Früher konnte ich immer nur für eine kurze Zeit mit misshandelten Frauen arbeiten, danach war ich ausgebrannt. Ich sammelte weiterhin Geld und lenkte Aufmerksamkeit auf die Frauenhäuser und die Frauenhausbewegung, aber ich war nicht „heilig“ genug, um mit einer misshandelten Frau weiter zu arbeiten, die darauf bestand, immer wieder zu ihrem Schläger zurückzukehren.
Viele Feministinnen taten dies allerdings, so lange, bis diese armen Frauen sich endlich auf ihre Seite und gegen die Männer stellten, die ihnen die Knochen brachen. Viele Frauen sind schließlich um ihrer Kinder willen von den Männern weggegangen, nicht, um sich selbst zu retten.
Und jetzt – das möchte ich vorsichtig sagen – haben wir ein ähnliches Problem mit unseren gebildeten, temperamentvollen, ja heldenhaften afghanischen Frauen. Die meisten werden nicht ohne ihre Familien gehen. Frauen verinnerlichen wie Männer die Stammespsychologie und können sich ein Leben ohne die Einbindung in ein Familiennetz nicht vorstellen.
Viele afghanische Frauen fühlen sich in bewundernswerter Weise sowohl für jüngere Geschwister als auch für kranke oder behinderte Eltern verantwortlich, insbesondere wenn sie diese durch ihren eigenen feministischen Aktivismus gefährdet haben. Nach Aussage der Frauen, mit denen ich derzeit in Kontakt stehe, machen die Taliban in Hausdurchsuchungen Jagd auf genau solche Frauen. Es wird befürchtet, dass sie die Zurückgebliebenen töten werden.
Leben von den Taliban bedroht
So, wie die erste Welle von hauptsächlich männlichen Dolmetschern ihre Familien mitbrachte, so haben auch die afghanischen Frauen ihre Ehemänner, Brüder und Väter mitgebracht.
Hier ist das Problem. Diese Männer behandeln „ihre“ Frauen, als wären sie alle noch in Kabul, Herat oder Kandahar. Die Frauen, die von den Beteiligten vor dem, was ich als „digitales Dünkirchen“ bezeichnet habe, gerettet wurden, befinden sich jetzt irgendwo in Europa oder Amerika, in Hotels, Wohnungen und kleinen Häusern. Die Frauen werden von ihren Männern verbal erniedrigt, geschlagen, bedroht, herumkommandiert und zur Hausarbeit gezwungen.
Wir haben „Aisha“ (nicht ihr richtiger Name) zur Flucht verholfen, nachdem sie deutlich gemacht hatte, wie ihr Schicksal nach dem Abzug der amerikanischen Streitkräfte aussehen würde: „Ich werde eine der ersten Personen sein, die von meinen Verwandten ins Visier genommen wird, oder wenn das nicht geschieht, könnte ich zwangsverheiratet oder getötet werden, wenn ich mich weiterhin weigere.“
Oder ihr Leben würde wegen ihres Aktivismus von den Taliban bedroht werden. „Die USA boten mir alle Möglichkeiten, und ich wurde zu einem gebildeten Mädchen, das sich für die Bildung in Afghanistan einsetzt. Ich bin bekannt. Die Taliban und meine eigene Familie werden hinter mir her sein.“
Sind alle männlichen Frauenhasser gleich?
Nein, nicht alle missbrauchenden afghanischen Männer sind Taliban. Sie sind nicht einmal Taliban-Anhänger, aber sie sind sehr ernsthafte Frauenfeinde. Brüder „kümmern“ sich immer noch um ihre Schwestern. Väter und Ehemänner kommandieren immer noch Töchter und Ehefrauen herum. Die Frauen haben jetzt die Oberhand: Sie können dieses Verhalten ihren europäischen Sozialarbeitern melden und möglicherweise das Recht der Männer auf Asyl anfechten. Aber sie weigern sich, dies zu tun, weil sie mitfühlend, loyal und pflichtbewusst sind.
Einige afghanische Frauen, die immer noch in Afghanistan festsitzen und mein kleines Rettungsteam anflehen, sie herauszuholen, haben das Gefühl, dass sie ihre jungen, verwaisten Brüder oder ihre behinderten Väter auf keinen Fall zurücklassen können. Einige sind frisch verheiratet. Nur wenige sind bereit, nur selbst evakuiert zu werden. Selbst dann hoffen sie, ihre geliebten Verwandten in Kürze nachkommen zu lassen.
Wie viele männliche Frauenfeinde wollen wir dem bereits bestehenden Mix im Westen noch hinzufügen? Sind alle männlichen Frauenhasser gleich? Ich glaube nicht.
Im Westen sind beispielsweise das Schlagen von Frauen und Vergewaltigung, einschließlich Vergewaltigung in der Ehe und sexuelle Belästigung kriminalisiert worden. In Ländern wie Afghanistan, Pakistan, Iran, Ägypten, Somalia, das heißt in muslimischen Ländern, sind solche Verhaltensweisen normal, ebenso wie andere nichtwestliche Praktiken wie Gesichtsverschleierung, Kinderheirat, Polygamie, Genitalverstümmelung und Ehrenmord.
Routinemäßig vergewaltigt
Muslimische Frauen und Mädchen, die zu Fuß aus Kriegsgebieten geflohen sind, wurden routinemäßig vergewaltigt, „entehrt“ und damit weiter gefährdet. Wir wissen auch, dass in vielen Flüchtlingslagern sexuelle Belästigungen und Übergriffe von muslimischen Männern gegen Frauen und von muslimischen Männern gegen Männer an der Tagesordnung sind. Einige afghanische Frauen haben uns dies kürzlich berichtet.
In der Tat untersucht das FBI derzeit die Anschuldigung einer amerikanischen Soldatin, die „berichtete, von einer Gruppe afghanischer männlicher Evakuierter in Fort Bliss in New Mexico angegriffen worden zu sein“. Und Anfang dieses Monats wurde ein afghanischer Flüchtling angeklagt, zwei kleine Jungen in Fort McCoy in Wisconsin sexuell missbraucht zu haben. Unabhängig davon wurde ein anderer Afghane angeklagt, seine Ehefrau stranguliert zu haben, ebenfalls in Fort McCoy. Glücklicherweise hat sie überlebt.
In Europa haben wir nicht nur das Entstehen islamistischer Parallelgesellschaften erlebt, sondern auch sexuelle Ausschreitungen muslimischer Männer und Serienvergewaltigungen gegen Frauen in Deutschland und Schweden. Anfang dieses Sommers vergewaltigte und tötete eine Gruppe junger afghanischer Asylbewerber ein 13-jähriges Mädchen in Österreich. „Es ist untragbar, dass Menschen in unser Land kommen, angeben, dass sie Schutz suchen und dann grausame Verbrechen begehen“, sagte Bundeskanzler Sebastian Kurz.
Wie der Express berichtet, erstach ein afghanischer Flüchtling Anfang des Monats eine Gärtnerin in Berlin, weil er angeblich nicht der Meinung war, dass eine Frau eine solche Arbeit machen sollte.
Nur kriminelle Gräueltaten kommen in die Nachrichten
In Nordamerika gab es Ehrenmorde von Muslimen an Muslimen und von muslimischen Männern an muslimischen Frauen. Einer der wohl berüchtigtsten Fälle war der Shafia-Fall in Kanada, bei dem ein afghanischer Vater, sein Bruder und seine zweite Frau drei leibliche Töchter und die erste Frau ermordeten, weil sie „zu westlich“ waren. Diese Familie war wohlhabend und gebildet. Die Angeklagten wurden alle für schuldig befunden.
Es ist anzumerken, dass nur kriminelle Gräueltaten in die Nachrichten kommen. Völlig friedliche und assimilierte Afghanen und Muslime im Allgemeinen werden nur selten für ihre guten Eigenschaften gerühmt. Muslimische Atheisten, Agnostiker und Konvertiten zu anderen Religionen müssen unter dem Radar fliegen, um zu überleben. Man hört auch nicht viel über sie. Ich kenne viele afghanische Männer, die friedliche und produktive Bürger sind.
Was wir jedoch gelernt haben, ist Folgendes: Je fundamentalistischer eine muslimische Familie ist, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Mitglieder auf Praktiken bestehen, die ich als „Geschlechterapartheid“ bezeichne, zum Beispiel Gesichtsverschleierung, arrangierte Ehen, Kinderehen, häusliche Knechtschaft, Verprügeln von Töchtern und Ehefrauen, Überwachung und „Stalking“ von Töchtern und Schwestern, Verbot von ungläubigen Freunden, Ehrenmord an einer Tochter, die zu „westlich“ wird, und so weiter.
Andererseits: Basieren westliche Konzepte der humanitären Rettung darauf, nur diejenigen zu evakuieren, die am würdigsten, tugendhaftesten und sozusagen „nach unserem besten Bild“ sind? Werden wir an den Fremden vor unserem Tor höhere Anforderungen stellen?
Angenommen, der Westen lässt weiterhin Einwanderung zu, gibt es dann irgendeinen Beweis dafür, dass Bildung solch tief verwurzelte religiöse oder kulturelle Überzeugungen über die rechtmäßige Macht von Männern über Frauen ändern kann? Ist es irgendeinem Programm gelungen, solche Männer und die Frauen, die ihnen zur Seite stehen, erfolgreich umzuerziehen? Haben wir überhaupt die Mittel, um diejenigen, die Asyl beantragen, zu überprüfen?
Ich glaube nicht.
Dieser Beitrag erschien zuerst bei Investigative Projects.
Beitragsbild: Jorge Royan CC BY-SA 3.0 via Wikimedia Commons
Es genügt ein Zitat: If strategy clashes with culture, culture will always win
Ich möchte nicht, dass die muslimische Frauenunterdrückung auf deutschem oder europäischem Boden stattfindet. Was die Afghanen zu Hause machen, ist ihre Sache; ich werde mich nicht einmischen. Ich werde keine Bevölkerung befreien, die mich dafür mit dem Tode bedroht.
Jeder deutsche Nettosteuerzahler spendet ungefragt und zwangsweise 2 500 Euro jährlich um die Moslems vor dem Islam zu retten.
Verehrte Frau Chesler, Ihr Engagement in allen Ehren! Mit Blick auf die Anhänger dieser dem Enddarm des Antichrist höchstpersönlich entwichenen Sekte gibt es aber, wenn Europa und die übrige westliche Welt überleben sollen, nur ein Kommando: Raus, raus und nochmal raus!!!
Wenn es dann die „friedliche(n) und produktive(n) Bürger“ mohammedanischen Glaubens gleich mit erwischt, sind diese eben unter jenen Kollateralschäden zu verbuchen, die man in Kauf nehmen muss, um westlich-säkulare Gesellschaften erfolgreich zu verteidigen. Ein bekannter Feldherr des 17. Jahrhunderts, dem Golo Mann eine lesenswerte Biographie widmete, hat, soweit ich mich entsinne, den Spruch geprägt: „Wer Kuchen backen will, muss halt Eier zerschlagen!“.
Die dauernde Suche nach den Zehn Gerechten (Genesis 18, 16ff.) wächst mir, um es mit einem alten jüdisch-deutschen Sprachbild auszudrücken, langsam aber sicher „erous ous dem Hals“…
Haben wir im BESTEN Deutschland das es je gab, keine anderen Probleme, als die afghanischer Frauen? Wo ist die Einheit, das Recht und die Freiheit geblieben, die wir noch aus den 60er und 70er Jahren noch kennen??? Was murxeln sich da SPD, Grüne und FDP gerade gegen das Volk zusammen??? Haben wir noch alle Latten am Zaun? Ich bezweifle das schwer.
Selbstauskunft der Autorin: „Dr. Phyllis Chesler ist emeritierte Professorin für Psychologie und Frauenforschung und Autorin von zwanzig Büchern,… z.B.“An American Bride in Kabul„. Sie ist Autorin von vier Studien zum Thema Ehrenmord (Femizid),…“ Und diese „Expertin“ ist nun über die Lebens- und Denkungsart vieler Frauen in muslimischen Gesellschaften fürbas erstaunt? Betriebsblindheit in Reinkultur, sage ich da nur.
@Gudrun Meyer: Sehr geehrte Frau Meyer. Früher habe ich jeden geachtet, ob schwarz, braun, Muslim oder sonst was. Seit 2015, seit dem die Muslime so arg überhöht werden, hasse ich alle. Ich habe es satt, dass mir immer und überall gesagt wird, dass die so leiden. Seit BLM hasse ich alle Schwarzen. Es bereitet mir körperliches Unbehagen, wenn ich sie in jeder Werbung rumhüpfen sehe, vor allem wenn man die Absicht dahinter weiß. Seit der Zeit interessieren mich die „Sorgen“ von Schwarzen und Braunen Null! Ich weiß, dass das ungerecht ist. Wenn irgendjemand von diesen Leuten mein Wohlwollen oder Mitgefühl will, dann hat er sich zu beweisen und sich meine Achtung zu erkämpfen – vorher nicht. Diese unerzogenen Gören von Arabern, die ich in meinem letzten Wohngebiet erleben durfte, waren das allerletzte. Die haben die Arbeit der Gärtner in unserem Geviert total kaputt gemacht, jedes Blumenbeet zerstört, jedes blühende Gebüsch massakriert. Nein, diese Menschen könnten vor mir auf der Straße liegen und ich würde ohne mit der Wimper zu zucken daran vorbeigehen. Hierher ist nunmal nur die absolute Unterschicht gekommen und die Staaten, in Nahost und Afrika sind froh, dass sie diese Leutchen los haben.