eugen Sorg, Gastautor / 21.01.2018 / 15:00 / Foto: Sorg / 13 / Seite ausdrucken

Das Scheitern der muslimischen Integration

Der beliebteste Jungenname des Jahres 2017 in Holland sei Noah, vermeldeten niederländische Medien. Als aber ein Journalist des Senders PowNed diese Daten genauer anschaute, fiel ihm auf, dass ein anderer Name für neugeborene Knaben noch populärer war, hätte man nur seine verschiedenen Schreibweisen berücksichtigt: Mohammed, Mohamed, Muhammed, Mohammad, Muhammad, Muhammet, Muhamad etc., alles Namensvarianten des letzten der Propheten Allahs, wurden als unterschiedliche Namen aufgeführt, was seinen Spitzenplatz verhinderte. Ein weiterer Versuch, die schleichende Islamisierung zu verschleiern, argwöhnten regierungskritische und islamskeptische Kreise. 

Falsche Nachricht, konterte das Online-Portal hoax!melding triumphierend, weder Noah noch Mohammed seien die Sieger, sondern in Wirklichkeit und mit großem Abstand Lucas alias Luuk, Luca, Loek, Lukas, Luc etc., wie bei Mohammed getrennt gezählt, obwohl derselbe Name.

Egal, welcher Babyname in Holland am häufigsten gewählt wurde, Tatsache bleibt, dass Mohammed und andere Namen aus der islamischen Heilsgeschichte in Europa auf dem unaufhaltsamen Vormarsch sind. Mohammed, vor vier Jahrzehnten noch exotisch und selten, ist heute beliebtester Vorname in England und Wales und in vielen westeuropäischen Kapitalen. Grund dafür ist eine historisch bemerkenswerte Masseneinwanderungspolitik. Millionen von Menschen aus Afrika, dem Nahen Osten, Südasien, meistens Muslimen, wurde es erlaubt, sich in Europa niederzulassen, als Niedriglohnarbeiter, Asylbewerber, sogar als papierlose Migranten. 

Archaisches und robustes Weltbild

Man ging davon aus, dass sich die Neuankömmlinge schon irgendwie integrieren würden, was sich aber bald als Illusion erweisen sollte. Anstatt die säkularen und freiheitlichen Werte ihrer Gastländer dankbar zu übernehmen, hielten viele an ihren Glaubenstraditionen fest. Sie haben eine tiefe Vorstellung vom Sakralen, unverrückbar festgeschrieben in ihren heiligen Schriften, und erachten jede Kritik daran als todeswürdige Beleidigung. Ihr Geschlechterbild blieb auch in der dritten Einwanderergeneration archaisch und robust, die selbstbestimmten europäischen Frauen erinnern sie an Huren, und nie im Leben würden sie ihren Schwestern oder Töchtern solch ehrloses Verhalten erlauben.

Immer wieder wurden Studien über die Einstellungen der Muslime gemacht. Die kamen alle zu ähnlichen Ergebnissen wie auch wieder die neueste Untersuchung des Kriminologen Christian Pfeiffer „Zur Entwicklung der Gewalt in Deutschland“ (2018). Knapp 70 Prozent der in Niedersachsen befragten muslimischen Jugendlichen stimmten der Aussage zu, der Koran sei das einzig wahre Glaubensbuch; mehr als ein Drittel bejahte die Aussage, der Islam sei „die einzige wahre Religion“, alle anderen Religionen seien „weniger wert“; und fast ein Drittel könnte sich vorstellen, für den Islam sein Leben zu riskieren.

Zu viele der eineinhalb Milliarden Muslime weltweit wehren sich gegen die Zumutungen der Moderne und flüchten sich in Träume einer verflossenen imperialen Glorie, die man wieder zum Leuchten bringen möchte. Längst haben sich in europäischen Großstädten, in Brüssel, London, Paris, Berlin, ethnoreligiöse Gettos gebildet, archaische Enklaven mit schattenhaften, verhüllten Frauen und Männern in arabischer Tracht, ganze Stadtteile, kontrolliert von Drogenhändlern und radikalen muslimischen Predigern. Sie sind der augenfällige Beweis für das Scheitern der europäischen Migrationspolitik. Es gibt kaum eine Frage, welche die Leute mehr umtreibt als diese: das Scheitern der muslimischen Integration.

Der Import von unzähligen Menschen aus gänzlich fremden Kulturen hat eine empfindliche demografische Umschichtung in Gang gesetzt, die existenzielle politische, kulturelle und soziale Risiken birgt. Die grosse Bevölkerung war immer gegen dieses gigantische Sozialexperiment, wurde aber nie nach ihrer Meinung gefragt. Einwände, Widerspruch, Unmut werden bis heute von den Meinungseliten in Politik, Medien und Think-tanks wahlweise als unbedarft, rassistisch, fremdenfeindlich, populistisch abgekanzelt. Der gesellschaftliche Zusammenhalt ist schwer beschädigt, Europa erkennt sich nicht mehr wieder, eine Lösung ist nicht in Sicht.

Dieser Beitrag erschien zuerst in der Basler Zeitung.

Foto: Sorg

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Leserpost (13)
Cornelia Buchta / 21.01.2018

“Die grosse Bevölkerung war immer gegen dieses gigantische Sozialexperiment” - ich würde sagen, der Großteil der westdeutschen Bevölkerung war 2015 völlig überrascht, als er mit einiger Verspätung feststellen musste, dass das politische Spitzenpersonal gravierende Entscheidungen eiskalt gegen die Interessen des eigenen Volkes und die Verfassung traf. Die ostdeutsche Bevölkerung war da schon viel weiter und zeigte ihre Mißbilligung aktiv auf der Straße - sie wurde von der Mehrzahl der Westdeutschen dafür belächelt, verachtet oder verhöhnt. Bei der Bundestagswahl 2017 zählte die Ausrede des Überrumpeltseins nicht mehr. Alle hatten genug Zeit, sich zu informieren und sich ein Bild von den Auswirkungen der Masseneinwanderung zu machen. Kritische Publikationen gibt es genug und sie sind auch alle frei zugänglich. Trotzdem haben sich wieder nur die Ostdeutschen für einen Politikwechsel stark gemacht! Wir Westdeutschen sind nur groß im Lamentieren. Uns ist der eigene Ruf wichtiger.

Toni Keller / 21.01.2018

Meiner persönlichen, sicher begrenzten Erfahrung nach, ist das Problem genau in dem Moment entstanden, als man diese ganzen Integrationsinitiativen gestartet hat. Vorher grillten die mir bekannten Moslems Schweinekoteletts, tranken Raki und ihre Töchter heirateten sogar Deutsche, und liefen ganz normal gekleidet herum. Plötzlich fing man an ihnen, von deutscher Seite aus zu erklären, dass sie anders seien und reagierte auf jede Provokation übereifrig, also nicht, mit “wenn es Ihnen nicht recht ist, was es bei uns beim Fest gibt, dann müssen Sie ja hier nichts essen” Dazu kam dann zusätzlich noch die modernen Möglichkeiten, guckten die Türken der ersten Generation deutsches Fernsehen, gibt es heute via Satellit Program wie in der Heimat, egal wo die ist. War die Heimfahrt früher ein Abenteuer, drei Tage mit dem Auto, fliegt man heute, in einer Stunde, und viel billiger, als mit dem Auto in die Türkei usw, usw. Und das allerschlimmste ist, dass die Probleme jahrzehntelang nicht benannt werden durften, Dazu kommt noch das Problem. welches sich hinter der Frage nach den beliebtesten Vornamen verbirgt, man hat selber keine Kinder mehr gekriegt und das in einer Gesellschaft, wo das soziale Netz sehr gut war, aber man hat es beständig schlecht geredet, während die einfacher gestrickten Migranten, die die Dinge viel pragmatischer angehen, als unsereins, die Vorteile gesehen und in Anspruch genommen haben.

Wilhelm Sacker / 21.01.2018

Wir alle sind oft in dem Geiste erzogen worden: Immer schön demütig, bescheiden, nett und freundlich sein, hilfreich und aufgeschlossen für Fremde (“der gute Samariter”). Und wie war das noch mit der linken und rechten Backe? Matthäus 5,39: ” Ich aber sage euch: Leistet dem, der euch etwas Böses antut, keinen Widerstand, sondern wenn dich einer auf die rechte Wange schlägt, dann halt ihm auch die andere hin!” Viele meinen, dass “alle Religionen ja gleich seien” und alle irgendwie das Gleiche wollen und meinen. Tja, weit gefehlt, dem ist offensichtlich nicht so. Wer erinnert sich noch an “Biedermann und die Brandstifter” (Max Frisch)? Passt doch wunderbar auf unsere Situation. So komme ich mir langsam in Deutschland vor. Sehenden Auges organisieren wir selbst unseren Untergang. Also doch: Auswandern nach Österreich!

Jochen Brühl / 21.01.2018

Nun, den Christian Pfeiffer hätten wir für diese Erkenntnisse nicht wirklich gebraucht, zumal er und seine Partei - die SPD - maßgeblich an dieser Entwicklung schuld sind. Ich werde mit großem Interesse zusehen, wie die Multikulturalisten und Genderisten als erste dran glauben werden, da die mit sehr hoher Sicherheit vorher bekehrt werden von der neuen Kultur als die altbackenen Rechten. An Erstgenannten nehmen die Muslime nämlich wesentlich mehr Anstoß.

Werner Arning / 21.01.2018

Die nach Europa eingewanderten Muslime sind in der Mehrzahl weniger gebildet, haben weniger wirtschaftliche Macht als die Europäer, unterscheiden sich jedoch hauptsächlich dadurch, dass sie in ihrer Religion eine Art Lebensleitfaden finden, der alle anderen „Nachteile“ aufzuwiegen scheint. Sie leben ihre Religion, zeugen Kinder und warten. Die Europäer stehen diesem Phänomen unterverständig und staunend gegenüber. Sie meinen helfen zu müssen und sind überzeugt, dass die „Fortschrittlichkeit“ ihrer Lebensweise früher oder später Nachahmung finden wird. Da sie jedoch zu sehr in einem rein materiellen Denken verhaftet sind, fehlt ihnen vollkommen ein Verständnis für das Vorgehen der von ihnen beheimateten und oft alimentierten Gäste. Wer hier den längeren Atem hat, wird sich zeigen. Mein Gefühl sagt mir, dass es ihn die Gäste haben werden.

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